Dieses saisonale Lebensmittel bringt dich durch die kalte Jahreszeit

Dieses saisonale Lebensmittel bringt dich durch die kalte Jahreszeit

Mittlerweile kannst du gewissermaßen zu jeder Jahreszeit Erdbeeren, Ananas oder Papaya kaufen, wenn du das willst. Jedoch haben diese meist lange Transportwege hinter sich und wurden dementsprechend auch lange gelagert, bis sie bei dir ankommen und auf dem Teller landen. Du kannst dir sicherlich denken, dass der darin enthaltende Nährstoffgehalt auf ein Minimum gesunken ist.

Es ist umweltbewusster und nachhaltiger, wenn du darauf achtest, saisonale und regionale Lebensmittel zu kaufen. Zum anderen profitierst du auch gesundheitlich davon, da du damit die ganze Fülle an Mikronährstoffen aufnehmen kannst, die sie zu bieten haben.

Im Folgenden erfährst du, wie du dich für die kommende kalte Jahreszeit stärken kannst und welches besondere Lebensmittel, das im Herbst sehr beliebt ist, dich mit seinen gesundheitlichen Vorteilen dabei unterstützen kann.

Gut gewappnet für die kalte Jahreszeit

Der Herbst und Winter bringen oftmals ungeliebte Erkältungen mit sich. Achte daher unbedingt darauf, dass du in dieser Jahreszeit schneller ein angeschlagenes Immunsystem haben kannst und dich leichter erkältest. Umso wichtiger ist es, mit den wichtigsten Nährstoffen versorgt zu sein, um unseren Organismus mit einer Extra- Ladung an Nährstoffen zu unterstützen, um die Abwehrmauer aufrechtzuerhalten und den Körper vor Eindringlingen bestmöglich zu schützen.

Insbesondere dafür haben wir den VitaMoment Immun-Komplex entwickelt. Dieser enthält Ashwaganda, Curcumin, Vitamin C, Zink und Histidin. Wir haben dabei auf die hochwertigsten Rohstoffe geachtet. Mit 2 Kapseln pro Tag kommst du gestärkt durch die nasskalte Jahreszeit und tust dir etwas Gutes.  

Des Weiteren kannst du dein Immunsystem mit einer ausgewogenen Ernährung unterstützen, denn diese ist essenziell für starke Abwehrkräfte. Ernähre dich möglichst abwechslungsreich und achte auf eine ausreichende Zufuhr wichtiger Vitamine und Nährstoffe. Insbesondere die verschiedenen Kohlsorten sind ein echter Geheimtipp. Sie haben im Oktober Hochsaison und liefern eine Vielzahl an Vitaminen und Nährstoffen.

Die gesundheitlichen Vorteile von Kohl 

Die verschiedenen Kohlsorten werden der Familie der Kreuzblütengewächse zugeordnet. Dazu gehören beispielsweise Rosenkohl, Blumenkohl, Brokkoli, Kohlrabi, Rotkohl, Spitzkohl, Weißkohl und viele weitere. 

Kohl verfügt über sehr wertvolle Eigenschaften für unsere Gesundheit:

  • Er enthält wertvolle Mikronährstoffe.
  • Er ist mit gesunden Ballaststoffen ausgestattet, welche sehr gut für unsere Darmflora sind.
  • In ihm stecken sekundäre Pflanzenstoffe wie bspw. Senfölglycoside.
  • Er besteht zu fast 90 % aus Wasser und hat extrem wenig Kalorien.
  • Außerdem enthält er sehr wenig Kohlenhydrate und Fette.

Mikronährstoffe 

Kohlsorten enthalten besonders viel Beta Carotin, verschiedene B-Vitamine, Vitamin C und K. 

Beta-Carotin ist die Vorstufe des Vitamin A - im Gegensatz zum Vitamin A wirkt es aber nicht in hoher Dosierung toxisch, da es nur bei Bedarf in Vitamin A umgewandelt wird.
Das Beta Carotin ist ein starkes Antioxidans und schützt uns vor freien Radikalen. Es wirkt damit entzündungshemmend, was wichtig für unser Immunsystem ist. Mittlerweile belegen zahlreiche Studien, dass es außerdem das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall extrem senken kann und auch präventiv gegen Krebs schützt.

Insbesondere Grünkohl sticht hier hervor: 100 g frischer Grünkohl liefern 5.000 µg Beta Carotin. Das ist schon eine ganze Menge und deckt den Tagesbedarf ab. Daneben verfügt nur noch Blumenkohl über Beta Carotin, allerdings ist der Gehalt mit 10 µg nicht wirklich nennenswert. 

Ebenfalls verfügen die verschiedenen Kohlsorten über einen besonders hohen Vitamin C Gehalt. Spitzenreiter sind der Brokkoli und der Rosenkohl: in 100 g stecken 115 mg Vitamin C. Bei einer empfohlenen Tagesdosis von 500 mg hast du damit schon einen nennenswerten Anteil abgedeckt. Allerdings muss berücksichtigt werden, dass dafür der Brokkoli und Rosenkohl roh gegessen werden oder schonend im Dampfgarer gegart worden müsste, denn Hitze zerstört das Vitamin C. 

Wenn du das Gefühl hast, gerade jetzt im Herbst und Winter nicht ausreichend Vitamin C über deine Nahrung zu bekommen, empfiehlt es sich zu einer Nahrungsergänzung zu greifen. Unser Vitamin C hat eine hohe Bioverfügbarkeit und ist sehr magenschonend.

Es ist frei von Zucker und Zusatzstoffen, was sehr wichtig und nicht selbstverständlich ist. Vergleiche hier gerne mal die Vitamin C Präparate untereinander, denn viele Produkte aus der Drogerie enthalten leider oft Zucker und unnötige Zusatzstoffe, was bei einem hochwertigen Produkt nicht der Fall sein sollte.

Vitamin K ist wichtig für die Blutgerinnung. Wenn wir davon nicht genug hätten, würden unsere Wunden erst sehr spät aufhören zu bluten. Außerdem verhindert es Kalkablagerungen in Knorpel und Blutgefäßen und hemmt bei Frauen nach den Wechseljahren den Knochenabbau. Dies ist sehr wichtig, um nicht an Osteoporose zu erkranken. 

Vitamin K ist insbesondere in Rosenkohl enthalten (= 250 µg Vitamin K auf 100 g) und zu einem kleinen Teil auch in Kohlrabi (= 7 µg auf 100 g). Vitamin K2 ist oft in Kombination mit Vitamin D3 als Nahrungsergänzungspräparat gemischt. Das liegt daran, dass es die Aufnahme von Vitamin D verbessert.

Kohl enthält außerdem sehr viele Mineralstoffe wie Calcium, Magnesium, Kalium, Eisen und auch Kupfer. Auf dem ersten Platz befindet sich hier der Brokkoli mit über 100 mg Calcium, 1,3 mg Eisen und 126 µg Kupfer auf 100 g. Auch der Kohlrabi schneidet hier nicht schlecht ab und enthält 43 mg Magnesium auf 100 g. Das ist sehr gut, reicht als einzige Quelle aber definitiv nicht aus! Trotzdem ist ein Lebensmittel, welches Nährstoffe liefert, immer zu bevorzugen. 

Sekundäre Pflanzenstoffe 

Des Weiteren besitzen die Kohlsorten sekundäre Pflanzenstoffen und punkten mit ihren gesundheitlichen Vorteilen. Hervorzuheben sind hier die gesundheitlichen Vorteile der Senföle bzw. Senfölglycoside. Es gibt verschiedene Formen des Senföls und es kommt ebenfalls in verschiedenen Lebensmitteln vor. Das wohl bekannteste ist das Indol-3-Carbinol, welches laut Forschungen als natürliches Anti-Karzinogen wirkt. Das bedeutet, dass es eine krebshemmende Wirkung hat. Diverse Studien haben diesen Effekt bestätigt. Der Verzehr von Kreuzblütlern wie bspw. Kohl kann demnach präventiv gegen Krebs wirken, natürlich in Verbindung mit einem gesunden Lebensstil (vgl. PubMed)1.

Auch sehr bekannt ist das im Brokkoli (insbesondere in Brokkolisprossen) enthaltene Senföl Sulforaphan. Hier zeigen diverse Studien, dass es viele krankmachende Bakterien bekämpft. Bspw. das Bakterium Helicobacter pylori, welches zu Gastritis, Magengeschwüren und auch Magenkrebs führen kann. Neuere Studien lassen sogar vermuten, dass Sulforaphan als Prävention gegen Alzheimer und auch Parkinson eingesetzt werden kann (vgl. PubMed)2.

Immer wieder wird in Fachkreisen von dem Verzehr von Kohl abgeraten, wenn man Probleme mit der Schilddrüse hat. Der Verdacht, dass einige der gesunden Senfölglycoside wie z.B. Glucobrassicin im Körper so umgebaut werden, dass sie die Jodaufnahme reduzieren, wurde inzwischen durch diverse Studien entkräftet. Diese zeigen, dass durch den Verzehr von Kohlgemüse keine Hemmung der Schilddrüse zu erwarten ist. Kohl ist nur dann schlecht für die Schilddrüse, wenn du dich fast ausschließlich davon ernährst. Problematisch ist es also nur, wenn du extrem viel Kohlgemüse isst und in einem Jodmangelgebiet lebst. Abwechslung in deiner Gemüseauswahl ist ohnehin gut für deine Gesundheit.

Wenn du von den Mehrwerten der Senföle profitieren möchtest, solltest du den Kohl auch mal roh verzehren oder schonend dampfgaren. Ansonsten gehen die wichtigen Nährstoffe in das Kochwasser über (vgl. PubMed)3. Ein roher Brokkolisalat oder Rotkohlsalat kann sehr lecker sein. Sei mutig und probiere mal etwas Neues aus, um zu profitieren! 

Ballaststoffe 

Kohlgemüse enthält viele Ballaststoffe, reguliert den Appetit und sorgt für einen langsam ansteigenden Blutzuckerspiegel nach dem Essen, sodass weniger Insulin freigesetzt wird. Deshalb wird Kohl insbesondere auch Diabetikern ans Herz gelegt, da Ballaststoffe den Blutzuckerspiegel regulieren.

Weiteres vitalstoffreiches Herbstgemüse

Neben den Kohlsorten haben beispielsweise auch Bohnen, Kürbis, Möhren, Lauch, Pastinake, Fenchel, Zwiebeln, Tomaten, Rote Bete, Mangold sowie Kartoffeln im Oktober Saison. 

Möhren sind komplexe Kohlenhydrate und helfen uns gegen Blutzuckerschwankungen. Sie enthalten außerdem den Ballaststoff Pektin, den besonders unsere guten Darmbakterien lieben! Des Weiteren helfen sie bei Magen-Darm-Problemen. 

Pastinaken gehören zum Wurzelgemüse und sind auch reich an Ballaststoffen. Sie haben relativ wenig Kalorien und enthalten: Folat, Vitamin C, Kalzium, Magnesium, Kalium, Kalzium und Kupfer. Sie schmecken gut als Ofengemüse oder püriert in Suppen.

Rote Bete besitzt viele Nährstoffe bei wenig Kalorien. Das enthaltene Betanin wirkt stark antioxidativ und Antikarzinogen und schützt vor Zellschädigungen und Entzündungsprozessen im Körper. Außerdem ist sie super für unser Immunsystem und enthält Vitamin C, Zink und Selen. Ebenfalls ist sie reich an Eisen und wichtigen B-Vitaminen und somit gut für unsere Blutbildung und Blutdruck. Des Weiteren kurbelt sie Stoffwechsel und Verdauung an. 

Fazit

Wie du siehst, es gibt eine große Auswahl an Lebensmittel, die du regional im Herbst erhalten kannst und viele wichtige Nährstoffe liefern. Insbesondere die verschiedenen Kohlsorten bringen zahlreiche gesundheitliche Vorteile mit sich. Zusätzlich zu einer bewussten und nährstoffreichen Ernährung kannst du dich mit unserem Immun-Komplex versorgen, um dich gut durch die kalte Jahreszeit zu bringen. Weitere Tipps, wie du dein Immunsystem stärken kannst, erhältst du hier

  • 1
    Quantitative inter-relationships between aflatoxin B1 carcinogen dose, indole-3-carbinol anti-carcinogen dose, target organ DNA adduction and final tumor response
  • 2
    Sulforaphane as a potential protective phytochemical against neurodegenerative diseases
  • 3
    Isothiocyanates from Brassica Vegetables—Effects of Processing, Cooking, Mastication, and Digestion

Die dargestellten Informationen dienen ausschließlich für den Informationsgebrauch und haben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie stellen keine medizinische Beratung dar und dürfen nicht als Aufforderung einer bestimmten (Nicht-) Behandlung einer Krankheit verstanden werden.

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