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Haut/Haare/Nägel

5 mögliche Ursachen für Haarausfall

Geschrieben von VitaMoment Team
Aktualisiert am

Auf der Kopfhaut befinden sich durchschnittlich etwa 100.000 Haare, von denen eine täglicher Verlust von 60 bis 100 Haaren als normal gilt. Lösen sich über einen längeren Zeitraum eine erheblich größere Anzahl an Haaren, kann ein Haarausfall vorliegen.

Haarausfall (auch Effluvium genannt) ist eine Störung, die durch eine Unterbrechung im Zyklus der Haarproduktion des Körpers verursacht wird. Die Auswirkungen können für die Betroffenen sehr belastend sein.

Was sind die Ursachen für Haarausfall?

Haarausfall ist ein vielschichtiges Thema. Neben genetischer Veranlagung gibt es auch einige beeinflussbare Faktoren, die einen Haarausfall versuchen können.

1. Genetik

In 80 Prozent der Fälle ist Haarausfall genetisch bedingt, sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Wenn bei dir im Verwandtenkreis Leute mit Haarausfall oder einer Glatze sind, ist die Wahrscheinlichkeit, dass auch du von Haarausfall betroffen sein könntest, leider erheblich höher.

Die Haarfollikel der Betroffenen reagieren aufgrund einer genetischen Veranlagung überempfindlich auf männliche Hormone, die sogenannten Androgene. 

Im Laufe der Zeit werden Haare und Haarfollikel kontinuierlich dünner.

2. Nährstoffmangel

Ein Mangel an verschiedenen Mineralien und Vitaminen kann zu sprödem, glanzlosem und dünnem Haar führen.

Eine besonders große Relevanz haben die Mineralien Zink und Eisen sowie B-Vitamine und Vitamin C.

Liegt der Nährstoffmangel über einen längeren Zeitraum vor, kann es zu Haarausfall führen.

3. Hormone

Auch ein hormonelles Ungleichgewicht kann der Auslöser für Haarausfall sein. 

Häufige Auslöser von einem Ungleichgewicht sind:

Du könntest zum Beispiel dein Hormongleichgewicht mittels eines Bluttests ermitteln. 

Besonders relevant ist das Verhältnis von Estradiol zu Progesteron.

4. Schilddrüse

Sowohl eine Schilddrüsenunterfunktion, als auch eine Schilddrüsenüberfunktion können zu krankheitsbedingtem Haarausfall führen. Bei einer Unterfunktion ist das Haar eher stumpf und brüchig. Bei einer Überfunktion ist es hingegen weich und dünn.

Lasse deine Schilddrüsenwerte am besten durch einen Bluttest bestimmen.

5. Medikamente

Es zeigte sich bei einer Reihe von Medikamenten, dass diese zu einem Haarausfall führen können. Hierzu gehören u.a. Medikamente zur:

  • Senkung von Blutdruck oder Blutfett
  • Blutverdünnung
  • Behandlung von neurologischen oder psychiatrischen Erkrankungen

Fazit

Haarausfall ist ein sehr vielschichtiges Thema zu dem es keine pauschale Lösung gibt. Viele Ursachen können in Frage kommen.

Falls du unter Haarausfall leidest, dann hinterfrage, ob du irgendeine wesentliche Änderung an deinem Lebensstil oder deiner Ernährung vorgenommen hast, nach welcher sich der Haarausfall deutlich verschlimmert hat. Das könnte bereits erste Erkenntnisse liefern.

Eine gesunde und antientzündliche Ernährung ist auf keinen Fall kontraproduktiv.

Auch ein Blutbild (Hormonspiegel, Eisen, Zink, B-Vitamine) kann wertvolle Erkenntnisse liefern. Spreche hierzu am besten mit deinem behandelnden Arzt.

Manchmal können auch schon ganz einfache Dinge wie die kälteres Haare-Föhnen oder eine andere Haarbürste eine Besserung bringen. 

In den allermeisten Fällen liegt die Ursache für Haarausfall jedoch in den Genen.