6 Tipps für mehr Ruhe und Gelassenheit

6 Tipps für mehr Ruhe und Gelassenheit

Im stressigen Alltag mit Kind, Kegel und Beruf gehen Entspannungsphasen oftmals unter. Zwischen Bergen an Wäsche, einer immer länger werdenden To-do-Liste und schreienden Kids gestaltet sich das Relaxen auch eher schwierig. 

Dabei sind es gerade die Ruhephasen, die unserem Körper die nötige Energie geben, um die alltäglichen und auch großen Herausforderungen zu meistern.

Natürlich kannst du auch einige Zeit mit weniger Erholung auskommen. Dein Organismus kann evolutionär bedingt ausgezeichnet mit Anstrengung umgehen und ein gewisser Grad von Stress kann deine Produktivität sogar steigern.

Die Langzeitfolgen von Dauerstress und zu wenig Erholung sind jedoch immens:

  • Schlafstörungen
  • Heißhunger und damit verbundene Gewichtsprobleme
  • Depressionen
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Damit es gar nicht erst so weit kommt, geben wir dir 6 Tipps an die Hand, die dir zu mehr Ruhe und Gelassenheit verhelfen.

Du erfährst in diesem Artikel:

  • Welchen Einfluss die Atmung auf unser Stresslevel hat.
  • Wie du Entspannungsphasen in deinen Alltag integrierst.
  • Welche Nährstoffe sich insbesondere auf deine Stimmung und Gelassenheit auswirken.

Tipp 1: Durchatmen

Erst mal durchatmen! Wir geben zu, das klingt vielleicht etwas zu banal, aber meist sind es genau die ganz einfachen Dinge, die am meisten Wirkung zeigen. So ist es auch beim Durchatmen.

Deine Atmung ist maßgeblich an deinem Stresslevel beteiligt. Menschen, die gestresst sind, atmen flacher und schneller. Durch die schnelle Atmung kann allerdings nicht nur weniger Sauerstoff aufgenommen, sondern auch weniger Kohlendioxid abgegeben werden.

Um deinen gestressten Körper zu beruhigen, ist tiefes Atmen in die Bauchmitte eine der besten Möglichkeiten. Denn im Vergleich zu deinem Blutdruck kannst du deine Atmung ganz gezielt kontrollieren. Die ruhige Atmung vermittelt deinem Gehirn, sich zu beruhigen. Das Gehirn sendet daraufhin deinem Körper Signale, runterzufahren und sich zu entspannen.

Tipp 2: Aktiv werden

Wer den ganzen Tag gekrümmt vor dem Computer sitzt und sich auch sonst nur wenig bewegt, wird früher oder später Verspannungen und Schmerzen bemerken. Die drücken natürlich auch auf den Gemütszustand.

Bring deinen Körper also in Bewegung und werde aktiv: Gehe spazieren, mache Home-Workouts oder fahre mit dem Fahrrad zum Einkaufen.

Alleine macht es keinen Spaß? Dann schnapp dir deine/n Partner/in oder schalte deine/n Freund/in über Videokonferenz in deine vier Wände. Vielleicht macht ihr sogar eine kleine Challenge daraus.

Tipp 3: Zeit für dich nehmen

Nicht immer ist es leicht, sich viel Zeit für sich selbst zu nehmen. Insbesondere im Alltag mit Kindern und/oder einem stressigen Vollzeitjob gibt es nur wenige Momente zur Entspannung.

Versuche dir dennoch diese Augenblicke der inneren Ruhe zu gewähren. Stelle z.B. deinen Wecker 20 Minuten früher und genieße eine Tasse Kaffee oder einen Proteinshake, während der Rest deiner Familie noch schläft. Trage dir jede Woche einen festen Termin in deinen Kalender ein, an dem du einfach das tust, was dir guttut. 

Wichtig hierbei: Dieser Termin ist genauso verbindlich wie ein Meeting mit deinem Chef oder der Elternabend in der Schule.

Indem du dir in bestimmten Situationen durch diese einfachen Wege bewusst mehr Zeit für dich nimmst, lernst du nach kurzer Zeit gelassener im Alltag zu sein.

Tipp 4: Positiv denken & akzeptieren

Die meisten Dinge kann man entweder positiv oder negativ sehen. Ob das Glas halbleer oder halbvoll ist, liegt schließlich im Auge des Betrachters. 

Verändere deine Wahrnehmung. Weg vom Ausmalen des Schlimmsten, hin zum positiven Denken und Fühlen.

Du ärgerst dich über etwas? Denk kurz darüber nach und überlege dir drei positive Aspekte, die du aus dieser Situation mitnehmen kannst und auch wie du das Bestmögliche daraus machen kannst.

Du kannst die Situation nicht ändern? Dann akzeptiere es. An negativen Gedanken oder Gefühlen festzuhalten, wird dich nicht glücklicher machen. Also loslassen, durchatmen und nach vorne blicken!

Tipp 5: Blutwerte checken lassen

Innere Unruhe, Stimmungsschwankungen und Unwohlsein können auch mit einem Nährstoffmangel einhergehen. Und natürlich haben auch deine Hormone einen unglaublichen Einfluss auf deine Gefühlswelt. 

Ein Blutbild beim Arzt kann Aufschluss darüber geben. Besonders interessant hinsichtlich deiner Stimmungslage ist es zu prüfen, ob ein Mangel an Eisen, Vitamin D, Vitamin B12, Magnesium oder Progesteron besteht.

Die richtige Ernährung und Nahrungsergänzungsmittel können dir zu einem entspannten Gemütszustand verhelfen.

Tipp 6: Entspannungsübungen machen

Meditation, Yoga, autogenes Training und Achtsamkeitsübungen können bei richtiger Anwendung für mehr Ruhe und Gelassenheit sorgen. 

Allerdings musst du dich voll und ganz darauf einlassen und die Anwendungen regelmäßig ausüben, um den gewünschten Effekt zu erhalten. 

Mittlerweile gibt es viele Podcasts, Videos oder auch schriftliche Anleitungen im Internet, die dir den Einstieg in verschiedene Entspannungsübungen ganz einfach ermöglichen. Wann du die Übung ausführst, ist dir überlassen - ob morgens noch im Bett, in der Mittagspause oder abends als Einschlafritual.

Fazit

Du hast nun gelernt, wie du mehr Ruhe und Gelassenheit in dein Leben einbringen kannst. Denn Entspannungsphasen sind für deinen Körper und damit auch für deine Stressbewältigung, Produktivität und Gesundheit ein absolutes Muss. Probiere die genannten Tipps Schritt für Schritt in deinen Alltag einzubinden und du wirst eine deutliche Verbesserung wahrnehmen. 

Sorge darüber hinaus dafür, dass deine Speicher an Eisen, Vitamin D, Magnesium und B-Vitaminen gefüllt sind. Sollten deine Hormone schuld an deiner inneren Unruhe sein, höre auch gerne in unsere Podcast-Folge rein:

Falls du dir unsicher bist, welche Nährstoffe bei dir Mangelware sind, vereinbare ein Check-up bei deinem/r Arzt/Ärztin und anschließend ein telefonisches Beratungsgespräch mit uns. Wir freuen uns, dir mit den richtigen Nahrungsergänzungsmitteln zur Seite zu stehen.

Die dargestellten Informationen dienen ausschließlich für den Informationsgebrauch und haben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie stellen keine medizinische Beratung dar und dürfen nicht als Aufforderung einer bestimmten (Nicht-) Behandlung einer Krankheit verstanden werden.

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