Schriftzug Ashwagandha

Ashwagandha Wirkung - Das kann die Heilpflanze

Schlaflose Nächte und häufige Infektanfälligkeit sind stete Begleiter in deinem Leben? Dann kennst du mit Sicherheit auch das kräftezehrende Gefühl, welches sie mit sich bringen.

Wenige Stunden Schlaf in der Nacht führen dazu, dass wir uns am nächsten Tag wie ein ferngesteuerter Zombie fühlen und der Tag schier endlos lang erscheint. Richtig schlimm wird es, wenn die Schlafprobleme nicht nur hin und wieder auftreten, sondern du jede Nacht stundenlang wach im Bett liegst.

Oder gehörst du zu denjenigen, die vom ständigen Kranksein ein Lied singen können? Dann weißt du, dass die immer wiederkehrenden Infekte ebenso belastend sind, wie chronischer Schlafentzug.

Schlafstörungen und eine hohe Infektanfälligkeit können verschiedene Ursachen haben. Ganz vorn dabei ist der Faktor Stress. Ein permanent hohes Stress-Level ist bei vielen leider gang und gäbe. Es wird fast schon als normal hingenommen. Dabei ist es für deine Leistungsfähigkeit und dein Wohlbefinden so wichtig, deinem Körper regelmäßige Ruhephasen zu geben.

Um dir dabei zu helfen, wieder in einen energiegeladenen, leistungsfähigen Alltag und deiner inneren Balance zurückzufinden, haben wir von VitaMoment zwei Produkte entwickelt, die eine große Unterstützung für dich sein können:

  1. VitaMoment-Immunkomplex zur Unterstützung deines Immunsystems
  2. VitaMoment “Gute Nacht Spray” für einen Murmeltierschlaf

Was beide Produkte gemeinsam haben? Den Inhaltsstoff Ashwagandha.

Und das hat auch einen guten Grund, welchen wir uns in diesem Artikel einmal genauer anschauen.

So viel sei schon mal verraten: Nicht ohne Grund findet Ashwagandha bereits seit tausenden von Jahren Anwendung als Heilpflanze und trägt heutzutage die Bezeichnung Superfood.

1. Was ist Ashwagandha?

Ashwagandha sagt dir nichts? Vielleicht hast du aber schon mal etwas von der Schlafbeere, der Winterkirsche oder dem indischen Ginseng gehört. Mit allen Begriffen ist die gleiche Pflanze gemeint: Ashwagandha (lat. Ashwagandha Withania Somnifera). Sie entstammt der Familie der Nachtschattengewächse.

Rein optisch ist Ashwagandha leicht mit der Physalis-Pflanze zu verwechseln, welche in unseren Supermärkten zu finden ist. Die Kraut-Pflanze kann eine Wuchshöhe von bis zu 150 cm erreichen.

Herkunft von Ashwagandha

Der Name Ashwagandha kommt aus dem Sanskrit (= alt-indisch) und bedeutet "Geruch des Pferdes". Das liegt darin begründet, dass die frische Pflanze, v.a. die Wurzeln, an den Geruch eines Pferdes erinnern.

Ursprünglich stammt die Pflanze aus dem südindischen Raum, wo sie in der indischen Medizin bereits seit mehreren tausend Jahren Verwendung findet. Schon in alt-indischen Schriften wurde Ashwagandha als Wundermittel betitelt.

Sie wächst überwiegend in Afrika und Südasien. Aber auch in Südeuropa und Sizilien ist sie vertreten.

Ashwagandha gehört nicht nur zu den Nachtschattengewächsen, sondern ist gleichzeitig als Heilpflanze eingestuft.

2. Was sind Heilpflanzen?

Heilpflanzen, auch Arzneipflanzen oder Heilkräuter genannt, werden zu Phytotherapeutika verarbeitet. Charakteristisch, enthalten diese keine synthetischen Substanzen.

Sie finden Einsatz in der herkömmlichen Schulmedizin. Zum Anderen sind sie auch in der alternativen Medizin sehr beliebt - z.B. in der Homöopathie, Aromatherapie oder der ayurvedischen Medizin. 

Ziel ist es, mithilfe der Heilpflanzen verschiedene Gesundheitsprobleme zu beheben.

    Weltweit werden über 50.000 verschiedene Pflanzen für medizinische Zwecke verwendet. In Deutschland werden ca. 75 verschiedene Arten von Heilpflanzen angebaut. Dazu gehören beispielsweise:

    • Anis
    • Arnika
    • Baldrian
    • Fenchel
    • Johanniskraut
    • Kamille
    • Melisse
    • Pfefferminze
    • Ringelblume
    • Salbei
    • Frauenmantel
    • Löwenzahn
    • Schafgarbe

    Ashwagandha als Heilpflanze

    Von der Ashwagandha-Pflanze werden in der medizinischen Anwendung vor allem die Blätter und Wurzeln verwendet, da dort die Konzentration der wertvollen Inhaltsstoffe am höchsten ist. Für die Einnahme von Ashwagandha in Form von Nahrungsergänzungen ist insbesondere die Wurzel das am häufigsten verwendete Teil. Üblicherweise wird es als Pulver oder Extrakt eingenommen. Die roten Beeren der Pflanze sind hingegen ungenießbar.

    Genauere Hinweise zur Einnahme von Ashwagandha erhältst du später im Artikel.

    Ashwagandha in der ayurvedischen Heilkunst

    Ayurveda kannst du dir als ein traditionell indisches, medizinisches System vorstellen. Diese hat eine über 2000 Jahre alte Tradition. In der Ayurveda-Lehre wird davon ausgegangen, dass über die Ernährung viele Störungen des Körpers und Krankheiten reguliert werden können.

    Nach dem Ayurveda-Ansatz wird Ashwagandha auch gerne als „Königin des Ayurveda" bezeichnet.

    Ashwagandha1 (Withania Somnifera) ist ein Kraut, welches in der ayurvedischen Medizin verwendet wird, um jugendliche Kraft zu fördern, Muskelkraft und Ausdauer zu steigern und die allgemeine Gesundheit zu verbessern.

    3. Ashwagandha als beliebtes Adaptogen

    Ashwagandha gehört zu den am besten untersuchten Adaptogenen. Adaptogene sind eine besondere Gruppe der Heilpflanzen. Es sind sekundäre Pflanzenstoffe, die in einigen Pflanzen und Pilzen vorkommen.

    Ursprünglich wurde es von dem Wort "adaptare" abgeleitet, was so viel, wie „anpassen“ bedeutet.

    Adaptogene verbessern die Stressresistenz im Körper, indem sie auf jegliche exogene und endogene Reize, die auf den Körper einwirken, richtig reagieren. Dadurch tragen sie zu einer Normalisierung der Körperfunktionen bei.

    Neben Ashwagandha gehören Rosenwurz, Maca, heiliges Basilikum, Reishi oder Süßholzwurzel zu den beliebtesten Adaptogenen in der Familie der Heilpflanzen.

    4. Ashwagandha Wirkung

    Abgeleitet vom lateinischen Begriff der Pflanze, Withania Somnifera, was übersetzt „Schlaf bringend“ oder "Schlaf einleitend" bedeutet, liegt eine Wirkung der Schlafbeere deutlich auf der Hand. Sie soll förderlich für einen gesunden Schlaf sein. Der Heilpflanze werden allerdings noch weitere positive Effekte zugeschrieben:

    • Steigerung der Stressresistenz
    • Beruhigende Wirkung
    • Stärkung des Immunsystems
    • Verbesserte Gehirnleistung
    • Steigerung der Leistungsfähigkeit und Muskelkraft
    • Regulierung des Blutzuckers

    Es liegen bereits viele Studien über die verschiedenen Ashwagandha-Wirkungen vor, welche wir gleich im Detail aufschlüsseln.

    Inhaltsstoffe von Ashwagandha

    Die beliebten Wirkungen der Ashwagandha-Pflanze sind den Inhaltsstoffen der Wurzeln zu verdanken. Sie enthalten:

    • Cholin: Wichtiger Stoff für die mentale Leistungsfähigkeit. Zudem ist Cholin für die Weiterleitung von Nervensignalen im Gehirn verantwortlich. Um genau zu sein, ist dafür Acetylcholin zuständig, welches durch Umwandlung aus Cholin entsteht.
    • Alkaloide: Dazu gehören z.B. Nikotin, Anaferin, Tropin, Anahygrin und Withasomnin. Alkaloide können physiologische Auswirkungen auf den Körper haben und euphorisierend oder aufputschend wirken.
    • Withanolide: Dazu gehören Somniferanolid, Withasomniferanolid, Somniwithanolid und Withaferin A. Vor allem dem enthaltenden sekundären Pflanzenstoff, Withaferin A, werden entzündungshemmende Eigenschaften zugetragen.

    Die Professorin für Ernährungswissenschaften Prof. Dr. Nadine Berling bezeichnet die Wirkung der Inhaltsstoffe wie folgt: Prof. Dr. N. Berling2

    Das Inhaltsstoffgemisch aus der Schlafbeere wirkt stressreduzierend, antioxidativ und immunmodulierend. Bei regelmäßiger Anwendung wird der Körper widerstandsfähiger und belastbarer.

    5. Ashwagandha und Biohacking

    Beim Biohacking geht es darum, den eigenen Körper und seine Leistungsfähigkeit kennenzulernen und zu optimieren. Biohacker sind stets auf der Suche einer besseren Version ihrer selbst.

    Das Wort Biohacking setzt sich aus den Wörtern “Bio”, welches für Biologie und Leben steht, und “Hacking”, was übersetzt so viel wie Entschlüsselung, bedeutet.

    Ständiges Ziel ist es, Schwachstellen des Körpers zu erkennen und auszubessern. Dafür suchen sie z.B. nach Methoden, ihre Schlafqualität zu verbessern, ihre Leistungsfähigkeit zu steigern und resistenter gegen Stress zu werden. Sie verwenden dafür z.B. Nahrungsergänzungsmittel und neue Track- und Messtechniken.

    Der Biohacker-Trend hat vor einigen Jahren in den USA seine Anfänge gefunden. Mittlerweile sind Biohacker auf der ganzen Welt zu finden.

    Davon ausgehend, dass die Ashwagandha-Pflanze ein Adaptogen ist, welches anscheinend die körperliche und geistige Gesundheit fördert und gleichzeitig die Widerstandskraft des Körpers auf Krankheitserreger erhöht, ist die Schlafbeere auch für Bio-Hacker eine interessante und gern genutzte Pflanze.

    6. Ashwagandha Anwendung

    Eine typische Küchenpflanze ist Ashwagandha nicht, weswegen sie in ihrer reinen Form kaum in Haushalten zu finden ist.

    Daher wird die Schlafbeere ausschließlich als Heilkraut in verschiedenen Aufbereitungsarten verwendet. In welchen Formen Ashwagandha üblicherweise erhältlich ist, erfährst du im Abschnitt „Ashwagandha als Nahrungsergänzungsmittel“.

    Da Ashwagandha in den letzten Jahren auch hierzulande immer größere Beliebtheit erfährt, schauen wir uns nun an, welche nachgewiesenen Effekte Ashwagandha-Extrakt auf den Organismus haben kann.

    7. Beschwerden reduzieren mit der Heilpflanze Ashwagandha 

    Zu den oben bereits genannten Wirkungen von Ashwagandha liegen eine ganze Reihe an aktuellen Studien vor. In den letzten Jahrzehnten findet Ashwagandha immer mehr Einsatz in den verschiedensten Bereichen der Schulmedizin und ayurvedischen Medizin.

    Verbesserter Schlaf und Stressreduzierung durch Ashwagandha im VitaMoment “Gute Nacht Spray”

    Der Ashwagandha-Extrakt wird gerne bei Schlafproblemen oder Schlafstörungen eingesetzt. Spätestens bei dem Namen „Schlafbeere“ liegt dieser Zusammenhang nahe. Laut Untersuchungsergebnissen3 sorgt Ashwagandha für eine Senkung des Cortisol-Spiegels.

    Da Cortisol unser Stress-Hormon im Körper ist, geht eine Senkung dieses Hormons mit einer Reduzierung unseres Stressempfindens einher.

    Studien konnten nachweisen, dass wir durch die Wirkung von Ashwagandha schneller einschlafen können.

    Für einen guten Schlaf ist ein gesunder Cortisol-Spiegel enorm wichtig. Denn ein erhöhter Spiegel kann dazu führen, dass du dich stundenlang im Bett wälzt, bis du in den Schlaf findest. Umso besser, dass mittlerweile Ergebnisse von Studien3 vorliegen, die eine signifikante Senkung des Cortisolspiegels durch die Einnahme von Ashwagandha belegen konnten.

    In einer groß angelegten Studie4 konnte nachgewiesen werden, dass Probanden, die über einen achtwöchigen Zeitraum 250 mg Ashwagandha und 600 mg Ashwagandha am Tag erhielten, signifikante Verringerung des Stressempfindens und des Cortisolspiegels aufwiesen. Gleichzeitig verbesserte sich die Schlafqualität dieser Probanden signifikant, gegenüber der Placebogruppe.

    In der Studie5 von Auddy, B. et al. (2008) nahmen rund 100 Probanden mit chronischem Stress teil. Auch hier konnte nachgewiesen werden, dass die Probanden, welche Ashwagandha eingenommen haben, deutliche Verbesserung bezüglich des Stresszustandes aufwiesen.

    Chandrasekhar, K. et al.6 konnten zeigen, dass Probanden, die im Interventionszeitraum Ashwagandha einnahmen, ihren Cortisol-Spiegel, im Gegensatz zur Kontrollgruppe, um 30 % verringern konnten.

    Du kannst sehen, dass die Ashwagandha-Wirkung bereits in einigen Studien untersucht wurde.

    Aufgrund dieser stressregulierenden und schlaffördernden Eigenschaften, haben wir uns dazu entschieden, dass Ashwagandha auch in unserem VitaMoment Einschlaf-Spray enthalten sein soll. Mit dem Spray nimmst du den Ashwagandha-Extrakt direkt über die Mundschleimhäute auf. Die Kombination aus Melatonin und Ashwagandha kann dich optimal darin unterstützen, wieder zu einem erholsamen Schlaf zu gelangen.

    Feedback unserer Kunden:

    Das VitaMoment Einschlaf-Spray ist echt super. Ich schlafe viel besser!

    Ich nehme das Gute Nacht Spray seit ein paar Wochen und bin einfach nur begeistert. Endlich kein stundenlanges Wachliegen mehr. Danke für dieses tolle Produkt!
    Ich schlafe endlich wieder durch! Das kannte ich seit Jahren nicht mehr.

    Stärkung des Immunsystems mithilfe des VitaMoment Immun-Komplex

    Der indische Ginseng kann nachweislich7 Einfluss auf unser Immunsystem nehmen, indem er die Zellaktivität anregt. Deswegen zählt er als wahres Immun-Schutzschild.

    Ashwagandha Withania Somnifera ist laut Prof. Dr. N. Berling Prof. Dr. N. Berling2 eine wirkungsvolle Immunstimulanz, welches in der Lage ist, Immunzellen zu aktivieren. Unter Laborbedingungen konnte gezeigt werden, dass mit der Einnahme von Ashwagandha die Aktivierung von Makrophagen, unseren Immunzellen, aktiviert werden konnte.

    Weitere Studien kamen zu ähnlichen Ergebnissen:

    Aus diesem Grund durfte Ashwagandha in unserem VitaMoment Immun-Komplex nicht fehlen. Neben Zink, Vitamin C und Curcumin, nimmst du mit unseren Kapseln des Immun-Komplexes pro Portion 500 mg Ashwagandha auf.

    Feedback unserer Kunden:

    Endlich erkältungsfrei durch die kalte Jahreszeit
    Ich bin begeistert. Alle um mich herum schiefen und ich bin topfit.
    Seit ich den Immun-Komplex nehme kein Infekt mehr. Ich bin so happy!

    Ashwagandha zur Reduzierung von Angst und depressiven Symptomen

    In einer Doppelblindstudie11 nahmen Patienten mit einer Angststörung teil. Die Interventionsgruppe erhielt zweimal täglich 250 mg Ashwagandha-Extrakt. Die Kontrollgruppe erhielt ein Placebo. Bei 88 % der Interventionsgruppe konnte eine signifikante Verbesserung der Angstsymptome nach dem sechswöchigen Interventionszeitraum festgestellt werden.

    Eine in vivo Studie12  (Tierversuchsstudie) zeigte auf, dass die Wirkung von Ashwagandha vergleichbar mit dem Antidepressivum Impramin ist und als Stimmungsstabilisator bei Depression und Angstzuständen wirkt.

    Ergebnisse einer weiteren Studie13 konnten zeigen, dass durch die Einnahme von Ashwagandha, Angstzustände zurückgingen. Dabei wurden Teilnehmer, die unter Angstzuständen litten, einbezogen. Die Ashwagandha-Gruppe berichtete, dass ihre Symptome deutlich zurückgingen.

    Verbessertes Gedächtnis

    Der Einfluss von Ashwagandha auf unser Gedächtnis wurde in verschiedenen Studien14 untersucht. Demnach kann Ashwagandha das allgemeine Gedächtnis bei Menschen mit leichten kognitiven Einschränkungen verbessern, sowie die Aufmerksamkeit und Informationsweiterleitung positiv beeinflussen.

    Zudem scheint Ashwagandha positive Auswirkungen7 auf die Gedächtnisleistung älterer Menschen mit Gedächtnisverlust und Alzheimer zu haben.

    Steigerung der Leistungsfähigkeit

    Studienergebnisse15 von Pingali, U. et al. (2014) lassen darauf hindeuten, dass Ashwagandha Withania Somnifera die kognitive und psychomotorische Leistungsfähigkeit verbessern kann und daher eine gute Ergänzung bei Krankheiten, welche mit kognitiven Beeinträchtigungen einhergehen, sein kann. In der Studie bekam die Interventionsgruppe zweimal täglich 250 mg Ashwagandha-Extrakt in Form von Kapseln.

    Sandhu, J.S. et al. (2010) konnten in einer Studie16 zeigen, dass die Gabe von Ashwagandha-Extrakt zur Verbesserung der Geschwindigkeit und Muskelkraft, sowie einer verbesserten VO2max (maximale Sauerstoffaufnahmekapazität) führen kann. Die Interventionsgruppe bekam dabei über einen achtwöchigen Zeitraum täglich 500 mg Ashwagandha-Extrakt.

    Aufbau von Muskeln

    Wankhede, S. et al. (2015) beschäftigten sich in ihrer Studie17 mit der Wirkung von Ashwagandha-Extrakt auf Muskeln und Muskelaufbau. Dabei erhielt die eine Gruppe zweimal täglich 300 mg Ashwagandha-Extrakt, die andere Gruppe ein Placebo. In beiden Gruppen wurden verschiedene Kraftwerte dokumentiert, welche nach dem Interventionszeitraum von acht Wochen nochmals erhoben wurden.

    Das Ergebnis: Die Ashwagandha-Gruppe wies einen signifikant stärkeren Anstieg der Muskelkraft auf. Zudem wurde bei der Ashwagandha-Gruppe ein signifikant höherer Testosterongehalt festgestellt, bei einer gleichzeitig signifikanten Abnahme des Körperfettanteils.

    Wirkung bei Schilddrüsenunterfunktion

    In der ayurvedischen Medizin wird Ashwagandha auch bei Problemen mit der Schilddrüse eingesetzt, vor allem bei einer Schilddrüsenunterfunktion.

    In einer Studie18 wurde die Ashwagandha-Wirkung in Bezug auf eine Schilddrüsenunterfunktion untersucht. Dabei bekamen die Probanden über acht Wochen täglich 600 mg Ashwagandha-Extrakt – mit deutlich positiven Effekten auf die Schilddrüse. Nach dem Interventionszeitraum konnte eine Erhöhung der Schilddrüsenhormone fT3 und fT4 festgestellt werden.

    Anti-Aging durch Ashwagandha

    In einer Studie19 bekamen knapp 100 Männer, im Alter zwischen 50 - 59 Jahren, über ein Jahr täglich drei Gramm Ashwagandha. Als Ergebnis konnte eine signifikante Verbesserung der RBC-Blutwerte (rote Blutkörperchen), sowie des Haarmelanins nachgewiesen werden. Zudem berichteten 70 % der Studienteilnehmer über eine verbesserte sexuelle Leistungsfähigkeit.

    Ashwagandha in der Krebsbehandlung

    Erste Studien deuten auf eine tumorhemmende Wirkung von Ashwagandha hin. Einige Inhaltsstoffe der Schlafbeere scheinen eine antikarzinogene Wirkung zu haben.

    Wichtig zu erwähnen ist, dass derzeit noch keine Studien mit Menschen durchgeführt wurden. Bisher liegen entweder in vitro Studien (Untersuchungen im Reagenzglas) oder in vivo Studien (Tierversuchsstudien) vor.

    Es deutet20 darauf hin, dass Ashwagandha Withania Somnifera, genauer gesagt das enthaltene Withaferin A, zur Aktivierung der Apoptose beiträgt. Apoptose bedeutet die Selbstvernichtung von (Krebs-) Zellen. Außerdem kann das Wachstum neuer Krebszellen anscheinend gehemmt werden.

    Ergebnisse einer anderen Studie21 deuten darauf hin, dass durch die Gabe von Ashwagandha die Wirksamkeit der Strahlentherapie erhöht und unerwünschte Nebenwirkungen reduziert werden konnten. Diese Untersuchung wurde in vitro an Menschenzellen und in vivo an Tieren nachgewiesen.

    In einer weiteren Studie22, die an Mäusen durchgeführt wurde, konnte dahin gehend von signifikanten Ergebnissen berichtet werden, dass die toxischen Nebenwirkungen von Medikamenten in der Krebstherapie und das Karzinogen besser und reversibel kontrollierbar sind.

    Hier ist gut zu sehen, dass bereits erste vielversprechende Untersuchungen15 hinsichtlich der Wirkung von Ashwagandha auf diese Krankheit vorhanden sind. Vor allem der Inhaltsstoff Withaferin A scheint die Tumorentstehung zu unterdrücken. Hauptsächlich scheinen seine antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften dafür verantwortlich zu sein.

    Diabetes

    Ebenso scheint die Ashwagandha-Pflanze Einfluss23 auf unseren Blutzucker und die Insulinreduktion in unserem Körper nehmen zu können. Bestimmte Inhaltsstoffe zeigen hypoglykämische Eigenschaften auf, wodurch eine Regulation des Blutzuckers stattfinden kann.

    8. Ashwagandha als Nahrungsergänzungsmittel

    Als Nahrungsergänzungsmittel ist Ashwagandha in verschiedenen Darreichungsformen erhältlich:

    • Kapseln
    • Tabletten
    • Pulver
    • Tinktur
    • Tee

    Wie bereits erwähnt, wird Ashwagandha auch als Geruch des Pferdes bezeichnet. Dementsprechend riecht und schmeckt die reine Pflanze relativ streng. Daher ist Ashwagandha-Pulver geschmacklich eher gewöhnungsbedürftig.

    Nicht verwunderlich, dass Ashwagandha sehr gerne in Kapseln eingenommen wird. Somit umgeht man den unangenehmen Geschmack. Ein weiterer Pluspunkt für die Kapseln ist, dass der in den Kapseln enthaltene Extrakt in der Regel deutlich höher dosiert ist, als das Pulver. Als Alternative zu Kapseln werden auch Presstabletten angeboten.

    Einnahme von Ashwagandha

    Grundsätzlich kann Ashwagandha zu jeder Tageszeit eingenommen werden, auch auf nüchternen Magen. Möchtest du Ashwagandha als Einschlafhilfe einnehmen, solltest du es am Abend, vor dem Schlafengehen, einnehmen.

    Tipps zur Ashwagandha-Einnahme

    • Ashwagandha sollte nicht bei einer aktuellen Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden.
    • Die Einnahme von Ashwagandha in Kombination mit Medikamenten, sollte grundsätzlich immer mit dem Arzt besprochen werden. 
    • Bei der Einnahme von Schilddrüsenmedikamenten sollte die Einnahme von Ashwagandha mit dem Arzt besprochen werden.

    Dosierung von Ashwagandha

    Grundsätzlich sollten die Empfehlungen zur Dosierung eingehalten werden. Diese kannst du aus den Hinweisen auf der Verpackung entnehmen.

    In der Regel werden beim standardisierten Wurzelextrakt ein- oder zweimal täglich bis zu 500 mg eingenommen.

    Nebenwirkungen von Ashwagandha

    Ashwagandha ist ein natürliches Adaptogen, weswegen sich die Nebenwirkungen stark in Grenzen halten. Zu hohe Dosierungen können sich möglicherweise in Form von Durchfall, Erbrechen, Übelkeit oder Kopfschmerzen bemerkbar machen.

    Fazit

    Ashwagandha – eine Pflanze mit vielen Namen und vielen Anwendungsgebieten. Egal, ob Schlafbeere, indischer Ginseng, Withania Somnifera oder Ashwagandha, die Heilpflanze steckt voller wertvoller Inhaltsstoffe.

    Ihren Ursprung findet sie bereits vor vielen tausenden Jahren. Aus der traditionellen Ayurveda-Medizin ist die Schlafbeere nicht wegzudenken. Die Ashwagandha-Pflanze zählt zu einer der beliebtesten Heilpflanzen, welche der Familie der Nachtschattengewächse zugehörig ist.

    Ihre wertvollen Eigenschaften machen sich nicht nur immer mehr Biohacker zu ihrem Vorteil, auch als gängiges Nahrungsergänzungsmittel, zur Förderung der körperlichen Gesundheit und Balance, erfreut es sich an immer größer werdender Beliebtheit.

    Für uns ist Ashwagandha als Heilkraut eine wahre Superpflanze. Grund genug, die gesundheitsfördernde Wirkung von Ashwagandha in zwei unserer VitaMoment-Produkte einfließen zu lassen.

    Durch Studien konnte ihre positive Wirkung auf den Körper in verschiedenen Bereichen bereits nachgewiesen werden. 

    Besonders, wenn du einen Alltag voller Stress, Schlaf-Probleme oder eine hohe Infektanfälligkeit hast, kannst du dir die Wirkung von Ashwagandha zunutze machen.

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    Die dargestellten Informationen dienen ausschließlich für den Informationsgebrauch und haben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie stellen keine medizinische Beratung dar und dürfen nicht als Aufforderung einer bestimmten (Nicht-) Behandlung einer Krankheit verstanden werden.

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