Frau fächelt sich Luft zu und tupft sich Stirn mit Taschentuch ab

Hitzewallungen - Diese Hausmittel helfen dir, sie in den Griff zu bekommen 

Letzte Nacht musstest du dreimal raus, um deine klitschnassen Schlafsachen zu wechseln. Am nächsten Tag bist du vom ständigen Aufwachen müde und erschöpft. Aber dabei bleibt es nicht - schon bemerkst du wieder dieses heiße Gefühl in deiner Brust, das sich langsam wie eine Welle in deinem ganzen Körper ausbreitet. Schweißperlen treten dir auf die Stirn und du weißt genau: zwei Minuten später wird es mal wieder Zeit für ein neues Oberteil.

Hitzewallungen und damit einhergehende Schweißausbrüche können viele Ursachen haben und die Betroffenen stark in ihrer Lebensqualität einschränken. Die Beschwerden sorgen nicht nur für schlechten Schlaf und ein negatives Körpergefühl - starkes Schwitzen in der Öffentlichkeit kann durchaus zu einem sehr schambehafteten Problem werden.

Hier erfährst du, mit welchen Hausmitteln du am besten gegen Hitzewallungen vorgehen kannst und durch welche Verhaltensweisen sie etwas erträglicher werden. Wir erklären dir außerdem, welche Ursachen Hitzewallungen zugrunde liegen können und bei welchen Anzeichen du lieber einen Arzt aufsuchen solltest.

Du leidest unter hormonbedingten Hitzewallungen? Unser Meno-Komplex kann durch optimal abgestimmte Wirkstoffe helfen, deine Beschwerden der Wechseljahre zu lindern.

1. Was hilft gegen Hitzewallungen?

Liegt die Ursache für deine Beschwerden in einer Störung des Hormonhaushaltes, kann der Arzt eine Behandlung durch eine sogenannte Hormonersatztherapie verschreiben. Daneben gibt es aber auch einige Mittel und Verhaltensweisen, die dir dabei helfen können, lästige Hitzewallungen und ihre Begleiterscheinungen zu lindern und erträglicher zu machen.

Pflanzliche Helfer bei Hitzewallungen in den Wechseljahren

Hitzewallungen sind eine der ganz typischen Beschwerden in den Wechseljahren. Eine US-Studie1 ermittelte, dass etwa 60-80 % der Frauen in den Wechseljahren darunter leiden.

Der Auslöser für wechseljahresbedingte Hitzeschübe ist eine starke hormonelle Umstellung im weiblichen Körper: Es werden weniger Östrogen und Progesteron in den Eierstöcken produziert.

Eine gute Unterstützung gegen Hitzewallungen in den Wechseljahren können pflanzliche Wirkstoffe sein. Diese bekommst du entweder in Form von Präparaten in der Apotheke oder du kannst dir aus den Kräutern einen Tee kochen:

  • Salbei: Studien2 zeigten die Wirksamkeit gegen Hitzewallungen und Schweißausbrüche
  • Traubensilberkerze: Pflanzenöstrogene können bei starkem Schweiß, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen helfen
  • Rotklee: Untersuchungen3 zeigten, dass enthaltene Isoflavone gegen Hitzewallungen und nächtlichen Schweiß helfen können
  • Granatapfel: führte in Studien4 zu einer leichten Reduktion von Hitzewallungen
  • Johanniskraut: wird bei Hitzewallungen und depressiven Verstimmungen eingesetzt
  • Frauenmantel: ein Tee daraus kann Schweißausbrüchen vorbeugen

Du bist noch auf der Suche nach einem Begleiter durch die Wechseljahre? Unser Meno-Komplex kombiniert die richtigen Wirkstoffe, um deinen Körper aktiv zu unterstützen. Begleitsymptome wie Abgeschlagenheit oder Stimmungsschwankungen können durch die Vitamine B6 und C sowie Eisen gemindert werden. Pflanzliche Extrakte aus Hopfen, Yamswurzel, Schafgarbe und Mönchspfeffer helfen, den sinkenden Östrogenspiegel auszubalancieren und lästige Beschwerden wie Hitzewallungen und Schweißausbrüche zu lindern.

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Deinen Kreislauf in Schwung bringen

Auch wenn dir angesichts deiner ständigen Hitzewallungen kaum nach noch mehr Schwitzen zumute sein mag, kann dies tatsächlich dagegen helfen.

Eine gute Möglichkeit ist es, mehr Bewegung in deinen Alltag zu integrieren. Durch die Anstrengung wird dein Blutdruck stabilisiert sowie dein Herz, die Blutgefäße und deine Muskulatur gestärkt.

Regelmäßiger Sport hilft außerdem dabei, überflüssigen Pfunden den Kampf anzusagen. Am besten geeignet sind lange Spaziergänge und Wanderungen, Nordic Walking, Radfahren oder Schwimmen.

Mit einem Gang in die Sauna sowie regelmäßigen Wechselduschen kannst du dein Herz-Kreislauf-System ebenfalls stärken und zusätzliche Schweißausbrüche am Tag reduzieren.

Die richtige Kleidung wählen

Kleidest du dich nach dem Zwiebelschalenprinzip mit mehreren Kleidungsschichten, kannst du dich ganz einfach je nach Temperaturempfinden an- oder ausziehen. Achte auf möglichst atmungsaktive und natürliche Stoffe, wie Baumwolle oder Leinen. Wenn du dir stets ein Ersatz-Oberteil zum Wechseln in deine Tasche packst, bist du unterwegs gegen spontane Schweißausbrüche gut gewappnet.

Für mehr Entspannung sorgen

Stress kann eine verstärkende Wirkung auf die Entstehung von Hitzewallungen haben. Gezielte Entspannung kannst du mithilfe von Yoga, Meditation oder autogenem Training in deinen Alltag einbauen.

Befindest du dich gerade in den Wechseljahren, kann dir auch eine positive Einstellung gegenüber deinen körperlichen Veränderungen helfen.

Deine Ernährung anpassen

Eine ausgewogene und leichte Kost liefert dir wertvolle Nährstoffe und kann dabei helfen, Körpergewicht zu reduzieren. Studien5 zufolge kann eine Gewichtsabnahme im Rahmen einer gesunden Ernährung dazu beitragen, Hitzewallungen und nächtliche Schweißausbrüche zu reduzieren.

Auf deinen Speiseplan gehören idealerweise viel frisches Obst, Gemüse und Kräuter, ebenso wie Vollkornprodukte. Gute Fettquellen sind Raps-, Oliven- und Leinöl, da sie reich an Omega-3-Fettsäuren sind. Eher vermeiden solltest du hingegen rotes Fleisch und Wurstwaren. Neigst du häufig zu Schweißausbrüchen, achte außerdem darauf, täglich mindestens 2 Liter Wasser oder andere, am besten ungesüßte Getränke zu trinken, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen.

Bestimmte Lebensmittel können Hitzewallungen und häufiges Schwitzen begünstigen, weswegen du sie lieber nur in Maßen genießen oder sogar ganz vermeiden solltest:

  • Alkohol
  • Nikotin
  • Kaffee
  • Milchprodukte
  • Scharfe Gewürze
  • Zucker

Ob und welche Nahrungsmittel die Beschwerden verschlimmern, ist von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich. Ein Ernährungstagebuch kann hilfreich dabei sein, deine ganz persönlichen Auslöser für vermehrte Hitzewallungen herauszufinden.

Für Abkühlung sorgen

Das Angenehmste bei akuter Hitze ist zweifelsohne eine erfrischende Abkühlung. Lege, wenn möglich, eine Schicht deiner Kleidung ab und lasse dir kaltes Wasser über die Handgelenke laufen. Auch ein Gang an die frische Luft kann angenehm sein. Ebenso kann ein kühles Getränk (aber nicht eiskalt) oder das Lutschen an einem Eiswürfel Abhilfe bei der nächsten Hitzewelle schaffen.

Das hilft bei nächtlichem Schwitzen

Gerade nachts können Hitzewallungen sehr unangenehm sein und dich in deiner Schlafqualität stark beeinträchtigen. Befolgst du jedoch einige grundlegende Tipps, bist du bestens gegen nächtliches Schwitzen gewappnet:

  • Schlafe bei offenem oder gekipptem Fenster: Die frische Luft sorgt für angenehme Abkühlung.
  • Die optimale Temperatur für dein Schlafzimmer beträgt zwischen 16 und 18 Grad Celsius.
  • Lege dir frische Schlafsachen neben deinem Bett bereit, damit du dich nach einer nächtlichen Schweißattacke schnell umziehen kannst.
  • Ein großes Handtuch zum Unterlegen lässt sich schneller wechseln als ein Bettlaken und verhindert ein nasses Bett.
  • Ein kühles/ feuchtes Handtuch auf den Beinen kann das Hitzeempfinden regulieren
  • Lerne Entspannungstechniken, um nach einem nächtlichen Schweißausbruch schnell wieder einschlafen zu können.

2. Was passiert bei Hitzewallungen?

Eine Hitzewallung entsteht sozusagen durch eine Fehlermeldung im Gehirn. Dieses erhält die Information, dass unsere Körpertemperatur zu hoch sei - was natürlich gar nicht stimmt. Um dem entgegenzuwirken, weiten sich ganz schlagartig unsere Blutgefäße in der Haut. Die Durchblutung wird dadurch verstärkt und es kommt zu den typischen Symptomen einer Hitzewallung.

3. So machen sich Hitzewallungen bemerkbar

Hitzewallungen kommen meist plötzlich und ohne Vorwarnung. Sie rollen wie eine heiße Welle durch deinen Körper. Dabei beginnen sie häufig im Bereich der Brust und breiten sich über die Arme bis zu den Händen aus.

Während der Hitzeattacken können auch noch weitere Symptome auftreten:

  • Hautrötungen
  • Herzklopfen oder Herzrasen
  • Schwindelgefühle
  • Druckgefühl im Kopf
  • Übelkeit
  • Kribbelnde Körperteile
  • Schweißausbrüche am ganzen Körper oder an einzelnen Körperstellen

Hitzewallungen können entweder nur ganz kurz auftreten oder bis zu 3 Minuten anhalten. 

Ist eine Hitzewelle vorbei, überkommt viele Betroffene durch die Abkühlung ihres Schweißes auf der Haut ein leichtes Frösteln. Auch Erschöpfung und Müdigkeit sind häufige Folgen einer Schweißattacke. 

4. Auslöser für Hitzewallungen

Hitzewallungen gehören zu den häufigsten Beschwerden, mit denen eine Frau in den Wechseljahren zu kämpfen hat. Ursache dafür ist eine Veränderung der körpereigenen Hormone. Nach der Menopause produziert der weibliche Körper weniger Östrogen, was zur Fehlregulierung der Körpertemperatur sowie zum Anstieg von Stresshormonen führen kann. Bei Frauen kann die erhöhte Stoffwechselaktivität während einer Schwangerschaft oder während der Periode ebenfalls zu Hitzewallungen führen.

Doch auch Männer können unter altersbedingten Umstellungen im Hormonhaushalt und damit einhergehenden Hitzewallungen leiden. Hier liegt der Auslöser im Absinken des Testosteronspiegels.

Daneben gibt es jedoch auch andere Ursachen, die ganz unabhängig von Geschlecht und Alter zu Hitzewallungen führen können:

  • Bewegungsmangel
  • Übergewicht
  • Rauchen
  • Bestimmte Lebensmittel (z.B. Alkohol, Kaffee, stark gewürztes oder scharfes Essen)
  • Einnahme bestimmter Medikamente
  • Stress, Aufregung und Nervosität
  • Krankheiten (z.B. Schilddrüsenüberfunktion, Diabetes, Allergien, Krebs)

5. Wann solltest du wegen Hitzewallungen zum Arzt?

Leidest du unter sehr starken Hitzewallungen und fühlst dich dadurch in deiner Lebensqualität eingeschränkt, ist es ratsam, dies mit einem Arzt zu besprechen. Dasselbe gilt auch, wenn du zusätzlich eine Gewichtszunahme, ungewohnte Stimmungsschwankungen oder andere Einschränkungen deiner Gesundheit an dir bemerkst und die Wechseljahre als Ursache dafür ausschließen kannst.

In einem Gespräch wird der Arzt zunächst herausfinden, welche Auslöser für deine Beschwerden infrage kommen oder ob eine Krankheit zugrunde liegt. Je nach Verdacht können sich im nächsten Schritt gynäkologische Untersuchungen, Bluttests, Allergietests, eine Darmspiegelung oder eine Hormontherapie anschließen. 

Fazit

Hitzewallungen mit ihren begleitenden Symptomen betreffen häufig Frauen in den Wechseljahren. Doch sie können genauso bei Männern auftreten sowie zahlreiche andere Ursachen haben. 

Mit der richtigen Ernährung, ausreichend Bewegung sowie kreislauf-aktivierenden Maßnahmen kannst du das Auftreten häufiger Hitzewallungen etwas vermindern. Einige Verhaltensweisen können außerdem dazu beitragen, Schweißausbrüche erträglicher zu machen und wieder mehr Lebensqualität zurückzugewinnen.

Deine Beschwerden kommen dadurch, dass du dich gerade in den Wechseljahren befindest? Dann probiere unseren Meno-Komplex mit pflanzlichen Wirkstoffen aus. 

  • 1
    Vasomotor Symptoms and Menopause: Findings from the Study of Women’s Health Across the Nation
  • 2
    First time proof of sage's tolerability and efficacy in menopausal women with hot flushes
  • 3
    Red clover isoflavones and menopausal health
  • 4
    Pomegranate seed oil in women with menopausal symptoms: a prospective randomized, placebo-controlled, double-blinded trial
  • 5
    Effects of a dietary intervention and weight change on vasomotor symptoms in the Women’s Health Initiative

Die dargestellten Informationen dienen ausschließlich für den Informationsgebrauch und haben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie stellen keine medizinische Beratung dar und dürfen nicht als Aufforderung einer bestimmten (Nicht-) Behandlung einer Krankheit verstanden werden.

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