Die 7 größten Magnesiumräuber
In diesem Beitrag zeigen wir dir die größten Räuber, die deine tägliche Magnesiumzufuhr beeinflussen können.
1. Was sind Magnesiumräuber?
Als Magnesiumräuber werden Substanzen, Lebensumstände, Medikamente oder Lebensmittel bezeichnet, die den Magnesiumhaushalt des Körpers negativ belasten. Sie führen dazu, dass Magnesium schlechter im Darm aufgenommen wird, vermehrt über die Nieren ausgeschieden wird oder der Körper einen generell höheren Bedarf hat.
2. Diese Magnesiumräuber solltest du kennen
Magnesiumräuber können in deiner Ernährung stecken, aber auch in Medikamenten und deinem Lebensstil. Darüber hinaus können Krankheiten die Magnesiumaufnahme beeinflussen.
Magnesiumräuber Nr. 1: Genussmittel
Hierzu gehören Kaffee, schwarzer und grüner Tee sowie Alkohol. Koffein kurbelt die Nierentätigkeit an und kann die Ausscheidung von Magnesium über den Urin steigern. Alkohol entzieht dem Körper Flüssigkeit und fördert die Mineralstoffausscheidung.
Magnesiumräuber Nr. 2: Phosphatreiche Lebensmittel
Insbesondere Fertiggerichte und Softdrinks, wie Cola oder Limonaden, enthalten viel Phosphat. Dieses kann die Aufnahme von Magnesium im Darm blockieren kann.
Magnesiumräuber Nr. 3: Medikamente
Säureblocker (Protonenpumpenhemmer), wie Omeprazol oder Pantoprazol, können die Magnesiumresorption hemmen, wenn sie regelmäßig eingenommen werden.
Entwässernde Medikamente (Diuretika) sowie bestimmte Abführmittel und Antibiotika können die Ausscheidung über die Nieren erhöhen bzw. die Aufnahme beeinträchtigen.
Magnesiumräuber Nr. 4: Stress
Chronischer, lang anhaltender Stress, steht im Verdacht, durch die erhöhte Ausschüttung von Stresshormonen mehr Magnesium zu verbrauchen.
Magnesiumräuber Nr. 5: Sport
Starkes Schwitzen und intensive Muskelarbeit könnten dazu führen, dass der Körper mehr Elektrolyte, darunter Magnesium, ausscheidet.
Magnesiumräuber Nr. 6: Schwangerschaft & Stillzeit
In besonderen Lebensphasen, wie einer Schwangerschaft und der Stillzeit, kann der natürliche Magnesiumbedarf im Körper erhöht sein.
Magnesiumräuber Nr. 7: Erkrankungen
Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, wie beispielsweise Morbus Crohn, oder Diabetes mellitus Typ 2 können die Aufnahme bestimmter Mineralstoffe stören oder den Verlust über den Urin verstärken.
3. So vermeidest du Magnesiumräuber
Um eine unzureichende Versorgung mit Magnesium zu verhindern, solltest du in erster Linie Faktoren reduzieren, die die Aufnahme im Darm blockieren oder die Ausscheidung über Urin und Schweiß anheben:
- Genussmittel: Minimiere deinen Alkoholkonsum. Trinke Kaffee zeitlich versetzt zu magnesiumreichen Mahlzeiten.
- Phosphatreiche Lebensmittel: Meide verarbeitete Lebensmittel mit Phosphatzusätzen (E-Nummern E 338 bis E 343, E 450 bis E 452 sowie E 540 bis E 545). Reduziere den Konsum von Cola und Softdrinks, Schmelzkäse, Wurstwaren und Fast Food.
- Medikamente: Halte bei dauerhafter Medikamenteneinnahme ärztliche Rücksprache und lasse deine Blutwerte regelmäßig kontrollieren.
- Stress: Übe dich in gezieltem Stressmanagement, z.B. Meditation und aktive Pausen.
- Sport: Greife während oder nach dem Sport auf magnesiumreiches Mineralwasser (über 50 mg/L) zurück.
- Schwangerschaft & Stillzeit: Achte auf eine magnesiumreiche Ernährung und hole im Zweifelsfall ärztlichen Rat ein.
- Erkrankungen: Halte ärztliche Rücksprache und lasse deine Blutwerte regelmäßig kontrollieren.
4. Unser Fazit zum Thema Magnesiumräuber
Eine ausgewogene Magnesiumzufuhr verdient im Alltag besondere Aufmerksamkeit. Einige Faktoren können uns Magnesium rauben, von Genussmitteln wie Alkohol und Nikotin über Stress und intensive körperliche Aktivität bis hin zu Schwangerschaft oder Medikamenteneinnahme.
Eine ausgewogene Ernährung mit magnesiumreichen Lebensmitteln ist entscheidend. Zusätzlich können individuell angepasste Magnesium-Nahrungsergänzungsmittel je nach Lebensstil und Bedarf eine praktische Ergänzung sein.
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