Frau frustriert auf der Waage

11 Gründe warum du nicht abnimmst

Kennst du das auch, du machst eine Diät, verfolgst eisern deinen Ernährungsplan, bist extrem diszipliniert, verzichtest auf Süßigkeiten, aber verlierst trotzdem kein Gewicht?

Der Stillstand auf der Waage führt zu Frust. Das Frühstück oder eine andere Mahlzeit wird ausgelassen. Die eine oder andere Sünde folgt. Vielen Menschen geht es so, können sich aber einfach nicht erklären, weshalb sich ihre vermeintlichen Diät-Bemühungen nicht in weniger Pfunde auf der Hüfte zeigen.

Im folgenden Beitrag erfährst du 11 mögliche Gründe, warum du nicht abnimmst. Außerdem verraten wir dir Tipps und Tricks, wie du deinen Stoffwechsel ankurbeln und deinen Kalorienverbrauch pushen kannst. 

Grund 1: Zu hohes Kaloriendefizit

Sobald du deine Kalorienzufuhr schlagartig minimierst, verlangsamt sich auch der Stoffwechsel und damit die Fettverbrennung, du erreichst ein Abnehmplateau. Dein Körper weiß durch das zu hohe Kaloriendefizit nicht mehr, ob und wann du ihm wieder ausreichend Nahrung zuführst. Aus diesem Grund hält er krampfhaft an allem fest, was du ihm an Nahrung zur Verfügung stellst, um zu überleben! Das bremst die Abnahme, macht Heißhunger und sorgt für jede Menge Frust. Achte also auf ein moderates Defizit.

Was du tun kannst?
Der hilfreichste Tipp: setze für nachhaltige Ergebnisse auf eine langfristige Ernährungsumstellung. Du willst hoffentlich nicht abnehmen, um kurzzeitig ein paar Kilogramm leichter zu sein. Du machst es, weil du nachhaltig schlanker, gesünder und fitter sein möchtest. Genau deshalb musst du Crashdiäten beenden und einen langfristigen Weg wählen.

In unserer kostenfreien 4-teiligen Videoserie, erfährst, wie du stressfrei abnehmen und deine Gewohnheiten sanft umstellen kannst. Außerdem verraten wir dir, was die größten Diätfehler sind, wieso Abnehm-Plateaus zwischendurch normal sind und warum Kalorien-Zählen nur bedingt zum Ziel führt. 

So hätte das mal unsere Lehrerin für Ernährungslehre erklären sollen, da hätte man es auch verstanden. Vielen Dank dafür. Bin gespannt auf Video Nummer 3. Doris
Super! Die Erklärungen sind mit der Bildersprache leicht verständlich und es lässt sich gut zuhören! Milio

Grund 2: Zu viel Stress

Was passiert bei zu viel Stress im Körper und wieso ist das schlecht, wenn du abnehmen möchtest? 

Bist du im Dauerstress, dann schüttet dein Körper das Stresshormon Cortisol aus und gerät in Alarmbereitschaft. In diesem Zustand geht es für deinen Körper ums Überleben, das heißt er tut alles, um sich auf das Schlimmste vorzubereiten. Dazu gehört auch, dass er nun besonders Fett einspeichert.

Durch einen dauerhaft zu hohen Cortisolspiegel wird außerdem nach und nach Muskelmasse abgebaut. Hinzu kommt, dass Cortisol die Wirkung deines Sättigungshormons „Leptin“ ausbremst und gleichzeitig die Ausschüttung deines Hungerhormons „Ghrelin“ steigert.

Was du tun kannst?
Sorge für Ruhepausen, guten Schlaf und ausreichend mentale und körperliche Regeneration.
Probiere verschiedene Techniken aus und schau, was sich richtig anfühlt und sich gut in deinen Alltag integrieren lässt. Wichtig ist, dass du regelmäßig Entspannung einbaust und nicht erst, wenn du schon gestresst bist. Nimm dir bspw. jeden Morgen oder jeden Abend einfach mal 5-10 Minuten Zeit für eine Meditation oder Yoga oder Malen.

Grund 3: Hormonelle Probleme 

Es gibt verschiedene Faktoren, die hormonelle Dysbalancen hervorrufen. Bei einer Schilddrüsenunterfunktion verlangsamt sich durch zu wenig Schilddrüsenhormone dein Energie-Stoffwechsel. Die Folge ist, du bist ständig müde und es ist schwieriger abzunehmen, weil du dafür härter arbeiten musst. Dennoch ist es möglich!

Wenn die weiblichen Sexualhormone nicht im Gleichgewicht sind, kann es bspw. zu Wassereinlagerungen vor der Periode und dadurch zu einer Gewichtszunahme kommen - die ist allerdings nur temporär.

Auch in den Wechseljahren, bedingt durch den Abfall von Progesteron und Östrogen, nimmst du auf einmal deutlich schneller zu als noch davor, wenn du nicht aufpasst. 

Was du tun kannst?
Wenn du deine Hormone im Verdacht hast, dann lass gerne mal deine Hormone beim Arzt mit einem Hormonspeicheltest überprüfen. Und dann gehe am besten zu einer guten Heilpraktikerin, die sich mit Hormonen auskennt und lasse dich beraten, welche natürlichen Mittel helfen. Sehr viele Frauen bekommen ihre hormonellen Beschwerden mit unserem Meno-Komplex mit Heilkräutern in den Griff. Wenn du magst, probiere ihn gerne mal aus. 

Grund 4: Zu wenig Sport und Bewegung

Klingt banal, aber wirklich jeder Schritt zahlt auf dein Bewegungskonto ein. Wenn wir im Alltag den ganzen Tag nur im Büro sitzen und uns nicht bewegen, dann dauert es einfach länger mit dem Abnehmen als wenn wir uns bewegen würden und damit zusätzlich den Kalorienmotor einschalten.

Je nach Gewicht und Schnelligkeit kannst du bei 10.000 Schritten am Tag schon zwischen 350 und 500 kcal verbrennen. Und das dann zusätzlich zu deiner Ernährung macht natürlich einiges aus.

Was du tun kannst?
Erhöhe deine Alltagsbewegung, um deinen Stoffwechsel anzukurbeln. Versuche in deinem Alltag immer die Variante zu wählen, in der du dich mehr bewegst! Fahre mit dem Fahrrad zur Arbeit. Steige eine Station vorher aus und gehe den Rest zu Fuß, laufe beim Telefonieren umher oder mach Kniebeugen beim Zähneputzen. Im Bestfall zauberst du dir durch Kraftsport im Fitness-Studio Muskelkraftwerke für zusätzlichen Energieverbrauch.

Wie wäre es mit einer kleinen Challenge? Versuche mal eine Woche lang jeden Tag auf ca. 10.000 Schritte zu kommen, du wirst dich bestimmt super gut fühlen. Man kann dabei auch Hörbuch hören oder sich zum Training oder Spaziergang mit einer Freundin/einem Freund verabreden.

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Grund 5: Heißhunger lässt grüßen

Gerade, wenn wir abnehmen wollen, essen wir uns oft zu den Hauptmahlzeiten nicht richtig satt und verfallen dann später in einen extremen Heißhunger, weil wir den ganzen Tag zu wenig, häufig auch zu wenig Kohlenhydrate, gegessen haben.

Wir verbieten uns bestimmte Lebensmittel oder ganze Lebensmittelgruppen komplett. Also sagen bspw. von heute auf morgen, wir essen gar keine Kohlenhydrate mehr. Das hältst du vielleicht ein paar Tage durch, bist dann aber nie so richtig satt, bekommst 1. schlechte Laune und 2. endet das dann meistens in der völligen Eskalation und einem Kalorieninferno.

Was du tun kannst?
Immer schön zu den Hauptmahlzeiten richtig satt essen und viel Gemüse essen! Auch zu strenge Verbote beim Abnehmen haben schon viele den Erfolg gekostet. Wieso? Ganz einfach: weil zu strenge Verbote auch wieder zu Heißhunger führen. Du darfst dir auch mal etwas gönnen, dann aber mit Genuss und nicht in der Hektik, sondern wirklich Zeit dafür nehmen. Wenn du etwas Bestimmtes so gerne magst, solltest du auf keinen Fall komplett darauf verzichten.

Grund 6: Langsamer Darm

Ein weiterer Faktor, der uns am Abnehmen hindert, ist ein träger Darm. Wenn dein Darm nicht wirklich funktionstüchtig ist und du ihm zu wenig Ballaststoffe oder Flüssigkeit zuführst und dich auch noch wenig bewegst, dann kann auch deine Verdauung träge werden und nicht mehr so gut funktionieren. Es existieren außerdem bestimmte schlechte Bakterien, die sich von Zucker ernähren und Grund sein können, warum du nicht abnimmst bzw. sogar zu mehr Kilos auf der Waage führen können.

Was du tun kannst?

  • Mehr Ballaststoffe in die Ernährung einbauen: viel Gemüse quer durch die Farbpalette, Leinsamen, Chiasamen, Flohsamenschalen usw. 
  • Probiotische und präbiotische Lebensmittel in deinen Speiseplan einbauen
  • Außerdem so viel Wasser trinken, wie du kannst
  • Regelmäßige moderate Bewegung 
  • Darmsanierung (mehr erfährst du hier)

Durch eine gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung bringst du deinen Darm wieder auf Vordermann und die Verdauung gerät wieder in Schwung. Dies kann selbstverständlich zu einer Gewichtsabnahme führen, ein positiver Nebeneffekt für viele. Dieser Effekt tritt allerdings nicht bei jedem auf, sondern ist abhängig vom einzigartigen Mikrobiom.

Grund 7: Zu wenig erholsamer Schlaf

Klingt komisch, was hat Schlaf mit Gewichtsverlust zu tun?! Der Grund ist folgender: Wenn du zu wenig geschlafen hast, kann die Ausschüttung des Hungerhormons Ghrelin gesteigert werden. Im Gegenzug wird dann das Leptin, welches für unser Sättigungsgefühl verantwortlich ist, herabgesetzt. Das heißt Schlafmangel führt zu mehr Hunger und kann dann auch dazu führen, dass du mehr isst und deswegen nicht abnimmst.

Was du tun kannst?
Schlaf dich immer wieder richtig aus und achte auf eine gute Schlafroutine. Kurz gefasst: achte auf Ruhe vor dem Schlafengehen, einen kühlen, dunklen Raum & keine Geräte im Schlafzimmer.

Grund 8: Zu wenig Eiweiß

Ein weiteres Hindernis beim Abnehmen kann ein Mangel an Eiweiß sein. Du kannst dir nicht vorstellen, wie viele Menschen das betrifft. Immer wieder scheinen wir zu vergessen, dass Eiweiß der Grundbaustein unseres Lebens ist. Wir benötigen Eiweiß für den Muskelaufbau und - erhalt, für unser Immunsystem, für unsere Haut, Haare, Nägel und für vieles mehr. 

Wenn du zu wenig Eiweiß zu dir nimmst, fehlt dir ein essentieller Nährstoff. Das registriert dein Körper natürlich und verlangt nach „mehr“. Das macht er, indem er dir suggeriert, dass du Hunger hast. Auch wenn du an sich schon genug gegessen hast, kann dein Körper dir dann ein Hungergefühl vermitteln, weil ihm das Eiweiß fehlt.

Was du tun kannst?
Achte bei jeder Mahlzeit auf einen großen Anteil eiweißhaltiger Lebensmittel wie Magerquark und Eier. Als Ergänzung kannst du auch Eiweißshakes einbauen oder dir ein leckeres Dessert mit Eiweißpulver zubereiten.

Grund 9: Unbewusstes Essen

Auch unbewusstes Essen kann uns und unserem Abnehm-Erfolg im Weg stehen. Wir kennen es alle, man isst mal eben nebenbei im Stehen zwei Hände voll Nüsse oder vor dem Fernseher stopft man, ohne es wahrzunehmen, große Mengen in sich rein.

Wo ist das Problem, wenn man das ständig tut? Unser Körper bemerkt überhaupt nicht, dass gerade Essen (Brennstoff) in seinem Körper landet. Wenn wir dann auch noch schnell essen, essen wir häufig auch weit über unseren Bedarf hinaus, weil das Sättigungsgefühl erst 20 Minuten später einsetzt.

Was du tun kannst?
Nimm dir Zeit für dein Essen. Kaue ausgiebig und versuche richtig zu schmecken, was du da gerade isst: Wonach schmeckt es? Wie fühlt es sich auf der Zunge an?
Wenn du richtig genießt und mit allen Sinnen wahrnimmst, dann hast du viel mehr vom essen und du bemerkst vor allem auch, wenn du satt bist.

Grund 10: Stark verarbeitete Lebensmittel

Das letzte Hindernis beim Abnehmen ist Fast Food. In vielen Fertigprodukten stecken viele Konservierungsstoffe, verstecktes Fett, Zucker sowie Geschmacksverstärker. Die Folge? Das Zeug macht süchtig, du isst viel zu viel und deine Geschmacks- sowie Sättigungswahrnehmung ist völlig irritiert. Dies wiederum hat Folgen für die Leber, die Figur und deine Gesamtgesundheit.

Fast Food liefert außerdem „leere“ Kalorien. Ein Cheeseburger zum Beispiel sättigt dich vielleicht für eine halbe Stunde, hat viele Kalorien und keine verwertbaren Nährstoffe. D.h. du hast nach einer halben Stunde wieder Hunger und wirst noch mehr essen und so geht es immer weiter.

Was du tun kannst?
Wenn du schon Lust auf ungesunde Lebensmittel hast, dann versuche selber etwas herzustellen: Mach selber die Burgerpatties, nimm Vollkornbrot statt Weißmehlburgerbrötchen und mach dir Salat und Gemüse drauf. Oder mach dir selber Pizza aus Vollkornteig und mit frischen Zutaten.

Zum Backen eignet sich besonders gut das VitaMoment Backeiweiß. Hier findest du beispielsweise ein köstliches Pizza-Rezept:

Grund 11: Zu viele flüssige Kalorien

Säfte, Smoothie, Softdrinks, Milchshakes & Co. enthalten große Mengen Zucker, die viele von uns über den Tag verteilt unbewusst zu sich nehmen.

Was du tun kannst?
Setze auf Wasser und ungesüßte Tees und du kannst reichlich Kalorien einsparen. Wenn du Geschmack in deinem Wasser benötigst, kannst du beispielsweise Zitrone, Orange, Ingwer, Gurke oder Minze beifügen. Viele schwören auch darauf Geschmackspulver Limone in ihr Wasser zu geben. 

Bist du bereit deine Veränderung in Angriff zu nehmen?

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Die dargestellten Informationen dienen ausschließlich für den Informationsgebrauch und haben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie stellen keine medizinische Beratung dar und dürfen nicht als Aufforderung einer bestimmten (Nicht-) Behandlung einer Krankheit verstanden werden.

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