Aufgaben der acht B-Vitamine: Mehr Vitalität und gute Nerven

Aufgaben der acht B-Vitamine: Mehr Vitalität und gute Nerven

B-Vitamine sind lebensnotwendige Vitalstoffe, die der menschliche Körper nicht selbst herstellen kann. Wir können die B-Vitamine also nur über die Nahrungsaufnahme zu uns nehmen.

Rein chemisch handelt es sich bei den B-Vitaminen um eine sehr heterogene Gruppe. Sie sind alle wasserlöslich und können somit nicht gespeichert werden, daher müssen wir sie immer wieder zu uns nehmen, um einen gesunden Vitamin-B-Spiegel im Blut aufweisen zu können.

Die Gruppe der B-Vitamine umfasst acht Vitamine, die Nummerierung ist nicht durchgehend, sondern lückenhaft von B1 bis B15. Im Laufe der Zeit wurde nämlich entdeckt, dass nicht alle B-Vitamine tatsächlich einen Vitamincharakter haben.

1. Welche B-Vitamine gibt es und wofür sind diese wichtig?

Insgesamt gibt es acht B-Vitamine, die allesamt wichtige Aufgaben im Körper erfüllen.

Vitamin B1 (Thiamin) – für gute Nerven

Thiamin hat viele Funktionen im Körper. Entscheidende Bedeutung hat es bei der Energiegewinnung aus Kohlenhydraten und Eiweißen. Außerdem ist es als Phosphatspender an der Reizweiterleitung beteiligt und spielt somit eine wichtige Rolle im Nervensystem. Vitamin B1 wird aufgrund seiner Wirkung im Volksmund auch als Stimmungsvitamin bezeichnet.

Vitamin B2 (Riboflavin) – für die Entgiftung

Vitamin B2, auch Riboflavin genannt, ist ein wichtiger Bestandteil von Enzymen, die im Energiestoffwechsel benötigt werden. Es wirkt unterstützend bei der Entgiftung körperfremder Substanzen, zum Beispiel von Medikamenten und ist daher essenziell für die Leber. Es hilft bei der Vitamin B3-, B6-, Folsäure- und Vitamin-K-Bildung. Darüber hinaus ist Vitamin B2 an der Immunabwehr beteiligt und unterstützt gesunde Haare, Haut und Nägel.

Vitamin B3 (Niacin) – für gute Fett- und Cholesterinwerte

Niacin spielt eine wichtige Rolle im Fett- und Cholesterinstoffwechsel. Außerdem ist es für die Zellbildung und Regeneration der Muskeln notwendig. Es ist an der Regulation der Blutfette, also der Triglyceride und Cholesterine beteiligt. Es reguliert damit auch das Verhältnis von LDL-Cholesterin und HDL-Cholesterin. 

Vitamin B5 (Pantothensäure) – für die Wundheilung

Vitamin B5 oder Pantothensäure ist ein wichtiger Spieler für die Wundheilung, weil es die Regeneration fördert. Es reguliert den Kohlenhydrat- und Eiweißstoffwechsel und ist ebenso für einen gesunden Fett- und Cholesterinstoffwechsel notwendig. 

Vitamin B7 (Biotin) – für Haut, Haar und Nägel

Biotin ist wichtig für gesunde Haare, schöne Haut und feste Nägel. Biotin ist an vielen normalen Prozessen des Kohlenhydrat-, Fett- und Eiweißstoffwechsels und der Schleimhäute beteiligt.

Vitamin B9 (Folsäure) – besonders wichtig für Schwangere

Vitamin B9 wurde früher als Vitamin B11 bezeichnet und ist daher eher unter der Bezeichnung Folsäure bekannt. Folsäure ist wichtig für die Herstellung der Erbsubstanz und für die Bildung der roten und weißen Blutkörperchen. Es ist ein Zellvitamin, das für alle Wachstumsprozesse mit Zellteilungen bedeutsam ist. Frauen in der Schwangerschaft haben deswegen auch einen erhöhten Bedarf an Vitamin B9.

Gemeinsam mit Vitamin B12 und Vitamin B6 sorgt Folsäure zudem für den Abbau der toxischen Aminosäure Homocystein bzw. deren Umbau zu Methionin. Ein erhöhter Homocysteinspiegel im Blut steigert das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall. Auch zwischen Alzheimer und Homocystein besteht ein Zusammenhang. 

Vitamin B12 (Cobalamin) – für die Zellerneuerung

Cobalamin ist lebenswichtig für Körper und Geist. Für eine Vielzahl körperlicher Prozesse spielt Vitamin B12 eine zentrale Rolle. Damit eine Zelle optimal funktioniert, ist sie auf das Vitamin B12 angewiesen. Vitamin B12 ist an der Synthese von DNA, der Zellteilung und Blutbildung beteiligt.

Vitamin B12 ist kaum in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten und kann im Gegensatz zu den anderen wasserlöslichen Vitaminen im Körper gespeichert werden.

2. Folgen eines Vitamin-B-Mangels: Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Schwäche 

Ein Mangel an B-Vitaminen macht sich in der Regel recht schnell durch einen allgemeinen Verlust an Vitalität bemerkbar. Die konkreten Symptome hängen dabei von vielen Faktoren und Begleitumständen ab. Zu den häufigsten Beschwerden, die infolge einer akuten oder phasenweise wiederkehrenden Unterversorgung mit B-Vitaminen auftreten können, gehören Vitalitätsverlust, wenig Belastbarkeit, Müdigkeit, ein schwaches Nervenkostüm und eine höhere Infektanfälligkeit.

Sollten einige dieser Symptome wiederholt oder unerwartet und ohne klar ersichtlichen Grund auftauchen, dann liegt ein konkreter Verdacht auf Vitamin-B-Mangel nahe, dem man unbedingt auf den Grund gehen sollte.

Die gute Nachricht, Erschöpfungszustände und andere direkte Folgen eines akuten B-Vitamin-Mangels können durch eine regelmäßige Zufuhr von ausreichenden Mengen an B-Vitaminen relativ schnell und unkompliziert behoben werden können.

Studien zeigen allerdings auch, sollte ein Vitamin-B-Mangel jedoch über einen längeren Zeitraum bestehen, manifestieren sich zu den klassischen Beschwerdebildern eines akuten Vitamin-B-Mangels auch weitere, gravierende Probleme.

Chronische Erschöpfungssymptome oder Depressionen, aber auch erhöhte Homocystein-Werte, Anämien, Arteriosklerose und neurodegenerative Erkrankungen (u.a. Alzheimer) treten auf. Im späteren Stadium können diese weder durch hochdosierte Gaben von Vitamin B noch durch andere Verfahren rückgängig gemacht werden und die Schäden sind irreversibel.

3. Wieso haben so viele Menschen einen unentdeckten Vitamin-B-Mangel?

Tatsächlich hat jeder zweite Mensch ab 40 Jahren zu wenig B-Vitamine. Das ist eine krasse Zahl, aber warum ist das so? Viele Menschen nehmen vor allem am Anfang Müdigkeit und eine höhere Infektanfälligkeit nicht richtig ernst, meistens werden diese auf andere Ursachen geschoben.

Viele glauben sich gut zu ernähren, weil sie die klassischen “Suchtmittel” wie Alkohol oder Zigaretten nur selten oder gar nicht zu sich nehmen und keiner Risikogruppe wie z. B. Schwangere oder Extremsportler angehören. Das allein ist aber kein Grund für eine gute Vitamin-B-Versorgung. Vor allem in der veganen oder vegetarischen Ernährung ist es schwer, seinen Vitamin-B-Gehalt auf natürlichem Weg zu decken und es kommt häufig zu starken Mangelversorgungen.

Manche Medikamente verursachen ebenfalls einen Vitamin-B-Mangel. Außerdem gibt es einige Menschen, bei denen die Blutwerte gute Werte zeigen, die einzelnen Zellen aber tatsächlich unterversorgt sind.

Auswirkungen eines Vitamin-B-Mangels

  • Sensibilitätsstörungen bis hin zu Lähmungen
  • brennende Zunge
  • Kribbeln in Armen und Beinen
  • Gangunsicherheit, erhöhte Sturzneigung
  • Muskelschwäche
  • Müdigkeit, Konzentrationsschwäche
  • Kopfschmerzen
  • Depression
  • Haut, Haare und Nägel sind spröde und brüchig
  • Einschränkung kognitiver Fähigkeiten 

Schwerere Folgen eines längeren Vitamin-B-Mangels

  • chronische Erschöpfungssymptome 
  • Depressionen
  • erhöhte Homocystein-Werte (schädigen die Hirnleistung, stehen im Verdacht Demenz auszulösen)
  • Anämien
  • Arteriosklerose
  • neurodegenerative Erkrankungen

4. Referenzwerte B6, B9 und B12 im Vollblut

Um sicherzugehen, dass die Versorgung mit den B-Vitaminen ausreichend ist, ist eine Blutkontrolle ratsam. Die Vitamine B6, B9 und B12 sind bei vielen Menschen häufiger mangelhaft, anhand eines aktuellen Werts im Vollblut, sollte dann entsprechend zusätzlich gezielt aufgefüllt werden.

Die Referenzbereiche liegen bei:

  • Vitamin-B6 im Vollblut: 24-88 nmol/l / 500-1800 ng/dl
  • Vitamin B9 (Folsäure): mind.2,5 ng/ml
  • Vitamin B12 (Holo-Transcobalamin): über 50 pmol/l

B-12-Mangel tritt insbesondere häufig bei älteren Menschen und Veganern/ Vegetariern auf. Ebenfalls Menschen mit chronischen Magen-/ Darmerkrankungen können nur eingeschränkt bis gar nicht B12 aufnehmen. B12 kann mit bereits abgespaltenem Cobalamin auch per Spritze verabreicht werden. Meist genügen wenige Spritzen, um die Speicher für längere Zeit aufzufüllen.

5. In welchen Nahrungsmitteln ist viel Vitamin B enthalten?

Die Vitamine der B-Gruppe haben also nicht nur eine große Bedeutung für unser allgemeines Wohlbefinden, sondern vor allem auch für unseren gesamten Energiehaushalt und für den reibungslosen Ablauf entscheidender Stoffwechselprozesse.

Langfristige Schäden mit weitreichenden Langzeitfolgen drohen, sollten wir unserem Körper über einen zu langen Zeitraum zu wenig B-Vitamine zuführen.

Folgende Lebensmittel enthalten einen besonders großen Anteil der einzelnen B-Vitamine:

  • Vitamin B1: Vollkornprodukte, Samen, Hülsenfrüchte, Naturreis, Zucchini
  • Vitamin B2: Milch und Milchprodukte, Fleisch, Fisch, Brokkoli, Grünkohl und Vollkornprodukte
  • Vitamin B3: Fleisch, Innereien und Fisch
  • Vitamin B5: Eier, Leber, Erdnüsse, Naturreis, Erbsen, Brokkoli, Schalentiere
  • Vitamin B6: Fleisch, Fisch, Hülsenfrüchte
  • Vitamin B7: Haferflocken, Eigelb, Hefe, Sojabohnen, Leber (Biotin)
  • Vitamin B9: Alle grünen Gemüse und Salate, Hülsenfrüchte, Eigelb, Sojabohnen
  • (Folsäure)
  • Vitamin B12: Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte

Die regelmäßige Einnahme von B-Vitaminen sollte unbedingt vor dem Auftauchen eindeutiger Mangelerscheinungen oberste Priorität im Ernährungs- bzw. Nahrungsergänzungsplan haben.

Wir empfehlen dir daher neben einer ausgewogenen Ernährung den Daily You Vitamin-B-Komplex zur täglichen Einnahme. Bitte beachte, dass du regelmäßig deine Blutwerte kontrollieren lässt, um eine optimale Versorgung mit den B-Vitaminen zu gewährleisten. 

6. Was ist das besondere am VitaMoment Vitamin-B-Komplex?

Neben den acht B-Vitaminen setzen wir für eine ideale Bioverfügbarkeit auf die drei Vitamin-ähnlichen Wirkstoffe Inositol, Para-Aminobenzoesäure und Cholin. Diese werden teils vom menschlichen Körper selber hergestellt, spielen aber in der Verwertung der einzelnen B-Vitamine eine grundlegende Rolle:

  • Inositol wird vermehrt für die Signalübertragung zwischen den Nervenzellen und in der Niacin (B6)-Verstoffwechselung benötigt.
  • Cholin trägt zu einem normalen Fettstoffwechsel, einer normalen Lebertätigkeit sowie zu einem normalen Stoffwechsel des Homocysteins bei und spielt insbesondere eine wichtige Rolle für die Niacin (Vitamin B6)-Funktionalität.
  • Para-Aminobenzoesäure ist eine unerlässliche Komponente im Organismus zur Herstellung von Folsäure (Vitamin B9). Außerdem wird sie oft als „Schönmacher-Vitamin“ bezeichnet, da die Para-Aminobenzoesäure wichtig für die Gesundheit von Haut und Haaren ist.

Nährstoffgehalt VitaMoment Vitamin-B-Komplex (empfohlene Tagesdosis)

  • Vitamin B1: 25,00 mg
  • Vitamin B2: 27,50 mg
  • Vitamin B3: 28,00 mg
  • Vitamin B5: 25,00 mg
  • Vitamin B6: 22,93 mg
  • Vitamin B7: 60,00 mg (Biotin)
  • Vitamin B9: 250,00 mg (Folsäure)
  • Vitamin B12: 50,00 mg
  • Cholin: 82,77 mg
  • Inositol: 80,00 mg
  • Benzoesäure: 71,23 mg

Gibt es Nebenwirkungen durch die Einnahme?

Fast alle der acht B-Vitamine sind wasserlöslich, ein Überschuss wird folglich über den Urin ausgeschieden.

Das enthaltene Vitamin B2 wirkt wie ein natürlicher Farbstoff und kann den Urin gelb färben, dies ist aber keine besorgniserregende Nebenwirkung, sondern lediglich überschüssiges Vitamin B2. Die Farbe normalisiert sich im Laufe des Tages wieder.

Bei Menschen mit Schlafstörungen raten wir zu einer Einnahme am Morgen, da der Vitamin-B-Komplex aktivierend wirken kann.

Der VitaMoment Vitamin-B-Komplex mit einer guten Dosierung ermöglicht dir somit eine bedenkenlose und tägliche Einnahme ohne Nebenwirkungen und kann maßgeblich zu deiner Schönheit von innen beitragen. Wenn du magst, gelangst du über den folgenden Link direkt zur Produktseite, wo du dir den Vitamin-B-Komplex bestellen kannst. 

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Die dargestellten Informationen dienen ausschließlich für den Informationsgebrauch und haben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie stellen keine medizinische Beratung dar und dürfen nicht als Aufforderung einer bestimmten (Nicht-) Behandlung einer Krankheit verstanden werden.

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