Arzt hält grünen Smiley in der Hand

Dopaminmangel - Wie er entsteht und was du dagegen tun kannst

Schon länger kannst du dich zu nichts mehr aufraffen? Dir fehlt die Antriebskraft, selbst alltägliche Dinge zu erledigen? Zudem bist du ständig müde, unkonzentriert und kannst dir nichts mehr merken?

Diese Probleme könnten daher kommen, dass dein Dopaminspiegel zu niedrig ist.

Das Hormon Dopamin hat eine wichtige Bedeutung für unsere Gesundheit. Es sorgt für ein funktionierendes Nervensystem, kann unser Wohlbefinden steigern und für echte Glücksgefühle sorgen.

Haben wir zu wenig des Botenstoffs im Körper, kann das zu ernsthaften Krankheiten führen und sich negativ auf unsere Psyche und Motorik auswirken.

Wir benötigen verschiedene Nährstoffe, um den Aufbau von Dopamin zu unterstützen und ein gesundes Nervensystem aufrechtzuerhalten. Um deine Grundversorgung sicherzustellen, findest du bei uns die dafür wichtigen B-Vitamine und Vitamin C. Der Daily Protein Shake versorgt dich darüberhinaus mit essentiellen Aminosäuren, die dein Körper für die Bildung von Dopamin benötigt.

Erfahre hier, was Dopamin ist und welche Funktionen es in deinem Körper hat. Außerdem verraten wir dir, in welchen Lebensmitteln das Glückshormon enthalten ist und wie du den Symptomen eines Dopaminmangels vorbeugen kannst.

1. Das Glückshormon Dopamin

Dopamin ist ein wichtiger Botenstoff unseres Körpers, ein sogenannter Neurotransmitter des zentralen Nervensystems. Es zählt zu den Glückshormonen, da es, ähnlich wie auch Serotonin, eine wichtige Rolle in unserem Belohnungssystem spielt.

Dopamin wird in bestimmten Teilen unseres Gehirns sowie im Nebennierenmark aus den Aminosäuren Phenylalanin und Tyrosin gebildet. Es ist außerdem die Vorstufe für andere wichtige Hormone, wie Adrenalin und Noradrenalin.

2. Welches Organ erzeugt Dopamin?

Unser Gehirn ist dafür zuständig, Dopamin in die Zellen unseres Körpers auszuschütten - und zwar immer dann, wenn unser Belohnungssystem aktiviert wurde. Das geschieht vor allem durch Dinge, von denen wir erwarten, dass sie uns glücklich machen. Dazu gehören beispielsweise

  • Sport
  • Musik
  • Sexuelle Aktivität
  • Soziale Interaktionen
  • Verzehr bestimmter Lebensmittel
  • Konsum von Alkohol und Drogen

3. Was ist die Wirkung von Dopamin?

Dopamin ist als Botenstoff unseres Nervensystems dafür zuständig, Signale zwischen den Nervenzellen (Neuronen) weiterzuleiten. Diese Signale werden dabei von speziellen Dopaminrezeptoren, die auf den Zellen sitzen, empfangen.

Eine wichtige Aufgabe von Dopamin besteht darin, Befehle an unsere Muskulatur zu senden. Es ist daher für die Steuerung unserer ganzen Motorik von großer Bedeutung.

Bestimmte Auslöser sorgen außerdem dafür, dass das Glückshormon im Gehirn ausgeschüttet wird. Dopamin sorgt dann bei uns für gute Stimmung, Freude, eine gesteigerte Wahrnehmung und mehr Motivation. Unser Belohnungssystem wird also aktiviert - was dafür sorgt, dass wir diesen bestimmten Reiz immer wieder erleben wollen.

In einigen Organen unserer Bauchhöhle, wie beispielsweise den Nieren, kann Dopamin auch eine Weitung der Blutgefäße bewirken und so die Durchblutung steigern.

4. Was passiert bei einem Dopaminmangel?

Es kann passieren, dass sich die Dopamin-Konzentration in unserem Körper verringert. Grund dafür ist ein Absterben von Nervenzellen im Gehirn, in denen sich das Dopamin befindet. Als Folge dessen geht die Produktion des Hormons immer weiter zurück, was schließlich zu einem Mangel an Dopamin führt.

Symptome zeigen sich meistens dann, wenn mehr als die Hälfte dieser Neuronen abgestorben sind.

Ein Dopaminmangel kann sich dabei auf unterschiedlichste Bereiche unseres Körpers auswirken. Da Dopamin einen großen Einfluss auf unsere Psyche und die Durchblutung hat, zeigen sich erste Anzeichen meist durch

  • Unruhe
  • Gereiztheit
  • Beeinträchtigtes Erinnerungsvermögen
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Verminderte Antriebskraft
  • Depressive Verstimmungen

Durch seine Wirkung auf die Motorik kann es sich auch an unserem Bewegungsapparat bemerkbar machen, wenn uns der Botenstoff längerfristig fehlt:

  • Zittern der Extremitäten
  • Steifheit der Muskeln
  • Unsicherheit beim Gehen oder Stehen
  • Verlangsamte Bewegungsabläufe
  • Schluckstörungen

Ein schwerwiegender Mangel an Dopamin kann darüber hinaus mit ernstzunehmenden Erkrankungen, wie dem Restless-Legs-Syndrom, Depressionen oder Morbus Parkinson einhergehen.

Leidest du unter einer dieser Erkrankungen oder starken Symptomen und hast nachweislich geringe Dopaminwerte, kannst du dir von deinem Arzt oder deiner Ärztin entsprechende dopaminverstärkende Medikamente verschreiben lassen.

5. Was sind die Ursachen für einen Dopaminmangel?

Einem Dopaminmangel können verschiedene psychische und physische Ursachen zugrunde liegen.

Psychische Gründe

Starker oder chronischer Stress sowie langanhaltende körperliche und seelische Belastung können deinen Hormonhaushalt durcheinander bringen. Darunter kann auch dein Dopaminspiegel leiden.

Suchtmittelkonsum

Der Konsum von Drogen oder Alkohol führt zu einer besonders starken Ausschüttung von Dopamin - unsere Zellen werden sozusagen mit dem Hormon überflutet. Hierbei wird unser Belohnungssystem so stimuliert, dass eine Sucht die Folge sein kann. Gleichzeitig werden die Rezeptoren, die unser Nervensystem für die Weiterleitung von Signalen benötigt, abgebaut. Zukünftig wird also mehr Dopamin benötigt, um seine Wirkungen zu erzielen, was zu einem Mangel führen kann.

Nährstoffmangel

Bei einer Mangelernährung, wie sie beim Hungern, Fasten oder auch bei einigen Diäten entstehen kann, können dem Körper wichtige Nährstoffe fehlen. Dopamin wird in unserem Körper aus den Aminosäuren Phenylalanin und Tyrosin gebildet. Ein Defizit dieser beiden Baustoffe ist daher besonders kritisch.

Daneben sind die Vitamine B6, B12 und C maßgeblich an der Regulierung unseres Dopaminhaushaltes beteiligt. Fehlen uns diese Nährstoffe, können eine verminderte Dopaminausschüttung im Gehirn die Folge sein.

6. Wie kann man einen Dopaminmangel mit der Ernährung ausgleichen?

Um deinen Dopaminhaushalt in Balance zu halten, solltest du auf eine ausgewogene und nährstoffreiche Ernährung setzen.

Phenylalanin und Tyrosin

Damit dein Körper ausreichend Dopamin bilden kann, ist die Aufnahme hochwertiger Proteine ganz wichtig. Diese bestehen aus vielen essentiellen Aminosäuren, zu denen auch die Dopamin-Bausteine Phenylalanin und Tyrosin gehören.

Viel Phenylalanin und Tyrosin findest du in tierischen Proteinquellen, wie Fleisch, Fisch und Eiern sowie in Hülsenfrüchten (z.B. Linsen, Sojabohnen, Kichererbsen).

Auch unser Daily Protein Shake kann dabei helfen, deinen Dopaminspiegel im Gleichgewicht zu halten. Pro 100 g Eiweiß enthält er rund 4 g Phenylalanin sowie 4,5 g Tyrosin. Gerade wenn es dir schwerfällt, immer ausreichend Protein in deine Ernährung einzubauen, kann der Shake eine gute Grundlage für deine Eiweißversorgung darstellen. Er ist einfach zuzubereiten und eignet sich als Zusatz zu deiner Mahlzeit, sättigende Zwischenmahlzeit oder für die Zubereitung leckerer Rezeptideen.

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B-Vitamine

Einige Vitamine sind maßgeblich an der Regulierung unseres Dopaminhaushaltes beteiligt.

Vitamin B6 1 wird als Co-Faktor für die Bildung von Dopamin im Körper benötigt. Vitamin B122 ist wichtig für ein gesundes Nervensystem sowie die Bildung und den Schutz von Neuronen, in denen sich das Dopamin befindet.

Für die Deckung deines Bedarfs an Vitamin B6 eignen sich vor allem Fleisch und Fisch, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Bananen, Kartoffeln, verschiedene Kohlsorten und Nüsse.

Vitamin B12 steckt vor allem in tierischen Produkten, wie Fleisch und Fisch, Milchprodukten und Eiern. Daneben empfiehlt sich besonders für Menschen, die sich vegetarisch oder vegan ernähren, eine gezielte Einnahme von Vitamin B12. Ganz einfach geht das mit unserem Daily You Vitamin B12. Dieses enthält die Form Methylcobalamin, ein natürliches und bioaktives Coenzym von Vitamin B12. Es kann vom Körper direkt verwertet werden und eignet sich daher optimal für deine tägliche Vitamin-B12-Versorgung.

 

Sowohl Vitamin B6 als auch B12 findest du zusammen mit den 6 anderen essentiellen B-Vitaminen in unserem Vitamin-B-Komplex. Mit einer Kapsel am Tag kannst du deine Grundversorgung sicherstellen und dein Nervensystem aktiv unterstützen. Der B-Komplex beinhaltet hochverfügbare Verbindungen sowie Vitamin-ähnliche Wirkstoffe, um eine ideale Aufnahme in deinen Körper zu garantieren.

Vitamin C

Ein Mangel an Vitamin C kann zu Beeinträchtigungen in der Signalweiterleitung des Nervensystems führen. Es wird zum Aufbau von Neurotransmittern wie Dopamin benötigt und wurde bereits in Studien3 mit einer verbesserten Stimmung in Verbindung gebracht.

Für die Versorgung mit Vitamin C kannst du zu frischem Obst und Gemüse greifen. Vitamin C ist jedoch sehr empfindlich gegenüber Licht, Wärme und Sauerstoff und darüber hinaus wasserlöslich. Dadurch gehen bei der Zubereitung von Lebensmitteln leider oft große Mengen des Vitamins verloren, die unserem Körper dann nicht mehr zur Verfügung stehen.

Eine sichere Versorgung erreichst du mit einer Kapsel pro Tag unseres hochdosierten Daily You Vitamin C. Es verfügt durch seine Kombination mit natürlichem Hagebuttenextrakt über eine hohe Bioverfügbarkeit und ist sehr gut verträglich.

7. Weitere Tipps, um deinen Dopaminspiegel natürlich zu erhöhen

Neben einer nährstoffreichen Ernährung gibt es auch einige Verhaltensweisen, die dazu beitragen können, einen gesunden Dopaminspiegel in deinem Körper aufrechtzuerhalten.

Sonnenlicht

Studien4 zufolge kann die UV-Strahlung der Sonne unseren Hormonhaushalt positiv stimulieren. Um die Dopaminausschüttung in deinem Gehirn anzukurbeln, solltest du dich daher täglich im Sonnenlicht aufhalten.

Schlaf

Bekommen wir dauerhaft zu wenig Schlaf, kann dies laut Wissenschaft5 die Ausschüttung von Dopamin negativ beeinflussen. Dopamin ist nämlich auch an der Regulierung des Schlaf-Wach-Rhythmus beteiligt. Sorge dafür, dass du täglich ausreichend und ungestört schläfst. Dabei kann dir beispielsweise der Aufbau einer gesunden Abendroutine helfen.

Entspannung

Regelmäßige Meditation soll Studien6 zufolge dabei helfen, langfristig die Konzentration von Neurotransmittern wie Dopamin im Körper zu erhöhen. Entspannende Effekte können aber auch ein langer Spaziergang, das Lesen eines Buches oder dein Lieblingshobby haben. Probiere einfach mal aus, welche Entspannungsmethoden für dich am besten funktionieren. 

Bewegung

Sport und ausreichend Bewegung können eine Steigerung deines Dopaminspiegels bewirken sowie deine Laune verbessern. Finde heraus, welche Aktivitäten dir Spaß machen - vielleicht Schwimmen, Joggen oder Nordic Walking?

Eine Studie7 zeigte außerdem, dass Yoga an 6 Tagen der Woche zu einer signifikanten Erhöhung der Dopaminkonzentration im Körper führen kann. 

Fazit

Dopamin ist eines unserer Glückshormone. Es kann unsere Laune und Aufmerksamkeit verbessern, uns motivierter und leistungsfähiger machen. Außerdem reguliert Dopamin das Zusammenspiel von Nerven und Muskeln sowie die Koordination unserer Bewegungen. Die Folgen von zu wenig Dopamin können ernsthafte Erkrankungen, wie Morbus Parkinson oder Depressionen, sein.

Umso wichtiger ist es, unseren Dopaminspiegel in einer gesunden Balance zu halten. Ausreichend Bewegung, der Abbau von Stress und viel Schlaf können dazu beitragen. 

Daneben hat die Ernährung einen großen Einfluss auf unseren Dopaminhaushalt. Fehlen uns bestimmte Nährstoffe, kann  dies zu einem Dopaminmangel führen. Eine besondere Rolle spielen vor allem die Vitamine B6, B12 und C sowie bestimmte Aminosäuren. Nimmst du zu wenig dieser Nährstoffe zu dir, kann eine verminderte Dopaminausschüttung in unserem Gehirn die Folge sein.

Eine einfache Möglichkeit, dich jederzeit mit der Menge an Nährstoffen zu versorgen, die du wirklich brauchst, ist die gezielte Ergänzung deiner Ernährung. Bei uns findest du für deine optimale Grundversorgung Vitamin B12, B-Vitamine, Vitamin C sowie alle essentiellen Aminosäuren in unserem Daily Protein Shake.

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Die dargestellten Informationen dienen ausschließlich für den Informationsgebrauch und haben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie stellen keine medizinische Beratung dar und dürfen nicht als Aufforderung einer bestimmten (Nicht-) Behandlung einer Krankheit verstanden werden.

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