7 vermeintlich gesunde Lebensmittel

7 vermeintlich gesunde Lebensmittel

Im Supermarkt locken viele Lebensmittel mit dem Versprechen, einen Vorteil für die eigene Gesundheit zu bieten. Geworben wird mit dem Zusatz an Vitaminen, Mineralien oder Spurenelementen. Dabei sollen diese nicht nur gesund, sondern auch im Handumdrehen zubereitet sein. Von natürlichen Fertig-Salatmischungen bis hin zu nahrhaften Müsliriegeln ist alles dabei. Denn die Vorstellung von einer gesundheitsfördernden und schnell zubereiteten Mahlzeit oder Zwischensnack lässt einen zum Kauf mit gutem Gewissen motivieren.

Werbeversprechen gilt es dennoch grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen. Oft werden verschiedene Zusatzstoffe verwendet, um die fehlenden negativen Zutaten geschmacklich auszugleichen. Dadurch können Unverträglichkeiten auftreten, Entzündungen im Körper gefördert oder Nährstoffe aus der Nahrung nicht mehr optimal verwertet werden.

Mit dem richtigen Hintergrundwissen kannst du solche vermeintlich gesunden Lebensmittel erkennen und im Idealfall aus deinem Einkaufswagen verbannen. In diesem Artikel stellen wir dir einige vor und geben dir ein paar alternative Tipps mit an die Hand.

Du erfährst:

  • Welche Lebensmittel als gesund gelten
  • Auf welche Alternativen du zurückgreifen kannst 
  • Wie du vermeintlich gesunde Lebensmittel entlarven kannst
  • Was du beim Einkaufen beachten solltest

1. Frühstücks-Müsli oder Cornflakes 

Leider enthalten Fertig-Müsli – oder Porridge-Mischungen häufig Zusatzstoffe, um das Endprodukt in puncto Geschmack und Aussehen attraktiver zu machen. Erdbeer-, Bananen- oder Haselnussgeschmack regen zum Kauf an.

Aber schaust du etwas genauer hin, findest du meist unter der Zutatenliste Stärke, verschiedene Zuckerarten, Aromen oder sogar Palmfett. 

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Obwohl ein Knusper-Müsli mit Erdbeeren nach einem reichhaltigen Frühstück klingt, ist die Nährstoffbilanz eher ernüchternd.

Auch Cornflakes locken mit Inhaltsstoffen wie Vollkorngetreide und dem extra an Vitaminen. Doch auch in solchen Versprechen dominiert meistens der Zuckergehalt. Der gesundheitliche Vorteil bleibt in der Regel aus.

Besser und vor allem günstiger sind pure Haferflocken oder Dinkelflocken ohne Zucker. Gemischt mit ein paar frischen Beeren, Nüssen, reinem Kakaopulver, Quark und Gewürzen wie Zimt entsteht ein leckeres Frühstück mit einer enormen Nährstoffdichte.

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Sollte es dennoch eine Fertigmischung sein, achte auf natürliche Zutaten und den Verzicht auf ungünstige Fette. 

2. Vegane Ersatzprodukte oder Gemüsefrikadellen 

Zum Grillabend oder als Fleischersatz gibt es mittlerweile eine Menge an veganen oder vegetarischen Würstchen, Schnitzel oder Aufschnitt. Doch auch hier ist Vorsicht geboten, denn die vermeintlich gesunden Alternativen stecken voller Aromen, Zusatzstoffe und Salz. Auch mit verschiedenen Ölen, Hefeextrakten, Zucker oder Weizen wird in der Regel nicht gegeizt. Denn ohne diese könnten sie geschmacklich ziemlich fad ausfallen und unattraktiv aussehen. Zu Ungunsten des Herstellers.

Am besten du bereitest dir Frikadellen oder Bällchen aus Hülsenfrüchten, Nüssen, Gemüse, Haferflocken oder Eiern selbst zu. Diese versorgen dich mit vielen essenziellen Nährstoffen und Proteinen.  

Proteine sind ein wichtiger Baustein deines Körpers und daher solltest du dich unbedingt als Veganer oder Vegetarier ausreichend mit dem Makronährstoff versorgen.

Soll es mal schnell gehen, bieten sich unsere veganen Daily Protein Shakes an.

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3. Fruchtjoghurts

Ein Joghurt mit Erdbeerstücken klingt im ersten Moment nach einem nahrhaften Nachtisch oder Zwischensnack. In einem klassischen 150 g Becher Fruchtjoghurt befinden sich allerdings rund 7 Stück Würfelzucker, das sind umgerechnet etwa 21 g Zucker. Also fast so viel wie in einer halben Tafel Schokolade.

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Trotz der Aufschrift „Ohne künstlichen Zuckerzusatz“ ist in den meisten Fällen Fruktose zugesetzt. Der vermeintlich gesunde Fruchtzucker ist irreführend, da er als auslösender Faktor vieler Erkrankungen, darunter z. B. Diabetes, gilt. 

Der typische Fruchtjoghurt aus dem Supermarkt enthält zudem vermehrt künstliche Aromen, Säuerungs-, Binde- und Verdickungsmittel. Auch die vermeintlichen Fruchtstücke sind teilweise günstig erhältliche Cranberrys, die geschmacklich angepasst worden sind. Künstliche Aromen stehen im Verdacht, Allergien auszulösen und die Schleimhäute zu reizen. 

Um nicht auf deinen Joghurt verzichten zu müssen, greife auf die Natur-Variante zurück und mische deine Lieblingsfrüchte unter. Ob frisch oder tiefgekühlt bleibt dabei ganz dir überlassen. Für etwas mehr Geschmack, kannst du dir Zimt, Mark einer Vanilleschote oder etwas Daily Flavour untermischen.

Dabei sparst du ordentlich Zucker, Kalorien und füllst gleichzeitig dein Nährstoff-Depot wieder auf. 

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4. Light-Produkte

Mittlerweile locken in vielen Ecken deines Supermarktes Light-Produkte.
Das Problem: Fett ist ein intensiver Geschmacksträger. Wird also der Fettgehalt gesenkt, muss das Geschmackserlebnis an einer anderen Stelle wieder ausgeglichen werden.
Oft ist Zucker die Lösung. Erschreckend dabei ist, dass der Zuckergehalt in einigen Produkten sogar höher ist als in Süßigkeiten. 

Damit nicht nur der Geschmack, sondern auch die Konsistenz erhalten bleibt, wird zu weiteren Tricks gegriffen. Emulgatoren, Farbstoffe, Gelatine, Konservierungsstoffe, modifizierte Stärke oder Verdickungsmittel sind der Ausweg.

Dabei sind Fette notwendig für eine gesunde Lebensweise. Sie haben einen hohen Energiegehalt und halten lange satt. So kann es durch den schnellen Griff zu Light-Produkten passieren, dass du dich zwar kalorienärmer ernährst, dafür aber unbewusst mehr Kohlenhydrate und Salz zu dir nimmst. 

Vergleiche im Idealfall die ursprünglichen Produkte mit der Light-Variante und wäge anhand der Zutatenliste und der Nährwerttabelle ab. Auch der Preis kann eine wichtige Rolle spielen, denn meistens sind Light-Versionen preislich etwas höher angesetzt, als das herkömmliche Produkt.

5. Müsli oder minderwertige Proteinriegel

Auch Müsli- und Proteinriegel gelten als gesunde Snacks, die dich mit reichlich Ballaststoffen oder Eiweiß versorgen können. Aber der Schein kann trügen.
Ein Blick auf die Zutaten verrät meist einen massiven Gehalt an Zucker, Zusatzstoffen wie Feuchthaltemittel oder minderwertigen Proteinquellen.

Achte hier auf eine kurze, übersichtliche Zutatenliste und informiere dich anhand der Nährwerttabelle über den Zuckergehalt. Denn es gibt einige gute Produkte unter den vielen schwarzen Schafen. Bei Proteinriegeln gilt es auf eine hochwertige Quelle wie Molkenprotein zu achten. Einen gesunden Snack stellt z. B. unser Daily Protein Riegel dar. 

6. Salatmischungen 

Ein gemischter, bunter Salat ist eine reichhaltige und vollwertige Mahlzeit. Doch, Vorsicht! Denn die attraktiven Fertig-Salatschalen mit Hähnchen, Thunfisch oder Hülsenfrüchten und einem schmackhaften Dressing, sind alles andere als nahrhaft. Mögliche Pestizide im Salat und Zucker, Transfettsäuren aus ungünstigen pflanzlichen Ölen im Dressing, lassen die Mahlzeit in einem weniger guten Licht erscheinen.

Von Vitaminen und Mineralstoffen ist kaum noch etwas zu finden.

Verzichte lieber auf Fertig-Salate und bereite dir am Vorabend selbst einen Salat aus deinem Lieblingsgemüse und einer guten Proteinquelle zu. Übergieße das Ganze mit einem Essig-Öl-Dressing z.B. aus Olivenöl oder Leinsamenöl.

7. Gemüsechips

Als Alternative zu den typischen Kartoffelchips klingt Gemüse nach der Rettung für jeden Fernsehabend. Aber sind sie wirklich besser?

Leider nicht, denn in Bezug auf ihren Salz- und Fettgehalt unterscheiden sich beide kaum. Auch das Kalorien-Konto wird gleichermaßen belastet. 

Wozu also die Alternative wählen? 

Das Argument, dass in Gemüse mehr Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe stecken, stimmt im Grunde genommen, aber leider gehen durch den Verarbeitungsprozess viele Nährstoffe wieder verloren.

Daher heißt es, lieber selbst ran an den Backofen. Denn Gemüsechips lassen sich ganz einfach selbst zubereiten. Aus Pastinake, Rote Bete, Zucchini, Grünkohl oder Möhren lassen sich im Nu leckere Chips herstellen. Sie kommen mit wenig Fett und Zucker aus und glänzen dabei mit Ballaststoffen und Vitaminen. Somit steht einem gesunden Fernsehabend nichts mehr im Weg. 

Fazit

Schaue dir die Zutatenliste und Nährwerttabelle genau an und hinterfrage so einige Werbeversprechen. Greife im Zweifel lieber zu unverarbeiteten, natürlichen Lebensmitteln und bereite dir selbst eine leckere Mahlzeit oder Snack zu.

Für den kleinen Hunger zwischendurch, kannst du zu einer Handvoll Nüsse, Gemüsesticks oder auch zu unseren Daily You Protein Riegel greifen. Je nachdem, was dir schmeckt und dein Körper in dem Moment benötigt. 

Die dargestellten Informationen dienen ausschließlich für den Informationsgebrauch und haben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie stellen keine medizinische Beratung dar und dürfen nicht als Aufforderung einer bestimmten (Nicht-) Behandlung einer Krankheit verstanden werden.

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