Fettleber: Der Ratgeber zur natürlichen Leberentfettung

Fettleber: Der Ratgeber zur natürlichen Leberentfettung

Deine Leber kannst du dir wie eine riesige Fabrik vorstellen. Eine gigantische Halle mit unzähligen:

  • Maschinen, 
  • Lagern und 
  • Mitarbeitern.

Wenn die Fabrik auf 100 Prozent läuft, herrscht eine richtig gute und entspannte Stimmung. Auch wenn am Wochenende mal ordentlich gebechert wird, du also Alkohol bis zum Verlust der Muttersprache getrunken hast, ist das kein Problem. Deine gesunde Riesenfabrik legt mit seinen gut gelaunten Mitarbeitern einfach eine Sonderschicht ein. Die Arbeit wird verteilt, alles bleibt im Gleichgewicht.

Wenn die Fabrikhalle aber zunehmend immer mehr mit Fett vollgestopft und anderen Giftstoffen konfrontiert wird, dann schränkt das den Platz und damit die Arbeitskapazität immer weiter ein. Bis zu einem gewissen Grad ist das überhaupt kein Problem, weil die Fabrik riesig ist. 

Eine Leber, die bereits ordentlich angefettet ist, sendet auch keine Alarmsignale in Form von Schmerzen. Okay, du bist vielleicht ein wenig müder und abgeschlagener als früher. Aber du läufst noch auf Spur. Zumindest vorerst. Warum solltest du also etwas an deinem Verhalten ändern?

Der Grund nennt sich Fettleber. Es ist eine der häufigsten Lebererkrankungen in Deutschland.

1. Was ist eine Fettleber? 

Statistisch gesehen erkrankt jeder dritte Deutsche1 im Laufe des Lebens an einer Fettleber. Da die Fettleber meistens lange nur schwache Symptome zeigt, ist die Fettleber auch schwierig zu diagnostizieren.

Die Fettleber (auch hepatische Steatose genannt) ist ein Zustand, der durch eine übermäßige Ansammlung von Fett in der Leber verursacht wird. Eine gesunde Leber enthält immer eine gewisse Menge an Fett, doch es wird es zu einem Problem, wenn das Fett einen zu großen Anteil deiner Leber ausmacht. Dies kann zu Leberentzündungen führen, die das Organ schädigen und Narbenbildung verursachen kann. In schweren Fällen kann diese Vernarbung zu einem Leberversagen führen.

Die gute Nachricht ist jedoch, dass die Leber regenerationsfähig ist. Du kannst der Leberverfettung also rechtzeitig entgegenwirken. Mehr dazu erfährst du weiter unten im Artikel. Schauen wir uns zunächst an, wie die Leber überhaupt funktioniert.

2. Wie funktioniert die Leber?

Die Leber sitzt unter dem Zwerchfell im rechten Oberbauch. Sie ist ein echt großer Brocken, der bei einem Erwachsenen zwischen 1,5 bis 2 Kilogramm wiegt.

Jede Sekunde laufen in der Leber tausende Stoffwechselprozesse ab: 

  • Enzyme werden gebastelt
  • Giftstoffe verpackt, damit sie abtransportiert werden können
  • Hormone werden gebildet und aktiviert

3. Wie kommt es zur Fettleber?

Leberverfettung ist eine stille Krankheit. Das macht sie so gefährlich. Es gibt mehrere Faktoren, die die Entwicklung einer Fettleber verursachen oder dazu beitragen können:

  • Fettleibigkeit
  • Überschüssiges Bauchfett
  • Insulinresistenz
  • Hoher Zuckerkonsum
  • Beeinträchtigte Darmgesundheit

Besonders häufig tritt eine Leberverfettung bei übergewichtigen Menschen auf. 

Das hängt natürlich mit dem Essverhalten zusammen. Getrost werden sich die Kalorien in den Bauch geschlagen. Der Kalorienüberschuss führt einerseits zu einem unerwünschten Anblick vor dem Spiegel. Andererseits verfettet er die Leber von innen, sodass das sogenannte Viszeralfett zunimmt. 

Dieses Fett ist besonders fies, da es wie eine große Hormondrüse wirkt und Entzündungs-Botenstoffe produziert, die von der Leber neutralisiert werden. Das funktioniert aber nicht ordentlich, da die Leber bereits selbst mit Aufräumarbeiten schwer zu kämpfen hat.

4. Welche Arten von Fettlebererkrankungen gibt es? 

Es gibt zwei Hauptformen der Fettleber:

Alkoholische Fettleber (AFL)

Die alkoholische Fettleber bezeichnet die Ansammlung von Fett in der Leber als Folge von starkem Alkoholkonsum. Während die Leber deinen Körper vom Alkohol entgiftet, können sich schädliche Substanzen in dem Organ ausbreiten. Diese Stoffe beschädigen die Leberzellen, fördern Entzündungen und schwächen die natürlichen Abwehrkräfte deiner Leber. 

Mehr als 90 % aller starken Trinker2 entwickeln eine alkoholische Fettleber.

Neben der alkoholischen Fettleber gibt es noch eine weitere Fettlebererkrankung.

Nichtalkoholische Fettlebererkrankung (NAFL) 

Die nichtalkoholische Fettleber (kurz NAFLD oder NAFL) ist die häufigste Lebererkrankung weltweit3. Über 90 % der fettleibigen, 60 % der diabetischen und bis zu 20 % der normalgewichtigen Menschen entwickeln eine NAFL4. Die Tendenz ist weiter steigend.

Eine NAFL entwickelt sich in vier Hauptstadien. Die meisten Menschen werden nur das erste Stadium erreichen, meist ohne es zu bemerken. In einigen wenigen Fällen kann sie fortschreiten und schließlich zu Leberschäden führen, wenn sie nicht erkannt und behandelt wird.

Die wichtigsten Stadien der NAFL sind:

  1. Einfache Fettleber: Ansammlung von Fett in der Leber, ohne dass es bislang zu Entzündungen oder Schäden an den Leberzellen gekommen ist. Eine einfache Fettleber ist ein erstes Warnsignal. 
  2. Nichtalkoholische Steatohepatitis (NASH): Dies ist eine fortgeschrittene Form der NAFL, bei der die Leber sich entzündet hat und Schäden an den Leberzellen vorliegen. 
  3. Fibrose: Die anhaltenden Entzündungsprozesse verursachen Narbengewebe um die Leber und die nahegelegenen Blutgefäße.
  4. Zirrhose: schwerstes Stadium der NAFL. Sie tritt nach jahrelangen Entzündungen auf und führt zu einer Schrumpfung der Leber. In diesem Stadium wird die Leber auch narbig und klumpig. Dieser Schaden ist dauerhaft und kann zu Leberkrebs und Leberversagen führen.

Beachte: Es kann Jahre dauern, bis sich eine Fibrose oder Zirrhose entwickelt. Daher ist es wichtig, den Lebensstil zu ändern, um zu verhindern, dass der Zustand eintritt.

5. Welche Symptome hat man bei einer Fettleber?

In den meisten Fällen verursacht eine Fettleber keine auffälligen Symptome. Häufig merken Betroffene anfangs nicht einmal, dass sie bereits eine Fettleber haben. Man fühlt sich höchstens müde oder abgeschlagen oder spürt einen leichten Schmerz in der oberen rechten Seite des Bauchraums. Ansonsten können folgende Beschwerden auf eine Fettleber hindeuten:

  • Appetitlosigkeit
  • Gewichtsverlust
  • Müdigkeit
  • Nasenbluten
  • juckende Haut
  • gelbe Haut und Augen
  • Bauchschmerzen
  • Verwirrung

Ist die Leber irgendwann so verfettet, dass sie nicht ausreichend Kapazitäten für andere wichtige Aufgaben hat, läuft das Entgiftungs-System einfach nur noch im Sparmodus. Dein Hormon- und damit Steuerungssystem, welches sich um die Produktion von wichtigen Bausteinen und Werkzeugen kümmert, die dich gesund und leistungsfähig halten sollen, funktioniert dann nicht mehr richtig. Zum Glück ist es in vielen Fällen möglich, eine Fettleber durch Änderungen des Lebensstils wieder rückgängig zu machen.

6. Ist Fruktose schlecht für die Leber?

Eine ganz große Herausforderung für die Leber ist Fruktose, auch als Fruchtzucker bekannt. Das ist der Zucker, der auch in Obst enthalten ist. Auch wenn Obst prinzipiell gesund ist, hat Fruktose einen erheblichen Einfluss auf eine Fettleber.

Fruktose wird über den sogenannten GLUT5-Transporter im Darm aufgenommen. Normalerweise schüttet die Bauchspeicheldrüse bei einem hohen Zuckerspiegel sofort Insulin aus, damit der hohe, mittelfristig schädliche Zuckerspiegel schnell abgebaut wird. Fruktose wird allerdings ohne Insulin versorgt.

Der Fruchtzucker wird er zu Triglyceriden, also Fett umgebaut. Wird das Fett nicht verbraucht, dann landet es eben im Bauch.

Dieses Viszeralfett nimmt zu, wodurch auch die Leber immer fetter wird. Auf eine so große Menge Zucker ist der menschliche Körper einfach nicht ausgelegt.

7. Wie haben sich die Steinzeitmenschen ernährt?

Obst ist grundsätzlich nichts Böses und tendenziell gesund. Im Herbst haben sich die Urzeitmenschen den Bauch damit vollgestopft. Und zwar so richtig! In dieser kurzen Phase ist die Leber natürlich ordentlich verfettet. 

Das war damals notwendig, denn nach der Obstzeit im Herbst kam schließlich der kalte Winter. Auch die Erderwärmung war damals noch nicht so fortgeschritten, sodass sich die Urzeitmenschen keine Beeren oder Äpfel vor ihrer Höhle anbauen konnten. Und aus den südlichen Regionen wurde auch kein frisches Obst per Schiffscontainer geliefert.

So hatten die Steinzeitmenschen im Winter keinen Nachschub an zuckerhaltigen Kalorien aus Früchten. Aus der Fettleber wurde rasch eine fettfreie Großfabrik, die am Ende des kalorienarmen Winters wieder gesund bis zum nächsten Herbst lief. Dieser Leberfettzyklus war für die Steinzeitmenschen überlebenswichtig.

8. Wie wird die Fettleber diagnostiziert?

Da eine Fettleber oft keine Symptome verursacht, ist es nicht einfach, sie zu diagnostizieren. Wenn du eine Routineuntersuchung oder aus anderen Gründen einen Bluttest gemacht hast, können erhöhte Werte der Leberenzyme ein Indiz dafür sein. Dies ist normalerweise ein Warnsignal und kann auf ein Leberproblem hinweisen. Um eine Diagnose zu stellen, kann dein Arzt die folgenden Tests anordnen: 

Medizinische Vorgeschichte

Wenn dein Arzt den Verdacht hat, dass du eine Fettleber haben könntest, wird er dir wahrscheinlich Fragen zu Folgendem stellen:

  • die medizinische Vorgeschichte deiner Familie, einschließlich eventueller Lebererkrankungen
  • dein Alkoholkonsum und andere Lebensgewohnheiten
  • weitere Vorerkrankungen
  • alle Medikamente, die du möglicherweise einnimmst
  • aktuelle Veränderungen deines Gesundheitszustands

Körperliche Untersuchung

Bei einer körperlichen Untersuchung untersucht der Arzt in der Regel deinen Körper und bestimmt dein Gewicht und deine Größe, um deinen Body-Mass-Index zu berechnen. Abgesehen davon wird dein Arzt auch nach Symptomen einer nichtalkoholischen Fettlebererkrankung oder nichtalkoholischen Steatohepatitis suchen, wie z. B.:

  • Insulinresistenz: dies zeigt sich durch verdunkelte Hautflecken über den Knöcheln, Ellenbogen und Knien
  • gelbe Haut und Augen 
  • vergrößerte Leber 

Bluttest 

In vielen Fällen wird eine Fettlebererkrankung diagnostiziert, nachdem Bluttests erhöhte Leberenzyme zeigen. Diese Tests können Teil deiner Routineuntersuchung sein. Dein Arzt kann sie aber auch anordnen, wenn du Symptome einer Lebererkrankung wie gelbe Haut und Augen aufweist. Sind deine Leberwerte erhöht, kann dein Arzt zusätzliche Tests anordnen, um die Ursache zu ermitteln. 

Bildgebende Verfahren

Bildgebende Tests wie Ultraschall, Computertomografie (CT) oder Magnetresonanztomografie (MRT) zeigen, ob sich Fett in deiner Leber befindet. Im Falle von Leberkrebs können sie auch feststellen, ob sich die Krebszellen im Körper ausbreiten. 

Um den Schweregrad der Fibrose zu beurteilen, kann auch eine spezielle Technik namens Elastografie zur Ultraschalluntersuchung hinzugezogen werden.

Leberbiopsie

Bei diesem Verfahren wird dir ein Spezialist eine lokale Betäubung geben und mit einer Nadel ein Stück Gewebe aus deiner Leber für die mikroskopische Untersuchung entnehmen. Nicht jeder mit einer nichtalkoholischen Fettlebererkrankung muss eine Leberbiopsie durchführen lassen. Dein Arzt kann sie empfehlen, wenn du ein Risiko für nichtalkoholische Steatohepatitis hast oder wenn andere Tests zeigen, dass du NASH-Komplikationen wie eine Zirrhose haben könntest. 

9. Welche Ernährung führt zur Fettleber?

Genau hier liegt unser heutiges Problem. Für uns ist sozusagen viermal im Jahr Herbst. Wir können jederzeit im Supermarkt frisches Obst kaufen.

Klar, Obst ist grundsätzlich gesund. Aber durch eine dauerhaft große Menge an Obst verfettet auch die Leber. 

Getrunkenes Obst ist besonders kritisch. Glaubst du wirklich, dass unsere Vorfahren die Äpfel ausgepresst und dann nur den Saft getrunken haben? Quatsch! 

Steinzeitmenschen haben die ganzen Faserstoffe, Ballaststoffe, das Pektin aus der Schale mitgegessen. Diese Stoffe sind im Saft nicht mehr enthalten, weshalb wir uns beim Trinken von Säften und Smoothies konzentrierten Fruchtzucker in den Hals schütten.

Du schaffst es am Tag wahrscheinlich locker, einen Liter Saft zu trinken. Das Äquivalent von einem Kilo Obst zu essen, wird dagegen schon etwas schwieriger. Zumindest bist du damit erst einmal eine ganze Weile mit dem Kauen beschäftigt. Grundsätzlich ganz wichtig: Lass flüssige Kalorien weg.

Aber Fruchtsäfte sind nur ein Lebensmittel, welches eine gefährliche Verfettung der Leber begünstigt. Viele weitere Lebensmittel wie Marmeladentoast, Nudeln oder Kuchen können ebenfalls zur Entwicklung einer Fettleber beitragen. Generell ist insbesondere ein zu hoher Anteil an Kohlenhydraten in der Ernährung für die Erkrankung verantwortlich.

10. Ist eine Fettlebererkrankung behandelbar? 

Derzeit sind noch keine Medikamente zur Behandlung der Fettlebererkrankung zugelassen. Es ist noch mehr Forschung nötig, um entsprechende Arzneimittel entwickeln zu können. In vielen Fällen können jedoch Änderungen des Lebensstils helfen, die Krankheit nicht nur zu stoppen, sondern auch die Schäden rückgängig zu machen.

11. Wie entfettet man die Leber?

Wenn du bei dir selbst einen Verdacht auf eine verfettete Leber hast, oder einfach so etwas für deine Gesundheit tun möchtest, dann mach etwas dafür. Es ist leichter als du denkst.

Glücklicherweise verzeiht dir deine Leber einen ungesunden Lebensstil relativ schnell. Sie repariert sich nämlich von allein. Ziemlich praktisch, dass die wichtigste Fabrik in unserem Körper eine hohe Selbstheilungskraft besitzt.

Der beste Weg, um eine Fettleber wieder loszuwerden, ist eine Anpassung der Essgewohnheiten. In vielen Fällen können Änderungen des Lebensstils helfen, die Fettleber umzukehren. Maßnahmen umfassen zum Beispiel:

  • Alkoholkonsum einschränken oder einstellen
  • Maßnahmen zum Abnehmen ergreifen
  • Zuckerhaltige Lebensmittel reduzieren

Diese Schritte eines aktiven und gesunden Lebensstils können dazu beitragen, deinen allgemeinen Gesundheitszustand zu verbessern und mögliche Risiken einer Fettleber zu verringern.

12. Leberentgiftung starten mit dem Figur-Booster

Wenn du es besonders praxistauglich und einfach magst, dann empfehlen wir dir den Figur-Booster.

Dieses Programm hat das Ziel, deinen Stoffwechsel maximal anzukurbeln, um dadurch effektiv Körperfett abzubauen. Das wirkt sich auch auf die Fettverbrennung innerhalb der Leber aus. Und zwar ziemlich schnell.

 

13. Sieben Tipps zur natürlichen Leberentfettung

Befolge die folgenden Schritte, um deine Leber zu schützen und ihr bei der natürlichen Regeneration zu helfen: 

1. Baue Gewicht ab

Wenn du übergewichtig oder fettleibig bist, sollte das Abnehmen der erste Punkt auf deiner Liste sein. Wenn du nur fünf Prozent5 deines Körpergewichts abnimmst, kannst du das Fett in deiner Leber reduzieren. Nimmst du zwischen sieben Prozent und zehn Prozent ab, reduzierst du auch die Entzündung und die Wahrscheinlichkeit einer Verletzung deiner Leberzellen.

Um Gewicht zu verlieren, gibt es ein wichtiges Ziel, welches du möglichst häufig erreichen solltest: das Kaloriendefizit

Hierzu solltest du die Anzahl der Kalorien, die du jeden Tag isst, reduzieren und deine körperliche Aktivität erhöhen. Ernähre dich einfach gesund und bewege dich mehr. Wenn du diese beiden Dinge tust, kannst du dein Gewicht auf natürliche und sichere Weise deutlich reduzieren.

2. Nimm die richtigen Fette zu dir

Menschen mit einer Fettlebererkrankung leiden oft unter einer sogenannten Insulinresistenz. Das bedeutet, dass dein Körper Insulin herstellt, es aber nicht gut nutzen kann. Infolgedessen sammelt sich die Glukose in deinem Blut an und deine Leber verwandelt sie in Fett. 

Um deinem Körper zu helfen, Insulin besser zu speichern, können diese Fette helfen:

  • Omega-3-Fettsäuren, wie sie in Fisch, Fischöl, pflanzlichen Ölen, Nüssen (insbesondere Walnüssen), Leinsamen und Leinsamenöl, Blattgemüse sowie unseren Omega-3-Kapseln aus Fischöl oder Algen vorkommen
  • Einfach ungesättigte Fette aus pflanzlichen Quellen wie Oliven, Nüssen und Avocados

3. Treibe Sport und sei aktiv

Da die Haut das Hauptentgiftungsorgan des Körpers ist, ist Schwitzen der beste Weg, um die Giftstoffe aus dem Körper zu bekommen. Bewegung kurbelt auch die körpereigene Glutathion-Produktion an, die bei der Entgiftung hilft.

Du könntest zum Beispiel mit etwas Leichtem anfangen, wie z.B. jeden Tag 30 Minuten zu gehen. Dann kannst du die Intensität mit 30 Minuten Aerobic pro Tag erhöhen. Um Entzündungen zu senken und den Zustand der Leber zu verbessern, kannst du auch Krafttraining versuchen.

4. Entferne Giftstoffe aus deiner Ernährung

Reduziere oder eliminiere günstiges Fleisch, Alkohol, Zucker, Tabak und verarbeitete Lebensmittel in deiner Ernährung. Das mag anfangs schwer sein. Je mehr Gifte du zu dir nimmst, desto mehr schädliche Substanzen muss deine Leber jedoch entgiften. Das erhöht die Belastung deiner Leber und macht es ihr schwerer, sich zu regenerieren. 

5. Iss Lebensmittel, die reich an Probiotika sind

Je effektiver dein Verdauungssystem bei der Ausscheidung von Giftstoffen ist, desto weniger Arbeit wird es an die Leber abgeben. Einer der besten Helfer, die ein Verdauungssystem bekommen kann, sind Probiotika. Das sind gute Darmbakterien, die deinem Körper dabei helfen können, Nahrung zu verdauen, krankmachende Zellen zu zerstören und Vitamine zu produzieren. Probiotika sind in fermentierten Lebensmitteln wie Sauerkraut, Kimchi und Essiggurken leicht verfügbar.

6. Genug Schlaf 

Eine kurze Schlafzeit6 erhöht die Wahrscheinlichkeit für Fettleibigkeit. Und da Übergewicht ein Hauptrisikofaktor für Diabetes und Fettleber ist, steigt auch das Risiko, diese Krankheiten zu bekommen.

Es ist wie ein Teufelskreis, dem man nur schwer entkommen kann. Schlechter Schlaf kann zu einer Gewichtszunahme führen, was wiederum die Schlafqualität weiter verschlechtern kann. Um deinen Schlaf zu verbessern, findest du hier einige Tipps, die du umsetzen kannst.

7. Unterstütze deine Leberentgiftung mit den richtigen Nährstoffen

Biete deiner Leber zusätzliche Unterstützung mit dem Leber-Komplex. Die Kapseln sind komplett vegan und reich an leberfreundlichen Inhaltsstoffen: 

  • Mariendistel: Hilft bei der Beseitigung von Ablagerungen von Schwermetallen, verschreibungspflichtigen Medikamenten, Umweltschadstoffen und Alkohol in der Leber.
  • Löwenzahn-Extrakt: hat eine natürliche harntreibende Wirkung, die deiner Leber hilft, Giftstoffe schneller auszuscheiden. Es hilft auch, das Immunsystem zu stärken, den Blutzuckerspiegel auszugleichen, Sodbrennen zu lindern und Verdauungsstörungen zu beruhigen.
  • Artischocke: Kann helfen, deine Leber vor Schäden zu schützen und kann sogar das Wachstum von neuem Lebergewebe fördern. 
  • Ingwerextrakt: Kann helfen, eine Fettleber zu verhindern oder zu behandeln, indem es den oxidativen Stress auf die Leber reduziert, die Insulinresistenz verringert und Entzündungen hemmt.
  • Sonnenblumen-Lecithin: Hilft den Aufbau von Fett in der Leber zu verhindern. 
  • Cholin: Ein vitaminähnlicher Nährstoff, der für die Verstoffwechselung von Cholesterin in der Leber unerlässlich ist.

Der kraftvolle Nährstoff-Mix kann dir unter anderem bei Folgendem helfen: 

  • Entgiften deiner Leber
  • Optimierung deiner Leberfunktion
  • Schutz der Leberzellen vor Entzündungen
  • Förderung der Produktion von Gallenflüssigkeit

Fazit

Eine einfache Fettleber ist normalerweise reversibel. Allerdings kann sie sich auch lebensbedrohlich entwickeln, wenn sie unbehandelt bleibt. Um deine Leber bei der Erholung zu unterstützen, ist eine Anpassung des Lebensstils erforderlich.

Für den Anfang kannst du unserem Entgiftungsprogramm oben folgen. Nimm einfach leberfreundliche Lebensmittel zu dir, bewege dich mehr, schlafe genug und entferne alle Giftstoffe aus deiner Ernährung. Indem du täglich zwei Kapseln des VitaMoment Leber-Komplexes einnimmst, sorgst du für eine optimale Nährstoffversorgung deiner Leber und kannst Giftstoffe effektiv aus der Leber spülen.

In der Leber hast du fleißige Leber-Mitarbeiter, die dich leistungsfähig und gesund halten wollen. Du trägst die Verantwortung für sie. Immer, wenn du zuckerhaltige Lebensmittel in dich schüttest, erschwerst du deinen Leber-Mitarbeitern die Arbeit. Am Ende entscheidest du selbst wie oft du deine Fabrik mit klebrigem Zucker überfluten willst. Schließlich bist du der Chef deiner Leber.

  • 1
    Deutsche Leberstiftung: Fettleberentzündung (Steatohepatitis) – häufigste Lebererkrankung in Deutschland
  • 2
    Definition, epidemiology and magnitude of alcoholic hepatitis
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    Global epidemiology of nonalcoholic fatty liver disease-Meta-analytic assessment of prevalence, incidence, and outcomes
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    Non-alcoholic fatty liver disease – A global public health perspective
  • 5
    Effect of changes on body weight and lifestyle in nonalcoholic fatty liver disease
  • 6
    Meta-Analysis of Short Sleep Duration and Obesity in Children and Adults

Die dargestellten Informationen dienen ausschließlich für den Informationsgebrauch und haben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie stellen keine medizinische Beratung dar und dürfen nicht als Aufforderung einer bestimmten (Nicht-) Behandlung einer Krankheit verstanden werden.

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