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Immunsystem

Fettleber: Diese Ernährungsfehler führen zur Leberverfettung

Geschrieben von VitaMoment Team
Aktualisiert am

Stell dir deine Leber wie eine riesige Fabrik vor - eine gigantische Halle mit unzähligen:

  • Maschinen, 
  • Lagern und 
  • Mitarbeitern.

Wenn die Fabrik auf 100% läuft, herrscht eine richtig gute und entspannte Stimmung. Auch wenn am Wochenende mal ordentlich gebechert wird, du also Alkohol bis zum Verlust der Muttersprache getrunken hast, ist das kein Problem. Deine gesunde Riesenfabrik legt mit seinen gute gelaunten Mitarbeitern einfach eine Sonderschicht ein. Die Arbeit wird verteilt, alles bleibt im Gleichgewicht.

Wenn die Fabrikhalle aber zunehmend immer mehr mit Fett vollgestopft wird, dann schränkt das den Platz und damit die Arbeitskapazität immer weiter ein. Bis zu einem gewissen Verfettungsgrad ist das überhaupt kein Problem, weil die Leberfabrik-Flächen riesig sind. 

Eine Leber, die bereits ordentlich angefettet ist, sendet auch keine Alarmsignale in Form von Schmerzen. Ok, du bist vielleicht ein bisschen müder und abgeschlagener als früher. Aber du läufst noch auf Spur. Zumindest vorerst. Warum solltest du also etwas an deinem Verhalten ändern?

Genau das erfährst du in diesem Beitrag.

So funktioniert die Leber

Die Leber sitzt unter dem Zwerchfell im rechten Oberbauch. Sie ist ein echt großer Brocken, der bei einem Erwachsenen zwischen 1,5 bis 2 Kilogramm wiegt.

Jede Sekunde laufen in der Leber tausende Stoffwechselprozesse ab: 

  • Enzyme werden gebastelt,
  • Giftstoffe verpackt, damit sie abtransportiert werden können und
  • Hormone werden gebildet und aktiviert.

Wie kommt es zur Fettleber?

Leberverfettung ist eine stille Krankheit. Das macht sie so gefährlich. Es gibt mehrere Faktoren, die die Entwicklung einer Fettleber verursachen oder dazu beitragen können:

  • Fettleibigkeit
  • Überschüssiges Bauchfett
  • Insulinresistenz
  • Hoher Zuckerkonsum
  • Beeinträchtigte Darmgesundheit

Mittlerweile haben etwa 25 Prozent der Bevölkerung eine so genannte Nicht-Alkoholische Fettleber. Besonders häufig tritt eine Leberverfettung bei übergewichtigen Menschen auf. 

Das hängt natürlich mit dem Essverhalten zusammen. Bedenkenfrei schlagen wir uns die Kalorien in den Bauch. Der Kalorienüberschuss führt einerseits zu einem unerwünschten Anblick vor dem Spiegel. Andererseits verfettet er unsere Leber von innen, sodass das sogenannte Viszeralfett zunimmt. 

Dieses Fett ist besonders fies, da es wie eine große Hormondrüse wirkt und Entzündungsbotenstoffe produziert, die von der Leber neutralisiert werden. Das funktioniert aber nicht ordentlich, da die Leber bereits selbst mit Aufräumarbeiten schwer zu kämpfen hat.

Welche Symptome hat man bei einer Fettleber?

In den meisten Fällen verursacht eine Fettleber keine auffälligen Symptome. Häufig merken Betroffene anfangs nicht einmal, dass sie bereits eine Fettleber haben. Man fühlt sich höchstens müde oder abgeschlagen oder spürt einen leichten Schmerz in der oberen rechten Seite des Bauchraums. Ansonsten können folgende Beschwerden auf eine Fettleber hindeuten:

  • Appetitlosigkeit
  • Gewichtsverlust
  • Müdigkeit
  • Nasenbluten
  • juckende Haut
  • gelbe Haut und Augen
  • Bauchschmerzen
  • Verwirrung

Ist die Leber irgendwann so eingefettet, dass es nicht ausreichend Kapazitäten für die ganzen wichtigen Aufgaben gibt, dann läuft das Entgiftungssystem einfach nur noch im Sparmodus. Dein Hormon- und damit Steuerungssystem, welches sich um die Produktion von wichtigen Bausteinen und Werkzeugen kümmert, die dich gesund und leistungsfähig halten sollen, funktioniert dann nicht mehr richtig. Zum Glück ist es in vielen Fällen möglich, eine Fettleber durch Änderungen des eigenen Lebensstils wieder rückgängig zu machen.

Fruktose ist besonders schlimm

Eine ganz große Herausforderung für die Leber ist Fruktose, welche auch als Fruchtzucker bekannt ist. Das ist der Zucker, der auch in Obst enthalten ist. Auch wenn Obst prinzipiell gesund ist, hat Fruktose einen erheblichen Einfluss auf eine Fettleber.

Fruktose wird über den so genannten GLUT5-Transporter im Darm aufgenommen. Normalerweise schüttet die Bauchspeicheldrüse bei einem hohen Zuckerspiegel sofort Insulin aus, damit der hohe, mittelfristig schädliche Zuckerspiegel schnell abgebaut wird. Fruktose wird allerdings ohne Insulin versorgt.

Der Fruchtzucker spült durch deine Leber. Dort wird er zu Triglyceriden, also Fett umgebaut. Und wenn das Fett nicht verbraucht wird, dann landet es eben im Bauch.

Das Viszeralfett wird mehr, wodurch auch die Leber immer fetter wird. Auf eine so große Menge Zucker ist der menschliche Körper einfach nicht ausgelegt.

Wie haben sich die Steinzeitmenschen ernährt?

Obst ist grundsätzlich nichts böses und tendenziell gesund. Im Herbst haben sich die Urzeitmenschen den Bauch damit vollgestopft. Und zwar so richtig! In dieser kurzen Phase ist die Leber natürlich ordentlich verfettet. 

Das war damals sehr wichtig, denn nach der Obstzeit im Herbst kam schließlich der kalte Winter. Auch die Erderwärmung war damals noch nicht so fortgeschritten, sodass sich die Urzeitmenschen keine Beeren oder Äpfel vor ihrer Höhle anbauen konnten. Und aus den südlichen Regionen wurde auch kein frisches Obst per Schiffscontainer geliefert.

So hatten die Steinzeitmenschen im Winter keinen Nachschub an zuckerhaltigen Kalorien aus Früchten. Aus der Fettleber wurde ganz schnell eine fettfreie Großfabrik, die am Ende des kalorienarmen Winters wieder gesund bis zum nächsten Herbst lief. Dieser Leberfettzyklus war für die Steinzeitmenschen überlebenswichtig.

Wie ernähren wir uns heute?

Und genau hier liegt unser heutiges Problem. Für uns ist sozusagen viermal im Jahr Herbst. Wir können jederzeit im Supermarkt frisches Obst kaufen.

Klar, Obst ist grundsätzlich gesund. Aber durch eine dauerhaft große Menge an Obst verfettet eben auch die Leber. 

Getrunkenes Obst ist besonders kritisch. Glaubst du wirklich, dass unsere Vorfahren die Äpfel ausgepresst und dann nur den Saft getrunken haben? Quatsch! 

Steinzeitmenschen haben die ganzen Faserstoffe, Ballaststoffe, das Pektin aus der Schale mitgegessen. Diese Stoffe sind im Saft nicht mehr enthalten, weshalb wir uns beim Trinken von Säften und Smoothies konzentrierten Fruchtzucker in den Hals schütten.

Du schaffst es am Tag wahrscheinlich locker, einen Liter Saft zu trinken. Das Äquivalent von einem Kilo Obst zu essen, wird dagegen schon etwas schwieriger. Zumindest bist du damit erst einmal eine ganze Weile mit dem Kauen beschäftigt.

Grundsätzlich ganz wichtig: Lass flüssige Kalorien weg. Natürlich auch Säfte! Das ist hochkonzentrierter Fruchtzucker. 

Auch bei süßem Obst gilt: je weniger, desto besser für die Leber und die Figur. Die einzige Ausnahme ist, wenn du überdurchschnittlich sportlich bist und diese flüssige Energie bzw. das daraus entstehende Fett gut verbrauchst.

So entfettest du die Leber

Wenn du bei dir selbst einen Verdacht auf eine verfettete Leber hast, oder einfach so etwas für deine Gesundheit tun möchtest, dann mach etwas dafür! Es ist leichter als du denkst.

Glücklicherweise verzeiht dir deine Leber einen ungesunden Lebensstil relativ schnell. Sie repariert sich nämlich von alleine. Ziemlich praktisch, dass die wichtigste Fabrik in unserem Körper eine hohe Selbstheilungskraft besitzt.

Der beste Weg, um eine Fettleber wieder loszuwerden, ist eine Anpassung der Essgewohnheiten. In vielen Fällen können Änderungen des Lebensstils helfen, die Fettleberkrankheit umzukehren. Maßnahmen umfassen zum Beispiel:

  • Alkoholkonsum einschränken oder einstellen
  • Maßnahmen zum Abnehmen ergreifen
  • Zuckerhaltige Lebensmittel reduzieren

Diese Schritte eines aktiven und gesunden Lebensstils können dazu beitragen, deinen allgemeinen Gesundheitszustand zu verbessern und mögliche Risiken einer Fettleber zu verringern.

Figur-Booster

Wenn du es besonders praxistauglich und einfach magst, dann empfehlen wir dir den Figur-Booster.

Dieses Programm hat das Ziel, deinen Stoffwechsel maximal anzukurbeln, um dadurch effektiv Körperfett abzubauen. Das wirkt sich auch auf die Fettverbrennung innerhalb der Leber aus. Uns zwar ziemlich schnell.

Du bekommst im Figur-Booster eine ganz klare Anleitung, wie du dich 6 Tage lang ernährst. In der Tat kannst du sogar schon alles im Vorfeld einkaufen und musst dich diese 6 Tage um keinerlei Lebensmitteleinkauf mehr kümmern. Du machst einfach das Programm. Am siebten Tag kannst du dann bei den Kalorien Vollgas geben. 

Das schubst den durch die Kalorienreduzierung bedingten verlangsamten Stoffwechsel wieder an. Und Spaß macht es auch, da es gut für die Motivation und die Seele ist.

Nach der ersten Woche kannst du entscheiden, ob du mit dem Figur-Booster in die zweite oder sogar dritte Woche gehst.

Deine Leber wird dich feiern. Und du dein knackiges Spiegelbild.

Nahrungsergänzungsmittel

Verschiedene Studien haben gezeigt, dass die Einnahme von Omega 3 oder Curcumin zu einer Verbesserung der Lebergesundheit führen kann.

Eine Studie1 konnte durch die Supplementierung von täglich 500-1000 mg Omega 3 bei Kindern eine gesteigerte Reduktion von Bauchfett und Leberfett nachweisen.

Eine weitere Studie2 konnte bei Erwachsenen mit einer Fettleber durch die Einnahme von 2-4 Gramm Omega 3 am Tag in Verbindung mit einer Ernährungsumstellung eine erhebliche Verbesserung beim Leberfett aufzeichnen.

Daily You Omega 3
€32.97 (€19.28/100g)

Eine Studie der University of Connecticut3 konnte nachweisen, dass die Auswirkungen einer Nicht-Alkoholischen Fettleber durch die zusätzliche Einnahme von Curcumin zu einer Ernährungsumstellung reduziert werden.

Daily You Curcumin
€29.97 (€81.00/100g)

Alle Studien zeigen, dass bestimmte Nahrungsergänzungsmittel wie Omega 3 oder Curcumin die Auswirkungen einer Ernährungsumstellung zu verstärken scheinen. Allerdings wird die Einnahme von Supplementen ohne parallele Ernährungsumstellung vermutlich nur geringe Auswirkungen auf das Leberfett haben.

Fazit

Stark zuckerhaltige Produkte sind generell nicht die beste Wahl. Das wusstest du bereits vor diesem Beitrag. Sie enthalten meistens den Haushaltszucker Saccharose. Das ist ein Zweifachzucker, welcher jeweils zur Hälfte aus Glukose und Fruktose besteht:

  • Glukose ist für die Leber eher unbedenklich, da er durch Insulin in die Muskeln gelangt, wo er idealerweise auch verbraucht wird.
  • Fruktose ist Fruchtzucker, welcher zur Verfettung der Leber führt.

Schau am besten mal auf die Zutatenliste deiner Lieblingslebensmittel. Wenn dort Fruchtzucker, Fruktose, Saccharose, Invertzucker, oder sowas wie Glukose-Fruktose steht, dann kaufe lieber etwas anderes. Zumindest so oft, wie du kannst.

In deiner Gigafabrik hast du fleißige Leber-Mitarbeiter, die dich leistungsfähig und gesund halten wollen. Du trägst die Verantwortung für sie. Immer, wenn du zuckerhaltige Lebensmittel in dich schüttest, erschwerst du deinen Leber-Mitarbeitern die Arbeit.

Am Ende entscheidest du selbst, wie oft du deine Fabrik mit klebrigem Zucker überfluten willst. Schließlich bist du der Chef deiner Leber. Mit Omega 3 oder Curcumin kannst du sie unterstützen. Und schicke deine Fabrikarbeiter auch ab und zu mal in den Urlaub, zum Beispiel mit dem Figur-Booster.

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3
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