Schilddrüse

Hashimoto-Thyreoiditis: Der komplette Ratgeber

Geschrieben von Vanessa Sowinski
Aktualisiert am

Zu Beginn macht sich die Schilddrüsenerkrankung namens Hashimoto durch Schübe sehr unterschiedlicher Art und Weise bemerkbar. Man fühlt sich dann extrem erschöpft und kann alltägliche Dinge wie Staubsaugen oder Einkaufen nur noch mit Mühe erledigen.

Undefinierbare Gelenkschmerzen, trockene Haut, massiver Haarausfall oder Magen-Darm-Probleme sorgen für eine noch größere Lustlosigkeit. Zusätzlich werden Lebensmittel mit Gluten oder Milch auf einmal nicht mehr vertragen. Mögliche Wassereinlagerungen oder eine Beeinträchtigung der Sehkraft machen die Situation noch schwieriger.

Wird die Hashimoto nicht richtig behandelt, kann es zur völligen Zerstörung der Schilddrüse kommen. Ein wesentlicher Teil der Hormonproduktion würde damit ausfallen. Viele biochemische Vorgänge könnten dadurch nicht mehr stattfinden, was vom Koma bis schlimmstenfalls zum Tod führen könnte. Eine Hashimoto-Thyreoiditis sollte daher niemals auf die leichte Schulter genommen werden. Zwar ist eine komplette Heilung nicht möglich, jedoch lässt es sich durch bestimmte Maßnahmen mit der Erkrankung relativ gut leben.

Und in diesem Beitrag erfährst du die richtigen Schritte:

  • Warum sich die Schilddrüsenerkrankung ohne ein Blutbild nur schwierig anhand der Symptome bestimmen lässt.
  • Welche Blutwerte dein Arzt messen sollte und in welchem Bereich diese liegen sollten.
  • Warum eine Hashimoto überhaupt entsteht.
  • Welche Anpassungen du an deinem Lebensstil vornehmen kannst, um eine Besserung der Symptome zu ermöglichen.
  • Welchen Einfluss deine Ernährung auf den Krankheitsverlauf hat.
  • Welche Resultate du durch eine achtsame Umgangsweise mit deinem Körper erwarten kannst.

Inhaltsverzeichnis

Was ist Hashimoto?

Bei der chronisch-entzündlichen Autoimmunkrankheit Hashimoto-Thyreoiditis bildet der Körper fälschlicherweise Antikörper gegen die Eiweiße der eigenen Schilddrüse.

Das bis dahin gesunde Schilddrüsengewebe wird dadurch angegriffen, was schließlich zu einer Entzündungsreaktion der Schilddrüse führt. Mit circa 80 Prozent ist die Hashimoto-Thyreoiditis die häufigste Form aller Schilddrüsenentzündungen.

Diese aktiv entzündliche Form der Schilddrüsenerkrankung zieht auch ein größeres Spektrum an Symptomen mit sich. Oft werden diese erst einmal alltäglichen Gegebenheiten wie Stress, einem ungünstigen Lebensstil, Schlafmangel oder Ähnlichem zugeschrieben. Die Diagnose wird grundsätzlich anhand eines Ultraschalls der Schilddrüse und eines Blutbildes festgestellt.

Anschließend kann die Hashimoto dann mit entsprechenden Schilddrüsenpräparaten, einer passenden Ernährung und mit Nahrungsergänzungsmitteln zur Optimierung des Wohlbefindens behandelt werden.

Bei dieser Therapie ist das oberste Ziel, die entzündlichen Prozesse der Schilddrüse einzudämmen und dann auf ein Minimum zu reduzieren. Meistens ist schon im ersten Zeitraum der Behandlung eine deutliche Besserung des Wohlbefindens zu spüren.

Liegen keine entzündlichen Prozesse mehr vor, entsteht aus der Hashimoto-Thyreoiditis meistens eine Schilddrüsenunterfunktion. Diese entwickelt sich, da die Schilddrüse durch die Angriffe der eigenen Antikörper immer zu einem gewissen Teil irreparabel beschädigt wird.

Manchmal kommt es am Anfang der Hashimoto auch zeitweilig zu einer Schilddrüsenüberfunktion mit den entsprechenden Symptomen wie Herzrasen, starker innerer Unruhe, Gewichtsabnahme oder Schlafstörungen.

Nach der akut entzündlichen Phase entwickelt sich in 99 Prozent der Fälle eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose). Entsprechende Schilddrüsenpräparate verschaffen dann den Ausgleich zu den sonst von der Schilddrüse selbst produzierten Hormonen.

Um die dann wieder erlangte Lebensqualität beizubehalten, sollten in regelmäßigen Abständen Kontrollen durchgeführt werden. So wird sichergestellt, dass die Entzündungswerte nicht wieder ansteigen und es zu einem erneuten Hashimoto-Schub kommt.

Bildlich gesprochen:

Das Immunsystem des Körpers beginnt plötzlich die Schilddrüse (genau gesagt deren Eiweiße) als Eindringling (Anti-Gen) anzusehen. Es gibt den Auftrag an seine Immunpolizei (CD4+ T-Zellen), diesen Eindringling mit allen Mitteln aus dem Körper zu vertreiben. Die Immunpolizei mobilisiert dann seine Helfer, die sogenannten Killerzellen und die B-Lymphozyten, um gegen den Eindringling vorzugehen.

Da nun ein stetiger Angriff auf die Schilddrüse stattfindet, kann diese nicht mehr störungsfrei arbeiten und die ersten Symptome machen sich bemerkbar. Anfangs kann es dann zeitweilig zu einer Schilddrüsenüberfunktion kommen.

Dies geschieht durch die Zerstörung von Schilddrüsengewebe, wodurch vermehrte Schilddrüsenhormone freigesetzt werden und/oder einer Überreaktion der Schilddrüse mit folglich erhöhter Hormonproduktion.

Durch diese stetigen Angriffe auf das Schilddrüsengewebe entstehen chronische Entzündungen (sozusagen lauter kleine Brände) an der Schilddrüse. Diese ganzen Brände kann die Schilddrüse nicht alleine löschen.

Daher ist sie nicht mehr in der Lage, bei eingehendem TSH-Signal vom Gehirn ausreichend T3 und T4 zu bilden. Der gesamte Stoffwechsel wird dann ungenügend mit diesen Botenstoffen versorgt und die davon abhängigen Prozesse können nur noch unzureichend ausgeführt werden.

Symptome

Das sind typische Symptome einer Hashimoto-Thyreoiditis:

  • Müdigkeit, Erschöpfung, Schwäche
  • Abgeschlagenheit, Desinteresse, Unlust
  • Gewichtszunahme
  • Heiserkeit, Stimmveränderung
  • Engegefühl im Hals
  • Depressionen, depressive Verstimmungen
  • Konzentrationsstörungen
  • Gedächtnisschwäche
  • Kälteüberempfindlichkeit
  • trockene Haut
  • brüchige Nägel
  • Haarausfall
  • trockene und stumpfe Haare
  • Herzrhythmusstörungen
  • erhöhte Infektanfälligkeit
  • Darmbeschwerden
  • Leaky-Gut-Syndrom
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Verstopfung
  • erhöhte Blutfettwerte
  • Zyklusstörungen bei Frauen
  • Potenzstörungen bei Männern

Die Symptome treten bei Beginn der Hashimoto eher unregelmäßig und nicht sehr stark ausgeprägt auf, sodass sie alltäglichen Gegebenheiten wie Stress, Schlafmangel, nicht so optimalen Ernährungsgewohnheiten oder Lebensumständen oder einer Erkältung zugeschrieben werden.

Die Symptome sind anfangs schwer einzuordnen

Mit der Zeit häufen sich die Symptome dann nach und nach. Grundsätzlich sind sie den Symptomen der Schilddrüsenunterfunktion ähnlich bis gleich. Im Anfangsstadium der Hashimoto kann es auch zeitweilig zu typischen Symptomen der Schilddrüsenüberfunktion kommen.

Bevor es oft überhaupt zu einer Untersuchung bei einem Arzt kommt, hat die betroffene Person mit unterschiedlich stark ausgeprägten Symptomen zu tun.

Je stärker dann aber die Symptome mit der Zeit zunehmen, desto eher stellt sich die Frage, was denn nicht stimmt.

Bei vermehrten Symptomen ein Blutbild machen lassen

Oft ist dies der Beginn einiger Arztbesuche mit oft gestellten Fehldiagnosen (Burn-out) und sehr unbefriedigenden Ratschlägen. Meist wird dann erst anhand eines unstimmigen Blutbildes und darauffolgenden Untersuchungen die richtige Diagnose gestellt.

Unsere Empfehlung bei länger bestehendem und nicht klar definierbarem Unwohlsein mit unterschiedlichen Symptomen: In erster Linie immer ein großes Blutbild machen lassen.

Somit besteht direkt ein Blick auf die wichtigsten Blutwerte und Unstimmigkeiten kann daraufhin genauer nachgegangen werden.

Diagnose

Bei Verdacht auf eine Hashimoto ist es sinnvoll, dies bei einem dafür spezialisierten Arzt anhand eines genauen Blutbildes und eines Ultraschalls untersuchen zu lassen. Dies sollte bei einem Nuklearmediziner oder einem Endokrinologen geschehen.

Die dort durchgeführte Untersuchung erfolgt im Regelfall durch eine Blutabnahme und einer Schilddrüsensonografie (Ultraschalluntersuchung).

Auf diese Blutwerte kommt es an

Beim Blut, genauer gesagt im Serum, werden dann folgende Werte untersucht:

  • Thyroidea-stimulierendes Hormon (basal) (TSH): Signalhormone der Hypophyse zur Schilddrüse
  • freies T3 (fT3): freie, ungebundene Form des Schilddrüsen-Hormons T3 (Trijodthyronin)
  • freies T4 (fT4): freie, ungebundene Form des Schilddrüsen-Hormons T4 (Thyroxin)
  • Thyreoidale Peroxidase Ak (TPO Ak): Antikörperwert der vom Immunsystem produzierten Schilddrüsenantikörper

Bei einer gesunden und gut arbeitenden Schilddrüse sollten die Werte in folgenden Bereichen liegen (Unterschiede in der Maßeinheit können laborabhängig abweichen):

  • TSH: 0,27 - 4,2 μlU/ml
  • fT3: 3 ng/l - 4,2 ng/l
  • fT4: 1,2 ng/dl - 0,7 - 1,6 ng/dl
  • TPO Ak: >60.0 U/ml

Zur Diagnosefindung ist die Bestimmung verschiedener Antikörper-Werte im Blut relevant. Ein typischer Nachweis ist die Erhöhung des Antikörper-Wertes gegen das Enzym Schilderüsenperoxidase (TPO).

Für eine genaue Diagnose ist ein Ultraschall notwendig

Da ein erhöhter TPO-Wert aber auch bei anderen Autoimmunerkrankungen auftritt, ist hier für eine genaue Diagnose immer eine Ultraschalluntersuchung einzubeziehen. Mit der sogenannten Schilddrüsensonografie lässt sich die zerstörte Binnenstruktur der Schilddrüse darstellen.

Die typische Hashimoto-Schilddrüse zeigt in der Ultraschalluntersuchung dabei eine echoarme (dunkle) und unregelmäßige Struktur, die als mottenfrassartig oder leopardenfellartig beschrieben werden kann.

Oder wenn man die Schilddrüse mit einem Schmetterling vergleicht, könnte man die Flügel als abgefressen oder löcherig beschreiben.

Je nach Erkrankungsstadium kann die Schilddrüse vergrößert, verkleinert oder sogar kaum noch erkennbar sein. Ein Szintigramm der Schilddrüse ist bei Hashimoto-Thyreoiditis ohne zusätzlichen diagnostischen Wert und allenfalls zur Abklärung von gleichzeitig auftretenden Schilddrüsenknoten nur selten notwendig.

Es wird in zwei Verlaufsformen unterschieden:

  1. Atrophe Form: Hier schwinden die Zellen der Schilddrüse. Das Organ schrumpft. In Deutschland leidet die Mehrheit der Patienten an dieser Variante der Krankheit.
  2. Hypertrophe Form: Hier vergrößert sich die Schilddrüse, ein Kropf (eine Struma) entsteht, hierzulande seltenere Form.

Bei den meisten Patienten entwickelt sich durch die schleichende Entzündung früher oder später eine Schilddrüsenunterfunktion mit erniedrigten T3/T4 Werten (Hypothyreose).

Allerdings gibt es auch akute Entzündungs-Phasen, die mit einer zeitweisen Schilddrüsenüberfunktion und erhöhten T3/T4 Werten (Hyperthyreose) und den dafür typischen Symptomen einhergehen.

Auch hier kann im Blutbild festgestellt werden, in welchen Stadium sich die Schilddrüse grade befindet.

Schilddrüsenpräparate begrenzen die Angriffe auf die Schilddrüse

Eine komplette Heilung und somit Erreichung einer wieder voll funktionsfähigen Schilddrüse ohne die Einnahme von Schilddrüsenpräparaten ist nicht gegeben, da die Schilddrüse immer zu einem gewissen Teil beschädigt ist.

In erster Linie gilt es bei einer Hashimoto, die Angriffe der Antikörper auf die Schilddrüse in den Griff zu bekommen und so die Entzündungswerte in einen bestmöglich niedrigen Bereich zu bringen. Die dann entstandene Schilddrüsenunterfunktion bleibt den weiteren Lebensverlauf bestehen.

Wiederkehrende Schübe sind nicht ausgeschlossen

Auch kann es aus bestimmten oder unbestimmten Ursachen zu einem erneuten Hashimoto-Schub kommen. Gründe hierfür können stärkere Infekte, psychischer oder physischer Stress, Lebenswandel, Nährstoffmängel, Hormonveränderungen (Schwangerschaft) oder Ähnliches sein.

Dennoch kann auch ohne Grund ein Hashimoto-Schub auftreten und sich wieder allmählich mit den typischen Symptomen bemerkbar machen. Daher sind regelmäßige Kontrollen in Abständen von neun bis zwölf Monaten zu empfehlen.

Bei erneuten, ansteigenden Symptomen sollte natürlich eine frühere Kontrolle durchgeführt werden.

Eine Hashimoto muss keinesfalls die Lebensqualität und -erwartung irgendeiner oder kaum einer Art und Weise einschränken.

Ursachen

Bei einer Hashimoto bildet das Immunsystem fälschlicherweise Antikörper gegen das bis dahin gesunde Gewebe der Schilddrüse.

Es wird vermutet, dass bakterielle oder virale Infektionen, besonders stressige Lebensphasen, Lebensmittelunverträglichkeiten oder auch Hormonveränderungen (z. B. durch eine Schwangerschaft) die Autoimmunreaktion in Gang setzen.

Sozusagen alles, was das Immunsystem im Körper stark anspricht und es somit zu einer Überreaktion kommt. Eine genaue Ursache ist aber auch hier bisher unklar.

Es gibt eine genetische Veranlagung

Meistens wird die Hashimoto im Laufe des Lebens (besonders zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr) erworben. Eine gewisse Neigung zur Hashimoto kann allerdings bereits in den Genen stecken. Somit wird eine gewisse Anfälligkeit weitervererbt.

Kommt es dann zu ungünstigen, Ausbruchs-fördernden Rahmenbedingungen, können diese dann zur Hashimoto-Reaktion führen.

Wenn bereits eine gewisse Veranlagung vorliegt, können auch z. B. große Mengen Jod, Gluten oder Soja zum vorzeitigen Ausbruch führen.

Eine Hashimoto tritt oft gemeinsam mit anderen Autoimmunkrankheiten auf:

  • Weißfleckenkrankheit (Vitiligo)
  • Zöliakie (Glutenunverträglichkeit)
  • Diabetes mellitus Typ 1 (Zuckerkrankheit)

Wer an dieser Stoffwechselstörung leidet, sollte bei entsprechenden Symptomen unbedingt auch die Schilddrüse überprüfen lassen. Das gilt besonders, wenn der Blutzucker häufig in Richtung Unterzucker entgleist.

Nährstoffmängel können einen Ausbruch begünstigen

Bei Patienten mit Hashimoto konnte sehr oft eine Fehlfunktion der Vitamin-D-Rezeptoren nachgewiesen werden. Deshalb sollten hier zur genauen Abklärung auch immer der Vitamin-D-Spiegel einen im Blut gemessen werden. Vitamin-D-Mangel auf jeden Fall ausgleichen.

Auch ein Nährstoffmangel kann den Ausbruch einer Hashimoto begünstigen. Dazu zählen ein Mangel an Selen, Jod, Zink und Eisen.

Die Schilddrüse benötigt für ihre normale Funktion diese Mikronährstoffe. Neben den fast wichtigsten Mineralien Jod und Selen spielt auch Zink eine bedeutende Rolle.

Zink ist an der Bildung von Schilddrüsenhormonen beteiligt und unterstützt deren gesunde Funktion.

Eisen transportiert Sauerstoff im Blut und ist bei der Schilddrüsenhormonsynthese wichtig für das Eisen-abhängige Enzym Thyreoperoxidase (TPO). Durch Magen- oder Darmerkrankungen kann die Aufnahme von Eisen vermindert sein.

Therapie

Besteht die Diagnose auf eine Hashimoto, steht die Senkung des TSH (also der Entzündungswerte) an oberster Stelle. Es wird ein möglichst niedriger TSH-Wert angestrebt.

Einnahme eines Schilddrüsen-Präparats

Anhand der im Blut festgestellten fT3- und fT4-Werte wird ein passendes, synthetisch hergestelltes Schilddrüsen-Präparat bestimmt.

Zunächst wird in der Regel mit einer Therapie mit L-Thyroxin (T4) begonnen. Auch die Dosierung wird der Blutuntersuchung entsprechend angepasst.

Über diese Schilddrüsentabletten wird dem Körper eine gewisse Menge T4 zugeführt, welches er dann in T3 umwandeln kann. Durch die externe Gabe von T4 wird die Schilddrüse entlastet und das davon abhängige System beruhigt. So können dann die Entzündungswerte gesenkt werden.

Sollte dadurch keine ausreichende Verminderung der Symptome gelingen, wird das Stoffwechsel-aktive Trijodhyronin (T3) dazugegeben.

Zieht die Entzündung in der Anfangsphase eine Überfunktion der Schilddrüse (Hyperthyreose) nach sich, ist natürlich zunächst keine Hormontherapie sinnvoll.

In einem Kontrolltermin nach ca. zwei bis drei Monaten wird über eine erneute Blutabnahme und Ultraschalluntersuchung geprüft, inwiefern das Schilddrüsenpräparat hilft, sich die Entzündungswerte verbessert haben und inwiefern sich die fT3- und fT4-Werte im Blut verbessert haben. Dementsprechend wird die Dosierung der Schilddrüsentabletten gegebenenfalls angepasst.

Optimierte Aufnahme der Tablette unter der Zunge

Die Tabletten sollten direkt morgens nüchtern eingenommen werden und danach 30 Minuten gewartet werden. Idealerweise lässt man die Tablette unter der Zunge zergehen (optimierte Aufnahme durch die Schleimhäute) und trinkt nur ein Glas Wasser nach.

Die Aufnahme und Verarbeitung der Schilddrüsenhormone sind Bestandteil eines komplexen Kreislaufs, der im Körper stattfindet. Daher ist es nicht optimal ausreichend, die Therapie ausschließlich über die Einnahme von Tabletten zu gestalten.

Starkes Immunsystem als Schutz

Zusätzliche Faktoren wie die Ernährung, Stress, Umwelteinflüsse oder auch die Schlafqualität spielen eine entscheidende Rolle für eine dauerhaft erfolgreiche Therapie, optimale Verbesserung der Symptome und eine bestmögliche Vermeidung eines neuen Hashimoto-Schubes.

Da bei einer Hashimoto das Immunsystem überreagiert, sollte so gut wie möglich darauf geachtet werden, hier möglichst wenig Gründe für eine solche Überreaktion zu geben.

Über eine vitalstoffreiche, antientzündliche und eiweißreiche Ernährung und einen bewussten Lebensstil wird das Immunsystem ideal unterstützt.

Auf stark verarbeitete Lebensmittel, die den Stoffwechsel eher belasten und Entzündungen fördern sollte bestmöglich verzichtet werden.

Alternative Behandlungsmethode

Sollte es kaum zu einer Besserung der Symptome kommen, besteht die Möglichkeit mit aus Schweineschilddrüsengewebe hergestellten Hormonen zu arbeiten.

In bestimmten Fällen wird diese natürliche Form besser als die synthetisch hergestellten Thyroxinpräparate vertragen.

Diese Schilddrüsenhormone werden auch NDT (Natural Desiccated Thyroid) genannt, sind allerdings in ihrer Dosierung schwieriger zu handhaben und werden nicht von der Krankenkasse getragen.

Tipps

Die Hashimoto ist zwar nicht heilbar, aber mit unseren Tipps kannst du deinen Krankheitsverlauf ein wenig verbessern und die Symptome möglicherweise reduzieren.

Tipps rund um die Einnahme der Tablette

Einfach die Tabletten und eine Flasche Wasser am Bett stehen haben, einen Wecker eine halbe Stunde früher stellen, die Tablette einnehmen und sich noch einmal für eine halbe Stunde umdrehen, bis der zweite Wecker zum Aufstehen klingelt.

Wenn sich in der 2. Tageshälfte trotz Einnahme der Tablette am Morgen Symptome wie Abgeschlagenheit, Konzentrationsschwäche, Heißhunger, Müdigkeit und abendliche Ein- oder Durchschlaf-Probleme zeigen, kann eine Aufteilung der Schilddrüsentablette über den Tag verteilt eine Möglichkeit der Besserung sein.

Der Körper bildet im gesunden Zustand auch über den ganzen Tag verteilt je nach Bedarf Schilddrüsenhormone.

So kann es auch mit der Tablette gehandhabt werden, indem sie in zwei Portionen geteilt wird und dann ca. 30 Minuten vor einer Mahlzeit eingenommen wird.

In einer kleinen Tablettenbox ist die Mitnahme auch kein Problem.

Selbst wenn der Magen bei der Einnahme nicht komplett nüchtern ist, verhindert dies die Aufnahme in kaum einer Art und Weise. Es verlangsamt diese nur etwas und mindert sie ggf. minimal (darum, Tablette unter der Zunge zergehen lassen).

Auch sollte man immer beachten, dass viel Koffein, das Stresshormon Cortisol und Schadstoffe wie Schwermetalle oder Umweltgifte die Wirkung der Schilddrüsenhormone mindern können.

Unterstützende Nahrungsmittel

  • Gemüse: Iss mindestens zwei bis drei Portionen in allen möglichen Variationen am Tag. Die darin enthaltenen Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe unterstützen den Stoffwechsel, wirken antientzündlich, sind wichtig für einen gesunden Darm und versorgen den Körper mit wichtigen Nährstoffen.
  • Eiweiß: Iss am besten drei Portionen Eiweiß am Tag. Es ist ein wichtiger Baustein für die Bildung von Schilddrüsenhormonen und natürlich auch generell einer der wichtigsten Bausteine für den Körper. Gute Eiweißquellen sind mageres, helles Fleisch (Hähnchen, Pute), fettarmer Käse in Maßen, Süßwasserfische, Seefische in Maßen, vegane Proteinshakes oder Proteinshakes aus Milcheiweiß in Maßen.
  • Beeren und zuckerarmes Obst: Es ist sehr reich an Antioxidantien und Vitaminen. Die zuckerarmen Sorten halten den Blutzucker stabil und wirken antientzündlich.
  • Kokosöl: Die darin enthaltenen mittelkettigen Fettsäuren wirken entzündungshemmend, unterstützen den Heilungsprozess von Geweben, fördern den Energiestoffwechsel, die Darmgesundheit und Entgiftungsprozesse der Leber. Genauso kann Kokosöl auch äußerlich angewendet werden und Beschwerden wie schmerzende Gelenke, trockene Haut, dünne und stumpfe Haare positiv unterstützen. Einfach ein hochwertiges Kokosöl z. B. nach dem Duschen als Körperpflege nutzen, in flüssiger Form als Haarkur verwenden oder schmerzende Körperstellen damit massieren.

Kontraproduktive Nahrungsmittel

  • Gluten (Weizen, Weißmehlprodukte): Liefert keinen Mehr- und Nährwert für den Körper, wirkt entzündungsfördernd und fördert Autoimmunreaktionen.
  • Viele Sojaprodukte: Das in Soja enthaltene Protein kann Autoimmunreaktionen gegen die Schilddrüse fördern. Phytoöstrogene können die Aktivität der Jodaufnahme in die Schilddrüse sowie den Transport der Schilddrüsenhormone im Körper empfindlich stören. Auch reduzieren Sojaprodukte die Aufnahme synthetischer Schilddrüsenhormone.
  • Zucker: Fördert starke Blutzuckerschwankungen, liefert keinen Mehr- und Nährwert für den Körper und wirkt entzündungsfördernd.
  • Stark verarbeitete Lebensmittel mit vielen Zusatzstoffen: Liefern keinen Mehr- und Nährwert für den Körper, belasten den Stoffwechsel und Entgiftungsorgane und wirken entzündungsfördernd.
  • Milchprodukte: Milchprotein ist schwer verdaulich, nicht verdautes Milchprotein kann durch den Darm in den Blutkreislauf gelangen und eine Autoimmunreaktion hervorrufen. Milchprodukte können die Aufnahme von T3 stören (am besten testweise drei bis vier Wochen auf Milchprodukte verzichten und beobachten, ob sich etwas verändert wie Wohlbefinden, Gewicht oder Haut.
  • Lektine (Hülsenfrüchte, Getreide, Cashewkerne, Erdnüsse): Wirken entzündungsfördernd bei häufigem Verzehr und fördern Autoimmunreaktionen.
  • Nachtschattengewächse (Tomaten, Paprika, Auberginen, Kartoffeln, Pfeffer, Chili): Neben Lektinen können auch Alkaloide in Nachtschattengewächsen Probleme darstellen. Beispielsweise Solanin (ein in Solanin enthaltenes sogenanntes Glycoalkaloid) kann das Enzym Cholinesterase hemmen, welches eine wichtige Rolle in Nervenzellen spielt. Als Folge treten dann Gelenkschmerzen und Steifheit auf.
  • Alkohol: Kann die Aufnahme der Schilddrüsenhormone mindern oder sogar hemmen, was die Schilddrüsenzellen zerstören kann.
  • Rauchen (Genussmittel): Zerstört wichtige antioxidative Enzyme, fördert Entzündungen und mindert den Erfolg der Therapie.

Empfohlene Nahrungsergänzungsmittel

Selen (100 μg pro Tag, morgens): Ist maßgeblich an der Umwandlung des Schilddrüsenhormons T4 in T3 beteiligt, fördert die Verwertbarkeit von Jod und wirkt entzündungsmildernd auf die Schilddrüse.

Daily You Selen-Komplex
€16.97 (€69.55/100g)

Jod (150 μg pro Tag, morgens): Ist maßgeblich an der Produktion und Bildung der Schilddrüsenhormone beteiligt und somit die wohl wirkungsvollste Hilfe. Über einen Jod-Sättigungstest können die genauen Werte bestimmt werden. Wird es bei Hashimoto mit Selen kombiniert, schadet es der Schilddrüse nicht, sondern kann auch hier seine heilenden und regulierenden Kräfte entfalten.

Daily You Jod (aus Kelp)
€16.97 (€66.29/100g)

Vitamin D (5000 IE nach persönlichem Bedarf oder alle 5 Tage, zu einer fettreichen Mahlzeit): Empfohlener Vitamin-D-Spiegel im Blutserum liegt zwischen 40 und 80 ng/ml. Hat einen positiven Einfluss auf Autoimmunkrankheiten, wirkt antientzündlich, reguliert das Immunsystem und kann Verschlechterungen der Krankheit entgegenwirken

Daily You Vitamin D3+K2
€13.97 (€42.72/100g)

Omega 3 (2 g EPA, 1 g DHA pro Tag, zu einer fettreichen Mahlzeit): Die beiden Omega-3-Fettsäuren wirken entzündungshemmend und sind in der Lage Autoimmunprozesse zu dämpfen. Die besten Quellen hierfür sind Omega-3-Kapseln aus hochwertigem Fischöl oder Algenöl, da hier kein Risiko auf eine Schwermetallbelastung besteht.

Daily You Omega 3
€32.97 (€19.28/100g)

Eisen (14 mg pro Tag, abends mit Vitamin C): Eisenwert im Blutserum sollte bei Frauen mindestens 60 mcg/l und bei Männern mindestens bei 120 mcg/l betragen. Wichtiger Bestandteil des Enzyms Schilddrüsen-Peroxidase (TPO).

Das Immunsystem hat bei chronischen Entzündungen einen höheren Verbrauch an Eisen. Der Eisenmangel selbst begünstigt vor allem bei Frauen weitere Entzündungs-Schübe. Bei einer Schilddrüsenunterfunktion ist dann die Aufnahme von Eisen grundsätzlich verschlechtert. Eisen ist Bestandteil wichtiger Enzyme und sorgt mit den Schilddrüsenhormonen dafür, dass weniger freie Radikale gebildet werden.

Daily You Eisen
€12.97 (€62.36/100g)

Zink (25 mg pro Tag, nach einer Mahlzeit): Es unterstützt das gesunde Immunsystem, ist an der Bildung von Schilddrüsenhormonen beteiligt und unterstützt deren gesunde Funktion. Durch die Schilddrüsenunterfunktion kann der Körper generell schlechter Zink aufnehmen. Die zusätzliche Einnahme wirkt sich sehr positiv auf Haut, Haare und Nägel aus.

Daily You Zink-Histidin
€14.97 (€62.38/100g)

Magnesiumcitrat (ca. 3,5g auf ca. 0,5-1l Wasser geben, ab nachmittags trinken und ggf. Dosierung erhöhen): Aufgrund des gestörten Stoffwechsels wird nicht ausreichend Magnesium aus der sowieso schon Magnesium-armen Nahrung aufgenommen. Magnesium spielt eine wichtige Rolle im Energiestoffwechsel, bei der Eiweißherstellung, der Zellerneuerung, der Übertragung von Nervenimpulsen, der Muskeltätigkeit und dem Knochenaufbau. Magnesiumcitrat kann vom Körper besonders schnell aufgenommen und verarbeitet werden.

Daily You Magnesiumcitrat
€13.97 (€5.59/100g)

Darmsanierung: Eine Störung der Darmflora beeinflusst das Immunsystem und dadurch auch die Bildung von Auto-Antikörpern. In Studien lagen die Spiegel der Auto-Antikörper, die das Schilddrüsengewebe angreifen und zerstören können, umso höher, je ausgeprägter die Störung der Keimzusammensetzung war.

Der häufige Verzehr von präbiotischen Ballaststoffen kann das Wachstum dieser guten Bakterien indirekt fördern. Wichtig für die bei Hashimoto fehlenden Keime sind die Präbiotika Inulin, Pektin und resistente Stärke. Inulin ist z. B. in Chicorée, Artischocke, Schwarzwurzel, Lauchgewächs oder Spargel. Pektin ist in Früchten wie Äpfeln, Brombeeren, roten Johannisbeeren oder Zitrusfrüchten enthalten. Lebensmittel, die resistente Stärke enthalten, sind Kartoffeln, Nudeln und Reis (gekocht und dann wieder abgekühlt).

Da auch ein großer Teil T4 im Darm in T3 umgewandelt wird, ist es sehr wichtig, dass dieser im Gleichgewicht ist und so die Nährstoffe bestmöglich aufnehmen und verwerten kann. Eine Darmsanierung hilft auch gegen das häufig vorliegende Leaky-Gut-Syndrom.

Empfehlungen für Sport, Bewegung und Entspannung

Da bei einer Hashimoto auch immer das Immunsystem betroffen ist, sollte das Augenmerk auf ein ausgeglichenes Programm aus Sport, Bewegung und Entspannung gelegt werden.

Es ist wichtig, den Körper nicht noch zusätzlich durch ein anstrengendes Sport- und Bewegungsprogramm unnötig in Stress zu versetzen oder gar zu überfordern.

Dem Körper muss immer genug Zeit gegeben werden, sich ausreichend zu regenerieren, bis eine neue Belastung durch Sport getätigt wird. Bestehen zu viele offene Regenerationsprozesse, kann dies wieder zu einer Autoimmunreaktion führen.

Um den Stoffwechsel grundsätzlich anzuregen, empfiehlt sich ein leichtes Training für die Muskulatur. Muskeln sind schließlich wie die Brennöfen des Körpers. Und je mehr davon vorhanden sind und diese dann auch regelmäßig genutzt werden, desto stärker und effektiver arbeitet der gesamte Stoffwechsel im Körper.

Natürlich müssen diese Brennöfen auch regelmäßig gewartet werden, um danach wieder voll und ganz einsatzfähig zu sein. Dies passiert mit gezielter Entspannung. Außerdem senkt sich durch Entspannung der Wert des Stresshormons Cortisol, welches das TSH-Signal an die Schilddrüse stören und mindern kann. Ein solches Programm muss und soll nicht gleich mehrere Stunden in Anspruch nehmen und vor allem sollte es Spaß machen und guttun.

So ein Programm kann sich wie folgt aufbauen:

  • Zwei bis drei Tage pro Woche eine nicht zu lange Trainingseinheit zur Kräftigung der Muskulatur durchführen. Egal, ob zu Hause oder im Fitnessstudio. Danach sollte kein starker Muskelkater oder Muskelschwäche auftreten, sonst war die Einheit zu intensiv.
  • Bestenfalls sollte täglich Bewegung an frischer Luft stattfinden und natürlich grundsätzlich auch auf Bewegung im gesamten Alltag geachtet werden. Hier reichen schon 15 Minuten spazieren gehen in der Pause oder nach dem Abendessen, mit dem Rad zur Arbeit zu fahren, kleine Einkäufe zu Fuß zu erledigen oder im Büro beim Telefonieren auf und abzulaufen. 
  • Entspannung sollte in kurze, tägliche Sequenzen von 5 bis 15 Minuten eingebaut werden, wie z. B. morgens oder abends eine kurze Atemübung oder Muskelentspannungsübung. Oder sich ganz in Ruhe mit einer Tasse Tee auf den Lieblingsplatz zu setzen und einfach mal nichts zu tun, einige Seiten in einem Buch zu lesen, ein Hörbuch oder einen Podcast zu hören oder sich ein Bad zu gönnen.

Für längere Entspannungssequenzen von 20 bis 60 Minuten eignen sich Yoga oder Pilates sehr gut. Diese Kombination von Bewegung und Entspannung fördert den Abbau von Cortisol und anderen Stressoren und regt den Abbau von abgelagerten Stoffwechselprodukten im Gewebe an.

Außerdem wirkt die Entspannung des Körpers positiv gegen die Entstehung neuer Autoimmunreaktionen.

Prognose

Die Hashimoto-Thyreoiditis wird einen, vom ersten Ausbruch an, das gesamte Leben lang begleiten. Sie ist mal mehr, mal weniger präsent. Damit darf man sich aber keinesfalls verrückt machen.

Grundsätzlich ist in jedem Alter und jeder Lebenslage eine deutliche Besserung der Symptome möglich und so eine Wiedergewinnung der gewünschten Lebensfreude möglich.

Von Beginn an und dann im weiteren Verlauf der Krankheit und Therapie spielen natürlich Einflussfaktoren wie Alter, anderweitige Erkrankungen und auch äußerliche Einflussfaktoren wie Stress oder Umweltbelastungen eine Rolle.

Mit Beginn der Behandlung, dem Rückgang der Entzündungswerte und der Einnahme der entsprechenden Schilddrüsenpräparate werden sich die Symptome nach und nach bessern.

Eine positiv unterstützende Ernährungsumstellung und eine mögliche Umstellung ungünstiger Lebensgewohnheiten trägt natürlich einen erheblichen Beitrag zur Wiederherstellung des Wohlbefindens bei.

Besonders am Anfang sind erste Anzeichen, wie ein höheres Energielevel, eine vermehrte Lust auf Unternehmungen, eine bessere Konzentration und ein ausgeglicheneres Wohlfühlen festzustellen.

Auch Schlafprobleme, innere Unruhe und Herzrasen werden sich wieder legen.

Kurz gesagt:

Man fühlt sich nicht mehr so hundeelend.

Gehe achtsam mit dir selbst um

Wie schnell und in welchem Ausmaß eine langfristige Besserung in Form von einem stabilen, höheren Energielevel, besserem Schlaf, mehr Konzentration, fröhlicherer und ausgeglichenerer Stimmung oder einer geregelten Verdauung zu merken sind, ist ganz individuell.

Umso wichtiger ist es, auf sich und seine Gesundheit besonders fürsorglich zu achten und pfleglich mit ihr und sich selbst umzugehen. Besonders auch die Punkte Ernährung, Bewegung und Entspannung sollten stets im Augen behalten werden, denn sie sind auch ein ausschlaggebender Faktor für die ganzheitliche Gesundheit und ein gutes Wohlbefinden.

Faktoren, wie stark verarbeitete Lebensmittel, Stress und zu wenig Schlaf wirken förderlich auf eine Autoimmunreaktion und sollten natürlich bestmöglich vermieden werden.

Sollte es trotz sorgsamen Umgangs mit sich und seinem Körper zu einem erneuten Hashimoto-Schub kommen, darf man sich dafür auf keinen Fall irgendwelche Vorwürfe machen.

Natürlich ist es sinnvoll, sich selbst in dieser Situation einmal zu reflektieren, um bestimmte Erkenntnisse daraus zu ziehen.

Schenke dir und deinem Körper mehr Achtsamkeit und lerne, seine Signale zu verstehen. Dann wirst du oft früh genug merken, wenn dir etwas nicht guttut und du kannst rechtzeitig dagegen steuern, bevor dein Immunsystem verrückt spielt.

So kannst du deinen Körper immer besser in den verschiedensten Lebenslagen unterstützen und ihm das geben, was ihm gerade guttut – du wirst merken, wie toll sich das anfühlt und wie viel Freude es bereitet.

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