Diese 3 Tipps helfen dir bei Heuschnupfen

Diese 3 Tipps helfen dir bei Heuschnupfen

Die Augen beginnen zu tränen und zu jucken. Die Nase fängt an zu laufen. Vielen Menschen graut es, die Pollensaison ist voll in Gange. Falls du zu der stetig wachsenden Anzahl an Pollen-Allergikern gehörst, dann weißt du, wie nervig Heuschnupfen ist.

Du bist nur noch mit deiner ständig fließenden Nase beschäftigt, hast starken Schnupfen und Niesattacken. Du fühlst dich immer unwohler, zum einen, weil dich schon jeder um dich herum angeekelt anstarrt, zum anderen, weil deine Nase bereits hochrot ist und die Haut vom ganzen Geputzte bereits anfängt abzufallen.

Immer mehr Menschen sind von Heuschnupfen, allergischen Schnupfen, allergischem Asthma oder anderen Pollenallergien betroffen. Vielleicht leidest du auch bereits unzählige Jahre darunter und hast noch keine wirksame Behandlung deiner Symptome gefunden, außer die Beschwerden mit starken Arzneimitteln und Nasensprays etwas zu drosseln. Immer zu Medikamenten greifen willst du auch nicht, schließlich haben diese wieder andere Nebenwirkungen auf deine Gesundheit.

Heuschnupfen tritt saisonal, v.a. im Frühjahr und Sommer, auf. Bleibt die Erkrankung unbehandelt, können die Beschwerden ganzjährig spürbar sein.

In diesem Artikel bekommst du Informationen rundum Heuschnupfen und Pollenallergien und erhältst Tipps für die Behandlung deiner Beschwerden, aber auch um die Ursache zu bekämpfen. Allen voran ist eine Sanierung deiner Darmflora. Unsere 3-Phasen-Kur ist ein bewährtes Mittel und konnte bereits vielen helfen. Mehr dazu erfährst du gleich.

1. Entstehung von Allergien – Das Immunsystem spielt verrückt

Eine Allergie ist eine Überreaktion des Immunsystems. Dabei werden eigentlich harmlose, körperfremde Substanzen (Allergene) vom Körper als schädlich eingeordnet und bekämpft. Es gibt verschiedene Allergie-Arten. Die meisten Allergene werden über die Luft eingeatmet, wie (z. B. Blütenpollen, Hausstaubmilben), oder über die Nahrung aufgenommen (Lebensmittelallergien).

Nach Einschätzungen des Robert-Koch-Instituts1 (RKI) entwickeln im Laufe des Lebens rund 30 - 40 % der Erwachsenen in Deutschland mindestens eine Allergie. Auch bereits 20 % der Kinder in Deutschland haben eine Allergie entwickelt.

Laut des RKI´s2 ist Heuschnupfen eine der häufigsten allergischen Reaktionen – sowohl bei Erwachsenen, als auch bei Kindern.

2. Ursachen für die allergische Überreaktion auf Pollen

Die Ursachen für eine Überreaktion des Immunsystems auf Pollen sind noch nicht ausreichend erforscht.

Eventuell spielt die Genetik eine Rolle, warum einige Menschen an Heuschnupfen leiden und andere nicht. Leiden Eltern an einer Pollenallergie, scheint das Risiko höher zu sein, dass auch ihre Kinder früher oder später diese Allergie entwickeln.

Auch ob und welche Rolle Luftschadstoffe bei der Entstehung von Heuschnupfen spielen, ist noch nicht eindeutig geklärt. Forscher vermuten, dass sie eine Pollenallergie begünstigen können.

Zudem steht auch eine Hygiene-Hypothese als möglicher Verursacher des Heuschnupfens im Raum. Demnach liegt die Ursache an unserer hierzulande besonders keimarmen Umgebung. Aber auch hierfür liegen bislang keine aussagekräftigen Erkenntnisse vor.

3. Pollenallergie – Wenn der Frühling zur Leidenszeit wird

Die Pollenallergie wird auch Heuschnupfen, Pollinosis oder saisonale allergische Rhinitis genannt. Dabei ist Heuschnupfen das Symptom einer durch Pollen ausgelösten Allergie.

Die meisten Menschen können aus kaum erwarten: Nach langen Wintermonaten beginnt im Frühjahr alles wieder zu blühen, die Temperaturen klettern nach oben und das Leben findet wieder mehr draußen statt.

Für eine Gruppe beginnt nur gleichzeitig auch eine anstrengende Zeit: Pollenallergiker haben im Frühling mit Pollenflug und Blütenstaub zu kämpfen. Denn v. a. jetzt, wo alles anfängt zu blühen und zu sprießen, ist die Pollenbelastung besonders hoch.

Wie bei allen Allergien gerät auch beim Heuschnupfen das Immunsystem aus dem Takt. Die eigentlich harmlosen Pollenkörner von Bäumen, Gräsern, Kräutern oder auch Getreidepollen werden als gefährlich eingestuft und die Immunabwehr wird hochgefahren. Die Überreaktion beginnt, sobald die Polle mit Schleimhäuten in Berührung gekommen ist.

Durch die Entzündungsreaktion können Beschwerden, wie Augenjucken oder allergisches Asthma auftreten. Dazu aber später mehr.

4. Diese Pflanzen sind die häufigsten Allergieauslöser

Bei Heuschnupfen reagieren die Betroffenen auf die Pflanzen, die ihre Pollen über den Wind verteilen. Laut des Deutschen Allergie- und Asthmabundes3 wird in Deutschland die Pollenallergie bei vielen durch:

  • frühblühende Bäume, wie Hasel, Erle, Birke,
  • Gräser (v.a. Süßgräser) oder
  • Kräuter (z. B. Beifuß) hervorgerufen

Es ist übrigens auch nicht verwunderlich, dass Pollenallergiker sich auch über nasse Tage freuen. Denn dann ist der Pollenflug und somit die allergischen Reaktionen deutlich geringer, sodass die Heuschnupfen-Geplagten im wahrsten Sinne durchatmen können.

Klicke hier für einen Überblick, wann welche Pflanzen ihre Pollen verteilen.

5. Symptome: Wie erkennt man Heuschnupfen?

Allergien können jederzeit entstehen. Es ist nicht unüblich, dass auch erwachsene Menschen noch neue Allergien entwickeln. Viele nehmen daher die Heuschnupfen-Symptome auch gar nicht wirklich wahr. Denn im ersten Moment könnten es auch Beschwerden einer hartnäckigen Erkältung sein. Häufige Allergiesymptome sind:

  • laufende, verstopfte, oder juckende Nase
  • tränende, juckende oder rote Augen
  • Fließschnupfen
  • Nasennebenhöhlen-Schmerz
  • Niesen
  • Husten
  • juckender Rachen
  • juckender Gaumen
  • juckende Haut

Findest du dich in diesen Symptomen wieder? Und treten sie bei dir überwiegend im Frühling/Sommer auf? Dann kannst du durch eine gezielte Diagnose beim Arzt checken lassen, ob tatsächlich Pollen die Ursache für deine ständig tränenden Augen, die verstopfte Nase oder ständiges Niesen sind.

6. Diagnostik: So wird Heuschnupfen festgestellt

Für eine Allergie-Diagnose kannst du im ersten Schritt deinen Hausarzt aufsuchen. Entweder kann dir direkt dort geholfen werden, oder du bekommst eine Überweisung zu einem Spezialisten. Folgende Methoden sind üblich:

  • Hauttest/Pricktest: Hierbei werden potenzielle Auslöser für die allergische Reaktion auf die Haut des Unterarms getropft. Durch kleine Nadelstiche (Pricks) gelangen diese in die Haut. Besteht eine Allergie, verfärbt sich die entsprechende Hautfläche nach kurzer Zeit rötlich und kleine Hautquaddeln entstehen.
  • Bluttest: Mittels der Blutmessung des spezifischen Immunglobulin E (IgE) wird erkannt, ob das Immunsystem spezifische Antikörper gegen bestimmte Allergieauslöser gebildet hat.
  • Provokationstest: Bei diesem Verfahren wird der vermutete Allergieauslöser vom Arzt auf die Nasenschleimhaut gebracht. Er gilt als der sicherste Allergie-Nachweis.

7. Behandlung: Was bei Heuschnupfen hilft

Für die Behandlung von Heuschnupfen gibt es verschiedene Ansatzpunkte. Zum einen kannst du mit Hilfe von ärztlicher Behandlung eine spezifische Immuntherapie beginnen. Die Therapie ist auch unter den Namen Heuschnupfen-Desensibilisierung oder Heuschnupfen-Hyposensibilisierung bekannt. Bei diesen Therapien handelt es sich um medizinische Behandlungsformen.

Wir von VitaMoment möchten dir in diesem Artikel 3 Alltags-Tipps gegen Heuschnupfen mit an die Hand geben, die deine Beschwerden während des jährlichen Pollenflugs reduzieren können.

Tipp 1 - Saniere deinen Darm

Der Darm (Mikrobiom) ist das größte, innere Organ unseres Körpers. Er bildet für unzählige Prozesse im Körper den Dreh- und Angelpunkt. Durch verschiedene Einflussfaktoren, wie eine ungesunde Ernährung, Stress oder Antibiotika-Behandlungen, wird er jedoch stark in Mitleidenschaft gezogen. Folgen können eine Entzündung des Darms oder das Leaky-Gut-Syndrom sein. Umso wichtiger ist eine Darmsanierung.

Erfahre jetzt, in welcher Verbindung der Darm mit Heuschnupfen steht und wieso unsere VitaMoment 3-Phasen-Darmkur so hilfreich bei Heuschnupfen sein kann.

Zusammenhang zwischen Immunsystem und Darm

Wir konnten bereits klären, dass das Immunsystem bei der Entstehung von Heuschnupfen eine zentrale Rolle spielt. Wusstest du, dass 70 - 80 % unserer Immun-Zellen im Darm angesiedelt sind? Ist also der Darm gesund, können alle Immunzellen richtig arbeiten. Was für uns wiederum bedeutet, dass wir uns mit einem gesunden Darm gut vor Krankheiten und der Entstehung von Allergien schützen können.

Was bedeutet das im Detail:
Du kannst dir unseren Darm wie eine Blumenwiese vorstellen. Wir möchten möglichst viele, verschiedene bunte Blumen auf unserer Wiese haben. Diese spiegeln unsere guten Darmbakterien wider. Nun ist es aber so, dass wir unsere Wiese auch dementsprechend pflegen und schützen müssen, damit kein Unkraut (= schlechte Darmbakterien) darauf wächst.

Mit probiotischen und prebiotischen Lebensmitteln können wir unsere bunte Blumenwiese, also unseren Darm, sehr gut pflegen:

  • Probiotika sind sie guten Darmbakterien. Beispielsweise sind sie in fermentierten Lebensmitteln wie Sauerkraut, Kombucha, Apfelessig oder Kefir enthalten.
  • Prebiotika sind der Nährboden für Probiotika. Besonders wertvolle Quellen sind Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkorn, Haferflocken, Zwiebeln, Knoblauch, Flohsamenschalen oder Leinsamen.

Das macht unsere 3-Phasen-Darmkur von VitaMoment aus

Mit Hilfe unserer VitaMoment 3-Phasen-Darmkurkannst du deinen Darm in nur 30 Tagen sanieren, sodass deine Blumenwiese wieder kunterbunt blühen kann. Unsere Darmkur beinhaltet folgende Produkte:

  1. VitaMoment Daily You Milchsäurebakterien: Bei den Milchsäurebakterien (= Probiotika) handelt sich um ein hochkonzentriertes Präparat mit 7 verschiedenen Bakterienstämmen und über 26 Milliarden wertvollen guten Bakterien. Diese setzen sich bei unserem Produkt v. a. aus Lakto- und Bifido-Bakterien zusammen.
  2. VitaMoment Darm-Wellness-Drink: In unserem Darm-Wellness-Drink befinden sich mit Leinsamenmehl, Flohsamenschalen und Apfelessig-Pulver besonders wertvolle Pre- und Probiotika.
  3. Ein hilfreiches Handbuch: In unserem Handbuch zur Darmkur hast du alle wichtigen Informationen auf einen Blick. Zudem ist ein Ernährungstagebuch integriert.

 Feedback unserer Kunden zur 3-Phasen-Darmkur:

Ich hatte eine Allergie gegen alle Gräser. Seit der Darmkur bin ich komplett beschwerdefrei! Keine laufende, allergische Nase mehr. Es lohnt sich auf jeden Fall!

Die Darmkur war ein voller Erfolg! Wird jetzt einmal im Jahr gemacht.
Vielen Dank für dieses tolle Produkt! Dank der 3-Phasen-Darmkur kann ich nun endlich durchatmen, auch im Frühling!
Seit VitaMoment ist meine Gedundheit so ins positive getreten. Alleine, dass ich schon meinen Heuschnupfen, dank der Darmkur beseitigen konnte, sagt alles über Vitamoment aus. Der Kundenservice? Sowas grandioses habe ich selten erlebt. Macht weiter so:-)

Das sagt die Wissenschaft

Eine Studie4 konnte belegen, dass die beiden Bakterienstämme, Lakto- und Bifido-Bakterien, sich positiv auf den Darm und auf die Heuschnupfen-Symptome der Probanden ausgewirkt hat. Denn die Untersuchungen ergaben, dass die Probiotika direkt mit dem Immunsystem interagieren. Genauer: Sie verringern dessen Aktivität und vermeiden somit die Überreaktion.

Zu gleichem positiven Ergebnis kam auch eine weitere Studie5. Bei ihr konnte ebenfalls bewiesen werden, dass die Gruppe, die Probiotika (Lakto- und Bifido-Bakterien) erhielt, eine Verbesserung der Heuschnupfen-Symptome erfuhr. Nach Ablauf der 8-wöchigen Interventionszeit litten die Probanden der Probiotika-Gruppe, im Gegensatz zur Placebo-Gruppe, an deutlich weniger allergischen Reaktionen.

Es sollte beim Kauf von Probiotika zur Therapie von Heuschnupfen darauf geachtet werden, dass eine Kombination aus Lactobazillen und Bifidobakterien im Probiotikum enthalten ist.

Du siehst, dass Probiotika nicht nur besonders wichtig für unsere bunte Blumenwiese sind, sondern auch Heuschnupfen-Symptome erwiesenermaßen reduziert werden können. Klicke hier, um auf unsere 3-Phasen-Darmkur zu gelangen.

Tipp 2: Wähle die richtige Ernährung

Eine ungesunde Ernährung fördert die Entstehung von Allergien. Eine großangelegte Studie6 kam zu dem Ergebnis, dass Fastfood eine Pollenallergie verursachen oder verstärken kann. Auslöser seien v. a. Transfette.

Grundsätzlich ist eine Histamin reduzierte Ernährung von Vorteil. Denn Histamin ist ein Abwehrstoff, welcher auch bei Allergenkontakt freigesetzt wird. Er ruft die typischen Entzündungsreaktionen bei Heuschnupfen hervor. Um den Körper nicht noch zusätzlich mit Histamin zu belasten, ist es daher empfehlenswert, auf histaminarme Lebensmittel zurückzugreifen.

  • Histaminhaltige Lebensmittel: rohe Wurstprodukte (z. B. Salami), geräucherter Fisch, gereifter Käse, Kaffee, scharfe Gewürze, einige Gemüsesorten (z. B. Tomaten, Spinat, Sauerkraut) Hülsenfrüchte, einige einige Obstsorten (z. B. Zitrusfrüchte, Erdbeeren, Himbeere Kiwi, Ananas, Banane), Nüsse, Schokolade, Fertigprodukte, Konserven
  • Histaminarme Lebensmittel: frisches Fleisch, frischer Fisch, Gemüsesorten (z. B. Rote Bete, Kürbis, Brokkoli, Kohlsorten), einige Obstsorten (z. B. Melone, Mango, Apfel), Frischkäse, körniger Frischkäse, Speisequark, Kartoffeln, Reis, Hirse, Quinoa)

Grundsätzlich weisen lang gereifte oder auch fermentierte Lebensmittel einen höheren Histamingehalt auf, als frische Lebensmittel. 

Es gibt eine Reihe weiterer Lebensmitteln, die dir gegen die lästigen Symptome helfen können, die allergische Entzündungsreaktion lindern und das Immunsystem beruhigen. Baue sie unbedingt in deinen Speiseplan ein!

  • Wasser hält die Schleimhäute schön feucht. Trinke deshalb über den Tag verteilt viel Wasser oder ungesüßten Tee. Alleine das kann sehr dabei helfen, deine Symptome zu lindern. Außerdem ist das Wassertrinken einer der besten Helfer gegen Kopfschmerzen. 
  • Brokkoli enthält große Mengen der antioxidativen Senfölglykosiden, die sich besonders positiv auf die Entzündungen in den Atemwegen auswirken. Zusätzlich enthält Brokkoli große Mengen Vitamin-C, was sich entzündungshemmend auswirken kann. Wichtig: Der Vitamin-C-Gehalt in Obst und Gemüse hängt stark von der Lagerung und Verarbeitung ab. Falls du es nicht täglich schaffst, mehrere Portionen Obst und Gemüse zu essen, um genügend Vitamin C aufzunehmen, kann es sehr hilfreich sein, auf ein hochdosierten Vitamin-C-Präparat zurückzugreifen. Vitamin C trägt außerdem zur Reduktion von Ermüdung bei. 
  • Petersilie hemmt die Ausschüttung des allergieauslösenden Histamins, also des Botenstoffs, der eine Entzündungsreaktion und damit eine Anschwellung deiner Schleimhäute hervorruft. Histaminreiche Lebensmittel wie Wurst, Käse, Bier oder Wein solltest du am besten meiden, da diese die Histaminausschüttung ankurbeln und somit die allergische Reaktion verstärken könnten.
  • Grünes Blattgemüse enthält viele Antioxidantien, Carotinoiden und allergiebekämpfende Pflanzenstoffe. Die enthaltenen Ballaststoffe sind gut für deine Darmflora, was sich dann ebenfalls positiv auf dein Immunsystem auswirkt. 
  • Algen, Wildlachs, Samen oder Nüsse sind reich an Omega-3-Fettsäuren. Omega-3-Fettsäuren stärken die Immunabwehr und lassen Entzündungsvorgänge abklingen. Wenn du mehr darüber wissen willst, hör dir hier diesen Podcast an. Es gibt zum Thema Omega 3 etwas, dass du unbedingt wissen solltest: Pflanzenprodukte wie Walnüsse und Leinöl sind zwar Omega-3-Lieferanten, aber sie enthalten nur die sogenannte ALA-Fettsäure. Diese ist zwar die Vorstufe von den wichtigen Fettsäuren EPA und DHA, doch sie wird im Körper extrem schlecht zu EPA und DHA umgewandelt.⁠ Du musst also für gute Omega-3-Werte sehr große Mengen pflanzliches Omega 3 essen. Als Abkürzung für eine gute Omega-3-Versorgung rate ich deshalb jedem dazu, auf ein konzentriertes Omega-3-Produkt aus Fischöl oder Algenöl zurückzugreifen.
    Der wichtigste Tipp zum Thema gesunde Fette: Vermeide den Konsum von Pflanzenölen wie Distel-, Sonnenblumen- und Maiskeimöl. Sie sorgen für ein zuviel an Omega 6-Fetten, was dann Entzündungsreaktionen im Körper deutlich verstärken kann. 
  • Thymian, Salbei und Eukalyptus wirken stark schleimlösend. Nutze sie zum Würzen, zum Anreichern deines Tees oder in Salbenform für die Atemwege in der pollenreichen Zeit, um gegen die Schleimproduktion vorzugehen. 
  • Zwiebel und Knoblauch verfügen über eine Menge Quercetin, was eine ganz ähnliche Wirkung wie Antihistaminika hat und deshalb Entzündungen abschwellen lässt. 
  • Holunderbeeren enthalten viele Antioxidantien, Phytonährstoffe und Flavonoide, die sich auf die Entzündungsprozesse im Körper auswirken.

Tipp 3: Vermeide Pollen-Kontakt so gut es geht

Auch in deinem Alltag und zu Hause kannst du ein paar Dinge beachten, um Symptome der Pollenallergie zu reduzieren.

Regelmäßiges Stoßlüften

Forscher der Technischen Universität München7 haben anhand von Birkenpollen herausgefunden, dass Stoßlüften die effektivste Lüftungs-Strategie ist, um drinnen die Pollenkonzentration so gering wie möglich zu halten.

Durch regelmäßiges Stoßlüften kannst die Menge der Pollen minimieren, mit denen deine Schleimhäute in Kontakt kommen. Beim Stoßlüften kommt es zudem auf das richtige Timing an. Am besten funktioniert es, wenn du genau dann lüftest, wenn die Pollenkonzentration in der Luft draußen möglichst niedrig ist. Das ist in der Stadt eher früh morgens und auf dem Land spät abends:

  • In der Stadt: morgens lüften
  • Auf dem Land: abends lüften

Mittags und nachmittags befinden sich die meisten Pollen in der Luft. In dieser Zeit solltest du Türen und Fenster besser geschlossen halten.

Tipp: mit einem einfachen Insektenschutznetz für das Fenster, kannst du vermeiden, dass durch regelmäßiges Lüften viele Pollen in die Wohnung gelangen.

Häufig sauber machen

Egal wie gut du es zu verhindern weißt, irgendeinen Weg werden die Pflanzenpollen immer nach drinnen finden. Damit sie sich dort gar nicht erst sammeln können, solltest du sie regelmäßig entfernen. Besonders in der Pollenflug-Zeit ist es ratsam in der Wohnung regelmäßig feucht durchzuwischen. Am besten putzt du auch einmal mehr die Fenster, damit die daran haftenden Pollen nicht doch in die Wohnung gelangen.

Verwende in der akuten Pollenflug-Zeit gerne auch Luftbefeuchter in deiner Wohnung. Diese unterstützen die trocknen Schleimhäute und können eine allergische Reaktion reduzieren.

Kleidung und Haare sind Pollen-Magnete

Wer seine Kleidung trägt und sie dann ins Schlafzimmer legt, bringt sich damit auch die an der Kleidung haftenden Pollen in den Ruheraum. Nachts lösen sie sich dann aus den Klamotten, fliegen im Zimmer umher und landen womöglich in deinen Atemwegen. In der Pollenflug-Zeit draußen getragene Kleider müssen auch draußen bleiben. Zumindest außerhalb deines Schlafzimmers. Ein häufiges Wechseln der Bettwäsche kann ebenfalls helfen.

Die Pollen landen gerne in den Haaren. Wer diese mit ins Bett nimmt, wird nachts mehr mit Heuschnupfen-Beschwerden zu kämpfen haben. Deshalb wasche lieber einmal mehr deine Haare. Am besten direkt abends vor dem Schlafengehen, damit du die Pollen nicht in dein Schlafzimmer schleppst.

Luftbefeuchter verwenden

Installiere einen Luftbefeuchter oder stelle in deinen Räumen Gefäße mit Wasser auf. Die Luftfeuchtigkeit unterstützt trockene Schleimhäute und lindert Symptome.

Nasendusche ausprobieren

Wenn die Nase durch die Pollen wie verrückt juckt, kann eine Nasendusche helfen. Verwende morgens und abends eine Nasendusche mit Kochsalzlösung. Diese reinigt die Schleimhäute und das Atmen fällt leichter.

Schau dir zusätzlich auch gerne dieses YouTube-Video an, wenn du noch mehr Informationen zu Tipp Nummer drei haben möchtest:

 Fazit

Heuschnupfen ist eine weit verbreitete Allergieform mit unangenehmen Symptomen für die Betroffenen. Eine ständig laufende Nase, juckende Augen oder allergisches Asthma möchte niemand als Dauer-Begleiter im Frühjahr und Sommer haben. Das Gute ist, dass du etwas dagegen tun kannst.

Wenn du die warme Jahreszeit auch endlich beschwerdefrei genießen möchtest, ohne ständig auf Nasensprays oder Anti-Allergie-Tabletten angewiesen zu sein, empfehlen wir dir unbedingt deinen Darm aufbauen.

Teste dafür unsere VitaMoment 3-Phasen-Darmkur aus. Denn ein gesundes Mikrobiom ist eine wichtige Voraussetzung für ein gut funktionierendes Immunsystem – ganz ohne Überreaktionen auf Pollen.

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Die dargestellten Informationen dienen ausschließlich für den Informationsgebrauch und haben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie stellen keine medizinische Beratung dar und dürfen nicht als Aufforderung einer bestimmten (Nicht-) Behandlung einer Krankheit verstanden werden.

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