Lebensmittel dargestellt als weibliches Fortpflanzungsorgan

Lebensmittel gegen Regelschmerzen

Regelschmerzen machen vielen Frauen das Leben zur Qual. Tatsächlich leiden 3 von 4 Frauen immer wieder unter PMS- und Menstruationsbeschwerden. Und diese können wirklich sehr schmerzhaft und belastend für viele Frauen sein. Und das in jedem Zyklus aufs Neue.

Besonders häufig klagen Frauen über Symptome wie Bauchkrämpfe, Wassereinlagerungen, Stimmungsschwankungen, Kopfschmerzen, Unterleibsschmerzen, Blähungen, erhöhte Reizbarkeit

Es gibt bestimmte Nährstoffe, die du dir regelmäßig über deine Ernährung zuführen kannst, die deinen Körper dabei unterstützen können, deine Regelschmerzen zu lindern.

Viele Frauen erleben eine Verbesserung ihrer Regelschmerzen, indem sie folgende Nährstoffe gezielt einnehmen und verstärkt auf die Auswahl von Lebensmitteln Rücksicht nehmen.

Dabei gibt es verschiedene Nährstoffe, die dich sowohl bei PMS, der Prävention deiner Regelschmerzen als auch während deiner Periode unterstützen können.

Welche Nährstoffe und Lebensmittel besonders effektiv sind, erfährst du, wenn du weiterliest.

1. Achte insbesondere auf diese 5 Nährstoffe

Welche Nährstoffe dich aktiv dabei unterstützen können, deiner Menstruationsbeschwerden zu lindern, hängt von dem individuellen Nährstoffhaushalt deines Körpers, deinen Gewohnheiten sowie deiner Ernährung ab. Allerdings können dich diese fünf Nährstoffe nicht nur bei der Verbesserung deines Wohlbefindens während deiner Periode unterstützen, sondern sich positiv auf die Gesundheit deines Körpers generell auswirken.

1. Magnesium

Magnesium kennst du vielleicht aus dem Sport bereits. Wenn du häufig unter Muskelkrämpfen leidest, dann kann Magnesium dir dabei helfen, dieses Problem zu lindern. Auch bei Regelschmerzen handelt es sich um einen Muskelkrampf und dein Körper benötigt das natürliche Magnesium in deinem Körper, um den Muskel zu versorgen. Dadurch kann ein Mangel entstehen, der die Menstruationskrämpfe und die damit verbundenen Symptome verschlimmert.

Diese Lebensmittel sind besonders magnesiumreich: Speisekleie, Sonnenblumenkerne, Kakao oder Leinsamen.

2. Eisen

Gerade, wenn du unter starken Blutungen während deiner Periode leidest oder eine Ernährung befolgst, die nur wenig natürliches Eisen beinhaltet, kann das zu einem Mangel führen. Dieser Eisenmangel kann, wenn du dauerhaft darunter leidest, zu einem Problem werden. Indem du Eisen zu dir nimmst, behebst du nicht nur den Mangel, der durch deine Monatsblutung entsteht, sondern füllst auch deine natürlichen Reserven wieder auf.

Eisenhaltige Lebensmittel sind vor allem Weizenkleie, Kürbiskerne, Sesam oder Amaranth.

3. B-Vitamine

Vitamin-B hat verschiedene Aufgaben in deinem Körper. Vitamin-B6 sorgt dafür, dass dein Körper besser gegen Krämpfe angehen kann und Vitamin B1 wirkt sich positiv auf deine Schmerzwahrnehmung aus. Indem du dir die verschiedenen B-Vitamine über die Ernährung oder mit einem Vitamin-B-Komplex zuführst, kannst du deine Regelschmerzen lindern und die Selbstheilungskräfte deines Körpers unterstützen.

Besonders viel Vitamin B enthalten beispielsweise Austern, Feldsalat, Sesam und Grünkohl.

4. Zink

Gerade junge Frauen leiden häufig unter einem Mangel an Zink, der unerkannt bleibt. Das liegt daran, dass Zink für das Wachstum essenziell ist und während eines Wachstumsschubs die natürlichen Reserven deines Körpers nicht ausreichend aufgefüllt werden können. Das führt nicht nur dazu, dass du leichter zu Infektionen neigst, sondern macht sich auch in Müdigkeit und Erschöpfung bemerkbar. Gerade bei den hormonellen Veränderungen, die du während deines Zyklus erlebst, kann sich das negativ auf deinen Stresslevel auswirken. Zudem führt ein Mangel an Zink auch dazu, dass dein Hormonhaushalt nicht richtig funktioniert und dadurch deine Schmerzempfindlichkeit steigt. Da Zink auch notwendig ist, damit deine Menstruation regelmäßig einsetzt, da Zink die Übertragung deiner Sexualhormone steuert, ist es wichtig, dass du einen Mangel durch zusätzliche Einnahme von Zink behebst.

Zinkreiche Lebensmittel sind vor allem

5. Omega-3-Fettsäuren

Diese essenziellen Fette findest du vor allem in Fisch, aber auch in Nüssen und Avocado. Sie versorgen dein System mit wichtigen Nährstoffen, die auch für die Funktionalität deiner Nerven notwendig ist. Indem du während der Regel darauf achtest, dass du ausreichend mit Omega-3-Fettsäuren versorgt bist, kannst du deine Menstruationsbeschwerden lindern und auch die zugehörigen Symptome abschwächen.

2. Vermeide diese Lebensmittel

Während deiner Menstruation solltest du bestimmte Lebensmittel besser nicht essen bzw. trinken. Dazu gehören insbesondere Lebensmittel, die Blähungen oder Wassereinlagerungen verursachen können und deinen Organismus noch zusätzlich belasten:

  • fetthaltige Lebensmittel

  • Fertigprodukte

  • Alkohol

  • kohlensäurehaltige Getränke

  • Koffein

  • salzige Lebensmittel

  • zuckerhaltige Lebensmittel

  • Weißmehlprodukte

Gerade Lebensmittel, wie Weißmehlprodukte und zuckerhaltige Lebensmittel sind zwar schnell verfügbare Kohlenhydrate, die schnell Energie liefern. Allerdings lassen sie den Blutzucker rapide ansteigen, nur wenig später fällt er aber wieder stark ab. Das hat zur Folge, dass vermehrt Cortisol ausgeschüttet wird und dadurch der Blutzuckerspiegel erneut angehoben wird, allerdings kann das sich negativ auf die Stimmung auswirken. Achte daher unbedingt darauf, dass du lieber komplexe Kohlenhydrate isst, wie sie in Vollkornprodukten wie und Haferflocken vorkommen. Langsamer verfügbare Kohlenhydrate sorgen dafür, dass der Blutzucker insgesamt im Gleichgewicht gehalten wird.

Probiere mal aus, ob du ohne diese Lebensmittel weniger Krämpfe oder Spannungen hast. Vielleicht hilft es dir.

3. Unsere Top 7 Lebensmittel, die bei Menstruationsbeschwerden helfen

Achte grundsätzlich darauf, dass du leicht Verdauliches isst. Für viele Frauen eignen sich auch kleine Portionen über den Tag verteilt besser. Außerdem solltest du unbedingt viel trinken, am besten Wasser oder ungesüßten Tee, um zu entwässern.

Folgende Lebensmittel helfen Regelschmerzen zu lindern und gehören daher unbedingt auf deinen Speiseplan.

1. Bananen

Bananen sind reich an Magnesium und Vitamin B6 und echte Stimmungsaufheller. Deine Stimmungsschwankungen waren gestern...

2. Ingwer

Ingwer wirkt entzündungslindernd und schmerzhemmend. Eine Tasse frischer Ingwertee kann dich dabei unterstützen, deine Menstruationsbeschwerden zu lindern.

3. Mandeln

Mandeln, aber auch andere Nüsse, eignen sich optimal, um den instabilen Blutzuckerspiegel, der während der Menstruation stark schwankt, zu stabilisieren. Der perfekte Snack, um Heißhunger vorzubeugen.

4. Haferflocken

Laut einer Studie geht hervor, dass starke Blutungen auf einen Manganmangel zurückzuführen sind. Haferflocken weisen einen hohen Gehalt an Mangan auf und gehört damit zu unseren TOP Lebensmittel während der Menstruation

5. Kakao

Viele Frauen haben während ihrer Menstruation verstärkt Lust auf Schokolade. Diese enthält leider viel Fett und Zucker. Echter Kakao hingegen ist eine echte Magnesiumbombe:

  • Zum einen wird dadurch Heißhunger (auf klassische Schokolade) gestillt

  • außerdem wirkt Kakao gegen Krämpfe und entspannt die Gebärmutter

6. Linsen

Linsen und auch andere Hülsenfrüchte wie Kichererbsen oder Bohnen verfügen besonders über B-Vitamine, insbesondere Vitamin B1, B2 und B6. B-Vitamine wirken krampflösend und sorgen dafür, dass weniger Wassereinlagerungen stattfinden und Schmerzen entstehen.

7. Brennesseltee

Der hohe Spiegel des Hormons Östrogens sorgt dafür, dass verstärkt Wassereinlagerungen stattfinden. Viele Frauen leiden dadurch vor allem unter Brustspannen. Brennnesseln wirken harntreibend und entwässernd. Tipp: Trinke mehrmals am Tag einen Tee mit Brennnessel-Kraut, bis die Beschwerden nachlassen.

Fazit

Du wirst sehen, mit der richtigen Ernährung während deiner Periode wirst du dich sehr viel besser fühlen. Bestimmte Lebensmittel und ausgewählte Nährstoffe helfen bei Krämpfen und können die Schmerzen lindern.

Was du außerdem tun kannst, um deine Periodenschmerzen zu lindern, erfährst du in diesem Artikel

Die dargestellten Informationen dienen ausschließlich für den Informationsgebrauch und haben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie stellen keine medizinische Beratung dar und dürfen nicht als Aufforderung einer bestimmten (Nicht-) Behandlung einer Krankheit verstanden werden.

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