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10 probiotische Lebensmittel für deine Ernährung im Alltag

Fermentierte Lebensmittel sind aus vielen Küchen der Welt nicht wegzudenken. Sie bringen besondere Aromen, traditionelle Herstellungsweisen und viel Abwechslung auf den Teller. Genau deshalb schauen wir uns in diesem Artikel zehn probiotische Lebensmittel genauer an und zeigen dir, wie du sie einfach in deinen Alltag integrieren kannst.

Probiotische Lebensmittel: Das Wichtigste in Kürze

  • Probiotische Lebensmittel sind vor allem als fermentierte Produkte aus vielen Küchen der Welt bekannt und lassen sich vielseitig in den Alltag integrieren.
  • In diesem Artikel zeigen wir dir zehn Beispiele - von Kefir bis Kimchi - und geben dir praktische Ideen für Einkauf, Lagerung und Verwendung.
  • Für Joghurt, Ayran oder Lassi können auch alltagstaugliche Rezepthelfer sinnvoll sein, etwa für Geschmack oder eine eiweißreiche Routine.
  • Wenn du ergänzend auf den Probio-Komplex setzt, gilt: Riboflavin trägt zur Erhaltung normaler Schleimhäute bei.
  • Außerdem tragen Magnesium, Pantothensäure, Vitamin B6 und Vitamin B12 zu einem normalen Energiestoffwechsel bei.

In diesem Artikel stellen wir dir 10 probiotische Lebensmittel vor, die nicht nur lecker sind, sondern sich vielseitig in deine Ernährung einbauen lassen. Erfahre, worauf du beim Verzehr achten solltest und wie du diese Lebensmittel im Alltag praktisch verwenden kannst.

1. Was probiotische Lebensmittel sind und worauf du im Alltag achten kannst

Der Begriff Probiotika sagt dir vielleicht nichts, obwohl du bereits regelmäßig einzelne Lebensmittel isst, die zu den probiotischen Lebensmitteln zählen. Es handelt sich dabei um natürliche Lebensmittel, die reich an speziellen Bakterienkulturen, Probiotika, sind. Der Begriff stammt aus dem lateinischen und bedeutet übersetzt „Für das Leben“ und bezeichnet eine Gruppe von über 400 unterschiedlichen Bakterienarten.

Eine dieser Gruppen, die du dir genauer ansehen solltest, sind die Milchsäurebakterien. Sie spielen bei vielen fermentierten Lebensmitteln eine wichtige Rolle und prägen Geschmack, Konsistenz und Herstellungsweise. Wenn du mehr zum Thema Darmflora lesen möchtest, findest du dazu in unserem Magazin weitere Grundlagen.

Der VitaMoment Probio-Komplex kombiniert 12 Milchsäurestämme in mikroverkapselter Form, um eine einfache Einnahme zu ermöglichen. Die Mikroverkapselung ist ein Merkmal der Rezeptur. Ergänzt wird die Zusammensetzung unter anderem durch Riboflavin, das zur Erhaltung normaler Schleimhäute beiträgt, sowie durch Magnesium, Pantothensäure, Vitamin B6 und Vitamin B12, die zu einem normalen Energiestoffwechsel beitragen.

Die enthaltenen Bakterienkulturen sind dabei Teil der Rezeptur. Riboflavin trägt zur Erhaltung normaler Schleimhäute bei. Mehr zur Einnahme erfährst du hier.

Wenn du fermentierte Lebensmittel in deinen Alltag einbauen möchtest, ist vor allem eine regelmäßige und abwechslungsreiche Küchenroutine hilfreich. So lassen sich unterschiedliche Produkte unkompliziert in Mahlzeiten und Rezepte integrieren.

2. Diese 10 probiotischen Lebensmittel solltest du dir genauer ansehen

Die folgenden zehn probiotischen Lebensmittel sind besonders reich an Milchsäurebakterien und lassen sich vielseitig in deine Ernährung einbauen. Dabei kannst du nicht nur neue Lebensmittel kennenlernen, sondern diese auch einfach in deine tägliche Ernährung integrieren.

Kefir – die orientalische Variante zur klassischen Buttermilch

Kefir ist ein sehr traditionelles Getränk sowie probiotisches Lebensmittel, das in der orientalischen Küche in den verschiedensten Gerichten verwendet wird. Dabei besteht der Unterschied zur klassischen Buttermilch darin, dass der Kefir eine natürliche Fermentierung durchläuft, wodurch die Anzahl der Milchsäurebakterien erhöht wird. Dabei wird Kefir häufig als fermentierte Alternative zu klassischen Milchgetränken genutzt.

Du musst aber nicht unbedingt eine Expedition in die orientalische Kochkunst unternehmen, sondern kannst den Kefir anstelle von Milch in deinem Müsli verwenden. Aber auch für Smoothies, Fruchtshakes oder die Herstellung von selbstgemachtem Eis ist Kefir eine gute Ergänzung. Insbesondere, wenn du den Kefir selbst herstellst und so flexibel einsetzen kannst, ist das von Vorteil.

Frisches Sauerkraut – einfach, lecker und schnell selbstgemacht

Sauerkraut kennst du sicherlich aus der traditionellen deutschen oder österreichischen Küche. Wobei dort das Kraut häufig gedünstet oder mit Speck angebraten wird. Auch wenn diese Variante sehr lecker ist, sind darin leider nicht mehr die lebenden Bakterienkulturen enthalten. Denn diese lebenden Bakterienkulturen können die Hitze nicht vertragen.

Frisches Sauerkraut bekommst du in einigen gut sortierten Lebensmittelmärkten. Du kannst es aber auch, sogar auf Vorrat, selbst ansetzen. Dafür benötigst du nur Weißkohl, Essig, Salz sowie Zucker und traditionelle Gewürze. Wenn du dein selbst hergestelltes Sauerkraut längerfristig aufheben willst, kannst du es für bis zu vier Wochen in deinem Kühlschrank lagern. Hast du dafür keine Zeit, dann frag doch mal beim Metzger deines Vertrauens nach.

Brottrunk – das probiotische Gärgetränk aus Russland

Brottrunk wird aus Wasser und Vollkornbrot (Natursauerteig) hergestellt. Früher musstest du in ein Reformhaus oder in die Apotheke gehen, um Brottrunk kaufen zu können. Inzwischen kannst du das probiotische Getränk auch in vielen konventionellen Supermärkten erwerben und somit einfach ausprobieren.

Brottrunk erhält durch die Gärung einen säuerlichen Geschmack und dabei verändert sich auch seine Zusammensetzung. Wenn du den Brottrunk nicht trinken möchtest, dann wirf einen Blick in die russische oder osteuropäische Küche. Dort findest du viele weitere Rezepte sowie Anleitungen, wie du deinen eigenen Brottrunk herstellen kannst.

Joghurt – der Allrounder in der Küche

Joghurt hast du bestimmt häufig in deinem Kühlschrank stehen, ohne, dass dir bewusst war, dass es sich um ein probiotisches Lebensmittel handelt. Wenn du Joghurt vielseitig verwenden möchtest, ist Naturjoghurt eine besonders praktische Basis.

Besonders viele Milchsäurebakterien sind dann enthalten, wenn du auf ein möglichst kaum pasteurisiertes Produkt zurückgreifst. Vielleicht hast du die Möglichkeit Joghurt aus einem Hofladen der Umgebung zu kaufen. Du musst nicht unbedingt probiotischen Joghurt kaufen, denn Joghurt enthält Milchsäurebakterien. Nur so kann aus der Milch der Joghurt entstehen. Im leckeren Müsli am Morgen oder im würzigen Salatdressing lässt sich Joghurt vielseitig verwenden.

Mit einem Geschmackspulver, beispielsweise mit Erdbeer- oder Schokoladengeschmack, kannst du dir deinen Joghurt zusätzlich abwechslungsreich und lecker gestalten und dabei klassische Süße im Alltag gezielt anpassen. Mehr zum Thema Zucker findest du in unserem Magazin.

Ayran – die türkische Buttermilch

Ayran findest du inzwischen nicht mehr nur im türkischen Supermarkt, sondern auch im konventionellen Discounter. Ayran ist eine Mischung aus Joghurt und Wasser, wodurch auf natürliche Weise viele Milchsäurebakterien enthalten sind. Aufgrund der Tatsache, dass der Joghurt durch die Mischung mit Wasser eine angenehme Konsistenz zum Trinken erhält, ist Ayran eine sehr erfrischende Alternative zu klassischen Getränken. Mit etwas Salz ist Ayran gerade an heißen Tagen eine wirklich gute Möglichkeit, um der Hitze entgegenzuwirken. Aber auch als Eiweißshake, gemischt mit Eiweißpulver und Obst, ist Ayran eine praktische Rezeptidee für deinen Alltag.

Dickmilch – selbst herstellen und genießen

Dickmilch findest du nur noch selten in Supermärkten, aber dafür in Reformhäusern. Bei Dickmilch handelt es sich um edelsaure Milch. Also Milch, die durch die Fortsetzung der natürlichen Milchsäuregärung eine dickliche Konsistenz erreicht. Durch diesen natürlichen Vorgang verändert sich nicht nur die Konsistenz, sondern das Lebensmittel wird auch sehr reich an probiotischen Bakterien. Verwenden kannst du die Dickmilch wie klassischen Joghurt.

Lassi – ein Hauch von Indien mit exotischem Geschmack

Lassis kannst du in jedem indischen Restaurant probieren, wo dir das joghurthaltige Getränk häufig mit passierter Mango serviert wird. Dadurch entsteht ein fruchtiges Getränk mit cremiger Konsistenz. Ein Lassi wird einfach mit Wasser und Naturjoghurt gemixt, bis ein schaumiges Getränk entsteht. Aber nicht nur mit Mango kannst du selbst leckere Lassis herstellen, sondern mit beinahe jedem anderen Obst. Lediglich auf Früchte, wie Kiwi und Ananas, solltest du verzichten, da diese zur Gerinnung deines Lassis führen. Natürlich kannst du dir auch ein Mango Lassi mit unserem Daily Protein Mango-Maracuja oder einem anderen Geschmack deiner Wahl schnell selbst herstellen, somit passt dein Lassi auch gut in deine tägliche eiweißreiche Ernährung.

Kombucha – modernes Erfrischungsgetränk

Kombucha ist ein Tee, der traditionell gekocht und mit Zucker gemischt wird. Im Anschluss wird ein Kombucha-Pilz, ein sogenannter Tee-Pilz, hinzugefügt, wodurch die natürliche Gärung einsetzt. Dabei handelt es sich bei dem Pilz um eine Mischung aus Hefe und Bakterien. Durch die Gärung entwickeln sich nicht nur typische Aromen, sondern es entsteht auch Kohlensäure.

Inzwischen kannst du viele Varianten von Kombucha in jedem Supermarkt erwerben. Sollte dir der Geschmack nicht gefallen, dann kannst du einfach aus grünem, schwarzem oder Kräutertee, Zucker und einem Kombucha-Pilz das Getränk selbst herstellen.

Apfelessig – in der Küche vielseitig einsetzen

Apfelessig ist nicht die erste Wahl, wenn du einen neuen Essig kaufen musst. Das liegt sicherlich auch daran, dass in der modernen Küche eher auf mediterrane Alternativen gesetzt wird. Dabei entsteht Apfelessig durch einen natürlichen Verarbeitungsprozess und lässt sich auf unterschiedliche Art und Weise in der Küche verwenden. Du kannst den Apfelessig für Salatsaucen nutzen oder um andere Gerichte zu verfeinern. Gib dafür auf ein Glas lauwarmes Wasser zwei Esslöffel Apfelessig und trink das Glas nach dem Frühstück. Wenn du säurehaltige Lebensmittel gut in deinen Alltag integrieren möchtest, kannst du das Getränk auch zu einem anderen Zeitpunkt trinken.

Kimchi – die scharfe-würzige Delikatesse aus Korea

Kimchi gehört in Korea zu beinahe jedem Gericht dazu. Das liegt daran, dass der scharfe-würzige, fermentierte Chinakohl ein wichtiger Teil der koreanischen Kultur ist und dort bereits seit Jahrhunderten geschätzt wird. In Deutschland kannst du kleine Mengen Kimchi im Supermarkt oder Asiamarkt kaufen.

Gefällt dir der Geschmack, dann kannst du den fermentierten Chinakohl einfach und kostengünstig herstellen. Dabei solltest du daran denken, dass der Chinakohl für 3 Tage bei Zimmertemperatur fermentieren muss, damit sich die Milchsäurebakterien bilden können. In saubere Gläser luftdicht geschichtet und im Kühlschrank gelagert, kannst du dein eigenes Kimchi zwei Monate lang aufbewahren.

3. Unser Fazit zum Thema Probiotische Lebensmittel

Probiotische Lebensmittel bringen Abwechslung in deine Küche und lassen sich auf ganz unterschiedliche Weise in den Alltag integrieren. Ob als Getränk, Beilage oder Zutat für eigene Rezepte: Fermentierte Lebensmittel verbinden traditionelle Herstellung mit vielseitigen Einsatzmöglichkeiten. Achte bewusst darauf, verschiedene fermentierte Produkte passend zu deinen Gewohnheiten auszuwählen.

Wenn du deine Routine ergänzen möchtest, kannst du dir auch den Probio-Komplex ansehen. Er kombiniert mikroverkapselte Bakterienkulturen mit ausgewählten Mikronährstoffen. Riboflavin trägt zur Erhaltung normaler Schleimhäute bei, und Magnesium, Pantothensäure, Vitamin B6 sowie Vitamin B12 tragen zu einem normalen Energiestoffwechsel bei.

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