Frauengesundheit

Wassereinlagerungen loswerden: 7 hilfreiche Tipps gegen Ödeme

Geschrieben von VitaMoment Team
Aktualisiert am

Geschwollene Füße, Beine, Hände und Arme sind im Sommer keine Seltenheit. Du kennst solche Tage vielleicht. Es fühlt sich an, als wäre Wasser in deinen Armen und Beinen. Deine Kleidung sitzt nicht richtig und insgesamt fühlst du dich aufgequollen. Hinzu kommt die Sorge, dass andere womöglich die geschwollenen Zonen sehen könnten, was dich zusätzlich belastet.

Inhaltsverzeichnis

Schuld an diesen Schwellungen sind Wassereinlagerungen, die vielfältige Ursachen haben. Sie können auch im Herbst und im Winter auftreten, entstehen aber vermehrt im Sommer. Wenn dir diese Ursachen bekannt sind, kannst du gezielt etwas gegen die Wassereinlagerungen unternehmen und dein Wohlbefinden nachhaltig steigern.

Was sind Wassereinlagerungen?

Diese Schwellungen werden auch Ödeme genannt. Sie sind medizinisch in der Regel unbedenklich, können für die Betroffenen allerdings sehr unangenehm sein. Die Schwellungen entstehen, wenn Wasser aus den Blutgefäßen oder dem Lymphsystem austritt. Dieses Wasser staut sich dann in dem Gewebe, welches anschwillt. 

Besonders häufig sind die Beine und Füße betroffen, aber auch die Hände, Arme oder andere Körperteile können betroffen sein. Auch wenn das Ödem in den meisten Fällen harmlos ist, solltest du einen Arzt aufsuchen, wenn du unter den Wassereinlagerungen leidest. Somit kann ausgeschlossen werden, dass eine Erkrankung der Grund für die Beschwerden ist. Auch kann dir der Arzt mögliche Wege zeigen, wie du die Schwellungen loswerden kannst.

Warum kommt es gerade im Sommer vermehrt zu Wassereinlagerungen?

Im Sommer möchte der Körper verhindern, dass er zu warm wird. Das ist unter anderem auch ein Grund dafür, warum du im Sommer vermehrt schwitzt. Wassereinlagerungen sind eine weitere sinnvolle Schutzfunktion des Körpers, um besser mit der Hitze zurechtzukommen.

Dabei weiten sich die Gefäße, die Blutzirkulation verlangsamt und die Venen verlieren an Elastizität, wodurch sie durchlässiger werden. Die Folge: Flüssigkeit kann im Gewebe besser zirkulieren, um Wärme besser abgeben zu können.

Leider kommt es bei diesem Prozess häufig dazu, dass sich die Flüssigkeit in den peripheren Körperregionen sammelt. Sammelt sich zu viel Wasser in den Armen und Beinen an, welches dann zu erhöhter Spannung führt, können die Wassereinlagerungen auch Schmerzen verursachen.

Was löst diese Schwellungen aus?

Die Auslöser von Wassereinlagerungen sind vielfältig. Damit du sie loswerden kannst, solltest du herausfinden, welche Auslöser bei dir eine besondere Rolle spielen:

  • Hitze: Durch die Wärme dehnen die Gefäße sich aus. Das Wasser kann leichter ins umliegende Gewebe gelangen.
  • Schwaches Bindegewebe: Auch hier dehnen sich die Gefäße und die Flüssigkeit kann leichter austreten.
  • Enge Kleidung: Sie kann den Blutfluss hemmen und so für Schwellungen sorgen.
  • Medikamente: Ödeme können eine Nebenwirkung mancher Medikamente sein, wenn diese auf den Hormonhaushalt oder auch die Gefäße wirken.
  • Störung des Lymphsystems: Durch eine solche Störung dringt Lymphflüssigkeit in das umliegende Gewebe und verursacht an den Stellen Schwellungen.
  • Übergewicht: Belastet den Kreislauf und kann zu Wassereinlagerungen führen.
  • Sehr durchlässige Zellwände: Können zum Beispiel durch Allergien entstehen.
  • Menstruation: Manche Frauen leiden während der Menstruation unter starken Schwellungen durch Wasser im Gewebe. Hier sind die Hormone verantwortlich.
  • Krankheiten: Selten kann auch eine Krankheit für Wasser in den Beinen oder Armen verantwortlich sein.
  • Schwangerschaften: Eine Schwangerschaft belastet den Kreislauf zusätzlich und die Gefäßwände werden durchlässiger. 
  • Zu wenig Bewegung: Der Blutkreislauf verlangsamt, Wasser kann sich leichter ablagern und schwerer abtransportiert werden.

Somit steht fest, dass es viele Gründe für Wassereinlagerungen in deinen Armen oder Beinen geben kann. Wenn du dich beobachtest, kannst du gut feststellen, welche Auslöser bei dir eine Rolle spielen und entsprechend dein Verhalten anpassen. Natürlich kannst du nicht alle Faktoren beeinflussen, aber unabhängig von den Auslösern, können einige Tipps dir helfen.

Welche Tipps helfen gegen Wassereinlagerungen?

Neben den Auslösern, welche Wassereinlagerungen begünstigen, gibt es auch viele Tipps, mit denen du das überschüssige Wasser loswerden kannst.

Tipp 1: Ausreichend Bewegung

Leichte körperliche Bewegung aktiviert die Durchblutung, was Wassereinlagerungen reduzieren kann. Bereits eingelagerte Flüssigkeit kann dein Körper durch Bewegung und die bessere Durchblutung außerdem besser abtransportieren.

Wenn du bei der Arbeit oder Zuhause einen Großteil des Tages im Sitzen verbringst, dann solltest du auch darauf achten, immer mal wieder aufzustehen. Das wird dazu führen, dass dein Blut wieder mehr und besser in deinem Körper zirkuliert. Schwimmen ist dazu übrigens auch besonders gut geeignet.

Tipp 2: Ausgewogene Ernährung

Eine gesunde Ernährung versorgt deinen Körper mit allem, was er braucht und stärkt die Gefäße. Achte auf ausreichend Eiweiß, Gemüse und Omega-3-Fettsäuren. Letztere findest du besonders in fettreichem Kaltwasserfisch. Um eine ausreichende Versorgung an Omega-3-Fetten sicherzustellen, kannst du deine Ernährung beispielsweise um Daily You Omega-3-Kapseln ergänzen. Die enthaltenen Omega-3-Fettsäuren können dazu beitragen, geschwollene Beine loszuwerden. Vermeide dagegen Zucker, gesättigte Fettsäuren und eine einseitige Ernährung.

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Übermäßigen Salzkonsum solltest du ebenfalls meiden, da es deinem Körper zusätzlich Wasser entzieht. Aber auch hiermit solltest du es nicht übertreiben, schließlich ist Salz ein sehr wichtiges Lebensmittel.

Tipp 3: Genieße entwässernde Lebensmittel

Spargel, Fenchel und Sauerkraut sind gesund und wirken zudem entwässernd. So können sie dich optimal unterstützen. Wichtig ist, dass du darauf achtest, deinen Körper nicht auszutrocknen und weiterhin genügend zu trinken.

Tipp 4: Trinke genügend

Es mag verrückt klingen, aber gerade, wenn du zu Wassereinlagerungen neigst, solltest du unbedingt genügend trinken. Genügend Wasser und ungesüßte Tees halten die Blutzirkulation in Gang, wodurch dein Blut flüssig bleibt und besser durch deinen Körper fließen kann. Vermeide stark gesüßte Getränke, Limonade und Alkohol, da sie viel unnötigen Zucker enthalten.

Tipp 5: Lege die Beine hoch und entspanne dich

Die Beine hochzulegen ist nicht nur entspannend, es hilft auch gegen geschwollene Beine. Es regt die Blutzirkulation an und macht es für deinen Körper einfacher, das Wasser aus den Beinen abzutransportieren.

Tipp 6: Kühle geschwollene Körperteile

Wassereinlagerungen sind ein Mechanismus des Körpers, um sich selbst besser abzukühlen. Indem du deinen Körper aktiv beim Kühlen unterstützt, muss dein Körper gar nicht so viele Wassereinlagerungen bilden.

Um Arme und Beine etwas abschwellen zu lassen, können beispielsweise Wechselduschen helfen. Dabei duschst du zuerst warm und spülst dich anschließend mit kaltem Wasser ab. Dadurch wird das überschüssige Wasser in den Gefäßen abtransportiert. Achte allerdings darauf, dass das Wasser nicht zu kalt ist und du deinen Kreislauf nicht überbelastest. Auch ein kaltes Fußbad kann helfen.

Tipp 7: Meide enge Kleidung

Wenn du zu Wassereinlagerungen neigst, solltest du enge Schuhe und Kleidung meiden. Sie fördern durch den Druck auf die Venen nur zusätzlich die Entstehung von Wassereinlagerungen.

Fazit

Insbesondere Frauen, aber auch Männer, sind von Beschwerden aufgrund von eingelagertem Wasser betroffen. Gerade ein schwaches Bindegewebe ist oftmals angeboren und betrifft besonders oft Frauen. Das ist für dich sicher kein Trost, aber wie du siehst, kannst du einiges unternehmen, um die Einlagerungen zu lindern oder sogar ganz zu verhindern. Mit einer gesunden Lebensweise kannst du die Einlagerungen minimieren, wodurch du deine Lebensqualität steigern und dir Linderung verschaffen kannst.

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