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Abnehmen

Abnehmen ohne Waage: Mit Selbstvertrauen zur Wunschfigur

Geschrieben von VitaMoment Team
Aktualisiert am

Du möchtest in dein Sommeroutfit oder in den schönen Bikini passen und hast bereits mit deinem Abnehmprogramm gestartet. Sobald du deinen Abnehmerfolg auf der Waage kontrollieren willst, stellst du frustriert fest, dass du scheinbar keinen Kilo Körpergewicht verloren hast. Trotz Sportprogramm und gesunder Ernährung zeigt die Waage keinen nennenswerten Unterschied an. Wie kann das sein?

Bevor du nun frustriert deine Abnehmreise beendest, solltest du wissen, weshalb du beim Abnehmen nicht auf deine Waage vertrauen solltest. Hier erfährst du, welchen Einflüssen dein Körpergewicht unterliegt und wie du deinen Gewichtsverlust in Zukunft auch ohne eine Waage messen kannst.

Ungesunder Lebensstil fördert Übergewicht

Laut einer 2018 von der WHO veröffentlichten Studie leiden rund 1,4 Milliarden Menschen an Bewegungsmangel. Das entspricht etwa einem Viertel der Weltbevölkerung.

Vor allem in den westlichen Industrieländern ist Übergewicht ein wachsendes Problem, von dem nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder und Jugendliche betroffen sind.

Die Gründe sehen Forscher unter anderem in einem vorwiegend sitzenden Lebensstil sowie in einem Überangebot an ungesunden Nahrungsmitteln.

Soweit, so klar. Was aber, wenn du die Auslöser für Übergewicht schon länger meidest und trotzdem keinen einzigen Kilo an Gewicht verlierst?

Die Antwort hierauf ist ganz einfach: Mit einer Waage lässt sich dein Abnehmerfolg nicht genau kontrollieren, denn dein Körper unterliegt regelmäßigen Gewichtsschwankungen. Viel mehr solltest du dich beim Abnehmen auf dein Körpergefühl verlassen – ohne Druck und ohne Waage.

Wieso misst die Waage ungenau?

Wenn du innerhalb eines Tages schon einmal Gewichtsschwankungen von über einem Kilogramm festgestellt hast, wirst du dich sicher gefragt haben, wie das möglich ist.

Schließlich müsstest du, um an einem einzigen Tag einen Kilo an reinem Körperfett zuzunehmen, einen Kalorienüberschuss von rund 7000 Kalorien haben. Das ist fast nicht möglich. Wieso zeigt die Waage dann trotzdem einen Kilo mehr an?

Die Antwort ist simpel: Eine Waage misst ungenau und kann den Unterschied zwischen Wassereinlagerungen und Fettgewicht nicht erfassen.

Sie misst lediglich Gewichtsschwankungen. Diese sind vollkommen natürlich, für deinen Abnehmerfolg allerdings irrelevant.

Auch moderne Körperfettwaagen scheitern oftmals an der ungenauen Bestimmung von Körperfettanteil, Muskelmasse, Knochendichte und Wasser. Demnach ist eine Waage beim Abnehmen ungeeignet.

Die Waage und die Psyche

Hinzu kommt, dass das Wiegen einen enormen psychischen Druck aufbauen kann. Vor allem beim Abnehmen neigen viele Menschen dazu, sich jeden Abend oder sogar mehrmals täglich zu wiegen.

Es kann sich eine gewisse Abhängigkeit entwickeln, die sich auf das Wohlbefinden auswirkt. Zeigt die Waage mal mehr Gewicht als am Tag zuvor an, kann dies so frustrierend sein, dass die Abnehmpläne über Bord geworfen werden.

Die Zahlen auf der Waage können im schlimmsten Fall sogar zu gesundheitlichen Problemen führen. Schnell fühlen sich Menschen dann dazu verleitet, noch intensiver Sport zu treiben und im schlimmsten Fall noch weniger zu essen – eine Abwärtsspirale, die nicht nur unglücklich, sondern auch krank macht.

Nachteile beim Abnehmen mit der Waage:

  • oft ungenau/falsch justiert
  • Waage sagt nichts über Wassereinlagerungen aus
  • erfasst nicht das Wachstum der Muskelmasse
  • erfasst keine hormonellen Schwankungen
  • wiegen baut psychischen Druck auf

5 Gründe für Gewichtsschwankungen

Leichte Gewichtsschwankungen sind vollkommen normal und kein Grund zur Sorge.

Folgende Gründe können zu einem schwankenden Körpergewicht führen:

1. Wassereinlagerungen

Wenn du zu den Menschen gehörst, die viel sitzen, ist dein Risiko für Übergewicht deutlich erhöht.

Zum einen verbrauchst du im Sitzen weniger Kalorien, zum anderen können sich durch langes Sitzen Wassereinlagerungen in den Beinen bilden. Dies führt auf Dauer zu Gewichtsschwankungen.

Es gibt jedoch einen Tipp, wie du auch im Sitzen etwas für deine Bewegung tun kannst und Wassereinlagerungen in den Beinen vermeidest.

Tipp: Muskel-Venen-Pumpe aktivieren

Wenn Wassereinlagerungen in den Beinen der Grund für deine Gewichtsschwankungen sind, kannst du diese mit einer guten Übung beheben. Das geht mit der Wadenpumpe:

Strecke hierzu deine Beine leicht angehoben aus und bewege deine Zehen abwechselnd zur Nasenspitze und wieder nach vorne. Wiederhole diese Bewegung für etwa zwei Minuten.

Baue diese simple Übung regelmäßig in deinen Alltag ein und wirke geschwollenen Beinen effektiv entgegen.

2. Du baust Muskeln auf

Durch regelmäßige und schweißtreibende Trainingseinheiten baust du Muskeln auf, was deinen Grundumsatz steigert. Das bedeutet, dass dein Körper auch im Ruhezustand mehr Kalorien verbrennt. Intensive Bewegungseinheiten verbrennen Fett, formen deinen Körper und halten dich fit!

Muskeln sind aber schwerer als Fett, deswegen zeigt die Waage oft sogar mehr Gewicht als vor der Abnehmphase an. Das liegt daran, dass Muskelmasse eine höhere Dichte als Fett hat. Statt dich zu wiegen, gibt es eine viel bessere Methode, um deine Erfolge zu messen.

Tipp: Nimm das Maßband

Mit einem Maßband kannst du deinen Abnehmerfolg viel genauer kontrollieren, als mit einer Waage.

Miss den Umfang an deinem Bauch, deinen Oberschenkeln und deiner Taille. Du wirst schnell feststellen, dass du trotz der Gewichtszunahme durch die wachsende Muskulatur einen deutlich geringeren Körperumfang hast. Durch regelmäßigen Sport beginnt sich dein Körper zu verändern. Da Muskeln die Fettverbrennung anregen, solltest du neben dem Ausdauertraining auch regelmäßig Krafttraining machen. Deinen Erfolg kannst du alle sieben bis 14 Tage mit einem Maßband kontrollieren und vergleichen.

3. Hormonschwankungen

Auch Hormonschwankungen haben einen Einfluss auf dein Körpergewicht. Vor allem Frauen haben in ihrer zweiten Zyklushälfte mit Wassereinlagerungen zu kämpfen. Grund dafür ist ein erhöhter Progesteronspiegel, der zu geschwollenen Brüsten und einem Gefühl des „Aufgedunsenseins“ führt.

Wassereinlagerungen durch hormonelle Umstellung lassen sich nicht wirklich kontrollieren. Fakt ist aber, dass eine Waage nicht weiß, was gerade in deinem Körper passiert. Sie misst lediglich das Gesamtgewicht und sagt nichts darüber aus, ob du bereits Fett verbrannt hast oder Wassereinlagerungen im Körper hast.

4. Salz

Nicht nur Zucker setzt sich auf den Hüften fest: Auch fettiges Essen und salzhaltige Speisen fördern Übergewicht. Salz findet sich vor allem in Fertiggerichten, die nur in Maßen konsumiert werden sollten. Die aktuelle Empfehlung der WHO liegt für Erwachsene bei maximal 5 Gramm Salz am Tag.

Da sich durch salzhaltige Speisen Wasser im Körper einlagern kann, würde eine Waage auch hier nicht den Fettgehalt, sondern dein Gesamtgewicht anzeigen. Somit ist auch bei viel Sport dein tatsächlicher Fettverlust anhand einer Waage gar nicht messbar.

Tipp: Reduziere Salz und entwässere deinen Körper

Eine salzarme Ernährung kann sich schon nach kurzer Zeit bei deinem Körpergewicht bemerkbar machen. Beerenfrüchte wie Erdbeeren, Johannisbeeren und Himbeeren wirken zusätzlich entwässernd. Auch mit Brennnesseltee lassen sich Wassereinlagerungen ausschwemmen.

Vorsicht: Übertreiben solltest du es mit der Reduktion von Salz auch nicht. Salz ist für deinen Körper wichtig. Jodsalz liefert zudem auch wertvolles Jod. Ein gesundes Mittelmaß ist hier wahrscheinlich der beste Weg.

5. Mageninhalt

Auch Magen- und Darminhalt spielen bei deinem Gewicht eine Rolle. Über Nacht nimmst du kein Essen zu dir. Somit kann sich dein Körper nachts mit der Verwertung der Nahrung beschäftigen.

Während du schläfst, finden zahlreiche Prozesse im Organismus statt, für die sich dein Körper an deinen Fettreserven bedient. Du verbrennst dabei im Schlaf Kalorien.

Ein anderer Grund für ein geringeres Körpergewicht am Morgen ist, dass du nach dem Aufstehen leicht dehydriert bist. Somit hast du weniger Wasser im Körper.

Tipp: Wenn schon wiegen, dann immer zur gleichen Zeit

Auch wenn du nun weißt, dass die Zahlen auf der Waage nicht sehr aussagekräftig sind: Willst du nicht auf sie verzichten, solltest du darauf achten, dass du dich immer zur gleichen Tageszeit wiegst. Übrigens: Auch eine gefüllte Blase kann gut 300 bis 600 g Gewicht auf der Waage ausmachen.

Wie du Übergewicht entgegenwirken kannst

Wenn du es gar nicht erst zum Übergewicht kommen lassen willst, solltest du dich so oft wie möglich bewegen und außerdem nicht mehr Kalorien am Tag zu dir nehmen, als du letztendlich verbrennst.

Hast du bereits ein paar Kilogramm zuviel auf den Rippen, kannst du deine Ernährung umstellen, mit Sport anfangen und deine Waage beiseite legen.

Eine Waage sagt wenig über deinen tatsächlichen Abnehmerfolg aus und kann dich unter Umständen sogar beim gesunden Abnehmen hindern. Vertraue auf dein Körpergefühl, fordere deinen Körper und gib ihm gleichzeitig auch die Erholung und die Nährstoffe, die er braucht. Du wirst sehen, wie effektiv das Abnehmen ohne Waage sein kann!