Wassereinlagerungen: Ursachen, typische Anzeichen und was im Alltag helfen kann
Für Betroffene können Wassereinlagerungen ein belastendes Problem darstellen. Die Schwellungen können im Alltag als unangenehm empfunden werden und auch das Wohlbefinden beeinträchtigen. Gerade dann, wenn sich die Wasseransammlungen auf der Waage bemerkbar machen, kann das belastend sein.
Im nachfolgenden Artikel erfährst du, was bei Wassereinlagerungen im Alltag helfen kann. Zudem zeigen wir dir, welche Ursachen Wassereinlagerungen haben können.
Alltagstipps bei Wassereinlagerungen
Im Folgenden erfährst du, was du im Alltag tun kannst, wenn sich überschüssiges Wasser im Körper sammelt.
Tipp 1 gegen Wassereinlagerungen: Ausgewogene Ernährung
Eine ausgewogene Ernährung versorgt deinen Körper mit allem, was er braucht, und ist Teil einer gesunden Lebensweise. Achte auf ausreichend Eiweiß und auf Gemüse.
Vermeide dagegen Zucker, gesättigte Fettsäuren und eine einseitige Ernährung. Versuche zudem, bei deinen Mahlzeiten sparsam mit Salz umzugehen. Salz bindet Wasser im Körper und kann Schwellungen begünstigen. Besonders stark verarbeitete Lebensmittel und Fertigprodukte enthalten häufig viel Salz.
Tipp 2 gegen Wassereinlagerungen: Ausreichend Bewegung
Leichte körperliche Bewegung kann im Alltag als entlastend empfunden werden. Außerdem kann Aktivität dabei helfen, dass Flüssigkeit im Gewebe besser in Bewegung bleibt.
Wenn du bei der Arbeit oder Zuhause einen Großteil des Tages im Sitzen verbringst, dann solltest du auch darauf achten, immer mal wieder aufzustehen. So kann dein Kreislauf wieder besser in Schwung kommen. Schwimmen ist dazu übrigens auch besonders gut geeignet.
Tipp 3 gegen Wassereinlagerungen: Trinke ausreichend
Gerade, wenn du zu Wassereinlagerungen neigst, solltest du unbedingt genügend trinken. Wasser und ungesüßte Tees unterstützen eine regelmäßige Flüssigkeitszufuhr im Alltag. Vermeide stark gesüßte Getränke, Limonaden und Alkohol, da sie sehr viel Zucker enthalten.
Wasser trinken ist wichtig, das weiß jeder. Aber wie viel denn? Das und Tipps, um mehr zu trinken, verraten wir dir hier.
Jetzt lesenTipp 4 gegen Wassereinlagerungen: Lege die Beine hoch und entspanne dich
Die Beine hochzulegen ist nicht nur entspannend, sondern kann sich auch bei geschwollenen Beinen angenehm anfühlen. So kann es für deinen Körper im Alltag leichter werden, die Beine zu entlasten.
Tipp 5 gegen Wassereinlagerungen: Kühle geschwollene Körperteile
Wassereinlagerungen treten bei Wärme oft stärker auf. Wenn du deinen Körper beim Kühlen unterstützt, kann sich das im Alltag angenehm anfühlen.
Um Arme und Beine etwas zu entlasten, können beispielsweise Wechselduschen helfen. Dabei duschst du zuerst warm und spülst dich anschließend mit kaltem Wasser ab. Viele Menschen empfinden das als belebend. Achte allerdings darauf, dass das Wasser nicht zu kalt ist und du deinen Kreislauf nicht überbelastest. Auch ein kaltes Fußbad kann helfen.
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Jetzt lesenTipp 6 gegen Wassereinlagerungen: Meide enge Kleidung
Wenn du zu Wassereinlagerungen neigst, solltest du enge Schuhe und Kleidung meiden. Sie fördern durch den Druck auf die Venen nur zusätzlich die Entstehung von Wassereinlagerungen. Auch wenn deine enge Lieblingsjeans vielleicht sehr gut aussieht, solltest du sie gegen eine lockere Alternative tauschen, wenn du öfter zu Schwellungen neigst.
3. Was sind Wassereinlagerungen?
Wassereinlagerungen, auch Ödeme genannt, entstehen, wenn Flüssigkeit aus den Blut- und Lymphgefäßen in das umliegende Gewebe eintritt. Bei gesunden Menschen ist das Gleichgewicht von Flüssigkeiten, die in die Zellen gelangen und diese wieder verlassen, ausgeglichen. Bei Menschen mit Wassereinlagerungen kann diese Balance gestört sein. Das Wasser staut sich dann im Gewebe an und lässt dieses anschwellen.
Wassereinlagerungen sind häufig harmlos, können für Betroffene allerdings sehr unangenehm sein. Treten sie plötzlich auf, sind sie stark ausgeprägt oder bestehen sie über längere Zeit, solltest du das ärztlich abklären lassen.
3. Welche Symptome treten bei Wassereinlagerungen auf?
Ödeme zeigen sich meist durch Schwellungen der betroffenen Körperteile. Die Wassereinlagerungen können am ganzen Körper auftreten, zeigen sich aber besonders häufig an den Händen, den Füßen und an den Knöcheln. Auch das Gesicht oder die Finger können von den Schwellungen betroffen sein.
Neben Schwellungen können sich Wassereinlagerungen durch folgende Anzeichen bemerkbar machen:
- Schwere und aufgedunsene Körperteile
- Unerklärliche Zunahme von Gewicht
- Dellenbildung auf der Haut bei Druck auf das betroffene Körperteil
- Warme Haut im Bereich der Wassereinlagerung
- Eingeschränkte Beweglichkeit der betroffenen Körperteile
- Spannungsgefühle
- Empfindlichkeit im Bereich der Haut oder Gelenke
Wenn solche Anzeichen plötzlich auftreten, sehr stark ausgeprägt sind oder mit weiteren Beschwerden einhergehen, solltest du sie ärztlich abklären lassen.
4. Was sind die Ursachen für Wassereinlagerungen?
Die Entstehung von Ödemen kann verschiedene Ursachen haben. Während einige davon eher harmlos sind, können dem Problem auch gesundheitliche Ursachen zugrunde liegen.
Grund 1 für Wassereinlagerungen: Wärme
Viele Menschen leiden besonders im Sommer unter Wassereinlagerungen. Um den Körper vor einer Überhitzung zu schützen, weiten sich deine Gefäße, die Blutzirkulation wird verlangsamt und deine Venen verlieren an Elastizität. Die Flüssigkeit kann dann im Gewebe besser zirkulieren und Wärme abgeben. Gleichzeitig sammelt sich bei diesem Prozess jedoch auch vermehrt Flüssigkeit im Gewebe an und Wassereinlagerungen werden begünstigt.
Grund 2 für Wassereinlagerungen: Bewegungsmangel
Wenn wir uns wenig bewegen, führt das dazu, dass der Blutkreislauf verlangsamt wird. Wasser kann sich so leichter im Gewebe ablagern und auch schwerer wieder abtransportiert werden. Besonders häufig treten Ödeme deshalb nach langen Reisen auf, bei denen du viel sitzt. Langes Stehen begünstigt ebenfalls das Auftreten von Wassereinlagerungen.
Grund 3 für Wassereinlagerungen: Höhere körperliche Belastung und Druck auf die Gefäße
Höhere körperliche Belastung und Druck auf die Gefäße können dazu führen, dass sich Wasser einlagert. Mehr Körpergewicht und Fettmasse können auf die Blutgefäße drücken und so den Blutfluss behindern. Aus diesem Grund treten Wassereinlagerungen oft im Zusammenhang mit einer höheren körperlichen Belastung auf.
Grund 4 für Wassereinlagerungen: Hormonelle Ursachen
Ein verändertes Gleichgewicht von Hormonen kann zu Wassereinlagerungen führen. Viele Frauen haben während der Menstruation oder in der Schwangerschaft mit geschwollenen Beinen oder Armen zu kämpfen. Wassereinlagerungen können zudem im Zusammenhang mit dem prämenstruellen Syndrom (PMS) auftreten.
Grund 5 für Wassereinlagerungen: Zu enge Kleidung
Sitzt deine Kleidung zu eng, kann das den Blutfluss im Körper hemmen. Dadurch werden Wassereinlagerungen und Schwellungen begünstigt.
Grund 6 für Wassereinlagerungen: Erkrankungen
Zu den gesundheitlichen Ursachen, die Wassereinlagerungen fördern können, gehören insbesondere eine Schwäche des Herzens oder der Venen sowie Leber- und Nierenerkrankungen. Solche Ursachen sollten medizinisch abgeklärt werden und gehören nicht in die Selbstbehandlung.
Grund 7 für Wassereinlagerungen: Medikamente
Wassereinlagerungen können eine Nebenwirkung mancher Medikamente sein, wenn diese auf den Hormonhaushalt oder auch die Gefäße wirken. Dazu gehören beispielsweise blutdrucksenkende Mittel, Entzündungshemmer, Hormonpräparate oder bestimmte Arzneimittel.
Fazit zu Wassereinlagerungen im Alltag
Wassereinlagerungen in den Beinen, an den Armen oder ein geschwollenes Gesicht können im Alltag als unangenehm empfunden werden.
Oft gibt es einfache Maßnahmen, die den Alltag erleichtern können. Dazu gehören in erster Linie viel Bewegung, eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Flüssigkeit.