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Zeichnung eines Kopfes mit Lebensmitteln als Gehirn
15 Min

Demenz-Ernährung: So kannst du das Fortschreiten von Alzheimer bremsen

Darum kannst du uns vertrauen

Wo ist mein Schlüssel? Wann habe ich den Arzttermin? Wie lautet nochmal mein Passwort für das Online-Banking? Wir alle kennen solche Momente der Vergesslichkeit. Doch häufen sie sich, solltest du hellhörig werden. Zunehmende Vergesslichkeit kann ein Anzeichen für eine beginnende Demenz sein.

Demenz ist ein Oberbegriff für Krankheiten, die vor allem die geistigen Fähigkeiten beeinträchtigen. 2021 litten laut Deutsche Alzheimer Gesellschaft e. V . 1,8 Millionen Menschen unter Demenz. Die häufigste Form ist die Alzheimer-Demenz.

Besonders zu Beginn der Demenzerkrankung ist der Leidensdruck für Betroffene sehr hoch. Sie erleben den geistigen Verfall, was Angst, Wut und Verzweiflung auslöst. Viele stellen sich dann die Frage: Was hilft wirklich gegen Alzheimer-Demenz?

Die Krankheit ist leider nicht heilbar und schreitet zunehmend voran. Doch ganz machtlos bist du nicht. In Kombination mit Medikamenten kannst du mit einer gesunden Ernährung dein Wohlbefinden steigern. Zudem kann sie dazu beitragen, dass die Alzheimer-Demenz langsamer voranschreitet.

Wir geben dir Tipps, wie eine gesunde Ernährung bei Demenz optimalerweise aussieht. Ein wichtiger Baustein dessen sind antientzündliche Nährstoffe wie mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäuren. Unsere Omega-3-Fischöl-Kapseln enthalten ein optimales Verhältnis aus den beiden Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA.

1. Was ist Demenz?

Demenz ist ein Oberbegriff für Krankheitsbilder, die die geistigen Fähigkeiten beeinträchtigen. Der voranschreitende Gedächtnisverlust ist typisch für die Erkrankungen. Alzheimer-Demenz ist die häufigste Form. Bevor wir näher auf die Erkrankung eingehen, zeigen wir dir, welche Anzeichen auf eine beginnende Demenz hinweisen können.

Diese Anzeichen können auf Demenz hindeuten

Dass wir hin und wieder etwas vergessen oder Gegenstände verlegen, ist ganz normal. Die folgenden Veränderungen können jedoch auf eine beginnende Demenz hinweisen. Vor allem dann, wenn sie zunehmend auftreten.

  • Du hast Gedächtnislücken und vergisst wichtige Termine oder den Herd auszustellen. Um nichts zu vergessen, machst du dir immer mehr Erinnerungsnotizen.
  • Dir fällt es schwerer, Dinge zu planen und dich zu konzentrieren.
  • Alltagsprobleme empfindest du zunehmend als belastend.
  • Du weißt öfter nicht, welcher Wochentag ist.
  • Du kannst nicht mehr so gut lesen oder Bilder erkennen. Auch die Namen von Personen vergisst du teilweise.
  • Dir fällt es schwerer, an Gesprächen teilzunehmen und anderen zuzuhören.
  • Alltagsgegenstände wie Schuhe und Schlüssel legst du nicht an den gewohnten Platz zurück.
  • Du hast Schwierigkeiten dabei, Entscheidungen zu treffen.
  • Der Spaß an Hobbys und sozialen Kontakten schwindet.
  • Du leidest unter starken Stimmungsschwankungen und bemerkst Verhaltensänderungen.

Häufigste Form: Alzheimer Demenz

Die meisten Betroffenen haben eine Alzheimer-Demenz. Sie führt dazu, dass die Nervenzellen im Gehirn zerstört werden, wodurch wiederum die Hirnmasse zurückgeht. Zudem kommt es zu Eiweißablagerungen im Gehirn. Eine weitere Veränderung ist, dass du weniger Acetylcholin bildest. Das ist ein für das Gedächtnis wichtiger Botenstoff.

Ältere Person puzzelt Bild eines Gehirns

Ganz grob lässt sich die Krankheit in drei Stadien unterteilen. Zu Beginn leidest du nur unter leichten Gedächtnislücken und gelegentlichen Stimmungsschwankungen. Deine Reaktions- und Lernfähigkeit nimmt dann zunehmend ab. Je weiter die Demenz fortschreitet, desto stärker wirkt sich die Krankheit auf den Alltag aus. Auch die Ernährung verändert sich (mehr dazu in Abschnitt 3). Du bist zunehmend auf Hilfe anderer angewiesen. Leider geht die Alzheimer-Demenz mit einem frühzeitigen Tod einher.

Das sind typische Risikofaktoren

Es gibt eine Reihe an Faktoren, die die Entstehung von Alzheimer-Demenz begünstigen können. Neben dem Alter und der Genetik gibt es viele Dinge, auf die wir mit unserem Lebensstil Einfluss nehmen können. Etwa:

  • Anhaltender Stress
  • Alkoholmissbrauch
  • Rauchen
  • Metabolisches Syndrom. Dabei treten mehrere Erkrankungen gleichzeitig auf: Bluthochdruck, Übergewicht, Diabetes mellitus Typ 2 und ein gestörter Fettstoffwechsel.

Behandlung ist begrenzt

Bis heute lässt sich Alzheimer-Demenz nicht heilen. Im Fokus der Therapie steht daher, die Lebensqualität zu verbessern und ein Voranschreiten der Erkrankung zu verlangsamen. Es gibt Medikamente, die verhindern, dass Acetylcholin im Gehirn abgebaut wird. Wenn du Begleiterkrankungen hast, werden auch diese medikamentös behandelt. Darüber hinaus können Psycho, Musik-, Kunst- und Ergotherapie dir helfen, den Alltag so lange wie möglich selbst aktiv zu bestreiten.

Jede und jeder kann zudem selbst dazu beitragen, das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen. Und zwar mit einem gesunden Lebensstil.

2. Oxidativer Stress facht Demenz an

Die Mitochondrien sind die Kraftwerke unserer Zellen. Während der Energiebereitstellung fallen viele Sauerstoffradikale und Stickstoffradikale an. Bis zu einem gewissen Grad kann unser Körper diese neutralisieren. Demenz sorgt jedoch dafür, dass die Mitochondrien nicht mehr effektiv arbeiten.

Das Resultat: es fallen zu viele freie Radikale an, wodurch oxidativer Stress entsteht. Dieser fördert Entzündungen und greift die Nervenzellen an. Oxidativer Stress ist damit nicht nur eine Konsequenz von Demenz. Er facht die Krankheit auch weiter an.

Achte auf einen gesunden Lebensstil

Die gute Nachricht: Mit einem gesunden Lebensstil kannst du oxidativen Stress minimieren. Ein gutes Stressmanagement, wenig Alkohol, Rauchverzicht, Normalgewicht und regelmäßige Bewegung tragen dazu bei.

Arzt zeigt einen Apfel und ein Stethoskop

Einen großen Einfluss nimmt auch die Ernährung. Zwei natürliche Radikalfänger und Entzündungshemmer sind Antioxidantien und Omega-3-Fettsäuren– allen voran Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA).

Ein gesundes Gleichgewicht zwischen Omega-3- und 6-Fettsäuren

Sowohl Omega-3- als auch Omega-6-Fettsäuren sind wichtig für unseren Körper. Viele von uns nehmen jedoch zu viele Omega-6-Fettsäuren über die Ernährung auf. Sie stecken vor allem in Fertigprodukten, Pflanzenölen und Fleischwaren aus Massentierhaltung. Ein Überschuss an Omega-6-Fettsäuren fördert Entzündungsprozesse im Körper.

Um ein gesundes Gleichgewicht wiederherzustellen, ist es wichtig, dass du weniger Omega-6-Fettsäuren und mehr Omega-3-Fettsäuren zu dir nimmst. Unser Nahrungsergänzungsmittel mit DHA und EPA kann dir dabei helfen.

Ich bin wacher, vergesse nicht mehr so viel und kann mit Stress viel besser umgehen, was immer ein großes Problem für mich war.

Also ich merke es definitiv am Gedächtnis: kann mir Sachen merken, bei denen ich früher Probleme hatte und auch meine Erinnerung funktioniert wieder "schneller”.

3. MIND-Diät: Die optimale Demenz-Ernährung

Vor allem in einem frühen Stadium können Menschen mit Demenz den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. Ein wichtiger Baustein ist eine gesunde Ernährung. Die sogenannte MIND-Diät wurde speziell dafür entwickelt, das Voranschreiten von Demenzerkrankungen zu verlangsamen.

Das steckt hinter der MIND-Diät

Die MIND-Diät ist eine Mischung aus der Mittelmeer- und der DASH-Diät. Die DASH-Diät wurde ursprünglich dafür entwickelt, Bluthochdruck zu senken. Beide Ernährungsformen enthalten Lebensmittel, die sich positiv auf den Alterungsprozess des Gehirns auswirken können. Sie dienen als Grundlage für die MIND-Diät.

Brain diet

Es gibt mittlerweile eine ganze Reihe an Studien , die belegen, dass sich die MIND-Diät positiv auf den Verlauf von Demenz auswirkt. Sie kann sogar das Demenz- und ganz speziell das Alzheimer-Risiko minimieren.

Wir zeigen dir im nächsten Abschnitt, wie du die MIND-Diät umsetzen kannst.

Das 1x1 der Demenz-Ernährung

Die MIND-Diät ist eine pflanzenbasierte Ernährungsweise. Der Fokus liegt auf frischen, unverarbeiteten Lebensmitteln, die reich an Nährstoffen sind. Speziell Folsäure, Vitamin B6, B12 und E, sekundären Pflanzenstoffe und gesunde Fette können oxidativen Stress und Entzündungen reduzieren und so das Gehirn schützen.

Das solltest du bei Alzheimer essen und trinken:

  • Iss sechs oder mehr Portionen Salat und grünes Blattgemüse pro Woche. Etwa Grünkohl, Spinat, Chinakohl und Mangold. Sie sind eine gute Quelle für Folsäure und Vitamin B6.
  • Baue zudem jeden Tag mindestens eine Portion anderes Gemüse und Obst ein.
  • Ergänze deinen Speiseplan um Beeren – idealerweise zweimal pro Woche. Iss zum Beispiel zum Frühstück eine Handvoll Blaubeeren, Himbeere, Erdbeeren oder Brombeeren. Sie enthalten besonders viele Antioxidantien.
  • Auch eine kleine Menge Nüsse sollte an mindestens fünf Tagen die Woche auf dem Speiseplan stehen. Sie sind sehr gute Vitamin E-Lieferanten. Zudem sind sie reich an langkettigen Omega-3-Fettsäuren.
  • Vollkornprodukte enthalten unter anderem Vitamin B6 und Folsäure. Idealerweise isst du drei Portionen pro Tag. Zum Beispiel Haferflocken, Vollkornnudeln und Vollkornbrot.
  • Fettreicher Fisch ist die wertvollste Quelle für mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäuren. Er sollte mindestens einmal pro Woche auf dem Speiseplan stehen. Alternativ kannst du auf unsere Omega-3-Fettsäure Kapseln zurückgreifen.
  • Iss viermal pro Woche Hülsenfrüchte wie Bohnen, Linsen und Soja. Sie sind vor allem reich an B-Vitaminen – mit Ausnahme Vitamin B12. Es ist ausschließlich in tierischen Lebensmitteln zu finden.
  • Wenn du Fleisch isst, bevorzuge helle Fleischsorten wie Geflügel und Pute. Zwei Portionen pro Woche reichen aus.
  • Bereite deine Speisen mit hochwertigen pflanzlichen Ölen zu, wie Leinöl, Rapsöl, Walnussöl und extra natives Olivenöl. Letzteres enthält neben wertvollen Fettsäuren auch viele Polyphenole, also sekundäre Pflanzenstoffe.

Wichtig: Verwende kaltgepresste Öle nur für kalte Speisen oder zum Dünsten. Es verbrennt bei zu hohen Temperaturen.

Achte zudem darauf, ausreichend – mindestens 1,5 Liter pro Tag – zu trinken. Am besten sind Wasser und ungesüßte Tees. Bei vielen Demenzerkrankten schwindet jedoch das Durstgefühl. Ihnen fällt es dann leichter, süße Getränke zu sich zu nehmen. Saftschorlen im Verhältnis ein Teil Saft und drei Teile Wasser sind eine gute Alternative.

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Vitamin B12-Mangel kann Demenz fördern

Vitamin B12 ist an vielen wichtigen Stoffwechselprozessen beteiligt. Etwa die Blutbildung, Zellteilung oder Weiterleitung von Nervenimpulsen. Zudem wirkt es sich günstig auf oxidativen Stress aus. Das alleine macht Vitamin B12 bereits zu einem wichtigen Nährstoff für Alzheimer-Erkrankte.

Lebensmittel mit Vitamin B12

Zusätzlich zeigen Studien immer wieder, dass es einen Zusammenhang zwischen einem Vitamin B12-Mangel und einem erhöhten Alzheimer-Risiko gibt. Erst 2022 ist dazu eine Studie von der SRH Hochschule für Gesundheit und der Universität Saarland erschienen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler konnten anhand von Experimenten an Zellkulturen zeigen, dass Vitamin B12 einen günstigen Einfluss auf den sogenannten Plasmalogene-Spiegel hat.

Plasmalogene nehmen eine schützende Funktion ein. Sie hemmen die Bildung des Eiweißes Amyloid-β, das sich bei Alzheimer verstärkt im Gehirn anhäuft. Alzheimer-Betroffene weisen niedrige Werte von Plasmalogenen auf. Die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen raten Alzheimer-Betroffenen, den Vitamin B12-Spiegel überprüfen zu lassen. Stellt sich heraus, dass er zu niedrig ist, helfen Nahrungsergänzungsmittel wie unsere Vitamin-B12-Kapseln.

4. Meide diese Lebensmittel bei Demenz

Es gibt eine Reihe an Lebensmitteln, die Entzündungen fördern können. Iss sie gar nicht oder nur sehr selten. Zucker, gesättigte Fettsäuren und rotes Fleisch – insbesondere aus Massentierhaltung – fördern Entzündungen im Körper. Sie sind besonders reich in folgenden Lebensmitteln enthalten:

  • Rotes Fleisch
  • Butter, Margarine und fettreicher Käse
  • Süßes und salziges Gebäck
  • Süßigkeiten
  • Frittiertes Essen
  • Hochverarbeitete Lebensmittel und Fast Food
  • Zuckerhaltige Getränke, Alkohol

Eine großangelegte Studie aus Großbritannien zeigt ganz deutlich, dass der Konsum vieler hochverarbeiteter Lebensmittel das Demenzrisiko erhöht. Sie enthalten unter anderem mehr Zucker und Salz, gleichzeitig aber weniger Nährstoffe. Von 717.333 Personen entwickelten 518 innerhalb von zehn Jahren eine Demenzerkrankung. 287 litten unter einer Alzheimer-Demenz, 119 unter einer vaskulären Demenz.

Frau mit Apfel in der Hand lehnt Teller mit Donuts ab

Es zeigte sich zudem, dass das Demenzrisiko um 19 Prozent sinkt, wenn der Konsum hochverarbeiteter Lebensmittel um zehn Prozent abnimmt und um unverarbeitete oder wenig verarbeitete Lebensmittel ersetzt wird.

5. Weitere Ernährungstipps bei Demenz

Demenzerkrankungen verändern das Trinkverhalten und Hungergefühl. Das wiederum kann zu einer Mangelernährung führen, die sich negativ auf den Krankheitsverlauf auswirkt.

So kann sich das Essverhalten ändern

Einige Menschen mit Demenz essen vermehrt, andere haben gar keinen Hunger mehr oder erkennen den Sinn des Essens nichts mehr. Auch der Geschmackssinn verändert sich bei vielen. Saure Lebensmittel werden als unangenehm empfunden, süße bevorzugt. Letztendlich führt auch der Verlust von Alltagsfähigkeiten dazu, dass sich das Essverhalten verändert. Zudem spielt auch das Kochverhalten eine Rolle. Langes Garen von pflanzlichen Lebensmitteln mit viel Wasser reduziert den Gehalt an wertvollen Nährstoffen enorm. Das alles kann zu einer Mangelernährung führen.

Tipps: Das kannst du tun

  • Führe feste Essenszeiten ein. Sie geben dir über den Tag hinweg Orientierung.
  • Wähle farbenfrohe und gut duftende Gerichte. Sie fördern den Appetit.
  • Baue Gerichte in deinen Speiseplan, die du mit positiven Gefühlen verknüpfst.
  • Mache dir einen Wochenplan, was es wann zu essen gibt. Gehe zudem selbst (mit) einkaufen. Das steigert die Freude auf das Essen.
  • Bereite dein Essen schonend zu, damit möglichst viele Nährstoffe erhalten bleiben. Dazu gehört auch, Lebensmittel nicht zu scharf anzubraten. Dabei entstehen giftige Stoffe wie Acrylamid.
  • Halte an Gewohnheiten fest. Sie helfen dir, regelmäßig etwas zu essen.
  • Iss, wann immer möglich, in Gesellschaft. So förderst du die Lust am Essen.
  • Fülle deine Getränke zu Beginn des Tages in farbige Flaschen. Sie stechen direkt ins Auge und erinnern dich daran, etwas zu trinken. Zudem siehst du immer auf einen Blick, wie viel du bereits getrunken hast.

Fazit

Nebel im Kopf – so beschreiben viele das Gefühl, das mit Demenzerkrankungen einhergeht. Es gibt unterschiedliche Demenzformen, die häufigste ist die Alzheimer-Demenz. Alle Formen haben eines gemein: Die Nervenzellen im Gehirn werden zerstört, was mit einem Gedächtnisverlust einhergeht. Alltägliche Aufgaben fallen immer schwerer und Betroffene benötigen zunehmend Unterstützung.

Vielen macht die Diagnose Demenz große Angst. Denn die Krankheit ist nicht heilbar und schreitet voran. Die Vorstellung, irgendwann nicht mehr die Person zu sein, die man mal war, ist erschreckend. Doch du bist nicht machtlos. Mit der richtigen Therapie kannst du deine Lebensqualität so lange wie möglich erhalten. Dafür gibt es kein Patentrezept, die Behandlung ist individuell. Neben Medikamenten kommen beispielsweise auch Ergo-, Physio-, Kunst- und Musiktherapie infrage.

Es ist zudem wichtig, auf eine gesunde Ernährung zu achten. Die MIND-Diät wurde speziell für die Behandlung von Alzheimer-Demenz entwickelt. Dabei handelt es sich um eine pflanzenbetonte Ernährung. Sie enthält eine Reihe an Nährstoffen, die sich positiv auf die Gesundheit des Gehirns auswirken können. Sie sind entzündungshemmend und reduzieren oxidativen Stress. Ein wichtiger Nährstoff sind Omega-3-Fettsäuren.

Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass sich die MIND-Diät positiv auf den Verlauf von Demenz auswirkt. Je früher du mit der Ernährungsumstellung beginnst, umso effektiver sind die positiven Effekte.

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