20 Alternativen zu Weizenmehl, die du unbedingt kennen solltest
Möchtest du Weizenmehl beim Backen ersetzen oder einfach mal etwas Neues ausprobieren? In diesem Artikel verraten wir dir die besten Weizenmehl-Alternativen, wie sie sich geschmacklich unterscheiden und wie du sie in deiner Backstube am besten einsetzen kannst.
So ersetzt du Weizenmehl: die 20 besten Mehl-Alternativen:
1. Weizenmehl-Alternative: Backprotein
Wenn du Weizenmehl in deinen Rezepten ersetzen und deinen Backwaren gleichzeitig mehr Protein verleihen möchtest, probiere doch mal unser VitaMoment Backprotein. Das Eiweißpulver eignet sich als Ersatz für bis zu 50 Prozent des normalen Mehlanteils. Es ähnelt vom Geschmack normalem Weizenmehl und lässt sich vielseitig in süßen und herzhaften Rezepten einsetzen.
Ich habe ca die Hälfte Mehl durch Bachprotein ersetzt.Der Teig wird etwas kompakter aber gut und schmeckt. Ich werde es regelmäßig einsetzen,um den Sonntagskuchen eiweißreicher zu gestalten.
Lässt sich gut verarbeiten und ist gut kombinierbar. Es schmeckt auch gut.
2. Weizenmehl-Alternative: Dinkelmehl
Dinkel ist die heutige Urform des Weizens und kann dieses beim Backen nahezu 1:1 ersetzen. Im Gegensatz zum Weizenmehl punktet es jedoch mit einer höheren Nährstoffdichte: Es enthält alle acht essentiellen Aminosäuren, viele Mineralstoffe und ist reich an Protein. Durch sein kräftig-nussiges Aroma eignet sich Dinkelmehl sowohl für süße als auch herzhafte Backwaren.
Für die volle Bandbreite an Nährstoffen wähle Dinkel am besten als Vollkornmehl.
3. Weizenmehl-Alternative: Hafermehl
Hafermehl ist reich an Magnesium und Zink sowie den Vitaminen B1, B6, Biotin und Folsäure. Du kannst Hafermehl ganz einfach selbst zu Hause herstellen. Du brauchst dafür lediglich Haferflocken und einen Mixer, um diese kleinzumahlen. Dann kannst du es im gleichen Verhältnis wie Weizenmehl für deine Rezepte benutzen.
Durch seinen süßlich-nussigen Geschmack ist Hafermehl vielseitig einsetzbar. Hafer ist von Natur aus für viele weizenfreie Rezepte eine beliebte Wahl. Wer beim Backen auf entsprechend ausgewiesene Produkte achten möchte, sollte speziell gekennzeichneten Hafer wählen.
4. Weizenmehl-Alternative: Leinsamenmehl
Auch Leinsamenmehl kannst du zu Hause im Mixer selbst herstellen. Leinsamen haben einen hohen Anteil an Ballaststoffen. Ihr gutes Quellvermögen verleiht ihnen beste Bindungseigenschaften beim Backen und lässt es sogar als Ei-Ersatz funktionieren.
Leinsamen enthalten viel Eiweiß und sind reich an mehrfach ungesättigten Omega-3- und anderen essentiellen Fettsäuren. Darüber hinaus sind sie frei von Gluten und sehr kohlenhydratarm. Mehl aus Leinsamen eignet sich mit seinem nussigen Geschmack besonders gut zur Ergänzung anderer Mehlsorten und kann Weizenmehl in vielen Gebäcken ersetzen.
5. Weizenmehl-Alternative: Mandelmehl
Mit ca. 36 g Eiweiß pro 100 g (DGE ) gehört Mandelmehl zu den proteinreichsten Weizenmehl-Alternativen. Es hat einen süßlichen Geschmack, ist glutenfrei und enthält kaum Kohlenhydrate.
Auch Mehl aus Mandeln eignet sich gut, um einen Teil anderer Mehlsorten zu ersetzen und ist für viele weizenfreie Rezepte eine beliebte Wahl.
6. Weizenmehl-Alternative: Reismehl
Dieses Lebensmittel aus der asiatischen Küche eignet sich alleine eher weniger gut zum Backen, kann aber gut in einer Mischung mit anderen Mehlen eingesetzt werden. Die Besonderheit ist, dass Reismehl erst bindet, wenn es gebacken wird, wodurch ein Teig damit zunächst sehr flüssig ist. Beim Erhitzen nimmt es die Flüssigkeit auf und das Gebäck erhält seine normale, feste Konsistenz.
Der Geschmack von Reismehl ist nahezu neutral, wodurch es sich in vielen Rezepten einsetzen lässt. Braunes Reismehl bzw. Vollkornreismehl ist etwas nährstoffreicher als weißes Reismehl, hat aber auch einen wesentlich intensiveren Geschmack. Reismehl eignet sich zum glutenfreien Backen.
7. Weizenmehl-Alternative: Maismehl
Auch Maismehl ist eine glutenfreie Variante, um Weizenmehl zu ersetzen. Alleine lassen sich daraus knusprige Gebäcke, wie typisch mexikanische Tortillas und Nachos oder auch eine traditionelle Polenta herstellen.
Am besten wird es mit anderen Mehlen gemischt, damit sich Geschmack und Backeigenschaften ausgewogen kombinieren lassen.
8. Weizenmehl-Alternative: Hirse- oder Teff-Mehl
Mehl aus Hirse ist eine besonders nährstoffreiche Alternative zu Weizenmehl. Es steckt voller Eiweiß, Eisen, Calcium, Magnesium und Zink. Hirsemehl zeichnet sich durch einen süßlich-aromatischen Geschmack aus und ist glutenfrei.
Eine Unterart der Hirse ist die Zwerghirse, deren Teff-Mehl in afrikanischen Ländern zu den Grundnahrungsmitteln zählt. Auch Teff-Mehl ist vielseitig einsetzbar und kann sowohl alleine als auch in Kombination mit anderen Mehlsorten verwendet werden. Teige aus Teff-Mehl werden sehr saftig und bleiben lange frisch, da es viel Flüssigkeit aufnehmen kann.
9. Weizenmehl-Alternative: Buchweizenmehl
Buchweizen ist ein aminosäurereiches und glutenfreies Pseudogetreide. Dies bedeutet, dass es biologisch gesehen nicht zu den Getreiden gehört, aber genauso verwendet wird. Buchweizenmehl ist reich an B-Vitaminen, Magnesium, Calcium, Eisen und Zink. Wegen seiner besonderen Zusammensetzung und Verwendung wird Buchweizen häufig im Zusammenhang mit einer abwechslungsreichen Küche und einer vielseitigen Ernährung betrachtet.
Buchweizenmehl hat einen nussigen Geschmack und eignet sich für eine glutenfreie Ernährung. Durch das fehlende Klebereiweiß sollte es aber zum Backen am besten mit anderen Mehlsorten gemischt werden.
10. Weizenmehl-Alternative: Hanfmehl
Auch Hanfmehl gehört zu den sehr nährstoffreichen Alternativen zu Weizenmehl. Es enthält viele Omega-3-Fettsäuren sowie Ballaststoffe, Protein, Magnesium, Eisen, Zink und Vitamin B1. Noch dazu ist es glutenfrei und enthält nahezu keine Kohlenhydrate.
Aufgrund seines sehr nussigen Geschmacks empfiehlt es sich, Hanfmehl mit anderen Mehlen zu mischen.
11. Weizenmehl-Alternative: Kichererbsenmehl
Mehl aus Kichererbsen enthält ungefähr die doppelte Menge an pflanzlichem Protein wie Weizenmehl. Es sollte aufgrund der enthaltenen Lektine, bestimmter pflanzlicher Proteine, vor dem Verzehr gut erhitzt werden, da rohes Kichererbsenmehl schwer bekömmlich sein kann.
Kichererbsenmehl ist glutenfrei und eignet sich mit seinem leicht nussigen Geschmack für viele Rezepte.
12. Weizenmehl-Alternative: Kokosmehl
Kokosmehl ist sehr ballaststoffreich, enthält wichtige Aminosäuren und gleichzeitig wenig Kohlenhydrate. Mit seinem süßlichen Geschmack ist es ideal für süße und glutenfreie Gebäcke geeignet. Kokosmehl hat durch seine vielen Ballaststoffe ein gutes Bindungsvermögen und ist somit ideal für die Herstellung von Teigen, Saucen oder Desserts geeignet.
Damit deine Gebäcke nicht zu trocken werden, solltest du etwas mehr Flüssigkeit einsetzen. Benutze am besten pro 35 g Kokosmehl etwa 1-2 EL zusätzliche Flüssigkeit oder ein Ei extra.
13. Weizenmehl-Alternative: Sojamehl
Mehl aus Sojabohnen ist glutenfrei, sehr eiweißreich und verfügt über ein gutes Bindungsvermögen. Es kann gut in einer Mischung mit anderen Mehlsorten eingesetzt werden, um so beispielsweise den Proteingehalt zu erhöhen.
Da es geschmacksneutral ist, eignet sich Sojamehl sowohl für süße als auch herzhafte Rezepte.
14. Weizenmehl-Alternative: Amaranthmehl
Auch Amaranth gehört zu den Pseudogetreiden und ist für eine glutenfreie Ernährung gut geeignet. Darüber hinaus ist es reich an Eisen.
Es bietet sich an, einen Teil anderer Mehlsorten durch Amaranthmehl zu ersetzen. So bringst du mehr Abwechslung in Geschmack und Konsistenz deiner Rezepte.
15. Weizenmehl-Alternative: Kartoffelmehl
Mit Kartoffeln lässt sich nicht nur kochen, sondern auch backen! Besser gesagt: Kartoffelmehl besteht aus ihrer Stärke.
Kartoffelmehl nimmt viel Feuchtigkeit auf und ist daher ein gutes Bindemittel für glutenfreie Gebäcke. Rührteige mit Kartoffelmehl sollen besonders leicht und saftig werden.
16. Weizenmehl-Alternative: Lupinenmehl
Lupinenmehl überzeugt mit seinem hohen Eiweißgehalt. Es enthält alle essentiellen Aminosäuren und eignet sich gut, wenn du beim Backen mit eiweißreichen Mehlsorten experimentieren möchtest.
Lupinenmehl schmeckt leicht nussig und eignet sich für glutenfreies Backen.
17. Weizenmehl-Alternative: Sonnenblumenkernmehl
Mehl aus Sonnenblumenkernen hat ein leicht nussiges Aroma und passt damit sowohl zu süßen als auch herzhaften Backwaren. Es ist reich an Eiweiß, Ballaststoffen und den Mineralstoffen Magnesium und Mangan. Dazu ist es kohlenhydratarm und glutenfrei.
Wenn du Sonnenblumenkerne zu Hause in deinen Mixer gibst, kannst du das Mehl daraus ganz einfach selbst herstellen.
18. Weizenmehl-Alternative: Kürbiskernmehl
Auch aus Kürbiskernen lässt sich ein Mehl zaubern, das sich wunderbar für herzhafte Gebäcke oder Brot eignet.
Kürbiskernmehl ist glutenfrei, eiweißreich, enthält viele Ballaststoffe und ungesättigte Fettsäuren. Es verleiht deinen Backwaren außerdem eine tolle erdige Farbe.
19. Weizenmehl-Alternative: Linsenmehl
Mehl aus Linsen enthält die volle Ladung wichtiger Nährstoffe. Es ist reich an Eiweiß, komplexen Kohlenhydraten und Mikronährstoffen wie Magnesium, Kalium und Calcium.
Durch seinen hohen Anteil an Ballaststoffen eignet sich Linsenmehl gut für viele herzhafte Rezepte und bringt einen intensiven Eigengeschmack mit.
20. Weizenmehl-Alternative: Maniokmehl
Mehl aus der stärkehaltigen Maniokwurzel ist glutenfrei und reich an Ballaststoffen. Mit seinem milden Geschmack und guten Backeigenschaften kann es Weizenmehl in vielen Rezepten ersetzen. Maniokmehl ist eher nährstoffärmer und enthält viele Kohlenhydrate, punktet aber mit einem hohen Anteil an Calcium und Kalium.
Im Handel ist Mehl aus Maniok häufig auch unter dem Namen Fufu oder Foufou erhältlich. Du bekommst es am besten im asiatischen Supermarkt.
21. Unser Fazit zum Thema Alternativen zu Weizenmehl
Wer Weizenmehl vermeiden oder beim Backen gerne mal etwas Neues ausprobieren möchte, kann zum Glück auf zahlreiche Alternativen zurückgreifen. Viele davon bringen ganz eigene Eigenschaften, Geschmacksnoten und Einsatzmöglichkeiten mit. Damit kannst du für eine tolle Abwechslung in deiner Küche sorgen.
Auch unser VitaMoment Backprotein eignet sich optimal als Ersatz für Weizenmehl. Du kannst daraus sowohl herzhaftes als auch süßes Gebäck zaubern und deinen Backwaren eine Extraportion Protein verleihen.