9 Tipps um ein Gerstenkorn zu behandeln

9 Tipps um ein Gerstenkorn zu behandeln

Du bemerkst eine schmerzhafte Schwellung an deinem Augenlid und verspürst ein unangenehmes Spannungsgefühl – dann könnte ein Gerstenkorn dafür verantwortlich sein. Die bakterielle Entzündung ist in der Regel zwar harmlos, aber oft dennoch lästig und belastend. Du leidest unter unangenehmen Schmerzen und beeinträchtigtem Sehvermögen durch die Schwellung. Zusätzlich fühlst du dich ziemlich unwohl, weil ein Gerstenkorn meist aussieht wie ein eitriger Pickel und du es nicht verstecken kannst. 

Insbesondere wenn die Beeinträchtigungen so groß sind und du immer wieder unter einem Gerstenkorn leidest, solltest du etwas dagegen unternehmen. Deshalb haben wir für dich neun Tipps zusammengestellt, wie du in Zukunft den Ausbruch eines Gerstenkorns verhindern bzw. die Häufigkeit eines Ausbruchs reduzieren kannst und im Falle einer akuten Infektion Abhilfe schaffen kannst. 

Was ist ein Gerstenkorn? 

Ein Gerstenkorn entsteht durch Bakterien, die in dein Auge gelangt sind. Das passiert zum Beispiel, wenn du dir mit unsauberen Händen in die Augen fasst oder generell ein schwaches Immunsystem hast. Die Folge ist eine Entzündung einiger Drüsen deines Augenlides, die sich durch diese Symptome bemerkbar macht:

  • Schmerzen
  • gerötetes Augenlid
  • Schwellung
  • Spannungsgefühl
  • Eiter
  • verstärktes Druckempfinden

Da dem Gerstenkorn meist eine bakterielle Infektion zugrunde liegt, kann es ansteckend sein. Solltest du das erkrankte Auge also berührt haben, wasche dir danach unbedingt die Hände, um die Erreger nicht weiterzutragen.

Ähnlich wie ein Gerstenkorn macht sich auch ein Hagelkorn durch eine Schwellung und einem geröteten Augenlid bemerkbar. Ein Hagelkorn ist jedoch eine chronische und nicht infektiöse Erkrankung des Augenlides und bringt in der Regel keine Schmerzen mit sich. Dieses entsteht meist durch eine Verstopfung der Drüsen. Bei Unsicherheit kontaktiere am besten deinen Arzt.

Die meisten Gerstenkörner öffnen sich von selbst und heilen innerhalb einer Woche komplikationslos ab. Wenn das nicht der Fall ist, Symptome wie Fieber oder Kopfschmerzen hinzukommen oder du häufiger unter einem Gerstenkorn leidest, ist ein Arzt oder eine Ärztin die richtige Anlaufadresse. Bei einem unkomplizierten Verlauf hingegen kannst du den Heilungsprozess mit Hausmitteln und der Vermeidung einiger Verhaltensweisen unterstützen. 

Wie lässt sich einem Gerstenkorn vorbeugen und wie kannst du es behandeln?

Im Folgenden erfährst du, was du tun bzw. vermeiden kannst, um einem Gerstenkorn vorzubeugen und wie du ein bestehendes Gerstenkorn in der Abheilung unterstützen kannst.

Tipp 1: Stärke dein Immunsystem mit unserem VitaMoment Immun-Komplex

Die wichtigste Voraussetzung für die Abwehr und schnelle Bekämpfung sämtlicher Viren und Bakterien ist ein intaktes Immunsystem. Ein geschwächtes Immunsystem kann bakterielle Infektionen und somit ein Gerstenkorn begünstigen. Deswegen, aber auch, um allgemein gesund zu bleiben, solltest du deine Abwehrkräfte stärken. Leidest du häufiger unter Gerstenkörnern, kann auch eine Erkrankung dahinterstecken, die dein Immunsystem schwächt, zum Beispiel Diabetes. Lass die Ursache dann in jedem Fall von einem Arzt oder einer Ärztin abklären! 

Um dein Immunsystem zu unterstützen, solltest du viel trinken und dich gesund ernähren. Eine ausgewogene Ernährung ist essenziell für starke Abwehrkräfte. Ernähre dich möglichst abwechslungsreich und achte auf eine ausreichende Zufuhr wichtiger Vitamine und Nährstoffe wie:

Viel Obst und Gemüse sowie gesunde Fette wie Omega 3, wie sie in Nüssen enthalten sind, sowie Eiweiß sollten täglicher Bestandteil deiner Ernährung sein.

Als ein gut kombinierter Nährstoffmix für deine Abwehrkräfte bietet sich unser Immun-Komplex an. Er kann dir dabei helfen, Krankheiten vorzubeugen. Aber auch bei akuten oder chronischen Erkrankungen, steigt der Bedarf und unser Organismus braucht eine Extra-Ladung an Nährstoffen, um die Abwehrmauer aufrechtzuerhalten und den Organismus vor Eindringlingen bestmöglich zu schützen. Der Immun-Komplex hat bereits vielen Kunden geholfen und viele berichten, dass sie sich deutlich vitaler fühlen.

In unserem Immun-Komplex findest du für eine schlagkräftige Abwehr Vitamin C und Zink. Vitamin C ist für seine antioxidative Wirkung bekannt, da es freie Radikale abfängt und dich und deinen Körper schützt.
Zink zählt zu den essenziellen Spurenelementen und sorgt durch die Bildung neuer Immunzellen für ein intaktes Immunsystem.
Außerdem haben wir sehr gut wirkende Naturprodukte im Immun-Komplex untergebracht: Curcumin und Ashwagandha sind in der Naturheilkunde bereits seit langer Zeit als Heilpflanzen erfolgreich im Einsatz.

Bist du häufig krank oder hast immer wieder mit einem Gerstenkorn zu kämpfen, kann es auch daran liegen, dass dein Darm nicht mehr rund läuft. Ein gesunder Darm wirkt sich positiv auf dein Immunsystem aus. Denn dort sitzt der mit Abstand größte Teil der Immunabwehr, nämlich etwa 70 bis 80 Prozent des Immunsystems. Wenn dein Darm über lange Zeit mit schlechter Ernährung, Stress und Alkohol konfrontiert wurde, dann kann das natürlich auch deine Abwehr schwächen und Angreifer können leichter in deinen Körper gelangen. Ballaststoffreiche Lebensmittel und eine Darmkur können dir dabei helfen, deine Darmflora zu unterstützen und gesund zu halten. 

Tipp 2: Bewege dich regelmäßig

Ebenfalls wichtig für ein gesundes Immunsystem ist ausreichend Bewegung. Gehe regelmäßig raus an die frische Luft, geh spazieren und treibe Sport wie Joggen oder Schwimmen. Denn Ausdauersport ist besonders hilfreich für deine Abwehrkräfte. Außerdem kannst du dabei selbst entscheiden, wie intensiv dein Sportprogramm ausfallen soll und dich nach eigenem Ermessen steigern. 

Tipp 3: Reduziere Stress

Auch wenn Stress für viele im Alltag dazugehört, kann insbesondere dauerhafter Stress dein Immunsystem schwächen. Reduziere dein Stresslevel nach Möglichkeit, indem du ausreichend schläfst und dir bewusste Auszeiten nimmst. Das gelingt zum Beispiel mit Entspannungstechniken wie Meditation oder Yoga, Atemübungen und gezielten Pausen von Smartphone und Laptop. 

Tipp 4: Achte auf Hygiene

Dieser Tipp ist nicht nur bei einem akuten Gerstenkorn hilfreich, sondern hilft dir auch bei dessen Vorbeugung und selbstverständlich bei der grundsätzlichen Prävention von Infektionen. Da ein Gerstenkorn durch Bakterien entsteht, solltest du dir nie mit ungewaschenen Händen in die Augen fassen. Schließlich können sich überall Erreger befinden, zum Beispiel auf Türklinken, Fahrstuhlknöpfen oder Einkaufswagen. Ist dein Auge bereits infiziert, verhinderst du mit sorgfältiger Hygiene eine Ansteckung des anderen Auges.

Wichtig: Auch mit sauberen Händen solltest du ein Gerstenkorn übrigens niemals ausdrücken. Denn so besteht die Gefahr, Bakterien zu verschleppen und die Entzündung zu verschlimmern. 

Tipp 5: Setze auf eine sanfte Pflegeroutine 

Um deine Augen zu schonen, setze auf sanfte und natürliche Produkte zur Gesichts- und Augenpflege. Wenn du dich normalerweise schminkst, überlege, ob du während der Infektion darauf verzichten kannst. Denn einerseits kann Make-up das entzündete Auge zusätzlich reizen. Andererseits kannst du deine Schminkutensilien mit Bakterien kontaminieren und so eine erneute Infektion begünstigen. Ob gesund oder infiziert – vorsichtiges, aber gründliches Abschminken sollte immer zu deiner Pflegeroutine gehören. 

Tipp 6: Behandle das Gerstenkorn mit Wärme

Wärmekompressen können bei der Abheilung eines Gerstenkorns helfen. Dabei solltest du aber auf trockene Umschläge setzen, da sich Bakterien in einer feuchten Umgebung leicht vermehren. Trockene Wärme hingegen kann dazu führen, dass das Gerstenkorn sich schneller öffnet und der enthaltene Eiter abfließt. 

Für die Behandlung bietet sich ein Kirschkernkissen oder eine Rotlichtlampe an. Wenn du eine Rotlichtlampe nutzen möchtest, bestrahle das betroffene Auge mehrmals täglich fünf bis zehn Minuten damit. Deine Augen sollten dabei unbedingt geschlossen sein, um sie nicht anderweitig zu schädigen. 

Tipp 7: Vermeide Kontaktlinsen

Wenn du Kontaktlinsen trägst, solltest du dir vor dem Einsetzen und Herausnehmen prinzipiell gut die Hände waschen, damit keine Bakterien in deine Augen gelangen. Leidest du bereits unter einem Gerstenkorn, verzichte besser ganz auf Kontaktlinsen, bis dein Auge vollständig genesen ist. So reizt du dein Auge nicht zusätzlich. Wenn das Gerstenkorn abgeheilt ist, solltest du dich für frische Kontaktlinsen entscheiden, um eine erneute Infektion zu vermeiden. 

Tipp 8: Verzichte auf Kamillenbäder

Aufgrund der desinfizierenden Wirkung von Kamille werden Kamillenbäder oder -auflagen immer wieder als Hausmittel gegen Gerstenkörner empfohlen. Diese können jedoch das Gegenteil bewirken und deine Augen zusätzlich reizen oder zu Unverträglichkeiten führen. Außerdem weichen feuchte Kompressen deine Haut auf, wodurch Bakterien ein leichtes Spiel haben und sich die Infektion schneller weiterverbreitet. 

Tipp 9: Setze dich keinem Zugwind aus

Auch Zugluft kann deine Augen so stark reizen, dass ein Gerstenkorn entsteht. Das passiert zum Beispiel, wenn du im Sommer mit dem Auto mit offenem Fenster unterwegs bist. Aber auch andere Faktoren wie Zigarettenrauch, Staub oder sehr trockene Luft können eine Entzündung des Auges begünstigen. Reduziere diese Aspekte, um einem Gerstenkorn vorzubeugen und schalte sie nach Möglichkeit ganz aus, wenn du bereits erkrankt bist. 

Fazit

Ein gestärktes Immunsystem ist die Grundvoraussetzung, um bakteriellen Infektionen wie einem Gerstenkorn, vorzubeugen. Unser Immun-Komplex ist der perfekte Alltagsbegleiter zur Prävention, insbesondere in der Erkältungs- und Grippezeit, aber auch, um dich während der Erkrankung zu unterstützen.

Ein Gerstenkorn ist unangenehm und kann sowohl mit einer erhöhten Druckempfindlichkeit als auch Schmerzen einhergehen. Die bakterielle Infektion ist in der Regel zwar harmlos, Betroffene möchten sie dennoch besser schnell wieder loswerden.

Diverse Hausmittel und Tipps wie trockene Wärme, der Verzicht auf Kontaktlinsen und sorgsame Hygiene können dabei helfen, den Heilungsprozess zu unterstützen. Ebenfalls gilt es auf eine gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung und Schlaf sowie ein niedriges Stresslevel zu achten.

Die dargestellten Informationen dienen ausschließlich für den Informationsgebrauch und haben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie stellen keine medizinische Beratung dar und dürfen nicht als Aufforderung einer bestimmten (Nicht-) Behandlung einer Krankheit verstanden werden.

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