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Kalte Hände und Füße: Vier Ursachen und was du tun kannst
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Kalte Hände und Füße: Vier Ursachen und was du tun kannst

Darum kannst du uns vertrauen

Sobald die Temperaturen etwas fallen, hast du ständig kalte Hände und Füße? Handschuhe hast du spätestens ab Oktober immer dabei und ohne Socken ins Bett geht gar nicht? Frieren dir sogar manchmal die Finger, obwohl du dich in warmen Räumen befindest?

Kalte Hände und Füße: Das Wichtigste in Kürze

  • Wenn es kalt ist, merken wir das zuerst an unseren Extremitäten: Hände und Füße kühlen ab, damit unsere Organe warm bleiben.
  • Die Gründe für kalte Hände und Füße sind vielfältig. Neben geringen Temperaturen können auch ernsthafte Erkrankungen dafür verantwortlich sein.
  • Einige Tipps können dir helfen, weniger anfällig für kalte Hände und Füße zu sein.

Wenn du ständig unter kalten Händen und Füßen leidest, kann das sehr unangenehm sein. Doch kalte Extremitäten sind keine Seltenheit, insbesondere Frauen sind häufiger davon betroffen. Die Ursachen für kalte Hände und Füße sind vielfältig.

Ein Grund für kalte Hände und Füße kann ein Nährstoffmangel sein. Vor allem Eisen und Magnesium spielen bei der Durchblutung deiner Gefäße eine wichtige Rolle. 

 

Erfahre hier, woran es liegen könnte, wenn deine Hände und Füße immer kalt sind und was du tun kannst, um endlich wieder warmzuwerden.

1. Wieso werden unsere Hände und Füße so schnell kalt?

Wenn es kalt ist, verengen sich unsere Blutgefäße. Dies passiert zuerst in den Gefäßen der äußersten Gliedmaßen (Extremitäten), also in unseren Fingern, Fingerspitzen und Zehen, aber auch in den Ohrläppchen oder der Nasenspitze. Diese Körperteile werden auch insgesamt weniger durchblutet und reagieren daher besonders schnell auf die Außentemperatur. Sie werden also besonders schnell kalt, wärmen sich aber auch schnell wieder auf. Sicher kennst du das teils sehr unangenehme oder schmerzhafte Prickeln, wenn das Blut zurück in deine Finger schießt.

Dazu kommt, dass die Haut an den Händen und Füßen sehr dünn ist und die wärmende Fettschicht fehlt. Dies ist vor allem bei Frauen der Fall, daher leiden sie insgesamt häufiger unter kalten Händen und Füßen als Männer.

2. Vier Gründe für kalte Hände und Füße

Wenn Hände und Füße ständig kalt sind, können verschiedene Ursachen dahinterstecken:

Grund 1 für kalte Hände und Füße: Kälte von außen

Besonders anfällig für kalte Hände und Füße sind wir natürlich, wenn unsere Umgebungstemperatur niedrig ist. Bei einigen Menschen liegt die Toleranzgrenze höher, andere bekommen auch schon bei höheren Temperaturen frierende Hände.

Besonders bei Nässe oder wenn wir schwitzen werden die Hände schnell kalt. Durch die Verdunstungskälte auf der Haut ziehen sich die Blutgefäße mehr zusammen.

Grund 2 für kalte Hände und Füße: Der Lebensstil

Einige deiner Lebensgewohnheiten können einen Einfluss auf die Durchblutung deiner Hände, die Beschaffenheit der Blutgefäße sowie dein Herz-Kreislauf-System haben. Dazu gehören beispielsweise

  • Rauchen
  • Einseitige Ernährung
  • Bewegungsmangel
  • Stress
  • Alkoholkonsum
  • zu wenig Schlaf

Grund 3 für kalte Hände und Füße: Durchblutungsstörungen

Werden deine Hände und Füße zu wenig durchblutet, führt das dazu, dass sie häufig kalt sind. Eine mögliche Ursache kann sein, dass du einen sehr niedrigen Blutdruck hast. Aber auch eine Schilddrüsenunterfunktion, Thrombosen, die Einnahme bestimmter Medikamente oder Verletzungen der Haut können die Durchblutung beeinträchtigen.

Grund 4 für kalte Hände und Füße: Erkrankungen

Einige Erkrankungen können daran Schuld sein, dass deine Durchblutung gestört wird. Zu den häufigsten gehören

  • Entzündungskrankheiten (z.B. Rheuma)
  • Erkrankungen des Bindegewebes
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Raynaud-Syndrom
  • Psychische Erkrankungen (z.B. Depressionen, Angst- oder Essstörungen)

3. Vier Tipps gegen kalte Hände und Füße

Wenn du immer wieder frierende Hände und Füße hast, kann das auf Dauer sehr unangenehm sein. Zum Glück gibt es einige Tricks, wie du dem entgegenwirken kannst.

Tipp 1 gegen kalte Hände und Füße: Halte dich warm

Was banal klingen mag, ist eine der effektivsten Maßnahmen gegen die Kälte in Händen und Füßen. Versuche, einem Wärmeverlust vorzubeugen, indem du die richtige Kleidung trägst. Gerade bei kühlem Wetter oder wenn du viel sitzt, kann die ein oder andere Extraschicht viel ausmachen.

Packe dir für den Fall der Fälle stets ein Paar Handschuhe oder dicke Socken ein. Auch kleine Heizkissen für unterwegs oder eine Wärmflasche können bei kalten Händen Abhilfe schaffen. Für die Wärme von innen kann ein heißer Tee sorgen, an dem du auch gleichzeitig deine Hände aufwärmen kannst.

Tipp 2 gegen kalte Hände und Füße: Erhöhe die Kalorienzufuhr

Im Winter braucht der Körper deutlich mehr Energie, um unsere Körpertemperatur von 37 Grad aufrechtzuerhalten. Wenn du zu wenig isst, hast du schlichtweg zu wenig Kalorien, als dass dein Körper sie für die Wärmeregulierung verschwenden kann. Er reguliert dann die Körperwärme herunter, um die Energie für andere Körperfunktionen einzusparen.

Es ist daher wichtig, dass du ausreichend isst und mit der Ernährung auch alle 47 lebensnotwendigen Bausteine zu dir nimmst. Wenn du mehr darüber wissen möchtest, melde dich hier für die kostenfreie 4-teilige Videoserie mit Coach Patric Heizmann an.

Tipp 3 gegen kalte Hände und Füße: Ernähre dich gesund

Damit dein Körper alle Funktionen ordnungsgemäß ausführen kann, musst du ihm wichtige Nährstoffe über die Ernährung zuführen. Das gilt auch für die Regulierung der Körpertemperatur.

Besonders bei der Umwandlung von Eiweiß aus der Nahrung in Energie wird viel Wärme im Körper erzeugt. Versuche daher, in jede Mahlzeit eine hochwertige Eiweißquelle, wie Nüsse, Linsen oder Eier einzubauen. Ein Eiweißshake kann dich zwischen den Mahlzeiten mit einer guten Extraportion Eiweiß versorgen.

Vermeide es außerdem, zu viel Zucker zu essen. Wenn dein Blutzuckerspiegel zu stark schwankt, weil du viele Kohlenhydrate aus Weizen oder Zucker isst, fehlen dir auf einen Schlag Kalorien, die der Körper zur Wärmeerzeugung verbrennen könnte.

Achte auch darauf, ausreichend Vitalstoffe zu dir zu nehmen. So ist Eisen daran beteiligt, Sauerstoff zu den Zellen zu transportieren. Ist dieser Transport durch einen Eisenmangel gestört, leidet darunter auch unser Temperaturempfinden. Eine regelmäßige Aufnahme von Eisen über die Ernährung oder durch Nahrungsergänzungen ist hier wichtig.

Auch Magnesium kann bei kalten Händen und Füßen helfen, da es für eine Entspannung der Gefäßwände sorgt.

Tipp 4 gegen kalte Hände und Füße: Bewege dich mehr

Wer sich viel bewegt, treibt seinen Kreislauf an und fördert die Durchblutung im ganzen Körper. Eine höhere Muskelmasse sorgt überdies dafür, dass wir weniger frieren.

Gut geeignet sind regelmäßige Spaziergänge und Fahrradtouren, Sportarten wie Yoga oder auch schweißtreibende Trainingseinheiten.

Du möchtest deine Durchblutung noch mehr in Schwung bringen? Dann probiere es doch mal mit Wechselduschen.

4. Unser Fazit zum Thema kalte Hände und Füße

Es kann sehr störend sein, wenn deine Hände und Füße ständig frösteln. Mit der richtigen Kleidung, einer gesunden Ernährung und ausreichend Bewegung kannst du dem Frieren Abhilfe schaffen. Sollten sich deine Beschwerden trotz dieser Maßnahmen nicht bessern, suche lieber einen Arzt auf. Hinter deinen frierenden Händen könnte auch eine Durchblutungsstörung oder eine ernsthafte Krankheit stecken.

Kalte Hände und Füße können auch ein Anzeichen für einen Mangel an wichtigen Vitalstoffen sein. Besonders Eisen und Magnesium können die Durchblutung deiner Gefäße unterstützen.

5. Häufige Fragen zum Thema kalte Hände und Füße



Zu den möglichen Ursachen für kalte Finger, Hände und Füße gehören neben niedrigen Temperaturen auch eine schlechte Durchblutung, ein Nährstoffmangel oder Erkrankungen, wie Funktionsstörungen der Schilddrüse, das Raynaud-Syndrom oder psychische Krankheiten. 
Kalte Hände und Füße lassen sich in vielen Fällen mit einigen einfachen Verhaltensweisen in den Griff bekommen, wie zum Beispiel mehr Bewegung und eine gesunde Ernährung. Sollten diese nicht helfen, ist es empfehlenswert, ärztlichen Rat zu suchen. Hinter ständig kalten Händen und Füßen könnte nämlich auch eine ernsthafte Krankheit stecken.
Das Raynaud-Syndrom ist davon gekennzeichnet, dass einzelne Finger oder Zehen blass werden, ggf. auch schmerzen oder taub werden. Als Ursache des Raynaud-Syndroms wird eine nervliche Fehlsteuerung vermutet.

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