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Darmgesundheit

Darmprobleme: Ursachen und Lösungen, wenn der Darm Alarm schlägt

Geschrieben von Philippa Janietz
Aktualisiert am

Zugegeben - das Thema Darmgesundheit ist nicht sonderlich sexy. Bedauerlicherweise schenken wir genau deshalb unserer Darmflora viel zu wenig Aufmerksamkeit. Dabei leistet das Wunderwerk Darm still und fleißig bemerkenswerte Arbeit.

Alles, was du täglich isst, wird strategischen in deiner Bauchmitte aufgeschlüsselt und als wertvolles Bausteinchen über die Darmschleimhaut in den Blutkreislauf geschleust. Genau das garantiert ein energiegeladenes und gesundes Überleben.

Leider erwarten wir rücksichtslos, dass unser Verdauungssystem Alltagseskapaden wie übermäßigen Stress, Antibiotika, falsche Ernährung, hastiges Essen und Zusatzstoffe problemlos wegsteckt und die schädlichen Konsequenzen ohne Ärger für uns ausbadet.

Doch die mangelnde Achtsamkeit kann böse Folgen für die empfindliche Darmgesundheit und die guten Bakterien im Darm haben. Genau dann schlägt die Schaltzentrale im Bauch Alarm: Darmprobleme wie 

  • Blähungen,
  • Verstopfungen oder
  • Durchfall

machen den Alltag dann zu einer unangenehmen Angelegenheit. Die Auslöser für diese schmerzhaften Bauchweh können viele Gesichter und Quellen haben.

Symptombekämpfer vs. Ursachenfinder

Wenn der Darm rebelliert, bedarf es schneller Hilfe. Ein Leben mit ständigen Darmproblemen ist schlichtweg unerträglich.

Diverse Medikamente liefern zügig Besserung, jedoch ist eine langfristige Einnahme eine versteckte Gefahr. Die Präparate helfen zwar akute Beschwerden einzudämmen, aber die Ursachen werden dadurch gnadenlos überspielt und Warnsignale sowie schmerzliche Symptome unterdrückt.

Vielmehr solltest du deshalb, den Bösewicht deiner Darmprobleme an der Wurzel packen und die Auslöser identifizieren. Wiederkehrende Darmprobleme sind nämlich ein eindeutiges Anzeichen dafür, dass deine Darmflora außer Balance ist. Das bedeutet konkret, dass die natürliche Symbiose (Gleichgewicht) deiner Darmbakterien ins Wanken gerät und die Anzahl der guten und schützenden Bakterien schwindet.

Schädliche Keime und Bakterien hingegen siedeln sich seelenruhig an und vermehren sich. Genau das kann neben typischen Darmproblemen auch zu schweren Krankheiten führen, da die im Darm befindlichen Bakterien unser Immunsystem massiv beeinflussen.

Symptome & Auslöser eines gestörtes Verdauungssystem

Darmprobleme sind eine sehr individuelle Angelegenheit und äußern sich sehr unterschiedlich. Die häufigsten drei Symptome einer gestörten Darmflora sind:

  • Verstopfungen
  • Durchfälle
  • Blähungen

Häufig auch mehrere gleichzeitig. 

Wichtig hierbei ist: Darmprobleme sind nicht normal, sondern ein klares Anzeichen dafür, dass etwas schiefläuft. Bei schweren und anhaltenden Leiden, sollte selbstverständlich immer ein qualifizierter Arzt gefragt werden.

Darmproblem 1: Verstopfungen

Dein Darm ist ein waschechtes Gewohnheitstier und besitzt einen selbstgewählten Entleerungstakt. Weniger als drei Toilettengänge pro Woche werden fachlich als Verstopfung eingestuft. Doch was ist das eigentlich?

Eine Verstopfung liegt oftmals an einer verlangsamten Darmmobilität und einer damit verbunden, langsameren Passage der aufgenommen Nahrung. Trocken gesagt: Die Überreste bleiben unterwegs stecken.

Diese Art der „Darmträgheit“ entsteht oft durch harmlose Ursachen wie:

  • zu wenig Bewegung
  • eine ballaststoffarme Ernährung
  • eine zu geringe Flüssigkeitszufuhr

Zudem treten Verstopfungen auch bei einem Ungleichgewicht der Darmbakterien auf. Dieses wird durch gewisse Medikamente, Stress, Zucker oder hormonelle Veränderungen (Wechseljahren, Schildrüsenprobleme, PMS) gefördert.

Ebenfalls ständig wechselnde Lebensumstände, wie beispielsweise häufiges Reisen, veränderte Ernährungsgewohnheiten oder ein gestörter Schlaftakt können das Gewohnheitstier „Darm“ in seiner Routine stören und den natürliche Entleerungsrythmus ausbremsen.

Je länger der Stuhl im Enddarm festsitzt, desto mehr Wasser wird entzogen und umso schmerzhafter wird der Toilettengang. Störende Begleiterscheinungen sind oftmals ein verhärteter Bauch und ein generelles Unwohlsein. Auch der Appetit und die Psyche leiden bei vielen Betroffenen.

Darmproblem 2: Durchfall

Durchfallerkrankungen sind sehr verbreitet und äußern sich durch einen sehr flüssigen und häufigen Stuhlgang innerhalb kurzer Zeit. Dabei gilt zu differenzieren, ob eine kurzzeitige Durchfallerkrankung vorliegt oder die gestörte Darmaktivität anhält.

Kurzzeitige Durchfallerkrankungen

Plötzlicher Durchfall steht häufig mit Lebensmittelvergiftungen (z.B durch Pilze, Chemikalien, Salmonellen) oder mit Magen-Darm-Infektionen in Verbindung.

Eine akute Viruserkrankung klingt nach wenigen Tagen wieder ab und taucht außerdem gern gemeinsam mit einem schwallartigen Brechreiz und Kreislauf Problemen auf.

Bei sehr starkem Durchfall sollte dringend auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und die Versorgung des Elektrolyten-Haushalts geachtet werden, um schwere gesundheitlich Schäden zu vermeiden.

Aber auch sehr stressempfindliche Menschen reagieren aufgrund der hohen Ausschüttung von Stresshormonen mit einem hochaktiven Darm und leiden dann unter akutem Durchfall. So bestätigt sich das altbekannte Sprichwort: „Stress schlägt auf den Magen!“

Regelmäßiges Auftreten von Durchfall

Bei wiederkehrendem Durchfall liegt der Auslöser meistens woanders: Besonders gängige Auslöser sind Lebensmittelunverträglichkeiten. Betroffene bekommen circa 24 bis 48 Stunden nach dem Verzehr von Milchzucker (Laktose), Fruchtzucker (Fruktose), gewissen Zuckerersatzmitteln oder Weizeneinweiß (Gluten) Durchfall.

Ein Ernährungstagebuch kann helfen, das problematische Lebensmittel zu identifizieren.

Frauen sind sehr oft leidtragende Durchfall-Patienten zu Beginn der Menstruation. Durch den Abfall des Hormonspiegels und den hormonellen Umschwung leiden viele Frauen in den ersten 72 Stunden der Periode unter Durchfall.

Aber auch andere Erkrankungen wie das Reizdarmsyndrom entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Diabeteserkrankungen führen zu Durchfällen.

Darmproblem 3: Blähungen

Der Bauch ist kugelrund, vergleichbar mit einem Luftballon. Blähungen sind eine echte Qual für Betroffene.

Das Gute dabei? Hinter Blähungen stecken in den allermeisten Fällen keine besorgniserregende Gesundheitsgefahr. Treten aber weitere Beschwerden wie Krämpfe, Durchfälle oder Verstopfungen auf, kann dies auf akute Probleme hinweisen. Normalerweise werden Blähungen durch drei Hauptursachen ausgelöst:

Ursache 1: Hastiges Essen

Durch hastiges Essen und ungenügendes Kauen geraten große Mengen Luft und viel zu grobe Nahrungsbrocken in den Darm. Starkes Völlegefühl, Aufstoßen und Blähungen sind typische Nebenwirkungen.

Mit ein paar Umstellungen der Ernährungsgewohnheiten, längerem Kauen pro Bissen und mehreren kleinen Mahlzeiten lassen sich Blähungen somit oft sehr schnell in den gut in den Griff bekommen. Vergiss nicht: Die Verdauung beginnt im Mund!

Ursache 2: Dünndarmfehlbesiedlung

Bilden sich ständig Gase im Darm, ist die Ursache dafür sehr häufig eine Fehlbesiedlung der Darmbakterien. Diese Fehlbesiedelung führt häufig zu einer gestörten Verdauung und Aufnahme im Dünndarm.

Leidest du oft an Blähungen, solltest du ganz konkret einen Blick auf die FODMAP-reiche Lebensmittel werfen, da diese ein Indikator für die Fehlbesiedlung sein können. Eine Liste findest du hier. Ihre Verdauung macht dir dann besonders zu schaffen.

Bei FODMAPs handelt es sich um spezifische Kohlenhydratverbindungen, welche in diversen Lebensmitteln auf natürliche Weise beinhaltet sind. Rutschen diese Verbindungen, aufgrund einer gestörten Resorption im Dünndarm, weiter in den Dickdarm, fallen die Darmbakterien dort darüber her und es kommt zu einem Fermentationsprozess.

Genau das führt dann zum aufgeblähten Bauch und Völlegefühl. Für dich könnte es also sehr interessant sein, wenn du für dich eine FODMAP-arme Ernährung testest und deine Darmflora zunächst erstmal weiter mit hochdosierten, guten Milchsäurebakterien aufbaust.

Nach einer Testphase mit einer FODMAP-armen Ernährung lässt du Schritt-für-Schritt einzelne FODMAP-Lebensmittel wieder zu und kontrollierst ihre Wirkung auf deine Gesundheit und insbesondere auf dein Bauchgefühl.

Vorsicht: Ein dauerhafter Verzicht Auf FODMAP-reiche Lebensmittel sollte nicht stattfinden, da ansonsten Nährstoffmängel auftreten können.

Ursache 3: Ernährungsproblem

Ernährungsprobleme und unentdeckte Unverträglichkeiten lösen Blähungen aus, aber verschwinden durch den bewussten Verzicht dieser Lebensmittel ebenso schnell, wie sie gekommen sind. Fruchtzucker (Fruktose), Milchzucker (Laktose), aber auch Weizeneiweiß (Gluten) führen zu den häufigsten Beschwerden.

Schwere Folgen bei Ignoranz der Darmbeschwerden

Die meisten Menschen möchten sich ungern genauer mit ihren Darmproblemen beschäftigen. Dabei beweisen immer mehr Studien den Einfluss der Darmflora auf die Gesundheit. Wer Darmprobleme ignoriert, riskiert im schlimmsten Fall ein sogenanntes Leaky-Gut-Syndrom (löchriger Darm).

Dabei entstehen durchlässige Stellen in der Darmschleimhaut, was wiederum fiesen Bakterien, Giften unverdauten Nahrungsbausteinen und Stoffwechselprodukte die Passage in den Blutkreislauf erlaubt. Daraus können dann entzündliche Erkrankungen, Antriebslosigkeit, Hautprobleme oder sogar Autoimmunkrankheiten resultieren.

Die Lösung für deine Darmprobleme

Die oben genannten Darmprobleme lassen sich in den allermeisten Fällen gut in den Griff kriegen. Eine Darmreinigung die effektivste und schonendste Möglichkeit, um gegen Darmprobleme vorzugehen.

Ziel einer natürlichen Darmreinigung ist eine komplette Entlastung eines aufgewirbelten Verdauungsapparates. Dafür werden zunächst Gifte, Nahrungsüberreste und Pilze schonend aus dem Magen-Darm-Trakt ausgeschwemmt.

Zeitgleich kann die gereizte Darmschleimhaut ausheilen, Entzündungsprozesse werden ausgebremst und die guten Bakterienstämme können sich erholen und neu ansiedeln.

Zudem kann eine Darmsanierung auch die natürliche Darmperistaltik (Bewegung) regulieren, was starke Blähungen, aber auch anhaltende Verstopfungen dauerhaft lösen kann. Für eine gezielte Darmreinigung bedarf es einer Mischung aus den richtigen Ernährungsgewohnheiten, spezifischen Lebensmitteln und gesunden Routinen.

Eine konkrete Anleitung dazu findest du hier >

Für eine zielgerichtete Aufbaukur solltest du folgendes beachten:

1. Setzte auf darmschonende Gewohnheiten

Deine wichtigste Aufgabe besteht darin, Fertigprodukte zu eliminieren:

  • Transfette
  • Fastfood
  • Süßigkeiten
  • verarbeitete Teigwaren
  • industrielle Fleisch und Milchprodukte
  • Energydrinks
  • Alkohol
  • Nikotin

Sie sollten durch gut verträgliches Obst und Gemüse, Wasser, hochungesättigte Fette wie Omega-3-Fettsäuren.

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Natürlich Pflanzenhelfer wie beispielsweise Löwenzahn, Ingwer, Curcumin, Kümmel und Fenchel ausgetauscht werden.

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Zudem muss das Gewohnheitstier in deinem Bauch mit den richtigen Routinen verwöhnt werden. Dazu gehören regelmäßige Ruhephasen, getaktete Mahlzeiten, Darmentspannungsübungen und schonende Bewegung im Alltag.

2. Nutze die Reinigungskraft der Flohsamenschalen!

Als Helfer für deine Darmsanierung raten wir insbesondere zu Flohsamenschalen. Sie sind ein altbewährtes Helferchen für die schonende Reinigung. Der hohe Anteil an Ballaststoffen macht Flohsamenschalen zum Lieblingsfutter deiner guten Darmbakterien.

Zudem besitzen sie eine exzellente Quelleigenschaft: Bei Kontakt mit Flüssigkeit quellen Flohsamenschalen auf, binden dadurch schädliche Stoffe und schleusen sie somit nach draußen Richtung Klärwerk.

Zusätzlich bilden gequellte Flohsamenschalen eine Art Schleim. Dieser Schleim legt sich wie ein Schutzfilm an die Darmwand und beugt Irritationen vor. Er erleichtert zudem die Passage der Nahrung durch den Darm, was bei Verstopfungen sehr gut helfen kann.

3. Wähle Hochdosierte Milchsäurebakterien als Bakterien-Booster

Eine möglichst vielfältige Mischung gesundheitsfördernde Milchsäurebakterienstämme sind unerlässlich für den Aufbau deiner Darmflora. Deshalb solltest du viele fermentierte Lebensmittel in deinen Speiseplan integrieren.

Um deine Darmflora von der Pieke auf richtig aufzupäppeln und möglichst zügig wiederherzustellen, raten wir zu einem hochdosierten Milchsäurebakterienpräparat. Unsere VitaMoment Milchsäurebakterien enthalten verschiedene Bakterienkulturen. Diese halten nach wissenschaftlichen Erkenntnissen unsere Darmflora im Gleichgewicht, indem sie Verdauungsenzyme produzieren, die unsere körpereigene Verdauungsfunktion aufrechterhalten. Zeitgleich sind sie ein natürlicher Gegenspieler der schlechten Fäulnisbakterien im Darm.

Unsere konkrete Anleitung für deine Darmsanierung findest du hier >