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Zahngesundheit und Ernährung: Was Zähne im Alltag unterstützt

In der Steinzeit hatten die Menschen gesündere Zähne als wir heute - glaubst du nicht? Tatsächlich sahen Ernährungsweisen damals in vielen Punkten anders aus als heute. Und das ganz ohne elektrische Zahnbürsten, Zahnseide oder die jährliche professionelle Zahnreinigung beim Arzt.

Zahngesundheit und Ernährung: Das Wichtigste in Kürze

  • Zucker und Säuren können die Zähne im Alltag belasten. Deshalb lohnt sich ein bewusster Umgang mit süßen und stark säurehaltigen Lebensmitteln.
  • Auch Kauverhalten, Trinkmenge und Pausen zwischen den Mahlzeiten spielen für eine zahnschonende Routine eine wichtige Rolle.
  • Calcium wird für die Erhaltung normaler Zähne benötigt und kann eine sinnvolle Ergänzung sein, wenn du deine Versorgung gezielt im Blick behalten möchtest.
  • Magnesium trägt zum Elektrolytgleichgewicht bei und lässt sich gut in eine bewusste Alltagsroutine integrieren.

Der Grund dafür ist ganz einfach unsere Ernährung. Während diese in Urzeiten aus natürlicher Nahrung bestand, greifen wir heute vermehrt auf industrielle Lebensmittel zurück. Wichtige Vitamine und Mineralstoffe gehen durch die starke Verarbeitung oftmals verloren. Gleichzeitig nehmen wir zahlreiche Stoffe zu uns, die die Zahngesundheit im Alltag belasten können. Ganz vorne an stehen Zucker und Säuren.

In diesem Artikel erfährst du, welche Ernährungsgewohnheiten für die Zähne im Alltag eine Rolle spielen.

Eine ausgewogene Ernährung bildet die Grundlage für die Versorgung mit wichtigen Mineralstoffen. Mehr dazu erfährst du weiter unten im Abschnitt zu Vitaminen und Mineralstoffen.

1. Was Zähne im Alltag belastet

Verschiedene Alltagsgewohnheiten können die Zähne belasten. Dazu gehören vor allem häufige zuckerhaltige Mahlzeiten, säurehaltige Lebensmittel und Getränke sowie zu kurze Pausen zwischen dem Essen.

Nach dem Essen bleiben Nahrungsbestandteile an der Zahnoberfläche oder in den Zahnzwischenräumen kleben. Genau dort fühlen sich allerhand Bakterien so richtig wohl. Sie wandeln insbesondere Zucker in Säuren um, die unseren Zahnschmelz angreifen können.

Besonders bei Kindern mit Milchzähnen lohnen sich eine zuckerarme Ernährung sowie eine gute Mundhygiene.

Empfindliche Zähne können sich im Alltag unter anderem nach sehr kaltem oder saurem Essen bemerkbar machen. Dabei spielen Zucker, Säuren, Pausen zwischen den einzelnen Mahlzeiten und auch die richtige Technik beim Zähneputzen eine Rolle.

2. Einfluss der Ernährung auf die Zahngesundheit

Eine gesunde Ernährung kommt unserem ganzen Körper zugute. Auch unsere Zähne haben etwas davon. Zum einen können wir mit den richtigen Lebensmitteln die Aufnahme von Mineralstoffen unterstützen, die für den Erhalt normaler Zähne wichtig sind. Zum anderen spielen auch zahnschonende Gewohnheiten im Alltag eine wichtige Rolle.

Eine westliche Ernährungsweise geht mit einem hohen Verzehr von einfachen Kohlenhydraten einher und hat damit erhebliche Auswirkungen auf unsere Zahngesundheit. Auch einige andere Bestandteile unserer Nahrung können unsere Zähne im Alltag belasten.

3. Zucker und Säuren schaden deinen Zähnen

Schon als Kind haben wir wohl alle ständig diesen einen Satz gehört: "Zucker ist schlecht für deine Zähne!"

Alle Zuckerarten sind zahnschädlich

Und ja, Zucker aus unserer Nahrung sammelt sich im Zahnbelag an. Dort wird er von Bakterien zu organischen Säuren umgewandelt, wodurch der pH-Wert im Mund sinkt. Die Säuren weichen den Zahnschmelz auf.

Um deine Zähne zu schützen, solltest du Zucker möglichst nur in Maßen genießen. Dazu zählt zum einen der raffinierte weiße Zucker. Aber auch Fruchtzucker, Honig oder Rohrzucker können die Zähne belasten. Zu den besonders zuckerhaltigen Lebensmitteln gehören Süßigkeiten, Soft- und Energy Drinks, Fruchtsäfte oder Trockenfrüchte.

Zahngesündere Zuckeralternativen

Sogenannte Zuckeralkohole wie Xylitol, Sorbitol oder Mannitol werden häufig als Zuckerersatz eingesetzt. Diese Stoffe werden von den Zahnbakterien nicht oder nur sehr langsam abgebaut und führen kaum zu einer Bildung schädlicher Ablagerungen. Aber Achtung: Zuckeralkohole sind kalorienhaltig!

Auch Süßstoffe wie Aspartam, Saccharin oder Acesulfam können durch ihre hohe Süßkraft Zucker ersetzen. Auch sie sind noch dazu frei von Kalorien.

Achte bei Süßigkeiten oder Kaugummis am besten auf das "Zahnfreundlich"-Siegel (der lächelnde Zahn mit Regenschirm). Produkte mit diesem Logo wurden klinisch getestet und gelten als besonders zahnschonend.

Auch Stärke ist Zucker

Genauso lieber nur in Maßen genießen solltest du stärkehaltige Nahrungsmittel, wie Kartoffeln oder salzige Snacks. Denn die Stärke bleibt leicht in den Zahnzwischenräumen hängen und kann im Mund weiter verarbeitet werden.

Achtung vor verstecktem Zucker! Manche Lebensmittel enthalten viel Zucker, wo man ihn gar nicht vermuten würde. Dazu gehören beispielsweise Ketchup oder auch Medikamente wie Hustensaft.

Säure löst den Zahnschmelz auf

Stark säurehaltige Lebensmittel können deine Zähne angreifen. Auf Dauer kann sich der Zahnschmelz dadurch verändern.

Am häufigsten konsumieren wir Phosphorsäuren und Fruchtsäuren. Diese befinden sich vor allem in Früchten und Fruchtsäften, Softdrinks, Bonbons oder Fruchtgummis. Da Obst zu einer gesunden Ernährung gehört, solltest du hier am besten zu säurearmen Sorten greifen wie Aprikosen, Bananen, Beeren, Birnen, aber auch Melonen, Pflaumen oder Weintrauben.

Die in pflanzlicher Nahrung vorkommende Oxalsäure kann die Bindung bestimmter Mineralstoffe beeinflussen, darunter auch Calcium. Hast du schon mal nach dem Verzehr von Spinat oder Rhabarber ein stumpfes Gefühl an den Zähnen bemerkt? Das kann an der enthaltenen Oxalsäure liegen.

Nichts Süßes nach Saurem

Wenn du Lebensmittel mit viel Säure isst, greift diese den Zahnschmelz an. Um den empfindlichen Zähnen etwas Zeit zu geben, solltest du danach nicht direkt zu etwas Süßem greifen.

Gleiches gilt übrigens fürs Zähneputzen: Nach dem Genuss säurehaltiger Lebensmittel sind deine Zähne stark beansprucht. Besser ist es, etwas abzuwarten, bis sich der Mundraum wieder ausgeglichen hat.

Vorsicht übrigens auch vor zu häufigem Zähneputzen: Durch das Schrubben trägst du deinen Zahnschmelz mit der Zeit ab. Zweimal am Tag Zähneputzen reicht vollkommen aus.

4. Ballaststoffe und Fettsäuren für gesunde Zähne

Ballaststoffreiche Lebensmittel passen gut in eine ausgewogene Ernährung und können auch für die Mundroutine interessant sein.

Ein weiteres Plus: Durch das vermehrte Kauen ballaststoffreicher Lebensmittel erhöht sich unser Speichelfluss. Das kann sich förderlich auf die Mundgesundheit auswirken.

Besonders viele Ballaststoffe sind in Vollkorn- und Getreideprodukten sowie Hülsenfrüchten enthalten.

Gesunde Fettsäuren, wie Omega-3-Fettsäuren, sind Teil einer ausgewogenen Ernährung und werden deshalb häufig im Zusammenhang mit einer bewussten Lebensweise genannt.

5. Nitrat in einer gemüsereichen Ernährung

Nitratreiche Lebensmittel wie grüner Blattsalat, Spinat, Rote Bete oder Radieschen passen gut in eine abwechslungsreiche Ernährung.

Wer regelmäßig Gemüse in den Speiseplan integriert, sorgt für mehr Vielfalt auf dem Teller und unterstützt eine alltagsnahe Ernährungsroutine.

6. Die besten Vitamine und Mineralstoffe für deine Zahngesundheit

Einige Vitamine und Mineralstoffe sind für eine abwechslungsreiche Ernährung besonders interessant. Achte hier auf eine vielfältige Auswahl deiner Lebensmittel, um eine möglichst große Bandbreite wichtiger Nährstoffe mit der Ernährung abzudecken.

Die folgende Übersicht zeigt dir, welche Vitamine und Mineralstoffe im Ernährungsalltag eine Rolle spielen und mit welchen Lebensmitteln du sie am besten aufnehmen kannst.

Vitamin oder Mineralstoff Wirkung auf deine Zahngesundheit geeignete Lebensmittel, um deinen Bedarf zu decken
Calcium trägt zum Erhalt normaler Zähne bei Milch, Käse, Joghurt, Grünkohl
Magnesium trägt zum Elektrolytgleichgewicht bei Getreideprodukte, Nüsse und Ölsaaten, Kakao, Hülsenfrüchte, grüne Gemüsesorten, getrocknete Früchte
Fluorid ist vor allem aus dem Alltag der Zahnpflege bekannt Grüner und Schwarzer Tee, Fisch, fluoridiertes Speisesalz und Zahnpasta, Hülsenfrüchte
Zink trägt zur normalen Funktion des Immunsystems bei Fleisch, Milchprodukte, Fisch, Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte, Nüsse

Wenn du deine Versorgung gezielt ergänzen möchtest, ist Calcium eine Möglichkeit für den Alltag. Calcium trägt zum Erhalt normaler Zähne bei.

Wenn du außerdem auf eine alltagstaugliche Mineralstoffroutine achtest, kannst du dir auch Magnesiumcitrat ansehen. Magnesium trägt zum Elektrolytgleichgewicht bei.

7. Immer gut kauen

Lebensmittel, die lange und intensiv gekaut werden müssen, regen den Speichelfluss im Mund stark an. Dies führt dazu, dass Zucker und andere Nahrungsreste schneller weggespült werden. Zusätzlich kann der Speichel schädliche Säuren neutralisieren und die Remineralisierung der Zähne fördern.

Zu den kauintensiven Nahrungsmitteln gehören vor allem Vollkornprodukte. Auch Rohkost muss lange gekaut werden. Knackiges Gemüse wie Karotten, Paprika und Kohlrabi wirken zudem wie eine natürliche Zahnbürste.

Auch das regelmäßige Kauen von Kaugummi kann einen anregenden Effekt auf die Speichelproduktion haben.

8. Pausen zwischen den Mahlzeiten

Je häufiger die Zähne Zucker und Säuren ausgesetzt sind, desto weniger Zeit bleibt ihnen zur Erholung. Zwischen den Mahlzeiten regenerieren sich die Zähne normalerweise. Isst du aber zwischendurch ständig Snacks, können sie sich nicht mehr so gut remineralisieren. Zucker und Säure wirken dann die ganze Zeit auf den Zahnschmelz ein.

Lass am besten immer einige Stunden zwischen den Mahlzeiten vergehen. Zwischendurch hilft es, den Mund mit Wasser auszuspülen, um die Zähne von Speiseresten zu befreien.

9. Viel trinken

Auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr gehört in jedem Fall zu einer gesunden Ernährung dazu. Am besten geeignet sind dafür Wasser sowie zuckerfreie Tees. Zwischen den Mahlzeiten entfernen sie Essensreste aus den Zahnzwischenräumen und verringern so die Bildung von Säuren im Mund. Vermeide deinen Zähnen zuliebe süße Getränke mit viel Zucker.

Tee in einer zuckerfreien Trinkroutine

Einige Teesorten, wie grüner oder schwarzer Tee, werden häufig im Zusammenhang mit einer bewussten Trinkroutine genannt. Auch Studien befassen sich mit Tee im Zusammenhang mit der Mundroutine.

Aber Vorsicht: Häufiger Tee-Konsum kann zu unschönen Verfärbungen an den Zähnen führen. Eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung kann da Abhilfe schaffen.

Fazit

Die Ernährung kann einen maßgeblichen Einfluss auf die Gesundheit unserer Zähne haben. Generell gilt auch hier: Eine ausgewogene Ernährung mit vielen unverarbeiteten Lebensmitteln, ausreichend Gemüse, Ballaststoffen und einer bewussten Auswahl bei Zucker und Säuren kann die Zähne im Alltag unterstützen.

Wenn du deine Versorgung gezielt ergänzen möchtest, findest du mit Calcium von VitaMoment eine Möglichkeit für den Alltag. Calcium trägt zum Erhalt normaler Zähne bei.

Wenn du zusätzlich eine Mineralstoffroutine aufbauen möchtest, kannst du auch Magnesiumcitrat von VitaMoment in deinen Alltag integrieren. Magnesium trägt zum Elektrolytgleichgewicht bei.

Intensives und bewusstes Kauen sowie eine hohe Flüssigkeitszufuhr sind ebenfalls sehr gut für die Zähne. Nahrungsmittel, die viel Zucker und Säure enthalten, gehören nur in Maßen in eine zahngesunde Ernährung. Besonders wichtig sind ebenfalls ausreichende Pausen zwischen den einzelnen Mahlzeiten.

Neben der Ernährung spielt natürlich auch regelmäßiges Zähneputzen und das Benutzen von Zahnseide eine entscheidende Rolle für deine Zahngesundheit. Auch regelmäßige Kontrollen beim Zahnarzt gehören dazu. Dadurch können mögliche Veränderungen früh erkannt und besser eingeordnet werden. Bei einer professionellen Zahnreinigung werden deine Zähne intensiv gereinigt. Also mach am besten gleich den nächsten Termin!

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