Was ist eine Gastritis und wie wirst du sie los?

Was ist eine Gastritis und wie wirst du sie los?

Es beginnt ganz plötzlich mit einem brennenden Druckgefühl im Magen, dann verspürst du beißende Magenschmerzen und dir wird so schlecht, dass du kurz vor dem Erbrechen bist.  

Dir kommen solche Situationen bekannt vor? Dann leidest du vielleicht unter einer Gastritis. 

Diese Entzündung der Magenschleimhaut stellt für die Erkrankten eine ständige und sehr schmerzhafte Belastung im Alltag dar. 

Hier erfährst du, was eine Gastritis ist, wodurch sie entsteht und wie du dein Magenleiden auf natürliche Weise verbessern kannst.

Ist deine Darmflora geschädigt, kann dies der Auslöser für eine Gastritis sein. Hier kann es helfen, deinen Magen-Darm-Trakt mit unserer 3-Phasen-Darmkur zu sanieren. In nur 30 Tagen kannst du mit dem umfassenden Coaching-Programm eine Vielzahl unangenehmer Magen-Darm-Beschwerden in den Griff bekommen. 

1. Was ist eine Gastritis?

Bei einer Magenschleimhautentzündung (Gastritis) ist die Schleimhaut des Magens gereizt oder entzündet. Beim gesunden Menschen schützt dieser dünne Film aus zähflüssigem Schleim den Magen vor der Magensäure und Krankheitserregern. Bei einer Gastritis ist diese Schutzschicht beschädigt, sodass Entzündungen, Verletzungen oder Geschwüre die Folge sein können.

Eine Magenschleimhautentzündung kann dabei in zwei Formen auftreten:

  • Akute Gastritis: eine plötzliche, schwere Entzündung, die mit typischen Beschwerden einhergeht und nach einigen Tagen abklingt.
  • Chronische Gastritis: eine Entzündung, die oft jahrelang unbemerkt bleibt

Schätzungen zufolge bekommen etwa 20 %1 der Menschen im Laufe ihres Lebens eine akute Gastritis. Dabei nimmt die Wahrscheinlichkeit mit dem Alter zu. 

2. Wie entsteht eine Gastritis?

Eine Magenschleimhautentzündung kann durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden. Dabei muss unterschieden werden, ob es sich um eine akute oder eine chronische Form der Gastritis handelt.

Entstehung einer akuten Gastritis

Eine plötzlich auftretende Entzündung der Magenschleimhaut wird durch folgende Faktoren begünstigt: 

  • Falsche Ernährung (fettreiche, zuckerreiche und scharfe Speisen) 
  • Magen-Darm-Infektionen
  • Übermäßiger Alkohol- oder Tabakkonsum
  • Einnahme von Medikamenten (z.B. nicht-steroidale Antirheumatika2, wie Aspirin)
  • Stress (z.B. psychische Belastungen, Leistungssport)

Entstehung einer chronischen Gastritis

Eine chronische Magenschleimhautentzündung wird nach der Ursache ihrer Entstehung in 

drei Typen3 eingeteilt:

  • Typ A Gastritis: eine Autoimmunerkrankung, bei der sich körpereigene Antikörper gegen die Zellen der Magenschleimhaut richten und diese bekämpfen. Grund hierfür ist eine Fehlsteuerung und Überreaktion des Immunsystems.
  • Typ B Gastritis: die meisten chronischen Entzündungen der Magenschleimhaut werden durch Helicobacter-pylori-Bakterien hervorgerufen. Dieses weltweit verbreitete Bakterium kann die Produktion von Magensäure stören, wodurch es zu einer Übersäuerung im Magen kommt. Die Folge sind Schädigungen von Magenwand und Magenschleimhaut.
  • Typ C Gastritis: diese chemisch-bedingte Gastritis wird durch eine langfristige Einnahme bestimmter Medikamente oder den Rückfluss von Gallenflüssigkeit in den Magen verursacht.

3. Was sind die Symptome einer Gastritis?

Eine chronische Magenschleimhautentzündung verläuft in der Regel symptomlos, weswegen sie oft lange unbemerkt bleibt. Im Verlauf der Erkrankung kann es jedoch zu Beschwerden, wie Blähungen, Schmerzen oder einem Völlegefühl nach dem Essen kommen. 

Bei einer akuten Gastritis treten oftmals typische Beschwerden im Magen-Darm-Bereich auf:

  • Völlegefühl
  • Schmerzen im Oberbauch
  • Verminderter Appetit
  • Sodbrennen
  • Aufstoßen
  • Mundgeruch
  • Übelkeit
  • Erbrechen

4. Wie erfolgt die Diagnose einer Gastritis?

Der Arzt oder die Ärztin wird dich zunächst über deine Beschwerden, mögliche Vorerkrankungen oder die Einnahme von Medikamenten befragen. Anschließend wird deine Bauch- und Magenregion abgetastet, um mögliche Geschwüre zu erkennen.

Darüber hinaus können mittels einer Magenspiegelung der Magen und Darm untersucht werden, um Entzündungen an der Magenschleimhaut zu erkennen.

Eine Infektion mit Helicobacter-pylori-Bakterien kann mithilfe einer Gewebeprobe an der Magenschleimhaut oder einer Blutuntersuchung nachgewiesen werden.

5. Wie wird eine Gastritis behandelt?

Eine Magenschleimhautentzündung kann sowohl durch eine medikamentöse Therapie als auch durch eine Veränderung entzündungsfördernder Lebensstil-Faktoren behandelt werden.

Nichtmedikamentöse Behandlung

Entzündungsfördernde Lebensmittel und Stress fördern die Entstehung von Gastritis. Hier zeigt sich schon, dass diese Faktoren unbedingt reduziert werden müssen. Durch eine entzündungshemmende Ernährung und eine achtsame Lebensweise kannst du die Gastritis behandeln.

Darmgesundheit

Die Ursache deiner geschädigten Magenschleimhaut könnte sein, dass deine Darmflora sich nicht im Gleichgewicht befindet. Daher ist es sehr empfehlenswert, bei häufig auftretenden Magen-Darm-Beschwerden oder bei einer vorliegenden Gastritis den Darm mit einer Darmkur zu sanieren. Unsere 3-Phasen-Darmkur ist ein ganzheitliches Coaching-Programm, mit dem du deine Darmflora in nur 30 Tagen aufblühen lässt. Das kann dir helfen, unangenehme Schmerzen oder Blähungen zu lindern und Entzündungen zu reduzieren. 

Entzündungshemmende Ernährung

Entzündungsfördernde Lebensmittel reizen die Magenschleimhaut. Um die Schleimhaut zu beruhigen und entzündliche Prozesse zu reduzieren, sollte alles reduziert werden, was Entzündungen anfeuert. Das sind in erster Linie folgende Lebensmittel:

  • Raffinierter Zucker
  • Nahrungsmittel aus Weizenmehl
  • Tierische Milch und Milchprodukte
  • Stark verarbeitete Fertigprodukte
  • Frittierte und panierte Speisen
  • Alkohol
  • Kaffee

Als hilfreich, um die Beschwerden einer Gastritis zu lindern, gilt eine antientzündliche Ernährung. Der Fokus liegt dabei auf unverarbeiteten Lebensmitteln, viel Gemüse, hochwertigen Eiweißquellen, gesunden Fetten und vielen Ballaststoffen.

Auch einige Gewürze, wie Ingwer oder Kurkuma wirken entzündungshemmend und können bei Magenentzündungen unterstützend wirken. Um dir diese wertvollen Eigenschaften zunutze zu machen, kannst du pflanzliche Extrakte auch in Form von Nahrungsergänzungsmitteln einnehmen. 

Unser VitaMoment Daily You Curcumin enthält den antioxidativen Wirkstoff aus der Kurkuma-Wurzel in konzentrierter Form. Im Gegensatz zu ähnlichen Produkten auf dem Markt, verzichten wir in unseren Kapseln auf Piperin, da dieses die Magenschleimhaut zusätzlich reizen kann.

Ernährungstagebuch

Wenn du den Verdacht hast, dass deine Magen-Darm-Beschwerden durch bestimmte Nahrungsmittel ausgelöst werden, kann ein Ernährungstagebuch helfen. Dort schreibst du für einige Tage oder Wochen auf, welche Lebensmittel du wann gegessen hast und kannst so herausfinden, welche Lebensmittel dir guttun, und welche nicht.

Mit der Zeit entwickelst du ein Bewusstsein über die Nahrungsmittel, die bei dir Symptome auslösen und kannst diese gezielt reduzieren oder komplett vermeiden.

Stressreduktion

Stress ist einer der Hauptfaktoren für die Entstehung von Entzündungen. Gerade, wenn du regelmäßig mit Beschwerden im Magen-Darm-Bereich zu kämpfen hast, solltest du dein Level an Stress unbedingt senken.

Plane dir konkrete Zeiten ein, in denen du dich um dich selbst und deinen Körper kümmerst. Finde dabei heraus, was dir persönlich hilft, dich zu entspannen. Das können ein Spaziergang, ein Buch oder ein heißes Bad sein. Bei akuten Bauchschmerzen können dir ein Bauchwickel oder eine Wärmflasche helfen. 

Viel Stress führt auch dazu, dass dein Körper verstärkt Magnesium verbraucht. Es kann daher sinnvoll sein, einem Magnesiummangel durch hochwertiges Magnesiumcitrat vorzubeugen. Magnesium ist an über 300 Stoffwechselprozessen beteiligt und wirkt wie ein Schalldämpfer gegen Stress.

Medikamentöse Behandlung

Bei länger anhaltenden oder sehr starken Beschwerden können Medikamente zur Behandlung der Magenschleimhautentzündung eingesetzt werden. Folgende Wirkstoffe werden in der Arztpraxis häufig verschrieben:

  • Aluminium- oder Magnesiumhydroxid zur Neutralisation der Magensäure
  • H2-Rezeptor-Antagonisten hemmen die Magensäure-Bildung
  • Protonenpumpenhemmer: hemmen die Magensäure-Bildung

Bei einer Infektion mit Bakterien kann zusätzlich die Einnahme von Antibiotika verordnet werden.

Fazit

Eine Magenschleimhautentzündung kann für die Betroffenen unangenehme Folgen haben und den Alltag stark einschränken. 

Etwas mehr Zeit für dich selbst sowie der Verzicht auf entzündungsfördernde Lebensmittel können hier bereits Abhilfe schaffen. Eine langfristige Ernährungsumstellung mit entzündungshemmenden Speisen kann wiederholten Entzündungen und Beschwerden vorbeugen. Dabei kann auch eine Darmkur unterstützen. Indem du etwa ein- bis zweimal im Jahr deine Darmflora sanierst, kann du zahlreiche gesundheitliche Beschwerden in den Griff bekommen.

  • 1
    Magenschleimhautentzündung (Gastritis)
  • 2
    Non-steroidal anti-inflammatory drugs: overall risks and management. Complementary roles for COX-2 inhibitors and proton pump inhibitors
  • 3
    Gastritis: Symptome

Die dargestellten Informationen dienen ausschließlich für den Informationsgebrauch und haben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie stellen keine medizinische Beratung dar und dürfen nicht als Aufforderung einer bestimmten (Nicht-) Behandlung einer Krankheit verstanden werden.

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