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Zinkmangel: Symptome und Lösungen

Geschrieben von VitaMoment Team
Aktualisiert am

Zinkmangel ist eine weit verbreitete Mangelerscheinung in Industrienationen wie Deutschland. Nach aktuellen Untersuchungen wird davon ausgegangen, dass bis zu 50 Prozent der deutschen Bevölkerung zu wenig Zink zu sich nimmt.

Es gibt Risikogruppen, die besonders anfällig für eine unzureichende Zinkversorgung sind. Dazu zählen vor allem Vegetarier, da Zink in pflanzlichen Lebensmitteln in geringerem Maße enthalten ist und gleichzeitig der Zinkverlust bei Vegetariern höher ausfällt. Zudem sind auch Leistungssportler, Kinder und Jugendliche, sowie ältere Menschen anfälliger dafür. Allergiker meiden häufig zinkreiche Lebensmittel wie Milchprodukte, Fleisch und Krustentiere aus Angst vor Allergien und verursachen dadurch unbewusst einen Zinkmangel.

Dieser Artikel stellt dar, welche Symptome sich bei einem Zinkmangel äußern. Weiterhin gehen wir auf die Ursachen ein, die zu der Mangelerscheinung führen. Wir erläutern, welchen Zinkbedarf du überhaupt hast und ob du auch zu viel Zink zuführen kannst. Im letzten Schritt erläutern wir Maßnahmen, mit denen du einen Mangel beheben kannst.

Inhaltsverzeichnis

Woran erkenne ich einen Zinkmangel?

Ein Zinkmangel äußert sich durch vielfältige Symptome. Die häufigsten Zinkmangel-Symptome sind:

  1. Infektanfälligkeit
  2. Müdigkeit
  3. Hautbeschwerden
  4. Haarausfall
  5. Kaputte Fingernägel
  6. Dysbalance im Hormonhaushalt

1. Infektanfälligkeit

Zink zählt zu den essentiellen Spurenelementen und ist für die Bildung zahlreicher Körperenzyme notwendig. Zellwachstum, Insulinspeicherung, Wundheilung und ein intaktes Immunsystem ist ohne Zink nicht denkbar. Immunzellen, die sogenannten T-Lymphozyten, können durch Zink verbessert und in höherer Anzahl gebildet werden. Es ist aus diesem Grund nicht verwunderlich, dass ein Zinkmangel auch zu einer erhöhten Infektanfälligkeit und häufigen Erkältungen führt.

2. Müdigkeit

Konzentrationsprobleme, Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Magen-Darm-Beschwerden und eine geminderte Leistungsfähigkeit wirken im ersten Moment wie die typische Symptome einer Depression. Diese können aber ebenfalls ein Indiz für einen Zinkmangel sein. Neben weiteren zahlreichen körperlichen Prozessen an denen Zink beteiligt ist, hat das Spurenelement auch einen Einfluss auf den Hirnstoffwechsel.

3. Hautbeschwerden

Zink spielt ebenso eine wichtige Rolle bei der Zellbildung und Zellteilung. Ein Mangel kann daher sowohl die gesunde Erneuerung der Haut und die Wundheilung beeinträchtigen. Auch die Abwehrfunktion der Haut wird reduziert. Entzündungen, Pickel, Ekzeme und eine trockene, schuppende Haut kann die Folge sein. Wundheilungsstörungen und Allergien können durch einen Zinkmangel begünstigt werden.

4. Haarausfall

Für das Haarwachstum ist Zink ein wichtiges Spurenelement. Zink ist maßgeblich für die Kollagenbildung zuständig, das die Haare mit der Haut verbindet. Ist der Stoff nicht in ausreichendem Maße im Körper vorhanden, fehlt im übertragenen Sinne die Bindung zwischen Haut und Haar und letztere fallen aus. Zudem hemmt Zink die Umwandlung des männlichen Hormons Testosteron in Dihydrotestosteron (DHT). DHT lässt die Haarwurzeln bei erblich bedingtem Haarausfall verkümmern. Bei Zinkmangel kann sich mehr DHT bilden und der erblich bedingte Haarausfall wird verstärkt.

5. Kaputte Fingernägel

Gesplittete, brüchige Nägel oder weiße Flecken auf den Nägeln sehen nicht nur unästhetisch aus, sondern können ebenfalls auf einen Zinkmangel hinweisen. Das Spurenelement trägt zur Erhaltung gesunder Nägel bei.

6. Dysbalance im Hormonhaushalt

Auch für den Hormonhaushalt spielt Zink eine bedeutende Rolle, da es maßgeblich am Stoffwechsel sämtlicher Hormone beteiligt ist. So sind die Schilddrüse, die Sexualorgane und auch das zentrale Nervensystem auf eine ausreichende Zinkversorgung angewiesen. Hormonelle Dysbalance ist aus diesem Grund ein häufiges Symptom bei einem vorliegenden Zinkmangel.

Wie kommt es zu einem Zinkmangel?

Der Zinkmangel kann verschiedene Ursachen haben. Häufige Gründe sind:

  1. Zu wenig zinkreiche Lebensmittel werden aufgenommen
  2. Medikamente
  3. Genussmittel
  4. Erkrankungen
  5. Entzündungen
  6. Schwangerschaft

1. Zu wenig zinkreiche Lebensmittel werden aufgenommen

Der Zinkmangel ist immer die Folge davon, dass mehr Zink verbraucht oder ausgeschieden wird, als der Körper eigentlich benötigt. Daher ist es wichtig, dass du ausreichend Zink durch die Nahrung aufnimmst. Wenn du daher zu wenig zinkreiche Lebensmittel isst, dann ist ein Zinkmangel vorprogrammiert.

Zinkreiche Lebensmittel sind zum Beispiel tierische Lebensmittel wie Rindfleisch und Käse. Aus diesem Grund sind häufig Veganer von einem Zinkmangel betroffen. Bei einer Ernährung ohne tierische Produkte empfiehlt es sich den Zinkbedarf durch Nüsse, Samen und Körner zu decken. Diese enthalten viel Zink.

2. Medikamente

Die Einnahme verschiedener Medikamente kann einen Zinkmangel begünstigen. Bei Diabetikern wird zum Beispiel eine erhöhte Menge an Zink über den Urin ausgeschieden. Ebenso die Einnahme von ACE-Hemmern, harntreibenden Mitteln, Cortison oder Abführmitteln erhöht die Ausscheidung von Zink. Patienten, die entsprechende Medikamente einnehmen, sollten sich regelmäßig auf einen Zinkmangel untersuchen lassen.

3. Genussmittel

Zink wird vom Körper für den Abbau verschiedener Giftstoffe benötigt. Hierzu zählen auch Alkohol und Nikotin. Rauchen, sowie der regelmäßige Konsum von Alkohol, erhöht daher den Zinkbedarf und umgekehrt auch die Gefahr eines Zinkmangels.

4. Erkrankungen

Einige Erkrankungen begünstigen einen Zinkmangel. Beispiele sind Magen- und Darmkrankheiten wie Morbus Crohn, Diabetes und Krebserkrankungen. Die Erkrankungen beeinträchtigen die Zinkaufnahme aus der Nahrung im Darm und verursachen so den Mangelzustand.

5. Entzündungen

Zink wird vom menschlichen Körper auch zur Hemmung und Heilung von Entzündungen verwendet. Chronische Entzündungen oder auch entzündliche Reaktionen, wie zum Beispiel Allergien, erhöhen den Zinkbedarf des Körpers. Allergiepatienten müssen daher besonders auf eine zinkreiche Ernährung Acht geben.

6. Schwangerschaft

Auch bei Schwangeren ist der Zinkbedarf höher als bei einer nicht-schwangeren Person. Der Zink-Tagesbedarf steigt ab dem vierten Monat der Schwangerschaft um über 40 Prozent. Das ungeborene Kind wird von der Mutter mit Nähr- und Vitalstoffen versorgt und entzieht dadurch dem Körper der schwangeren Frau Zink, dass sie auch selbst benötigt. Aus diesem Grund zählen Schwangere zu den Risikogruppen für Zinkmangel. Zink ist zudem auch für die Entwicklung des Babys wichtig.

Wie viel Zink benötige ich?

Dein täglicher Zinkbedarf ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Neben Sonderfaktoren wie einer Schwangerschaft hängt er maßgeblich von deinem Alter und Geschlecht ab. Grundsätzlich haben Männer einen höheren Zinkbedarf als Frauen. Auch Sportler haben einen gesteigerten Verbrauch und müssen so mehr Zink aufnehmen. Schwangere haben definitiv einen erhöhten Zinkbedarf. Bei stillenden Frauen steigt der Bedarf noch einmal weiter an. Akute Erkrankungen wie eine Grippe können deinen täglichen Zinkbedarf ebenfalls steigern.

Wie du siehst, ist dein persönlicher Zinkbedarf sehr individuell. Hier noch einmal eine Zusammenfassung aller Faktoren, die deinen Bedarf maßgeblich beeinflussen:

  • Alter
  • Geschlecht
  • Sport
  • Schwangerschaft
  • Erkrankungen

Wie kann ich einen Zinkmangel beheben?

Bei ersten Anzeichen eines Zinkmangels solltest du sicherheitshalber deinen Arzt zur Behandlung kontaktieren. Dieser kann die Zinkmenge im Blut messen und so eine Mangelerscheinung bestätigen.

Einen leichten Zinkmangel kannst du leicht durch eine zinkreiche Ernährung beheben. Zur Sicherstellung einer ausreichenden Zinkversorgung sowie zur Behebung eines schweren Zinkmangels kannst du dir über die Einnahme eines zinkhaltigen Nahrungsergänzungsmittels Gedanken machen. Zudem gibt es einige Zink-Diebe, die du bei einem Mangel des essentiellen Spurenelements besser meiden solltest.

1. Zinkräuber vermeiden 

Einige Lebensmittel können die Zinkaufnahme von deinem Körper hemmen. Wenn du diese Nahrungsmittel täglich zu dir nimmst, benötigst du eine höhere Zinkzufuhr, um deinen Bedarf zu decken.

Folgende Zink-Diebe solltest du bei einem Zinkmangel meiden:

  • Koffein in Kaffee und Softgetränken
  • Lebensmittel mit viel Phytinsäure (z.B. viele Getreidesorten)
  • Eisen, Kupfer und Calcium in hoher Dosierung
  • Cadmiumhaltige Lebensmittel (z.B. Ölsaat, Waldpilze, Weizen)
  • Alkohol
  • Nikotin

2. Zinkhaltige Lebensmittel

Im Supermarkt findest du einige Lebensmittel mit einem hohen Gehalt an Zink. Dabei gibt es pflanzliche und tierische Zinkquellen.

Pflanzliche Quellen:

  • Haferflocken 
  • sämtliche Körner, Kerne, Hülsenfrüchte und Nüsse
  • Vollkornprodukte auf Sauerteigbasis

Tierische Quellen:

  • Meeresfrüchte
  • Eier
  • Milchprodukte
  • Fleisch

3. Zink-Präparat 

Für eine optimale Zinkversorgung bildet eine ausgewogene und gesunde Ernährung die Grundlage. Heutzutage haben jedoch verschiedene Faktoren einen Einfluss auf deine tägliche Nährstoffversorgung. Manche Ernährungsformen machen eine ausreichende Versorgung an Zink nur schwer möglich. Zink-Präparate können hier eine sinnvolle Nahrungsergänzung sein, um eine ausreichende Versorgung zu gewährleisten.

Eine Möglichkeit stellt hier unser Zink-Kupfer-Komplex dar, welcher die beiden Spurenelemente Zink und Kupfer im Verhältnis von 25:1 enthält. Beide Nährstoffe sollten in deinem Körper in einem gewissen Mengenverhältnis zueinander stehen, um ihre positive Wirkung auf die Bildung von Haut, Haaren, Nägeln und roten Blutkörperchen zu unterstützen. Die enthaltene Aminosäure Histidin agiert als natürlicher Bindungspartner von Zink und Kupfer und schützt das aufgenommene Zink vor einer Wechselwirkung mit der Phytinsäure aus pflanzlichen Quellen und sorgt so für eine optimale Bioverfügbarkeit der Daily You Zink-Histidin-Kapseln.

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Kann ich Zink überdosieren?

Zink erfüllt eine Vielzahl an wichtigen Funktionen im menschlichen Körper. Es stellt sich daher die Frage, ob nicht einfach eine höhere Menge an Zink zugeführt werden kann, um sicher immer ausreichend versorgt zu sein.

Unter gewissen Umständen kann Zink aber überdosiert werden. Diese Überdosierung geht einher mit Symptomen wie:

  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Kopfschmerzen

In extremer Ausführung kann sogar eine Zinkvergiftung eintreten, die zu hohem Fieber, Schüttelfrost und Unwohlsein führt. Wenn du ein Nahrungsergänzungsmittel zu dir nimmst, solltest du daher aufpassen, dass dieses nicht zu hoch dosiert ist.

Mit täglich einer Kapsel von unserem Daily You Zink-Histidin bist du definitiv auf der sicheren Seite, um eine Zink-Überdosierung auszuschließen.

Fazit

Zink ist ein unverzichtbares Nährstoff für den menschlichen Körper. Das Spurenelement übernimmt eine Vielzahl an lebensnotwendigen Funktionen. Es ist daher unbedingt an eine ausreichende Zufuhr von Zink zu denken. Risikogruppen wie Schwangere, Allergiker oder Veganer sollten bei Symptomen eines Zinkmangels besonders über die Einnahme von einem hochwertigen Zink-Präparat nachdenken.

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