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Immunsystem

Wie entstehen Gallensteine und wie kannst du sie behandeln?

Geschrieben von VitaMoment Team
Aktualisiert am

Vermutlich hast du schon von Gallensteinen gehört. Genau wie von den Schmerzen, die mit diesen verbunden sind. Aber was sind eigentlich Gallensteine, wie entstehen sie und woran erkennst du, dass du vielleicht selbst welche haben könntest?

Genau darum – und um die Behandlung – geht es im Folgenden. In der medizinischen Fachsprache nennt man Gallensteine übrigens Cholelithiasis.

Wie entstehen Gallensteine?

Jeder zehnte Mensch in Europa hat mit Gallensteinen zu kämpfen. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Aber woher kommen Gallensteine eigentlich?

Erst einmal ist es wichtig zu verstehen, dass grundsätzlich jeder Körper eine Gallenblase besitzt – außer diese wurde operativ entfernt. In deiner Leber werden täglich circa 700 ml Galle produziert und dann zwischen den Mahlzeiten in der Gallenblase gespeichert.

Hat der Körper keine Gallenblase mehr, kann es zu Verdauungsschwierigkeiten kommen. Das passiert besonders dann, wenn fettige Mahlzeiten eingenommen werden. Der Zusammenhang kommt daher, dass die Gallenblase die Gallenflüssigkeit nicht nur speichert, sondern auch bei fettiger Nahrung Teile in den Zwölffingerdarm transportiert. Dort findet dann der nötige Verdauungsvorgang des Fettes statt. Außerdem fungiert die Gallenblase auch um Abfallprodukte aus der Leber über den Darm loszuwerden.

Jetzt, wo du die Grundinformationen zur Gallenblase kennst, weißt du also, dass du Gallenflüssigkeit im Körper hast. Wenn sich diese Gallenflüssigkeit verändert, dann kann es passieren, dass die Bestandteile, die schwerer zu lösen sind (wie zum Beispiel Cholesterin), sich ausflocken. Wenn das passiert, dann entstehen erst einmal kleine Kristalle. Mit der Zeit können diese wachsen und werden so zu Gallensteinen.

Was sind mögliche Ursachen für Gallensteine?

Es gibt sehr viele unterschiedliche Gründe, die zu Gallensteinen führen können. Gewisse Faktoren erhöhen das Gallenstein-Risiko. Die Hauptgründe lassen sich mit der 6-F-Regel zusammenfassen, die wie folgt aussieht:

  • female (Frauen sind häufiger betroffen)
  • fat (Übergewichtige Personen sind Risikogruppen für Gallensteine)
  • fertile (fruchtbare Frauen, die schon mehrere Kinder zur Welt gebracht haben sind ebenfalls eine Risikogruppe)
  • forty (Personen, die über 40 Jahre alt sind)
  • fair (Personen mit hellen Haaren)
  • family (Es kann eine familiäre Veranlagung für Gallensteine bestehen)

Je mehr dieser F’s auf dich zutreffen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass du zu einer Gallenstein-Risikogruppe gehörst und anfälliger für die lästigen Steinchen bist.

Abgesehen davon sind schwangere Frauen auch häufiger von Gallensteinen betroffen, genau wie Menschen, die sich sehr cholesterinreich und dafür ballaststoffarm ernähren. Auch die Einnahme von weiblichen Geschlechtshormonen vergünstigt leider die Entstehung von Gallensteinen.

Teilweise sind aber auch Krankheiten verantwortlich für die Steine. Dazu gehören Erkrankungen der Leber, Infektionen der Gallenwege, Blutarmut und Krankheiten, die eine Einnahme von Antibiotika erfordern, denn die Medikamente können ebenfalls Gallensteine begünstigen.

Wie du siehst, gibt es wirklich unfassbar viele verschiedene Faktoren, die eine Rolle bei der Entstehung von Gallensteinen spielen können. Hier sind nochmal einige dieser Faktoren für dich aufgezählt:

  • zu viel Alkohol
  • eine ungesunde Ernährung
  • Übergewicht
  • bestimmte Krankheitsbilder, wie das metabolische Syndrom, Leberzirrhose, Infekte und Morbus Crohn 
  • die Einnahme von Antibiotika
  • die Einnahme von weiblichen Geschlechtshormonen

Wie kannst du die Symptome für Gallensteine erkennen?

Tatsächlich leben circa 75% der betroffenen Menschen mit Gallensteinen und erleben absolut keine Symptome. Die Gallensteine werden dann nur durch Zufall bei anderen Untersuchungen entdeckt. Im Gegensatz zu symptomatischen Gallensteinen sind das stumme Gallensteine, die keine Symptome hervorrufen.

Anders sieht es dann bei der symptomatischen Variante aus. Übrigens hat das mit der Größe der Gallensteine zu tun. Kleine Gallensteine, die etwa groß wie Kirschen sind, lösen meist keine Symptome aus. Anders sieht es dann bei Hühnerei-großen Gallensteinen aus. Bei großen Gallensteinen ist die Chance nämlich wesentlich höher, dass diese den Abfluss der Galle über kurz oder lang versperren, was zu Schmerzen und Entzündungen führen kann.

Sie können folgende Symptome hervorrufen:

  • Schmerzen im oberen Bereich des Bauches (Gallenschmerzen)
  • ein Gefühl von Völle
  • einen unangenehmen Druck
  • Blähungen
  • häufiges Aufstoßen

Diese Art von Symptomen treten oft nach dem Essen auf, wenn es sich um eine fettige Mahlzeit handelt.

Gallenkoliken sind ein weiteres Symptom und zeichnen sich durch folgende Merkmale aus:

  • sehr starke Schmerzen, die von Krämpfen begleitet werden und besonders im Oberbauch auftreten
  • Schmerzen in der rechten Schulterregion
  • Übelkeit bis hin zu Erbrechen
  • Schweißausbrüche

Zu Gallenkoliken kommt es, wenn die Steine die Gallenblase und dessen Ein- oder Ausgang blockieren. Diese Arten von Koliken werden durch eine ungesunde Ernährung und/oder Stress ausgelöst.

Die Symptome können zwischen 15 Minuten und sogar drei Tagen anhalten. Aber auch, wenn die Schmerzen vorbei sind, ist ohne Behandlung die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass sich so eine Kolik wiederholt. Wird der Gallenweg durch Gallensteine verschlossen, kann es außerdem zu einer Gelbsucht kommen.

Abgesehen davon, kann Fett vom Körper nicht mehr verdaut werden, was im Stuhl erkannt werden kann (dieser wird dann zu einem gelb-breiigen Fettstuhl) und kann dir so schnell zeigen, dass in deinem Körper bestimmte Prozesse gerade nicht richtig funktionieren.

Wie kannst du Gallensteine behandeln?

Mit Gallenschmerzen ist nicht zu spaßen, deswegen fragst du dich bestimmt jetzt: Wie lassen sich die lästigen Steine behandeln und loswerden?

Um die Gallensteine festzustellen, muss sich die betroffene Person erst einmal einer gründlichen Untersuchung unterziehen, zu der auch Fragen zur gesundheitlichen Vorgeschichte gehören. Eine Untersuchung mit einem Ultraschallgerät – also eine Sonografie – gehört auch immer dazu, damit der behandelnde Arzt, die Steine schwarz auf weiß zu sehen bekommt. Das Ultraschallgerät erkennt die Steine ab einer Größe von circa 5 mm. Leider können die Gallensteine bei einer einfachen Sonografie nicht immer zuverlässig entdeckt werden, sodass eine Ultraschallbehandlung eventuell von innen gemacht werden muss. Eine Endosonographie also. Auch eine Untersuchung des Blutes bleibt nicht aus.

Wenn die Gallensteine dann entdeckt wurden, dann gibt es je nach Größe und Beschwerden der Steine unterschiedliche Behandlungsmethoden. Sind die Steine und die Beschwerden sehr klein, müssen diese nicht immer entfernt werden. Sollte es zu einer Entfernung kommen, so wird diese in einem Großteil der Fälle operativ vorgenommen. Häufig wird dabei auch die ganze Gallenblase entfernt. Dafür gibt es verschiedene Methoden, wie die Bauchspiegelung oder eine Entnahme durch die Gallenblase. Welche Methode in deinem persönlichen Fall die beste ist, wird dein behandelnder Arzt mit dir besprechen.

Sollten dein Arzt und du entscheiden, die Gallensteine nicht zu entfernen, so kannst du, mit deiner Ernährung daran arbeiten, den Symptomen vorzubeugen.

Lassen sich Gallensteine durch die Ernährung vorbeugen oder behandeln?

Ernährung spielt im Zusammenhang mit Gallensteinen eine enorm wichtige Rolle. Ernährst du dich ungesund, steigerst du das Risiko, dass sich Gallensteine in deinem Körper bilden. Hier sind vor allem raffinierte Kohlenhydrate und ungesunde Fette in Kombination mit wenig Ballaststoffen gefährlich. Eine Balance ist gerade in der Ernährung wichtig.

Mit der richtigen Ernährung kannst du sowohl der Bildung von Gallensteinen, als auch Symptome deiner schon gebildeten Gallensteine vorbeugen – und so Gallenschmerzen präventiv entgegenwirken! Im Kontrast zu den sechs F’s sind eine schnelle Gewichtsabnahme und eine kalorienarme Ernährung Möglichkeiten zur Reduktion deines Risikos für Gallensteine. Eine ausgewogene Ernährung ist also das A und O.

Kaffee-Liebhaber werden sich jetzt freuen: Kaffee senkt das Risiko von Gallensteinen! Ebenso Knoblauch und Kurkuma. Achte außerdem darauf, dass dein Körper ausreichend mit Omega-3-Fettsäuren ausgestattet wird. Eine Möglichkeit hierfür stellen unsere Omega-3-Kapseln dar, die deinen Omega-3-Fettsäuren-Haushalt in Schach halten können.

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Außerdem ist es wichtig, dass du dafür sorgst, dass dein Körper ausreichend fettlösliche Vitamine bekommt. Dazu zählen Vitamin A, D, E und K. Diese sind wichtig, da durch Gallensteine die Aufnahmefähigkeit deines Darmes beeinträchtigt wird. Vitamin D kannst du zum Beispiel ganz einfach durch unsere Vitamin-D3-Kapseln einnehmen.

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Abgesehen davon ist eine Vitamin-C-Supplementierung gut, um die Gefahr der Gallensteinbildung generell zu senken. Dein Körper braucht Vitamin C, damit er Cholesterin zu Gallensäure abbauen kann. Hast du nicht genug Vitamin C in deinem Körper, dann kann es dazu kommen, dass die Cholesterinkonzentration in der Gallenflüssigkeit sich erhöht – was ein Risiko für Gallensteinbildung darstellt.

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Viele Menschen leiden auch an einem Magnesiummangel, auch das kann leider das Gallenstein-Risiko erhöhen. Das liegt daran, dass die LDL-Cholesterin-Werte dadurch steigen. Einen Magnesiummangel kannst du mit der Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels bekämpfen. Dazu bietet sich das VitaMoment Magnesiumcitrat-Pulver an. Das Magnesiumcitrat kann deinem Magnesium-Haushalt wieder ordentlich auf die Sprünge helfen!

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Alles nochmal zusammengefasst

Wie du jetzt gelernt hast: Gallensteine bedeuten nicht deinen Untergang. Mit der richtigen Ernährung kannst du Symptomen vorbeugen und sogar die Bildung von neuen oder Gallensteinen generell entgegenwirken. Falls dennoch Symptome auftreten, gibt es ausreichend Behandlungsmethoden.

Da du auch die 6-F-Risikofaktoren kennst, kannst du darauf achten, dich gesund und ausgewogen zu ernähren. Damit dein Körper mit ausreichend Vitaminen und Fettsäuren versorgt wird, kannst du außerdem zu den entsprechenden Nahrungsergänzungsmitteln greifen, die dir dabei helfen können, deinen Körper bei seinen täglichen Prozessen positiv zu unterstützen.