Bauchschmerzen adé - so klappt es mit der Verdauung wieder

Bauchschmerzen adé - so klappt es mit der Verdauung wieder

Viele kennen das: der Magen grummelt, du musst sauer aufstoßen, nach dem Essen schmerzt der Bauch. Die Freude über dein Lieblingsessen ist schnell wieder verflogen, wenn sich dein Bauch nach dem letzten Bissen direkt so anfühlt, als habe er sich in einen aufgeblasenen Luftballon verwandelt. 

Magen-Darm-Probleme sind nicht nur unangenehm, sondern auch sehr ungesund. Denn die leichten Beschwerden werden mit der Zeit immer schlimmer. Irgendwann ist das Leid so groß, dass du es nicht mehr ignorieren kannst.

Die gute Nachricht: Es gibt eine Lösung, die schon vielen geholfen hat. Mehr dazu erfährst du, wenn du weiter liest (oder für ganz Eilige im Abschnitt 4).

Für viele von uns läuft das Essen und die Verdauung unserer Nahrung ganz selbstverständlich ab. Womöglich hast du dir auch noch nie weitere Gedanken gemacht, was eigentlich passiert, wenn dein Frühstück kleingekaut deinen Mund Richtung Magen verlässt. 

Um dieses intelligente Verdauungssystem zu verstehen und auch zu begreifen, welche Rolle deine Ernährung und dein Lebensstil spielen, nehmen wir dich mit auf die Reise der Verdauung.

Im Folgenden lernst du

  • weshalb die Verdauung überlebenswichtig ist
  • die wichtigsten Mechanismen und den Ablauf der Verdauung
  • wie es zu Beschwerden kommen kann 
  • wie du deine Verdauungsbeschwerden loswirst

    1. Wieso ist eine gute Verdauung wichtig?

    Der Tod sitzt im Darm – ein kranker Darm ist die Wurzel allen Übels, weil dieses Zentrum den gesamten Körper bis in die kleinste Zelle versorgt!"
    Hippokrates, ca. 460 - 370 v. Chr.

    Der Darm ist zwar nur ein Teil unseres gesamtes Verdauungstraktes, aber Fakt ist: Ein guter Gesundheitszustand fängt mit einer funktionierenden Verdauung an. Der Verdauungstrakt mit seinen vielfältigen Organen ist ein echtes Multitalent in unserem Körper. Die Verdauung ist für uns überlebenswichtig, denn durch sie werden Nährstoffe verarbeitet und dem kompletten Organismus zur Verfügung gestellt. Ohne diese Prozesse wären sämtliche Körpersysteme nicht funktionsfähig. Nur mit einer funktionierenden Nährstoffversorgung arbeiten unsere Systeme und unsere Selbstheilungskräfte werden aktiviert. Das setzt jedoch ein intaktes Verdauungssystem voraus. 

    Selbst wenn du noch keine Beschwerden oder nur hin und wieder Verdauungsprobleme hast, solltest du den Artikel bis zum Ende lesen. Eine intakte Verdauung ist für jeden relevant und bildet das Fundament für ein gesundes langes Leben. Die Basics zu kennen, macht dich deutlich bewusster im Umgang mit Lebensmitteln und in deinem grundsätzlichen Essverhalten.

    2. Wie funktioniert die Verdauung? 

    Die Reise der Nahrung durch unseren Körper dauert durchschnittlich etwa 33 bis 60 Stunden, abhängig von der Art der Nahrung. Dabei passiert sie verschiedene Organe, bevor sie am Ende ausgeschieden wird. 

    Augen & Nase

    Die Verdauung beginnt nicht, wie von vielen angenommen, erst im Magen. Sie startet bereits mit unseren Augen und unserer Nase. Wir sehen oder riechen eine leckere Mahlzeit, manchmal genügt sogar schon der bloße Gedanke daran, und der Magen-Darm-Trakt wird aktiviert. Die Produktion von Speichel im Mund und Magensaft im Magen beginnt. Mit dem ersten Bissen im Mund geht es dann so richtig los.

    Mund

    Gut gekaut ist halb verdaut.“ 

    Die Nahrung wird mit den Zähnen mechanisch gekaut, zerkleinert und mit dem Speichel vermischt. Unser Körper produziert am Tag zwischen 0,5 und 1,5 Liter Speichel, der bereits erste Enzyme für die Verdauung enthält. Enzyme helfen bei der Verdauung, die Nahrung zu zerlegen und Nährstoffe aus Proteinen, Kohlenhydraten, Fetten und Pflanzenfasern aufzunehmen.

    Je länger gekaut wird, desto besser kann der Speichel mithilfe der Enzyme den Nahrungsbrei durchdringen und in erste Bestandteile zerlegen, Säuren ausgleichen und die Gleitfähigkeit der Nahrung sicherstellen. 

    Speiseröhre

    Die Speiseröhre (Ösophagus) ist ca. 25 cm lang und besteht aus Muskeln, die sich in Kontraktionen, also wellenartig, zusammenziehen. Öffnet sich der obere Schließmuskel, kann der Bissen durch die Speiseröhre über rhythmische Kontraktion der Muskulatur und den unteren Schließmuskel in den Magen befördert werden. Anschließend wird der Zugang wieder verschlossen, ansonsten würde die Säure im Magen die empfindlichen Schleimhäute der Speiseröhre angreifen. Saures Aufstoßen kann hin und wieder vorkommen, tritt es häufiger auf, spricht man von Sodbrennen.

    Magen

    Der Magen (Gaster) ist fähig Nahrung von bis zu 1,5 Liter zwischenzulagern. Er ist von dehnbaren Muskelwänden umschlossen, die dies ermöglichen. Der obere Bereich des Magens nimmt die ankommende Nahrung auf und leitet sie in den unteren Bereich weiter. 

    Hier wird der Nahrungsbrei nun mit weiteren Enzymen und Magensaft durchmischt, weiter zerkleinert und für die folgenden Verdauungsvorgänge vorbereitet.

    Die Verweildauer der Nahrung im Magen ist abhängig davon, was wir gegessen haben. Leichte Speisen wie Getränke, Suppe, Reis, Fisch oder weiche Eier verbleiben etwa 1-2 Stunden im Magen. Schwer verdauliche Lebensmittel wie große Fleischportionen oder fettige Speisen verbleiben mit erhöhter Magensäure bis zu 9 Stunden im Magen.

    Magenverweildauer in Stunden

    Art der Speise

    1 - 2

    Getränke, Suppe, Fisch, Reis, weiche Eier

    2 - 3

    Gekochte Milch, Kaffee mit Sahne, Kartoffeln, weiches Gemüse, Obst, Weißbrot, Eier roh oder 3 Minuten gekocht, Kalb

    3 - 4

    Vollkorn- oder Schwarzbrot, Karotten, Bratkartoffeln, Radieschen, Äpfel, Schinken, Huhn, Rührei

    4 - 5

    Hülsenfrüchte, Wild, Rind, in Fett Gebackenes

    6 - 7

    Speck, Heringsalat, Pilze, Thunfisch in Öl

    7 - 9

    fettes Fleisch wie Gansbraten oder Schweinebraten, Ölsardinen, Grünkohl

     

    Nach der Verarbeitung im Magen wird der Nahrungsbrei durch die rhythmische An- und Entspannung der Darmmuskulatur in kleinen Portionen weiter zum Magenausgang und schließlich zum Zwölffingerdarm geschoben. 

    Zwölffingerdarm

    Der Zwölffingerdarm (Duodenum) ist ca. 25 cm lang. Spezielle Enzyme zersetzen den Nahrungsbrei in weitere Bestandteile. Des Weiteren wird die Säure mit Sekreten aus den Verdauungsdrüsen neutralisiert.

    Dünndarm

    Der Dünndarm (Intestinum tenue) ist etwa 5 Meter lang und die Schleimhaut ist mit Falten überworfen, so dass eine gewaltige Darmoberfläche von 400-500 Quadratmetern entsteht. Die faltige Schleimhaut mit ihren Darmzotten ermöglicht, dass die Nährstoffaufnahme besser gelingt und dass Flüssigkeit aus dem Nahrungsbrei entzogen wird. 

    Die Enzyme sorgen nun für den Abbau von Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten und zersetzen die Nahrung im Dünndarm schließlich so, dass die verwertbaren Bausteine, also die Fett-, Eiweiß- und Kohlenhydratmoleküle sowie Vitamine, Mineralstoffe und Wasser über die Schleimhaut ins Blut aufgenommen werden können und weiter zur Leber gelangen. 

    In der Leber werden die Nährstoffe weiterverarbeitet und je nach Bedarf entsprechend im Körper verteilt bzw. als Zucker- oder Fettreserven gespeichert. 

    Über das Blut gelangen die Nährstoffe in jeden Winkel des Körpers und versorgen die Zellen mit allen notwendigen Stoffen. 

    Ist die Darmschleimhaut nicht intakt wie bspw. beim Leaky Gut Syndrom, können diverse Substanzen ihren Weg wieder zurück über den Blutkreislauf finden und zu heftigen Beschwerden führen.

    Dickdarm

    Der Dickdarm (Intestinum crassum) ist ca. 1-1,5 Meter lang und windet sich um den Dünndarm. Hier findet der letzte Teil der Verdauungsarbeit statt: im Dickdarm verbleibt der Rest des Nahrungsbreis noch weitere zwölf Stunden, um auch noch die allerletzten verwertbaren Nährstoffe herauszuholen. Diese Elektrolyte werden dem verbliebenen Brei entzogen und dem Körper über das Blut zugeführt. Außerdem wird durch Wasserentzug der Speisebrei eingedickt und, um die Gleitfähigkeit zu erhalten, wird Schleim hinzugefügt. Die Reste des Nahrungsbreis, die nicht verwertet werden, Schleim, Schadstoffe und Gifte sowie Bakterien werden schließlich in Form von Kot über den After ausgeschieden.

    Spezielle Darmbakterien, die hier angesiedelt sind, auch Mikroorganismen genannt, ergeben die Darmflora und unterstützen die Verwertung des Nahrungsbreis. Darmbakterien sind sehr wichtige Helfer im Verdauungsprozess.

    3. Was kann zu Beschwerden während der Verdauung führen?

    Die einzelnen Schritte der Verdauung sind aufeinander aufgebaut und genauestens abgestimmt. Koordiniert wird der Prozess durch das Enterische Nervensystem, umgangssprachlich als das Bauchhirn bezeichnet, das den gesamten Magen-Darm-Trakt durchzieht. 

    Sobald Störungen vorliegen, gibt es Meldungen über verschiedene Botenstoffe und Leitungsbahnen an unser Gehirn weiter. Diese Unregelmäßigkeiten können schließlich die gesamte weitere Verdauung durcheinander bringen und sich dann in Verdauungsbeschwerden äußern.

    Diese zeigen sich dann durch Symptome wie 

    Auslöser können falsche Ernährung, Nahrungsmittelunverträglichkeit (Intoleranz), Zöliakie (Glutenunverträglichkeit), Erkältungen, Erkrankungen, Stress oder längerfristig bestehende Störungen wie Reizmagen oder Reizdarm sein. Wenn die Dünndarmschleimhaut geschädigt wird und immer mehr Entzündungsprozesse entstehen, kann die Aufnahme der Nährstoffe beeinträchtigt werden.

    Belastest du also deinen Magen-Darm-Trakt immer wieder mit Stressoren und Unruhestiftern, läuft deine Verdauung nicht mehr rund. Es gilt diese Unruhestifter ausfindig zu machen und dem Darm eine Chance zu geben, sich zu beruhigen und ein ständiges Anstacheln der Problematik zu vermeiden.

    Wie du das tust, erfährst du im nächsten Abschnitt.

    4. Zehn Tipps für eine gesunde Verdauung

    Du kannst deine Verdauung unterstützen, in dem du insbesondere deinem Darm eine gezielte Auszeit von potenziellen Reizstoffen gibst. Wir empfehlen dir eine Teilnahme an unserem Darmkur-Coaching, wo du lernst, wie du deinen Verdauungstrakt pflegen und wieder auf Vordermann bringen kannst.

    Tipp 1: Darmkur 

    Eine Darmkur bewirkt eine positive Beeinflussung der Darmtätigkeit. Außerdem kann sie zur Unterstützung der körpereigenen Abwehr und Wiederherstellung des Darmgleichgewichts sowie Vorbeugung von Fehlbesiedlung des Darms beitragen. Mit der VitaMoment 3-Phasen-Darmkur möchten wir innerhalb von 30 Tagen deine Darmflora beruhigen und erneuern. Denn läuft der Darm nicht rund, leidet auch dein Immunsystem und deine generelle Gesundheit und Vitalität. 

    Vielen Kunden konnte die Darmkur bereits helfen:

    Absolut empfehlenswert- für jeden! Die Darmkur gibt so viel Gesundheit zurück, auch denen die erst gar nicht dachten krank zu sein. Die Betreuung rund um die Darmkur ist erstklassig! Ein freundliches Team ist immer hilfreich bei Fragen, motivierend, und steht auch mit Ideen und Tipps zum weiteren Erfolg zur Seite.”
    Mal ganz abgesehen von der fantastischen Abnahme (was nicht der Grund für die Darmkur war), die ich durch die Kur erreicht habe, ging es mir grundsätzlich sehr gut. Ich fühlte mich wohl. Das allerwichtigste aber, ich hatte plötzlich keine Rückenschmerzen mehr! Dazu muss ich sagen, dass ich seit Jahren als chronischer Schmerzpatient gelte! Vielleicht war es auch nur ein Zufall oder aber ich konnte durch die Darmkur stille Entzündungen loswerden. Ich würde diese Darmkur einfach jedem empfehlen! Dem Körper tut es definitiv gut!”
    Ich habe meine Neurodermitis (und Rosacea) durch die erste Darmkur "in den Griff" bekommen. Bei mir lag es nicht an der Laktose, sondern am Gluten und in zweiter Linie am Zucker. Nach der Darmkur habe ich Gluten ganz weggelassen und habe jetzt seit Januar keinen Ausschlag mehr. Zucker habe ich wieder in Massen zu mir genommen - die Rötung im Gesicht kommt und geht dann je nach dem. Ich kann die Darmkur also wärmstens empfehlen (bin gerade an meiner Zweiten).”

    Du erhältst ein ganzheitliches Coaching-Programm mit über 30 Video-Lektionen, ausgezeichnetem Support, einem Handbuch, Ernährungstagebuch, Rezepte sowie eine geballte Ladung an Wissen und konkreten Handlungsempfehlungen. 

     

    Zusätzlich zu Regeneration und Wiederherstellung einer gesunden Darmflora empfehlen wir dir folgende Dinge zu beachten:

    Tipp 2: Antientzündliche Ernährung 

    Eine antientzündliche Ernährung aus viel vitalstoffreichem Gemüse, Gewürzen, Kräutern und omega-3-reichhaltigen Lebensmitteln, sowie hochwertigem Eiweiß und vielen Ballaststoffen wird deinem Darm guttun. Omega 3-Fette findest du vorwiegend in Wildlachs, Fleisch von Weidetieren, Leinöl und Nüssen. Weitere entzündungshemmende Lebensmittel sind unter anderem Spinat, Mangold, Blaubeeren, Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer, Kurkuma und viele mehr. Außerdem sind fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut und Kefir förderlich für die Darmgesundheit.

    Tipp 3: Auswahl der Lebensmittel

    Achte darauf, dass du deine Lebensmittel sorgsam auswählst. Bringe am besten viel Abwechslung rein, damit du von einer Vielzahl von unterschiedlichen Nährstoffen profitieren kannst. Achte außerdem auf die Qualität der Lebensmittel. Gerade weit transportiertes und lange gelagertes Gemüse verliert an Nährstoffgehalt, Fisch ist immer häufiger mit Schwermetallen belastet und bei günstigem Fleisch lassen sich nicht selten Antibiotikarückstände finden.

    Tipp 4: Ballaststoffe

    Ballaststoffe sind unverdauliche Nahrungsbestandteile aus Vollkornprodukten, Gemüse, Hülsenfrüchten und Samen, wie beispielsweise Leinsamen oder Flohsamen. Ballaststoffe sind extrem wichtig für unsere Verdauung, denn sie binden im Darm große Mengen Wasser und ebenfalls giftige Stoffe. Der Darminhalt wird dadurch voluminöser und lockerer, was die Darmtätigkeit anregt und so schneller weiterbefördert werden kann. Gleichzeitig dienen sie als Futter für die guten Darmbakterien, die Darmflora bleibt gut genährt und intakt.

    Tipp 5: Hohe Flüssigkeitszufuhr

    Eine ausreichende Zufuhr von Flüssigkeit, am besten Wasser, ist für die gesamte Verdauung extrem wichtig. Wenn der Stuhl mit genügend Flüssigkeit hydriert und geformt ist, kann er leichter durch die Darmschlingen transportiert und ausgeschieden werden. Außerdem werden auch Speichel und Magensaft von Wasser beeinflusst. Je mehr Wasser enthalten ist, desto flüssiger sind sie und können ihre Funktion besser ausüben. Des Weiteren werden Vitamine, Nährstoffe und Enzyme schneller dorthin befördert werden, wo sie benötigt werden. Als guter Richtwert gelten 30-40 Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht. Bei hohen Temperaturen und intensivem Sport solltest du noch mehr trinken.

    TIpp 6: Langsames Kauen 

    Wenig gekaute Nahrung bedeutet Mehrarbeit für den Magen und daher längere Verweildauer. Kaue jeden Bissen sehr lange bis ein „Brei“ in deinem Mund entsteht. 

    Tipp 7: Essenspausen

    Halte dich an mehrstündige Essenspausen, am besten zwischen 4-6 Stunden, um deinem Verdauungssystem Ruhe und Regeneration zu gönnen. Bist du permanent am Essen, muss durchgehend ‘auf allen Stationen’ gearbeitet werden. Zwischendurch essen ist fast nie wirklich Hunger, sondern vielmehr eine Gewohnheit. 

    Tipp 8: Keine zu großen, zu fettigen und stark zuckerhaltige Mahlzeiten

    Je fetter die Nahrung, desto langsamer die Magenpassage. Außerdem dauert die Zerlegung der Fette viel länger. Kohlenhydrate und Eiweiß werden im Magen-Darm-Trakt verdaut und gelangen schneller ins Blut als Fette. Ebenfalls verbleiben Speisen mit hoch konzentriertem Zuckeranteil (Schokolade, Süßigkeiten) länger im Magen.

    Tipp 9: In Ruhe essen

    Im Bestfall solltest du mindestens 20 Minuten für deine Mahlzeit einplanen und dabei zur Ruhe kommen. Der Körper sollte sowohl innerlich als auch äußerlich zur Ruhe kommen, denn eine ruhige Umgebung und innere Entspannung sind die besten Voraussetzungen für den Start einer guten Verdauung.

    Tipp 10: Bewegung

    Zu viel und zu intensiver Sport kann den Darm stressen. Ein regelmäßiger Spaziergang hingegen ist absolut förderlich. Durch die Rotationsbewegung werden die Bauchmuskeln ein bisschen angespannt und durch die etwas tiefere Atmung dehnt sich das Zwerchfell ein klein wenig weiter nach unten Richtung Darm. Bauchmuskeln und Zwerchfell massieren somit von fast allen Seiten den Darm. 

    Zusammenfassung

    Unsere Nahrung wird durch die Verdauungsprozesse in ihre Bestandteile zerlegt und unser Organismus wird mit essenziellen Nährstoffen und notwendiger Energie versorgt. Die Abfallprodukte werden abgespalten und mithilfe der Entgiftungsorgane wieder ausgeschieden. 

    Die Verdauung muss aufgenommene Speisen nicht nur mechanisch zerkleinern, sondern sie auch noch in ihre kleinsten Bestandteile aufspalten und anschließend erkennen, welche davon für den Körper brauchbar sind. Enzyme helfen dabei, Nahrung zu verdauen und Nährstoffe aus Proteinen, Kohlenhydraten, Fetten und Pflanzenfasern aufzunehmen.

    Unser Verdauungstrakt ist also ein echtes Wunderwerk, das unbedingt gepflegt werden sollte, um unsere Gesundheit zu erhalten.

    Jetzt, wo du gelernt hast, welche Abläufe geschehen und mit welchen Arbeiten dein Verdauungstrakt beauftragt ist, achtest du vielleicht in Zukunft bewusster darauf, deinen Körper so gut wie möglich zu unterstützen und seine Aufgaben zu erleichtern. Bereits durch langsameres Essen, langem Kauen sowie das Achtgeben auf weniger große, fettige und zuckerhaltige Nahrung, leistest du schon eine beachtliche Vorarbeit.

    Wenn du bereits unter Beschwerden wie Sodbrennen oder Verstopfungen oder einer Infektanfälligkeit leidest, empfehlen wir die Durchführung einer Darmkur.

    Läuft der Darm nicht, leidet dein Immunsystem, aber auch deine generelle Gesundheit und Vitalität. Deine einzigartige Darmflora gewinnt durch ausgeklügelte Prozesse wichtige Lebensenergie, steuert einen Großteil deines Immunsystems und informiert dein Gehirn ständig über dein Wohlbefinden. Aber das ist noch nicht alles: Dein Darm entscheidet auch, auf was du gerade Appetit hast und beeinflusst sogar deine Wunschfigur auf entscheidende Art und Weise. Mehr erfährst du hier.

    • 1
      Fachverlag für Gesundheit und Medizin GmbH & Co. KG - Gesunde Verdauung
    • 2
      Berufsverband Deutscher Internistinnen und Internisten e.V. - Dünndarm Aufbau und Funktion
    • 3
      NetDoktor GmbH - Verdauung
    • 4
      Serlo Education - Die freie Lernplattform - Verdauung des Menschen
    • 5
      Planet Wissen - Verdauen

    Die dargestellten Informationen dienen ausschließlich für den Informationsgebrauch und haben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie stellen keine medizinische Beratung dar und dürfen nicht als Aufforderung einer bestimmten (Nicht-) Behandlung einer Krankheit verstanden werden.

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