Frauengesundheit

Progesteronmangel beheben und das Wohlbefinden steigern

Geschrieben von VitaMoment Team
Aktualisiert am

Hormone sind für zahlreiche Steuerungsprozesse im menschlichen Körper verantwortlich. Dazu gehören unter anderem deine Stimmung oder deine allgemeine Gesundheit. Auch die Fruchtbarkeit wird von Hormonen gesteuert.

Schon das kleinste hormonelle Ungleichgewicht kann Einfluss auf deinen Zyklus und auf deine Stimmung haben. Es gibt Frauen, die bei einem Hormonungleichgewicht keine spürbaren Symptome wahrnehmen. Andere wiederum merken deutliche Anzeichen, wie ein verändertes Hautbild, verstärkter Haarausfall oder Hitzewallungen.

Auch wenn du trotz mehrerer Versuche nicht schwanger wirst, kann ein Hormonmangel der Grund sein. Oft liegt dies an einem Mangel des Hormons Progesteron.

Dein Arzt kann einen Progesteronmangel sicher feststellen. Jedoch kannst du dir mit ein paar Tricks selbst helfen, um deinen Progesteronspiegel wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Inhaltsverzeichnis

Progesteron und Östrogen gehören zu den wichtigsten Sexualhormonen der Frau. So ermöglicht ein ausbalancierter Progesteronspiegel die Einnistung der Eizelle in der Gebärmutter und schützt die Mutter und ihr Baby während der Schwangerschaft. 

Das Hormon Progesteron ist aber auch für andere wichtige Prozesse im Körper unverzichtbar, weshalb ein Progesteronmangel zu unangenehmen Beschwerden führen kann. 

Hier erfährst du, welche Funktionen Progesteron in deinem Körper erfüllt, wie sich ein Progesteronmangel bemerkbar macht und was du dagegen tun kannst.

Was ist Progesteron und wie wirkt es im Körper?

Progesteron, auch Gelbkörperhormon genannt, ist ein in den Eierstöcken gebildetes Hormon, das den Körper zyklisch auf eine Schwangerschaft vorbereitet. Nach dem Eisprung steigt die Progesteron-Konzentration an, wodurch die Gebärmutterschleimhaut für eine mögliche Einnistung der Eizelle aufgebaut wird. Kommt es nicht zur Befruchtung, sinkt die Konzentration von Progesteron wieder ab, und die Schleimhaut wird mit der Menstruation ausgeschieden.

Anders ist es, wenn die Eizelle befruchtet wird: Dann bleibt die Konzentration von Östrogen und Progesteron hoch. Progesteron sorgt dafür, dass die Eizelle im sicheren Schutz der umgebauten Gebärmutterschleimhaut bleibt und sich der Embryo im Bauch entwickeln kann.

Wo wird Progesteron gebildet?

Das Hormon Progesteron kommt sowohl bei Frauen als auch bei Männern im Körper vor.

Bei Frauen wird das Gelbkörperhormon in den Eierstöcken gebildet. Ist die Frau schwanger, findet die Hormonbildung in der Plazenta statt. 

Bei Männern entsteht Progesteron in den Hoden als eine Art Nebenprodukt der Synthese von Testosteron. Außerdem wird das Hormon bei beiden Geschlechtern in der Nebenniere gebildet.

Wie wird die Progesteron-Bildung reguliert?

Wie viele andere Körperfunktionen wird auch die Regulierung des Hormonhaushalts im Gehirn gesteuert. Hauptzentrale ist der Hypothalamus – ein Bereich des Zwischenhirns. 

In dieser „Schaltzentrale“ findet der Informationsaustausch zwischen Hormon- und Nervensystem statt. 

Aber nicht nur Hormone, sondern auch dein Schlaf-Wach-Rhythmus, das Schmerzzentrum, das Durst-und-Hunger-Gefühl sowie der Sexualtrieb werden im Hypothalamus gesteuert.

Wie entsteht ein Progesteronmangel?

In der Regel unterliegt dein Körper hormonellen Schwankungen. Das ist auch völlig normal, solange du dich gut fühlst und deine Periode oder genauer gesagt dein Zyklus regelmäßig ist. Größere Abweichungen hingegen können die Fruchtbarkeit stören und andere körperliche Probleme verursachen.

Solltest du jedoch ein neu auftretendes Symptom, wie beispielsweise Herzrasen, Hitzegefühl oder Abgeschlagenheit feststellen, könnte unter Umständen ein Progesteronmangel dafür verantwortlich sein. 

Ein Progesteronmangel entsteht, wenn das Hormon Östrogen die Oberhand gewinnt und in höherer Konzentration vorliegt als Progesteron. Eine Abnahme des Progesteronspiegels vor und während der Wechseljahre ist häufig zu beobachten.

Ursachen für einen Progesteronmangel:

Progesteronmangel Symptome

  • Gutartige und bösartige Wucherungen der Gebärmutter und Eierstöcke
  • Hitzewallungen
  • Schweißausbrüche
  • Psychische Beschwerden
  • Innere Unruhe
  • geringe Vitalität
  • Schlafstörungen
  • Fehlgeburten
  • Gewichtszunahme
  • Zyklusstörungen
  • Trockene Haut und Schleimhäute
  • Schwindel
  • Libidoverlust

Typisches Symptom für Östrogendominanz und Progesteronmangel in der Perimenopause

Die Perimenopause beschreibt die Jahre vor der letzten Regelblutung. Meist beginnt diese Phase der hormonellen Umstellung bei Frauen mit Mitte 40.

Hitzewallungen, Schlafstörungen und eine abgeschwächte Blutung läuten den Beginn der Wechseljahre ein.

In dieser Lebensphase herrscht im Körper ein erhöhter Östrogenspiegel und eine niedrige Konzentration an Progesteron. Man spricht auch von Östrogendominanz.

Mittlerweile haben zahlreiche Untersuchungen gezeigt, dass Östrogendominanz die Ursache für Myome, Zyklusstörungen und einen unerfüllten Kinderwunsch sein kann.

Weitere mögliche Ursachen für Östrogendominanz und Progesteronmangel

  • Funktionsstörung der Eierstöcke
  • Starkes Übergewicht
  • Insulinresistenz
  • Chronischer Stress
  • Einnahme der Anti-Baby-Pille
  • Vitaminmangel

Wie lässt sich Progesteronmangel beheben?

Nicht selten ist ein Vitaminmangel die Ursache für den Progesteronmangel. Auf alle Fälle solltest du dich bei Verdacht auf Hormonstörungen immer von einem Arzt durchchecken lassen, um körperliche Ursachen auszuschließen.

Solltest du tatsächlich unter einem Mangel an Vitaminen oder Nährstoffen leiden, kannst du diesen ausgleichen, indem du supplementierst.

Bei Progesteronmangel fehlt es häufig an Vitamin B6, B12, C, E, D3, Selen und Magnesium.

Nahrungsmittel mit hoher Nährstoffdichte

Um deinen Progesteron- und Östrogenhaushalt in Harmonie zu bringen, kannst du mit der richtigen Ernährung nachhelfen. Baue vermehrt frisches Obst und Gemüse in deine Ernährung ein!

Brokkoli, Rosenkohl, Grünkohl und Blumenkohl enthalten Substanzen, welche die Östrogen-Rezeptoren regulieren. Ebenfalls hilfreich sind Ballaststoffe, die sich in Vollkornprodukten und Leinsamen finden. Sie halten den Stuhl weich, was das Ausscheiden von überschüssigem Östrogen durch den Darm erleichtert.

Supplemente können ebenfalls helfen

Bei einem Progesteronmangel bieten sich verschiedene Supplemente an, die dich mit den nötigen Nährstoffen und Vitaminen versorgen. Supplemente sind immer dann von Vorteil, wenn in deinem Alltag nicht viel Zeit für eine frische Mahlzeit ist, oder wenn du erhebliche Vitamindefizite hast, die sich über die Nahrung nicht mehr ausgleichen lassen. 

Durch das Supplementieren von Vitaminen und Nährstoffen kannst du deine Gesundheit aufbauen, was sich durchaus positiv auf deinen Hormonhaushalt auswirken kann.

Welche Nährstoffe helfen bei Progesteronmangel?

Eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf und regelmäßige Bewegung sind die Grundpfeiler für ein gesundes Leben. In der Hektik des Alltags lässt sich der gesunde Lebensstil – gerade was die Ernährung angeht – nicht immer einhalten.

Die Folge ist ein Mangel an wichtigen Nährstoffen und Vitaminen. Bleiben solche Mängel länger bestehen, können sie sich erheblich auf deine Gesundheit und dein Wohlbefinden auswirken.

Dies hat auch Folgen für deinen Hormonhaushalt, insbesondere auf das Hormon Progesteron.

  • Vitamin D3 unterstützt dein Immunsystem und reguliert den Östrogenspiegel
  • Vitamin B6 steigert die Progesteron-Produktion und kann einen Überschuss an Östrogen ausgleichen
  • Magnesium wirkt ausgleichend auf das Verhältnis von Östrogen und Progesteron

Wichtige Nährstoffe und Spurenelemente für jeden Tag

Das Hormon Progesteron ist neben Östrogen auch für festes Bindegewebe und elastische Haut zuständig. Ein Mangel kann sich in schlaffer Haut bemerkbar machen. 

Sorge mit den richtigen Nährstoffen für einen regulierten Progesteron-Haushalt.

Das Daily You Magnesiumcitrat kann deinen Körper beim Ausgleich zwischen Östrogen und Progesteron unterstützen. Es handelt sich um ein feines Pulver, welches sich in Wasser auflösen und trinken lässt.

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Auch Selen ist ein lebenswichtiger Nährstoff, der für die Schilddrüse größte Bedeutung hat. Das Daily You Selen Komplex kann bei der Regulation deines Jodstoffwechsels unterstützend wirken und für eine geregelte Funktion deines Hormonhaushalts sorgen.

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Vielleicht gehörst du auch zu den Menschen, die aufgrund eines Zinkmangels an einem Progesteronmangel leiden. Ein häufiges Symptom ist sehr trockene Haut. Auch brüchigen Nägel, eine schlechte Immunabwehr und Unfruchtbarkeit können ein Symptom sein. Das Daily You Zink Histidin ist ein wichtiges Spurenelement, welches dabei helfen kann, den Zinkmangel und den damit verbundenen Progesteronmangel zu beheben.

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Mit Vitaminen kannst du deinen Hormonhaushalt unterstützen

Vitamin B ist für die Körpergesundheit ebenfalls unerlässlich. Es unterstützt eine gesunde Stoffwechselfunktion und die geistige Leistungsfähigkeit. Schwangere, Stillende und Sportler haben einen erhöhten Bedarf an B-Vitaminen, der nicht immer durch die tägliche Nahrung gedeckt werden kann. 

Bei der Steigerung der Progesteron-Konzentration spielen alle B-Vitamine, vor allem aber Vitamin B6, eine wichtige Rolle.

Der Daily You Vitamin-B-Komplex versorgt deinen Körper mit den acht wichtigen B-Vitaminen und kann dabei helfen, den Progesteronspiegel zu erhöhen.

Vitamin C ist für eine gute Immunabwehr und für zahlreiche Stoffwechselprozesse unerlässlich. Ein Mangel kann sich durch eine erhöhte Infektanfälligkeit bemerkbar machen. Supplementieren lässt es sich mit dem Daily You Vitamin C. Es kann einen positiven Einfluss auf das Hormon Progesteron haben und dein allgemeines Wohlbefinden steigern.

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Fazit

Ein Mangel am Hormon Progesteron kann verschiedene Ursachen haben, denen du auf den Grund gehen solltest. Wenn die Ursache auf fehlende Mineralstoffe oder ein Vitamindefizit hindeutet, kannst du diese Mängel ganz einfach selbst beheben. 

Es muss nicht immer eine risikobehaftete Hormonersatztherapie sein, um deinen Hormonhaushalt ins Gleichgewicht zu bringen. Eine gesunde Lebensweise und die Versorgung mit den wichtigsten Vitaminen und Mineralstoffen können deinen Progesteronspiegel ebenfalls in Balance bringen und zu einem guten Körpergefühl beitragen.

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