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Frauengesundheit

PCO-Syndrom: Ursachen, Symptome, Maßnahmen

Geschrieben von VitaMoment Team
Aktualisiert am

Das Leben mit einem PCO-Syndrom ist für betroffene Frauen schwierig.

Probleme wie Zyklusstörungen, Übergewicht oder der ausbleibende Kinderwunsch können dann mit der Zeit sogar zu Depressionen führen.

Auch wenn die Krankheit noch nicht vollständig erforscht ist, gibt es einige Studien, die erste Möglichkeiten zur Besserung der Symptome nahelegen.

Was ist das PCO-Syndrom?

Als PCO-Syndrom (Polyzystisches Ovar-Syndrom) bezeichnet man eine Erkrankung, die bei Frauen im gebärfähigen Alter auftritt und zu ungewollter Kinderlosigkeit führen kann. Es entstehen Zysten auf den Eierstöcken. Etwa drei bis vier Prozent der Frauen weltweit sind vom PCO-Syndrom (kurz: PCOS) betroffen.

Im komplexen Hormonsystem entsteht ein Ungleichgewicht, wenn von einem Hormon zu viel oder zu wenig vorhanden ist. Beim PCO ist zu viel vom Hormon LH und zu wenig FSH vorhanden. Das führt dazu, dass das Testosteron bei einer Frau erhöht ist. Dies wiederum kann dann zu einem erhöhten Östrogenspiegel führen, insbesondere, wenn viel Fettgewebe vorhanden ist. Bei PCO und steigendem Übergewicht beginnt ein Teufelskreis, dessen möglicher Austritt die Abnahme von Körperfett ist.

Welche Symptome hat das PCO-Syndrom?

Das PCO-Syndrom ist eine Hormonstörung, welche sich insbesondere durch folgende Symptome zeigt:

  • Ausbleiben des Eisprungs
  • Zyklusstörungen
  • Unfruchtbarkeit
  • Hautunreinheiten
  • Haarausfall
  • Zunahme an Körperbehaarung
  • Übergewicht
  • psychische Probleme
  • Depressionen

Beim Bestehen einer Schwangerschaft ist die Gefahr einer Frühgeburt zudem erheblich größer. Betroffene Frauen leiden sehr unter den Symptomen vom PCOS.

Wie entsteht das PCO-Syndrom?

Die Ursachen zur Entstehung des PCO-Syndroms sind bisher noch nicht vollständig erforscht. Als ziemlich sicher gilt, dass ein hoher Testosterongehalt die Eierstöcke daran hindert, Hormone und Eizellen normal zu produzieren. Wie es dazu kommt, das erklärt Patric Heizmann oben im Video.

Maßnahmen zur Behandlung des PCO-Syndroms

Die Reduktion von Übergewicht ist die wichtigste Stellschraube, um das Hormongleichgewicht beim PCOS wiederherzustellen.

Zusätzlich können folgende Maßnahmen unterstützend helfen:

  • Sport treiben
  • Abnehmen
  • Stress reduzieren
  • Ballaststoffreich ernähren
  • Leinsamen essen
  • Darm reinigen
  • Nebennieren rehabilitieren
  • Zusätzliches Zink, Magnesium und Vitamin D aufnehmen

Wichtig: Bitte bespreche deine Maßnahmen unbedingt mit einem kompetenten Arzt!

Du kannst aber noch mehr tun. Alles, was den Östrogenanteil erhöht, also für eine Östrogendominanz sorgt, sollte reduziert werden:

  • Pestizidbelastete Lebensmittel
  • Billigfleisch
  • diverse Medikamente
  • Mikroplastik

Wir leben leider in einer Welt, in der wir ständig mit östrogen-ähnlichen Stoffen konfrontiert werden. In vielen Fällen verursacht auch die Pille Probleme, da sie massiv in den Hormonhaushalt eingreift.

Und ein immer wieder deutlich erhöhter Blutzucker bzw. der daraus resultierende höhere Insulinspiegel durch Weißmehl- und gezuckerte Produkte fördert das Übergewicht und die erhöhte Östrogenbildung.

Als Gegenmaßnahme wäre in dem Fall eine kohlenhydratmoderate bzw. fett- du eiweißbetonte Ernährung von Vorteil. Ballaststoffe wie z.B. viel Gemüse und auch frisch geschrotete Leinsamen sind auch sehr gut. Das kann helfen, länger satt zu bleiben. Es hilft auch den Darm fitter zu machen. Hier könnte eine Darmkur helfen.

Gerade ein gesunder Darm ist wichtig, wenn es um eine Normalisierung des Östrogenspiegels geht, weil ein gesunder Darm die Leber entlastet. Und genau in der Leber findet die Östrogenneutralisierung statt.

Fazit

Hier noch ein paar Zusatz-Tipps: Lasse dich mal auf Schwermetallbelastung wie z.B. Quecksilber checken. Haarmineralanalysen können hier helfen. Wenn du einen Frauenarzt hast, der über den Tellerrand schaut, dann kann er einmal das Verhältnis von Östrogen zu Progesteron messen, um einen möglichen Progesteronmangel zu prüfen. Eventuell kann er mit dir experimentieren, wie Progesteroncreme bei dir anschlägt.

Grüner Tee, Süßholzwurzel als Tee, Brennessel-Extrakt und so genannter Mönchspfeffer können auch helfen. Ganz einfach einzusetzen und sehr wichtig sind auch Vitamin D, Zink und Magnesium. Magnesium ist an über 300 Stoffwechselprozessen beteiligt und wirkt positiv gegen Stress. Und zu viel Stress ist bei PCOS ein ganz großes Problem.

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Bitte erwarte aber keine Wunder oder sehr schnelle Resultate. Aber vielleicht helfen dir die Vorschläge und Methoden in diesem Beitrag, um deine Symptome zu lindern.