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Darmgesundheit

Darmreinigung Anleitung: In 3 Phasen vom Acker zur blühenden Blumenwiese

Geschrieben von Patric Heizmann
Aktualisiert am

Nach leckeren Mahlzeiten quälen dich ein unerträgliches Völlegefühl oder peinliche Blähungen? Vielleicht machen dir auch lästige Verstopfungen oder Magen-Darm-Beschwerden das Leben zur Hölle? Wenn der Nahrungsmüll nicht aus dem Körper rauskommt, ist das nicht nur unangenehm, sondern auch ungesund, da Giftstoffe zu lange im Körper verweilen.

Ähnlich unpraktisch ist Durchfall, da die Passagezeit der Lebensmittel zu kurz ist, um alle lebensnotwendigen Nährstoffe über den Darm aufzunehmen und somit Nährstoffmängel entstehen können. Diese lästigen Magen-Darm-Erkrankungen belasten Kopf und Körper und machen das tägliche Essen zu einer verflixten Affäre.

Als mehrfacher Bestsellerautor, Ernährungsexperte und Mit-Initiator der Gesundheitsmarke VitaMoment durfte ich schon mehr als hunderttausend Menschen helfen, eine nachhaltige Ernährungsumstellung zu meistern. In den letzten Jahren habe ich viele Experten zu diesem Thema interviewt und konnte mit dem gewonnenen Wissen vielen Menschen helfen, die ständig unter Verdauungsproblemen gelitten haben.

Da mir die Wichtigkeit eines starken Darms durch meine intensiven Erfahrungen mit Kunden klar geworden ist, habe ich den Aufbau der Darm-Gesundheit zu einem fundamentalen Baustein meiner Arbeit gemacht. Genau diese Erkenntnisse möchte ich mit dir teilen, denn mithilfe einer gezielten Anleitung einer Darmreinigung schaffst du es in Kürze deine Bauchmitte richtig fit zu machen.

Das Wunderwerk Darmflora

Dein Darm ist viel mehr als nur ein Verdauungsapparat: Er ist das Zentrum deiner Immunabwehr und sein Zustand hat eine direkte Wirkung auf deine Gesundheit.

Wie funktioniert der Darm?

Bildlich gesprochen ist deine Darmflora wie dein körpereigener Garten. In diesem riesigen Garten leben 70 Billionen mikroskopisch kleine Mitbewohner, darunter eine Vielzahl an Bakterien. Die bunten Blumen in diesem Garten stehen für deine guten Darmbakterien. Sie verdauen unter anderem täglich deine Nahrung und versorgen dich mit Energie und Nährstoffen. Das Unkraut in diesem Garten-Bild steht für die schlechten Bakterien. Je größer die gute Bakterienvielfalt im Darm, desto trainierter und aufmerksamer ist auch deine Immunabwehr. Entsprechend besser ist auch dein gesamter Gesundheitszustand.

Welche Symptome können bei einer gestörten Darmflora auftreten?

Kommt es jedoch zu einer Dysbalance der Darmbakterien, dann dominiert das Unkraut und die bunten Blumen in deinem Garten verkümmern. Aus der gestörten Darmflora können dann typische Beschwerden wie Blähungen, Völlegefühl, Bauchkrämpfe, aber auch Lebensmittelunverträglichkeiten, das Reizdarmsyndrom, chronische Müdigkeit, unberechenbare Stimmungsschwankungen oder Hautprobleme wie Neurodermitis und Akne entstehen.

Ebenfalls eine unerklärliche Gewichtszunahme und Fettleibigkeit sind Symptome, die darauf hindeuten, dass im Darm etwas gewaltig schiefläuft. Durch eine gezielte Darmreinigung kannst du zur Regeneration deiner guten Bakterienstämme beitragen und schädliches Unkraut gezielt vernichten.

Welche Methoden einer Darmreinigung gibt es?

Um eine Darmreinigung durchzuführen, gibt es mehrere Methoden.

Radikale Abführmethode  

Die altbekannte und klassische Herangehensweise einer Darmreinigung ist für viele eine regelrechte Tortur. Durch den Einsatz von aggressiven Abführmitteln kommt es zu einer intensiven Komplett-Entleerung des Darms.

Sofern es für medizinische Behandlungen nicht notwendig ist, wird mittlerweile immer öfter von harten Reinigungen abgeraten: Unerwünschte Überreste und schädliche Bakterien werden bei dieser Methode zwar komplett ausgespült, jedoch werden zeitgleich auch die guten Bakterien im Darm radikal vernichtet. Genau diese sind aber extrem wichtig für eine fittes Mikrobiom und eine gesunde Darmflora. 

Schonende Darmreinigung

Das Gute: Es gibt weniger rabiate Methoden, um den Darm von Giftstoffen, festsitzenden Stuhlablagerungen und Krankheitserregern zu reinigen. Eine sanftere Form der Darmreinigung kann jederzeit mit natürlichen Mitteln und ohne massive Einschränkungen im Alltag durchgeführt werden. Auf eine vorsichtige, aber sehr fundierte Darmreinigung setzen auch wir mit unserer VitaMoment 3-Phasen-Darmkur.

Ziel der natürlichen Darmreinigung ist eine komplette Entlastung eines aufgewirbelten Verdauungsapparates. Dafür werden zunächst Gifte, Nahrungsüberreste und Pilze schonend aus dem Magen-Darm-Trakt ausgeschwemmt. Zeitgleich kann die gereizte Darmschleimhaut ausheilen, Entzündungsprozesse werden ausgebremst und die guten Bakterienstämme können sich erholen und neu ansiedeln. Zudem kann eine Darmsanierung auch die natürliche Darmperistaltik (Bewegung) regulieren, was starke Gärungsprozesse und damit verbundene Blähungen, aber auch anhaltende Verstopfungen dauerhaft lösen kann.

Anleitung Darmreinigung: In 3 Phasen zu einer vitalen Bauchmitte

Für eine gezielte Darmreinigung bedarf es einer Mischung aus den richtigen Ernährungsgewohnheiten, spezifischen Lebensmitteln und gesunden Routinen. Genau darauf setzen wir auch in unserer wissenschaftlich fundierten VitaMoment 3-Phasen-Darmkur. Für den Ablauf ist grundsätzlich ein Aufbauplan in drei Etappen ratsam, um nachhaltig an deiner Darmvitalität zu arbeiten:

  • Phase 1: Reinigungsphase (Tag 1-14)
  • Phase 2: Regenerationsphase (Tag 15-28) 
  • Phase 3: Pflegephase (Tag 29-42)

    Hierbei solltest du Schritt für Schritt vorgehen und deinen Körper nicht radikal mit Veränderungen überladen. Dein Mikrobiom braucht Zeit und ist äußerst empfindlich.

    Phase 1: Reinigungsphase (Tag 1-14)

    Die erste Phase besteht aus zwei Schritten. Im ersten Schritt eliminiert du alle Unruhestifter aus deiner Ernährung. Im zweiten Schritt integrierst du zusätzlich weitere Ruhestifter.

    Schritt 1: Eliminierung von Unruhestiftern

    In der ersten Phase sollte dein Fokus auf der Entlastung deiner Darmflora liegen. Hierfür reduzierst du zunächst typische Unruhestifter, welche deinem Darm schaden können und klassischerweise Beschwerden fördern.

    Sinn und Zweck ist es dabei zunächst Futter für die schlechten Darmbakterien zu meiden und zeitgleich zu testen, ob dein Körper auf typische Problemmacher wie Fruktose, Laktose oder Gluten reagiert.

    Erstelle dir für ideale Ergebnisse hierfür ein Ernährungstagebuch und notiere akribisch deinen Essverlauf. Schließlich reagiert jeder Körper völlig unterschiedlich und dein Ziel sollte es sein, eine Ernährungsweise zu identifizieren, welche dir persönlich wirklich guttut.

    Folgende Problemmacher solltest du grundsätzlich reduzieren:

    • Große Mengen Fruchtzucker sowie Haushaltszucker in jeder Form
    • Verarbeitete Fleisch- & Fischprodukte aus Massenproduktion
    • Gesüßte Getränke wie Limonaden und Aufputschmittel wie Energy-Drinks und Kaffee
    • Gluten aus Getreideprodukten wie zum Beispiel Weizenbrötchen
    • Verarbeitete Lebensmittel mit großen Mengen an Konservierungsstoffen wie zum Beispiel Fast-Food  
    • Industriell verarbeitete Milchprodukte. Hierbei solltest du darauf achten, ob dein Körper Laktose verträgt oder nicht. Ist Laktose kein Problem für dich, könnten naturbelassene Milchprodukte mit aktiven Bakterienkulturen sogar förderlich für deine Darmgesundheit sein.

      Schritt 2: Integration von Ruhestiftern

      Neben der Eliminierung von Unruhestiftern solltest du langsam beginnen darmschonende Lebensmittel zu integrieren. Setze dafür auf präbiotische und probiotische Lebensmittel.

      Präbiotika sind sozusagen das Futter für deine gesunden Darmbakterien. Zu ihnen zählen insbesondere die sogenannten Ballaststoffe. Besonders Gemüse enthält diesen wichtigen Dünger für deine guten Darmbakterien. Durch den täglichen Verzehr mehrerer Portionen gegartes Gemüse wachsen die guten, gesunden Bakterienstämme in unserem Darm und reduzieren dadurch den Platz für die krankmachenden Bakterien.

      Als stärksten Reinigungshelfer solltest du in Phase 1 außerdem auf die Kraft von Flohsamenschalen setzen. Der hohe Anteil an Ballaststoffen macht Flohsamenschalen zum Lieblingsfutter deiner nützlichen Darmbakterien. Zudem hat das Hausmittel ebenfalls exzellente Quelleigenschaften. Bei Kontakt mit Flüssigkeit quellen Flohsamenschalen auf, binden dadurch Schadstoffe und schleusen sie somit nach draußen Richtung Klärwerk. Zusätzlich bilden gequellte Flohsamenschalen eine Art Schleim. Dieser Schleim legt sich wie ein Schutzfilm an die Darmwand und beugt Irritationen vor. Integriere täglich einen Teelöffel Flohsamenschalen in deine Speisen.

      Zu den probiotischen Helfern zählen die sogenannten Milchsäurebakterien. Du kannst sie gezielt über deine Ernährung zuführen.

      Sie stecken in frisch fermentieren Joghurt, Kefir, Sauerkraut, die japanische Gewürzpaste Miso, sauren Gurken, fermentiertem Tee Kombucha und auch in Apfelessig. Das wird helfen, ein ungünstiges Verhältnis wieder mehr ins Gleichgewicht zu bringen. Bitte beachte: Du solltest täglich mehrere, verschiedene fermentierte Lebensmittel aufnehmen, um für zahlreiche, vielfältige Bakterienstämme in ausreichender Anzahl zu sorgen.

      Vorsicht: Supermarktprodukte enthalten quasi keine aktiven Kulturen! Um gezielt und hochdosiert und vielfältige Bakterien in deinen Darm zu schleusen und für einen schnellen Aufbau zu sorgen, rate ich zur täglichen Einnahme von Milchsäurebakterien.

      Phase 2: Regenerationsphase (Tag 15-28) 

      Die zweite Phase der Darmsanierung ist die sogenannte Regenerationsphase, welche Entzündungsprozesse und Reizungen im Darm, aber auch im gesamten Organismus eindämmen soll. Zusätzlich kommen antientzündlichen Helfer sowie regenerative Routinen zur Anwendung, welche die Entgiftung unterstützen und das neu geschaffene Fundament aus Phase 1 ergänzen.

      Versuche folgende Routinen in deinen Alltag zu integrieren:

      • Esspausen: Plane vier bis fünf Stunden Esspausen ein oder versuche dich am sogenannten Intervallfasten (16/8). Bei dieser Form des Fastens integrierst du tägliche Esspausen und isst beispielsweise acht Stunden und fastest dann 16 Stunden. So hat dein Bauch Zeit zur Erholung und Verdauung.
      • Gründliches Kauen: Kaue pro Bissen mindestens 10-mal und iss sehr langsam. Nur so hat dein Darm auch die Möglichkeit, alle Nährstoffe und Vitamine raus zu extrahieren, um sich selbst zu heilen und gleichzeitig weniger zu belasten.
      • Tägliche Bewegung: Ein gemütlicher Spaziergang von nur zehn Minuten nach einer der Mahlzeiten ist schon sehr hilfreich.
      • Erholsames Schlafen: Guter Schlaf von mindestens 7 Stunden schafft Zeit zur Regeneration. Vermeide eine Stunde vor dem Schlafengehen elektronische Geräte, greife stattdessen zu einem guten Buch oder schaff dir zudem Rituale der Entspannung.
      • Entzündungshemmende Ernährung: Entzündungsfördernde Lebensmittel wie Alkohol, Süßigkeiten, minderwertige Fleischprodukt und das Rauchen solltest du dringend einschränken. Stattdessen brauchst du abwechslungsreiche Speisen ohne Zusatzstoffe. Insbesondere frisches Gemüse, fruchtzuckerarmes Obst, Gewürze und gute Fette sollten den Hauptbestandteil deiner Speisen bilden. Vor allem Omega 3-Fette aus Wildlachs, Fleisch von Weidetieren, Leinöl oder Nüssen bewähren sich als gute Entzündungsbremsen. Als Helfer empfehle ich dir ein zertifiziertes und hochdosiertes Omega-3-Produkt.

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        €32.97 (€19.28/100g)

        • Beruhigende Kräuter: Entdecke zudem beruhigende Kräuter wie Kümmel und Fenchel sowie bestimmte Gewürze, wie Ingwer, Chilli und Kurkuma. Insbesondere konzentriertes Curcumin aus der Kurkumawurzel bewährt sich als Regulator der Verdauung und ist beliebt als natürliche Entzündungsbremse.

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          Phase 3: Pflegephase (Tag 29-42)

          Die dritte Phase erschafft dir Langzeit-Vitalmacher in deinem Alltag und zielt auf den Aufbau deiner Immunabwehr ab. Die Strategien aus Phase 1 und 2 behältst du auch in der 3 Phase bei. Um deine neue Bakterienvielfalt im Darm zu erhalten, gilt es nicht nur gute Bakterien anzusiedeln, sondern ein stabiles Verdauungskonstrukt für die Zukunft zu erschaffen.

          Folgende Vitalmacher sollten von nun an eine Rolle in deinem Alltag spielen:

          • Vermeide Umweltgifte: Hygiene ist wichtig, aber jede Bakterie abtöten zu wollen, ist übertrieben und schadet deiner Immunabwehr. Schütze dein Schutzschild vor schädlichen Stoffen wie Umweltgiften und Pestiziden. Setze dafür auf umweltschonende Putzmittel und achte auch auf Kosmetika auf natürlicher Basis. Insbesondere deine Haut ist wie ein Schwamm und nimmt alles auf, was du ihr zuführst. Auch deine Lebensmittel sollten frei von Pestiziden, Konservierungsstoffen und Antibiotikaresten sein. Insbesondere bei tierischen Produkten solltest du einen sehr wachsamen Blick auf die Qualität haben.  
          • Genieße Bakterien-Superfood: Baue täglich resistente Stärke ein, denn diese Ballaststoffe lieben deine Darmbakterien besonders. Die Bakterien fermentieren die resistente Stärke und erzeugen daraus Buttersäure. Die Darmschleimhaut und die Blutgefäße in der Darmwand sind auf diese Buttersäure angewiesen. Ein ausreichend hoher Buttersäurespiegel im Darm schützt dich vor schädlichen Bakterien. Kochst du Kartoffeln, Reis und Bohnen und lässt sie nach dem Erhitzen wieder abkühlen entsteht die sogenannte resistente Stärke. Füttere deine Darmbakterien zudem so oft wie möglich mit spezifischen Ballaststoffen wie Beta-Glucanen und Pektin: Beta-Glucane stecken zum Beispiel in Hafer und Gerste, an das Pektin kommst du, wenn du Äpfel und Möhren raspelst oder pürierst.
          • Schaffe eine schlagfertiges Immunsystem: 70 Prozent deiner Immunabwehr besteht aus Eiweiß. Um dein Immunsystem zu stärken, solltest du also täglich mindestens ein Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht in deine Ernährung einbauen. Lieferanten dafür sind Quark, Hülsenfrüchte, Fisch und Fleisch.
          • Setze auf Zink: Versorge deine Immun-Mannschaft mit ausreichend Zink. Zink ist besonders wichtig für eine gesunde Darmschleimhaut, die wie eine Barriere gegen Eindringlinge dicht verschlossen sein muss. Genieße zinkreiche Lebensmittel oder setzte auf einen Zink-Histidin-Kupferkomplex.

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          • Integriere Vitamin C: Achte außerdem auf fünf Portionen frisches Obst und Gemüse täglich, um deinem Körper die maximale Ladung an Vitamin C zu ermöglichen. Vitamin C ist einer der stärksten, bekannten Antioxidantien und zugleich ein Kollagenbilder. Kollagen repariert als körpereigener Helfer beschädigte Zellwände im Darm und besitzt die Fähigkeit, Bindegewebe aufzubauen und somit auch die Darmschleimhaut. Wenn du kein leidenschaftlicher Gemüseesser bist, sind Vitamin-C-Kapseln eine schnelle und sichere Variante, um sie mit einem Glas Wasser zu trinken.

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          Fazit

          Wie du sicherlich bemerkt hast, ist diese 3-Phasen-Darmkur intensiv, aber das Dranbleiben wird sich positiv auf deine Immunabwehr, deine Vitalität, deinen Schlaf und deine Figur auswirken. Um dir die Umsetzung leichter zu machen, haben wir mit unserer 3-Phasen-Darmkur ein rundumsorglos Konzept für einen gesunden Darm für dich erstellt. 

          Neben einem detaillierten inhaltlichen Wissensfundament mit über 30 Videolektionen leisten wir mit gezielten VitaMoment-Darmprodukten lokale Soforthilfe für dein lädiertes Mikrobiom. Zudem erhältst du ein vorgefertigtes Ernährungstagebuch, persönliche Betreuung aus unserem Support-Team sowie zahlreiche darmschonende Rezepte für die richtige Ernährung. Wenn du magst, schaue dir hier mein ausführliches Erklär-Video zur Darmsanierung an.

          Bleib gesund, aber mach auch was dafür!

          Dein Coach Patric