Schlank durch die Weihnachtszeit: 5 Tipps von Patric

Schlank durch die Weihnachtszeit: 5 Tipps von Patric

Die Weihnachtszeit. Das ist die Zeit, in der die Kalorien von Lebkuchen und Spekulatius ein neues Zuhause suchen. Ein Fest der Völlerei. Bis du dann kugelrund und ungesund zwischen den Jahren auf der Couch liegst und dir das neue Jahr herbeisehnst, in dem ja alles wieder besser wird. Ja, die guten Vorsätze eben!

In diesem Beitrag geht es auf keinen Fall darum, dir den Tipp zu geben, einfach mal die Kekse liegenzulassen. Ist Quatsch, mach ich ja auch nicht.

Du bekommst fünf Tipps, die ich selbst anwende, um nicht komplett zu eskalieren. Und ich verrate dir auch meinen absoluten Favoriten, den ich schon seit Jahren anwende. Suche dir einen oder zwei raus, um in der Weihnachtszeit bei vollem Genuss trotzdem nicht ganz so kuschelig zu werden.

Du nimmst nicht wirklich zwischen dem 1. Advent und Weihnachten zu, sondern eher zwischen Weihnachten und dem 1. Advent. Soll heißen: wenn du zwei bis drei Kilo zunimmst, aber nach Weihnachten dann zurück in den gesunden Lifestyle gleitest, werden sich die Überschusskalorien ganz fix wieder verabschieden. Also: Ruhe bewahren.

Tipp 1: Iss dich vorher satt

Wer unterzuckert auf leckeren Weihnachtskram trifft, wird sich kaum beherrschen können.

Spannend ist dann einmal seinen Gedanken genauer zuzuhören:

Ach komm, Weihnachten ist nur einmal im Jahr.

Ich hau jetzt rein und verzichte dann auf das Abendessen.

So ein kleiner Keks hat doch kaum Kalorien. Und zwei auch nicht viel mehr.

    Das Problem ist, dass du dann dem gesunden Essen den Platz im Bauch wegnimmst.

    Die Kekse oder der Lebkuchen sind ja nicht schlimm, wenn du dann auf eine Mahlzeit verzichten würdest.

    Aber bei der Jetzt-Richtig-Nachher-Dann-Nix-Strategie fehlen dir immer mehr Vitalstoffe, hochwertiges Eiweiß, Ballaststoffe für den Darm und die hoch ungesättigten Fette. Wer in der Vorweihnachtszeit diese Strategie regelmäßig anwendet, kann dann schon mal einen ordentlichen Mangel entwickeln.

    Deshalb:

    Wer die erste Mahlzeit des Tages gesund hält, der wird viel weniger in den Lebkuchen-Modus fallen und kann dann auch mal mit einem Keks glücklich sein.

    Also:

    • Achte darauf, dass die erste Mahlzeit möglichst gesund ist.
    • Du wirst dann weniger entgleisen.

    Tipp 2: Bleibe in Bewegung

    Du bist ja nicht faul. Nein, du bist ökonomisch. Denn Millionen Jahre lang war es lebensgefährlich, seine mühsam zusammengesammelten Kalorien mit unnötigem Rumgehampel zu verschwenden. Das, was du heute in der Adventszeit an Kalorien importieren kannst, hat vor ein paar hunderttausend Jahren wahrscheinlich einer ganzen Sippe einen Monat lang gereicht.

    Diesen Kalorienüberschuss solltest du gerade in dieser Zeit in die Muskeln schicken, um sie dort zu verheizen.

    Die Regeln kannst du dir selbst aufstellen. Vielleicht machst du für jeden Keks, jeden Lebkuchen oder jeden Christstollen:

    • 10 Burpees,
    • 20 Liegestützen oder
    • 50 Kniebeugen

    Je nachdem, welche Übung mit welcher Wiederholungszahl du machst, wirst dabei nicht ganz so viele Kalorien verbrennen, wie du gefuttert hast.

    Aber du denkst dann zumindest ein bisschen mehr darüber nach, ob es jetzt noch ein Keks mehr sein muss, und noch einer, und noch einer …

    Daher:

    • Bleibe in Bewegung.
    • Natürlich kannst du spazieren gehen.
    • Je nach Lebkuchen-Menge dann aber auch den Jakobsweg.

    Tipp 3: Schlaf gut

    Ich weiß, ist für viele einfacher gesagt als getan. Es ist so wichtig, dass du gerade in dieser Zeit genügend schläfst.

    Du kennst das doch sicher: völlig übermüdet verlangt der Körper nach mehr Süßem. Das ist wie ein Ausgleich für die übermüdete Stimmung. Der Süßkram zaubert dir einfach einen kurzen Wohlfühl-Kick, gibt dir kurz Energie und macht dich frischer.

    Sobald der Blutzuckerspiegel wieder abstürzt, fühlst du dich noch schlechter und kaputter als davor.

    Deshalb versuche einfach, so gut es dir möglich ist, ein bisschen früher ins Bett zu gehen, vielleicht vorher noch einen Lavendel-, Melissen- oder Kamillentee trinken. Das kann helfen.

    Vielleicht hilft es auch, abends eine Serie weniger zu schauen? Das war jetzt ein Tipp an mich selbst gerichtet.

    Zusammengefasst:

    Tipp 4: Vorsicht vor süßen Getränken

    Glühwein ist lecker. Und natürlich weißt du auch, dass es eine gewaltige Zuckerbombe ist.

    Ich will dir einen Becher Glühwein sicher nicht ausreden. Aber müssen es denn zwei, vier oder sechs sein?

    Hey, ab vier Bechern würde ich bewusstlos gegen einen Laternenpfahl klatschen. Und je alkoholisierter du bist, desto ungehemmter werden auch Kalorien gefuttert, weil die Kontrollinstanz in der Großhirnrinde unter Alkoholeinfluss ausgeschaltet ist.

    Du isst viel mehr Weihnachtskram als notwendig. Glücklicher macht die Menge dann auch nicht mehr. Du bekommst den Genuss dann sowieso nicht mehr so richtig mit.

    Deshalb: Wenn du zum Beispiel Glühwein magst, dann lass es doch bei einem. Und den solltest du auch richtig genießen. Nicht quatschen nebenher. Einfach genießen. Jeden heißen Schluck.

    Wenn du mit anderen auf dem Weihnachtsmarkt bist, lass sie in dem Moment quatschen. Du bist raus. Weil du genießt! Du wirst merken. Du hast viel mehr davon.

    Und gleichzeitig doch weniger, nämlich Kalorien:

    • Sei vorsichtig bei süßen Getränken.
    • Alkoholische Getränke (wie Glühwein) sind besonders tückisch.
    • Die Menge macht den Unterschied.

    Tipp 5: Die Nach-der-Sünde-Suppe

    Natürlich eskaliert es mal. Das ist doch egal. Nämlich genau dann, wenn du anschließend für einen kalorischen Ausgleich sorgst.

    Wichtig: Ich halte nichts davon, einfach die nächsten ein bis zwei Mahlzeiten ausfallen zu lassen. Kommt das zu oft vor, kommt es zur Unterversorgung an lebensnotwendigen Inhaltsstoffen (siehe Tipp 1).

    Du kannst doch einfach eine leckere Gemüsepfanne oder einen Salat machen? Oder eben eine Suppe. Das hat, je nach Rezept, wenige Kalorien, liefert dir wertvolles Zeug und schmeckt dazu noch nach gutem Gewissen:

    • Sorge für einen Ausgleich, falls es doch mal eskaliert.
    • Lasse keine Mahlzeit ausfallen.

    Dieser Tipp ist übrigens schon seit vielen Jahren mein klarer Favorit. Schöne Vorweihnachtszeit.

    Bleib gesund, aber mach auch was dafür!

    Dein Coach Patric

    PS: Die Weihnachtzeit bietet besonders leckere Verlockungen. Auf diese willst du nicht verzichten, deine gegenwärtigen Abnehmerfolge willst du allerdings auch nicht riskieren. Das verstehe ich. Aber das musst du auch gar nicht! Wie du die Leckereien der Weihnachtszeit genießen kannst, ohne dir neues Hüftgold anzufuttern, erfährst du in folgender Podcast-Folge von Chiara und Lars. So startest du nach der Weihnachtszeit nicht kuscheliger ins neue Jahr, als du die Weihnachtszeit begonnen hast. Höre gerne mal rein, es lohnt sich.

    Die dargestellten Informationen dienen ausschließlich für den Informationsgebrauch und haben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie stellen keine medizinische Beratung dar und dürfen nicht als Aufforderung einer bestimmten (Nicht-) Behandlung einer Krankheit verstanden werden.

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