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Immunsystem

7 Tipps bei Heuschnupfen

Geschrieben von VitaMoment Team
Aktualisiert am

Falls du zu der stetig wachsenden Anzahl an Pollen-Allergikern gehörst, dann weißt du, wie nervig Heuschnupfen ist. Die Erkrankung tritt saisonal oder das ganze Jahr über auf.

Plötzlich spielt das Immunsystem verrückt. Was du gegen Heuschnupfen tun kannst, erfährst du in diesem Beitrag.

Was sind die Symptome bei Heuschnupfen?

Zu den Symptomen gehören häufig:

  • laufende Nase
  • verstopfte Nase
  • juckende Nase
  • Nasennebenhöhlen-Schmerz
  • Niesen
  • Husten
  • tränende Augen
  • rote Augen
  • juckende Augen
  • juckender Rachen
  • juckender Gaumen
  • juckende Haut

Die Symptome können langfristig auftreten, wenn Heuschnupfen unbehandelt bleibt.

Symptome können sich auch je nach Jahreszeit, Wohnort und Art deiner Allergien unterscheiden. Die Kenntnis dieser Faktoren kann helfen, dich besser auf deine Symptome vorzubereiten. Zum Beispiel:

  • Pollen von Bäumen blühen häufiger im Frühjahr
  • Gräser blühen dagegen eher im Sommer

Es gibt aber ein paar Möglichkeiten, wie du die allergischen Reaktionen reduzieren kannst. Hier kommen sieben Tipps gegen Heuschnupfen.

Tipp 1: Sei über Blütezeiten informiert

Am besten kannst du Pollen aus dem Weg gehen, wenn du über die Blütezeit der verschiedenen Pollen informiert bist.

Dafür gibt es inzwischen sehr gute Apps. Sie zeigen dir, wo gerade welche Gräser blühen.

Der Heuschnupfen ist dadurch nicht weg. Aber du kannst ihm eher aus dem Weg gehen.

Tipp 2: Regelmäßiges Stoßlüften

Forscher der Technischen Universität München1 haben anhand von Birkenpollen herausgefunden, dass Stoßlüften die effektivste Lüftungs-Strategie ist, um drinnen die Pollenkonzentration so gering wie möglich zu halten. 

Durch regelmäßiges Stoßlüften kannst die Menge der Pollen minimieren, mit denen deine Schleimhäute in Kontakt kommen.

Beim Stoßlüften kommt es zudem auf das richtige Timing an. Am besten funktioniert es, wenn du genau dann lüftest, wenn die Pollenkonzentration in der Luft draußen möglichst niedrig ist.

Das ist in der Stadt eher früh morgens und auf dem Land spät abends:

  • In der Stadt: morgens lüften
  • Auf dem Land: abends lüften

Du willst es so takten, dass du durch das Lüften möglichst wenig Pollen in die Wohnung hereinholst und gleichzeitig viuelleicht sogar noch ein paar herauslässt.

Tipp 3: Häufig sauber machen

Egal wie gut du es zu verhindern weißt, irgendwie werden Pollen immer den Weg nach drinnen finden. Damit sie sich dort gar nicht erst sammeln können, solltest du sie regelmäßig entfernen. In der pollenreichen Zeit macht es viel Sinn, etwas öfter sauber zu machen.

Der erste Schritt sollte regelmäßiges Fensterputzen sein, da viele Pollen an der Scheibe haften bleiben. Wenn du in der Pollenzeit öfter Fenster putzt, dann können weniger Pollen beim beim Stoßlüften den Weg nach drinnen finden.

Weiterhin solltest du die Oberflächen in der Wohnung nicht nur saugen, sondern auch nass wischen. Nur so kannst du möglichst viele Pollen entfernen. Fegen macht natürlich gar keinen Sinn, da du so nur die aggressiven Pollen aufwirbelst, anstatt sie zu entfernen.

Tipp 4: Mit Kleidung aufpassen

Wer seine Kleidung trägt und sie dann ins Schlafzimmer legt, bringt sich damit auch die an der Kleidung haftenden Pollen in den Ruheraum.

Nachts lösen sie sich dann aus den Klamotten, fliegen im Zimmer umher und landen womöglich in deinen Atemwegen.

In der Pollenflugzeit draußen getragene Kleider müssen auch draußen bleiben.

Zumindest außerhalb deines Schlafzimmers.

Tipp 5: Pollen müssen draußen bleiben

Ein feinmaschiges Insektenschutznetz am Fenster kann verhindern, dass große Pollen in die Wohnung kommen können. Und noch sicherer wird es, wenn du ein spezielles Pollen-Fenstergitter anbringst, welches die Pollen draußen hält.

Für den Anfang würde es ja schon ausreichen, wenn du bei dir zuhause ein pollenfreies Zimmer einrichtest. Ideal ist dafür das Schlafzimmer geeignet.

Dorthin kannst du dich dann zurückziehen, wenn du mal frische und pollenfreie Luft brauchst.

Tipp 6: Haare waschen

Haare wirken draußen wie ein Besen und kehren die Pollen aus der Luft.

Wer diese mit ins Bett nimmt, wird nachts mehr zu kämpfen haben.

Deshalb wasche lieber einmal mehr deine Haare. Am besten direkt abends vor dem Schlafengehen damit du die Pollen nicht in dein Schlafzimmer schleppst.

Tipp 7: Nasendusche ausprobieren

Wenn die Nase durch die Pollen wie verrückt juckt, kann eine Nasendusche helfen.

Die Nasendusche entfernt die Pollen, welche sich auf den Schleimhäuten abgesetzt haben.

Anfangs kann eine Nasendusche sich etwas unangenehm anfühlen, probiere es einfach mal aus.

Am besten funktioniert eine Nasendusche mit einer Kochsalzlösung.

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