Mann hält sich beim Husten die Hand vor den Mund

Trockener Husten ohne Erkältung: Gründe und wie du ihn linderst

Seit einigen Wochen hält sich der trockene Husten nun schon hartnäckig. Immer wieder musst du dich räuspern und setzt zum Abhusten an – ohne Erfolg. Ganz im Gegenteil: Der Hustenreiz nimmt dadurch eher zu. Deine Lungen und dein Hals schmerzen und das häufige Husten ist sehr anstrengend. Eine Sache beunruhigt dich dabei besonders: Es ist ein trockener Husten, jedoch ohne Erkältung.

Doch nicht nur der Reizhusten an sich macht dir zu schaffen. Du merkst, wie dir der ständige Husten immer mehr die Kraft raubt und deinen Körper schwächt. Darunter leidet auch dein Immunsystem. Um deine Abwehrkräfte zu stärken, empfehlen wir dir unseren VitaMoment Immun-Komplex.

Du fragst dich: Warum huste ich, obwohl ich nicht krank bin? Trockener Husten kann viele Ursachen haben – auch ernstzunehmende Erkrankungen. 

Wir zeigen dir, welche Gründe infrage kommen und wie sich trockener Husten von anderen Hustenarten unterscheidet. Außerdem erfährst du, wie du Reizhusten natürlich linderst.

1. Hustenarten richtig erkennen

Husten ist keine eigene Erkrankung, sondern ein Symptom. Es zeigt sich in unterschiedlichen Hustenarten. Wir zeigen dir, welche Symptome typisch für trockenen Husten sind und wie er sich von anderen Hustenarten unterscheidet.

Trockener Husten: Klassische Symptome

Typisch für trockenen Husten ohne Erkältung ist, dass du keinen Schleim abhustet. Dadurch ist das Bronchialsystem sehr gereizt, was viele Betroffene als schmerzhaft empfinden. Das Husten selbst ist sehr laut und verursacht ein kratzendes Gefühl im Hals. Hinzu kommt, dass sich der Hustenreiz nicht durch Abhusten bessert. Daher ist diese Form des Hustens auch als Reizhusten bekannt.

Da trockener Husten sich abends und nachts verschlimmert, ist an einen ruhigen Schlaf kaum zu denken. Hält der Reizhusten an, bist du übermüdet und erschöpft. Darunter leidet dein Immunsystem.

Weitere Hustenarten

  • Produktiver Husten: Dabei hustest du ein zähflüssiges Sekret ab. Häufigste Ursachen sind eine Bronchitis, Erkältung oder Lungenentzündung.
  • Chronischer Husten: Er hält länger als 8 Wochen1. Auslöser können Erkrankungen wie Asthma bronchiale, COPD oder eine Lungenentzündung sein. Daher ist es wichtig, dass du chronischen Husten ärztlich abklären lässt.
  • Akuter Husten: Er ist der "klassische" Husten, den du von einer Erkältung kennst. Er kann bis zu vier Wochen andauern.
  • Bluthusten: Bei dieser Hustenart hast du blutigen Auswurf. Er kann ein Anzeichen für eine schwere Bronchitis sein. Auch Patientinnen und Patienten mit Lungenkrebs oder Tuberkulose haben häufig blutigen Auswurf.

Es gibt auch Mischformen, zum Beispiel trockener Husten, der chronisch ist.

Stärke dein Immunsystem gezielt

Ist dein Immunsystem schwach, fängst du dir leichter einen Atemwegsinfekt ein. Dieser wiederum fördert trockenen Husten – ein Teufelskreis. Auch das Risiko für Entzündungen im Rachenbereich steigt. Sie können eine Folge von chronischem Reizhusten sein.

Eine gesunde, ausgewogene Ernährung bildet die Basis für starke Abwehrkräfte. Unser VitaMoment Immun-Komplex trägt mit seiner einzigartigen Kombination aus Zink, Vitamin C, Ashwagandha und Curcumin zusätzlich dazu bei.

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2. Ursachen von trockenem Husten ohne Erkältung

Du fragst dich: Was kann hinter Reizhusten ohne Erkältung stecken? Das sind die häufigsten Ursachen:

  • Chronische Nasennebenhöhlenentzündung oder Bronchitis
  • Allergien aller Art
  • Atemwegsinfekte wie eine Erkältung
  • Lungenerkrankungen wie Asthma bronchiale und COPD
  • Reflux: Dabei steigt die Magensäure in die Speiseröhre auf.
  • Bestimmte Medikamente: Trockener Husten kann eine Nebenwirkung von ACE-Hemmern sein. Diese nimmst du bei einem zu hohen Blutdruck ein.
  • Herzschwäche: Es kommt zu Wassereinlagerungen in der Lunge.
  • Rauchen: Das Nikotin reizt deine Atemwege.
  • Coronainfektion: trockener Husten ist ein typisches Symptom.
  • Fremdkörper: Sie aktivieren deine Hustenrezeptoren, etwa wenn du dich verschluckst oder etwas einatmest, was deine Atemwege reizt.

3. Wann wird trockener Husten gefährlich?

Grundsätzlich ist trockener Husten kein Grund zur Sorge. Wenn du jedoch länger als acht Wochen mit Reizhusten ohne Erkältung zu kämpfen hast, suche eine Ärztin oder einen Arzt auf. Dann ist es wichtig, die genaue Ursache dafür herauszufinden.

Anhaltender trockener Husten kann ein Hinweis auf eine Vorerkrankung wie COPD oder eine Herzschwäche sein. Bleiben die Erkrankungen unbehandelt, steigt das Risiko für schwere gesundheitliche Folgen.

Reizhusten übt zudem einen hohen innerlichen Druck aus. Kopfschmerzen, Nasenbluten und Einblutungen der Bindehaut können auftreten.

4. Trockenen Husten natürlich behandeln

Du leidest unter quälendem, trockenem Husten? Es gibt eine ganze Reihe an Hausmitteln, die den Reizhusten lindern.

Unsere Top 4 Hausmittel gegen Reizhusten

  • Gurgel mehrmals über den Tag verteilt – und besonders abends vor dem Schlafengehen – mit warmem Salzwasser. So befeuchtest du deinen Rachen, wodurch der Hustenreiz nachlässt.
  • Deine Atemwege sind wegen des trockenen Hustens sehr gereizt. Um sie zu beruhigen, inhaliere regelmäßig mit Salbei- oder Thymiantee. Das Inhalieren befeuchtet die Schleimhäute, Salbei und Thymian wirken zudem antibakteriell und entkrampfend.
  • Reibe deine Brust vor dem Schlafen mit einem Balsam aus ätherischen Ölen ein. Besonders Eukalyptus, Kiefernnadeln und Pfefferminz beruhigen deine Schleimhäute.
  • Auch ausreichendes Trinken – mindestens 1,5 Liter pro Tag – befeuchtet deine Schleimhäute. Am besten eignet sich Tee aus Heilpflanzen wie Salbei und Süßholz. Beides wirkt entzündungshemmend und krampflösend.

Weitere Tipps:

  • Zuckerfreie Hustenbonbons regen deine Speichelproduktion an und befeuchten deine Schleimhäute. Sie eignen sich besonders gut für unterwegs.
  • Wenn du rauchst, denke über einen Rauchstopp nach. Zigaretten reizen deine Schleimhäute und schwächen dein Immunsystem.
  • Trockene Raumluft verstärkt Reizhusten. Lüfte daher regelmäßig. Mache zudem öfter mal einen Spaziergang an der frischen Luft. Er regt deine Durchblutung an und stärkt so deine Abwehrkräfte.
  • Präparate auf Basis pflanzlicher Wirkstoffe wie isländisches Moos lindern Reizungen.

Wann Medikamente sinnvoll sind

Manchmal verursachen Bakterien Atemwegsinfekte, die mit trockenem Husten einhergehen. Ist das der Fall, hilft oft nur die Einnahme von Antibiotika.

Ist der trockene Husten sehr stark, kann dein Arzt dir Hustenstiller mit Codein verschreiben. Nimm diese Medikamente aber wirklich nur in Ausnahmefällen. Codein wirkt sich auf das Hustenzentrum in deinem Gehirn aus. Das unterdrückt zwar den Hustenreiz, verringert aber auch deine Atemzüge und Atemtiefe. Die Leitlinie zum akuten und chronischem Husten2 empfiehlt, Codein bei Reizhusten nur kurzfristig und zur Nacht anzuwenden. 

Fazit

Husten ohne Erkältung ist in den meisten Fällen vor allem eines: sehr lästig. Ständig hast du das Gefühl, dich räuspern zu müssen. Das Husten ist wenig produktiv, wodurch dein gesamtes Bronchialsystem gereizt ist. Je länger du mit trockenem Husten zu kämpfen hast, desto anstrengender und kräftezehrender wird er.

Es gibt verschiedene Hausmittel und Tipps, die Reizhusten lindern. Etwa Inhalieren, Gurgeln und ausreichend trinken. Zusätzlich empfehlen wir dir, dein Immunsystem zu stärken. So vermeidest du Entzündungen im Rachenbereich als Folge von trockenem Husten. Gleichzeitig macht dich ein starkes Immunsystem widerstandsfähiger gegen Erkältungen. Diese wiederum fördern Reizhusten.

Hält der trockene Husten länger als acht Wochen an, suche eine Ärztin oder einen Arzt auf. Dahinter kann eine ernstzunehmende Erkrankung des Herzens stecken. Auch Lungenerkrankungen wie Asthma und COPD kommen als Ursache infrage. Manchmal sind auch Medikamente wie ACE-Hemmer der Übeltäter. Mit der richtigen Behandlung oder einer Medikamentenumstellung bessert sich der trockene Husten. Unsere Tipps und Hausmittel helfen zusätzlich.

  • 1
    Chronic Cough
  • 2
    S3-Leitline Akuter und chronischer Husten

Die dargestellten Informationen dienen ausschließlich für den Informationsgebrauch und haben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie stellen keine medizinische Beratung dar und dürfen nicht als Aufforderung einer bestimmten (Nicht-) Behandlung einer Krankheit verstanden werden.

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