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Vitalität

Zinkmangel: Symptome und Lösungen

Geschrieben von VitaMoment Team
Aktualisiert am

Zinkmangel ist eine weit verbreitete Mangelernährung in Industrienationen wie Deutschland. Nach aktuellen Untersuchungen wird davon ausgegangen, dass bis zu 50% der deutschen Bevölkerung zu wenig Zink zu sich nimmt.

Es gibt Risikogruppen, die besonders anfällig für eine unzureichende Zinkversorgung sind. Dazu zählen vor allem Vegetarier, da Zink in pflanzlichen Lebensmitteln in geringerem Maße enthalten ist und gleichzeitig der Zinkverlust bei Vegetariern höher ausfällt. Zudem sind auch Leistungssportler, Kinder und Jugendliche, sowie ältere Menschen anfälliger dafür. Allergiker meiden häufig zinkreiche Lebensmittel wie Milchprodukte, Fleisch und Krustentiere aus Angst vor Allergien und verursachen dadurch unbewusst einen Zinkmangel.

Dieser Artikel stellt dar, welche Symptome sich bei einem Zinkmangel äußern. Weiterhin gehen wir auf die Ursachen ein, die zu der Mangelerscheinung führen. Wir erläutern, welchen Zinkbedarf du überhaupt hast und ob du auch zu viel Zink zuführen kannst. Im letzten Schritt erläutern wir Abhilfemaßnahmen, die den Mangel beheben können.

Woran erkenne ich einen Zinkmangel?

Ein Zinkmangel äußert sich durch vielfältige Symptome. Die häufigsten Anzeichen sind:

  • Infektanfälligkeit
  • Müdigkeit
  • Hautbeschwerden
  • Haarausfall
  • Hormonelle Dysbalance

Zink zählt zu den essenziellen Spurenelementen und ist für die Bildung zahlreicher Körperenzyme notwendig. Zellwachstum, Insulinspeicherung, Wundheilung und ein intaktes Immunsystem ist ohne Zink nicht denkbar. Immunzellen, die sogenannten T-Lymphozyten, können durch Zink verbessert und in höherer Anzahl gebildet werden. Es ist aus diesem Grund nicht verwunderlich, dass ein Zinkmangel auch zu einer erhöhten Infektanfälligkeit führt.

Viele Betroffene klagen bei Zinkmangel über Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Sie fühlen sich lust- und antriebslos. Da Zink elementar für viele Stoffwechselprozesse ist und somit die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit mitbestimmt, äußert sich ein Mangel durch Müdigkeit.

Zink spielt ebenso eine wichtige Rolle bei der Zellbildung und Zellteilung. Ein Mangel kann daher sowohl die gesunde Erneuerung der Haut und die Wundheilung beeinträchtigen. Auch die Abwehrfunktion der Haut wird reduziert. Entzündungen, Pickel, Ekzeme und eine trockene, schuppende Haut kann die Folge sein. Wundheilungsstörungen und Allergien können durch einen Zinkmangel begünstigt werden.

Für das Haarwachstum ist Zink ein wichtiges Spurenelement. Zink ist maßgeblich für die Kollagenbildung zuständig, das die Haare mit der Haut verbindet. Ist der Stoff nicht in ausreichendem Maße im Körper vorhanden, fehlt im übertragenen Sinne die Bindung zwischen Haut und Haar und letztere fallen aus. Zudem hemmt Zink die Umwandlung des männlichen Hormons Testosteron in Dihydrotestosteron (DHT). DHT lässt die Haarwurzeln bei erblich bedingtem Haarausfall verkümmern. Bei Zinkmangel kann sich mehr DHT bilden und der erblich bedingte Haarausfall wird verstärkt.

Auch für den Hormonhaushalt spielt Zink eine bedeutende Rolle, da es maßgeblich am Stoffwechsel sämtlicher Hormone beteiligt ist. So sind die Schilddrüse, die Sexualorgane und auch das zentrale Nervensystem auf eine ausreichende Zinkversorgung angewiesen. Hormonelle Dysbalance ist aus diesem Grund ein häufiges Symptom bei einem vorliegenden Zinkmangel.

Wie kommt es zu einem Zinkmangel?

Der Zinkmangel kann verschiedene Ursachen haben. Häufige Gründe sind:

  • Zu wenig zinkreiche Lebensmittel werden aufgenommen
  • Medikamente
  • Genussmittel wie Alkohol und Zigaretten
  • Erkrankungen
  • Entzündungen
  • Schwangerschaft

Der Zinkmangel ist immer die Folge davon, dass mehr Zink verbraucht oder ausgeschieden wird, als der Körper eigentlich benötigt. Daher ist es wichtig, dass du ausreichend Zink durch die Nahrung aufnimmst. Wenn du daher zu wenig zinkreiche Lebensmittel isst, dann ist ein Zinkmangel vorprogrammiert.

Zinkreiche Lebensmittel sind zum Beispiel tierische Lebensmittel wie Rindfleisch und Käse. Aus diesem Grund sind häufig Veganer von einem Zinkmangel betroffen. Bei einer Ernährung ohne tierische Produkte empfiehlt es sich den Zinkbedarf durch Nüsse, Samen und Körner zu decken. Diese enthalten viel Zink.

Die Einnahme verschiedener Medikamente kann einen Zinkmangel begünstigen. Bei Diabetikern wird zum Beispiel eine erhöhte Menge an Zink über den Urin ausgeschieden. Ebenso die Einnahme von ACE-Hemmern, harntreibenden Mitteln, Cortison oder Abführmitteln erhöht die Ausscheidung von Zink. Patienten, die entsprechende Medikamente einnehmen, sollten sich regelmäßig auf einen Zinkmangel untersuchen lassen.

Zink wird vom Körper für den Abbau verschiedener Giftstoffe benötigt. Hierzu zählen auch Alkohol und Nikotin. Rauchen, sowie der regelmäßige Konsum von Alkohol, erhöht daher den Zinkbedarf und umgekehrt auch die Gefahr eines Zinkmangels.

Einige Erkrankungen begünstigen einen Zinkmangel. Beispiele sind Magen- und Darmkrankheiten wie Morbus Crohn, Diabetes und Krebserkrankungen. Die Erkrankungen beeinträchtigen die Zinkaufnahme aus der Nahrung im Darm und verursachen so den Mangelzustand.

Zink wird vom menschlichen Körper auch zur Hemmung und Heilung von Entzündungen verwendet. Chronische Entzündungen oder auch entzündliche Reaktionen, wie zum Beispiel Allergien, erhöhen den Zinkbedarf des Körpers. Allergiepatienten müssen daher besonders auf eine zinkreiche Ernährung Acht geben.

Auch bei Schwangeren ist der Zinkbedarf höher als bei einer nicht-schwangeren Person. Der Zink-Tagesbedarf steigt ab dem vierten Monat der Schwangerschaft um über 40 Prozent. Das ungeborene Kind wird von der Mutter mit Nähr- und Vitalstoffen versorgt und entzieht dadurch dem Körper der schwangeren Frau Zink, dass sie auch selbst benötigt. Aus diesem Grund zählen Schwangere zu den Risikogruppen für Zinkmangel. Zink ist zudem auch für die Entwicklung des Babys wichtig.

Wie viel Zink benötigt der Körper?

Der Zinkbedarf hängt neben Sonderfaktoren, wie einer Schwangerschaft, maßgeblich vom Alter und dem Geschlecht des Menschen ab. Grundsätzlich haben Männer einen höheren Zinkbedarf als Frauen. Auch Sportler haben einen gesteigerten Verbrauch und müssen so mehr von dem Spurenelement aufnehmen. Schwangere haben definitiv einen erhöhten Bedarf. Bei stillenden Frauen steigt der Bedarf noch einmal weiter an.

Kann ich Zink überdosieren?

Zink erfüllt eine Vielzahl an wichtigen Funktionen im menschlichen Körper. Es stellt sich daher die Frage, ob nicht einfach eine höhere Menge an Zink zugeführt werden kann, um sicher immer ausreichend versorgt zu sein.

Unter gewissen Umständen kann Zink aber überdosiert werden. Diese Überdosierung geht mit Symptomen einher, wie:

  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Kopfschmerzen

In extremer Ausführung kann sogar eine Zinkvergiftung eintreten, die zu hohem Fieber, Schüttelfrost und Unwohlsein führt. Wenn du ein Nahrungsergänzungsmittel zu dir nimmst, solltest du daher aufpassen, dass dieses nicht zu hoch dosiert ist.

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Wie kann ich meinen Zinkmangel beheben?

Bei Anzeichen eines Zinkmangels empfiehlt es sich einen Arzt zu kontaktieren. Dieser kann die Zinkmenge im Blut messen und so eine Mangelerscheinung bestätigen.

Bei einem leichten Zinkmangel kann dieser leicht durch eine zinkreiche Ernährung behoben werden. Wenn ein stärkerer Mangel vorliegt, macht es Sinn die Zinkaufnahme durch ein Nahrungsergänzungsmittel zu unterstützen. Meist wird Zink in Kombination mit Vitamin C angeboten und kann in der Erkältungs-Jahreszeit das Immunsystem stärken.

Fazit

Zink ist ein unverzichtbarer Mineralstoff für den menschlichen Körper. Das Spurenelement übernimmt eine Vielzahl an wichtigen Funktionen, die überlebensnotwendig sind. Es ist daher unbedingt auf eine ausreichende Zufuhr an Zink zu denken. Speziell die Risikogruppen, wie Schwangere, Allergiker oder Veganer sollten bei Symptomen eines Zinkmangels über die Einnahme eines Zinkpräparates nachdenken.